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Willkommen zur Reise!

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💬 Dein Feedback für uns

Wie läuft dein Klarheits-Adventskalender? Hier hast du die Möglichkeit Feedback zu geben.



Die Wirtschaftswald Geschichte gibt es auch zum Lesen 😉.

Dein Business Impuls

Warum diese Aufgabe so wertvoll für deinen Jahresreport ist:

Eine klare Intention ist wie ein Kompass für deine Reflexion. Ohne sie sammelst du zwar Fakten und Zahlen, doch du weißt nicht, wonach du eigentlich suchst. Mit einer bewussten Intention entscheidest du selbst, welche Brille du aufsetzt:


Willst du Mut für schwierige Entscheidungen? Dann wirst du in den kommenden Tagen genau die Muster erkennen, die dir zeigen, wo du zu lange gezögert hast.


Suchst du mehr Leichtigkeit? Dann werden dir die Energie-Fresser und falschen Prioritäten plötzlich klar vor Augen stehen.


Deine Intention lenkt deinen Fokus, und dieser Fokus bestimmt, welche Erkenntnisse du aus deinem Jahr 2025 mitnimmst. Sie verwandelt einen simplen Rückblick in einen kraftvollen Transformationsprozess.


Kurz gesagt: Wer weiß, was er sucht, wird es auch finden 🤩.

Deine heutige Aufgabe

Heute setzt du deine persönliche Intention für diese 24-Tage-Reise. Was wünschst du dir von diesem Jahresrückblick? Was soll am Ende anders sein?


So funktioniert's:

Nimm dir 10-20 Minuten Zeit und formuliere in 1-2 Sätzen, was du dir von dieser Reise wünschst. Es geht nicht um perfekte Worte, sondern um Ehrlichkeit. Schreibe auf, was dir spontan in den Sinn kommt, dein Bauchgefühl kennt die Antwort bereits.

Dein Workbook wartet auf dich!

📖 Dein Workbook wartet auf dich!

Lade dein Logbuch herunter und bearbeite die heutige Aufgabe direkt dort. Du findest:

  • Die vollständige Aufgabenstellung mit Beispielen

  • Platz für deine persönliche Intention

  • Eine vertiefende Reflexionsfrage


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Tipp

Nimm dir wirklich Zeit für diese Aufgabe. Die besten Erkenntnisse kommen, wenn du ehrlich zu dir selbst bist.

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Dein Gewinnspiel-Buchstabe für heute

Lass uns gemeinsam diese Reise mit Klarheit und Freude beginnen!


🌞 Conny und Sandor 🤠


Die Wirtschaftswald Geschichte zum Lesen

Das Weinblätter-Buch

Die erste Dezemberluft schlich durch die kahlen Äste der alten Eiche. In ihrer gemütlichen Baumhöhle brannte eine Kerze aus Bienenwachs, deren Licht warme Schatten an die Rindenwände warf. Funkenschweif saß auf ihrem Lieblingsast beim kleinen Fenster und blickte nachdenklich über den verschneiten Wirtschaftswald. Ihr buschiger Schwanz lag ungewöhnlich still, um ihre Pfoten gewickelt.


Glitzerfeder ordnete am großen Holztisch ihre Notizrinden vom vergangenen Jahr. Stapel um Stapel. Manche akkurat beschriftet, andere übersät mit hastig gekritzelten Erinnerungen. Er seufzte leise.


"Das war ein wildes Jahr", sagte Funkenschweif, ohne sich vom Fenster abzuwenden.


"Das kann man so sagen." Glitzerfeder strich eine seiner Federn glatt. "Und ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll, wenn ich zurückschaue. Es fühlt sich an wie ein riesiger, unübersichtlicher Haufen."


Funkenschweif nickte. In diesem Moment klopfte es an der Tür ihrer Baumhöhle. Dreimal, ganz sanft und gleichmäßig. Die beiden wechselten einen überraschten Blick. Besuch hatten sie nicht erwartet.


Glitzerfeder öffnete die Tür. Draußen im Schnee stand eine uralte Schildkröte, deren Panzer die Farbe von moosbedeckten Steinen hatte. Ihre Augen funkelten weise und ein wenig verschmitzt.


"Salbea!" Funkenschweif sprang auf und hüpfte zur Tür. "Was für eine Überraschung!"


"Guten Abend, ihr beiden." Salbeas Stimme klang sanft wie ein warmer Sommerwind, auch wenn draußen Winter herrschte. "Ich habe gehört, ihr wollt euer Jahr heilen."


Funkenschweif und Glitzerfeder wechselten einen verwirrten Blick. "Heilen?", fragte Glitzerfeder vorsichtig. "Wir wollten eigentlich nur … na ja … Ordnung schaffen. Verstehen, was passiert ist."


"Genau das meine ich." Salbea trat langsam in die warme Baumhöhle. Unter ihrem Arm trug sie etwas, das zunächst wie ein gewöhnliches Bündel getrockneter Weinblätter aussah. Doch als sie es auf den Tisch legte, erkannten die beiden, dass es ein sorgfältig gebundenes, leeres Buch war. Die Seiten bestanden aus feinen, goldbraun getrockneten Weinblättern. Der Einband war aus glatter Birkenrinde, verziert mit einem Muster, das wie wachsende Jahresringe aussah.


"Euer Jahresreport", sagte Salbea schlicht.


Funkenschweif streckte vorsichtig eine Pfote aus und berührte das Buch. Es fühlte sich wertvoll an. Lebendig. "Es ist leer", stellte sie fest.


"Noch." Salbea lächelte. "Bevor ihr beginnt, eure Geschichte des vergangenen Jahres hineinzuschreiben, möchte ich euch eine Frage stellen." Sie ließ sich langsam auf einem Kissen nieder und blickte die beiden nacheinander an. "Welche Absicht habt ihr bei dieser Heilung eures Unternehmens?"


"Absicht?" Glitzerfeder legte den Kopf schief.


"Wollt ihr nur sehen, wie viele Eicheln ihr verdient habt?", fragte Salbea mit einem schelmischen Funkeln in den Augen. "Wie viele Kunden ihr hattet? Wie viele Aufträge ihr erledigt habt?"


"Nein", sagte Funkenschweif spontan. "Das wäre... zu wenig."


"Genau." Salbea nickte anerkennend. "Oder wollt ihr wirklich verstehen, wie ihr gewachsen seid in diesem Jahr? Was euch stärker gemacht hat? Was euch Kraft geraubt hat? Welche Muster sich wiederholt haben – die guten wie die schwierigen?"


Glitzerfeder setzte sich neben das Weinblätter-Buch. "Ich glaube, wir wollen verstehen", sagte er nachdenklich. "Nicht nur zählen."


"Wir wollen wissen, warum manches gut lief und anderes nicht", ergänzte Funkenschweif. "Und wir wollen lernen. Damit wir nächstes Jahr klügere Entscheidungen treffen können."


Ein zufriedenes Lächeln breitete sich auf Salbeas Gesicht aus. "Das ist eine kraftvolle Intention. Sie wird euch durch die kommenden Tage tragen." Sie stand langsam auf und bewegte sich zur Tür. "Vergesst nicht: Ein Baum wächst nicht nur in die Höhe. Er wächst auch in die Tiefe, mit jedem neuen Jahresring. Dieses Buch wird eure Jahresringe sichtbar machen."


Funkenschweif begleitete Salbea zur Tür. "Du gehst schon?"


"Ich habe Vertrauen in euch", sagte die Schildkröte. "Das Buch wird euch führen. Und wenn ihr Fragen habt, werde ich nicht weit weg sein, ich besuche dein einen oder anderen Freund im Wirtschaftswald bevor ich wieder zurück zu meinem Kräuterkreis bei den Delphi-Klippen gehe."


Als die Tür sich schloss, kehrte Stille in die Baumhöhle zurück. Nur das leise Knistern der Kerze war zu hören. Glitzerfeder und Funkenschweif standen vor dem leeren Weinblätter-Buch.


"Also", sagte Glitzerfeder und legte vorsichtig eine Feder auf die erste Seite. "Unsere Intention ist: Wir wollen verstehen, wie wir gewachsen sind. Was uns stärker gemacht hat. Was sich wiederholt hat."


Funkenschweif nickte entschlossen. "Und wir wollen daraus lernen." Sie holte tief Luft. "Dann fangen wir morgen an. Schritt für Schritt."


Die Kerze flackerte zustimmend, und draußen begann es leise zu schneien. Der Wirtschaftswald bereitete sich auf eine besondere Reise vor – eine Reise zurück, um besser vorwärts gehen zu können.


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