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Deine Top 5 Projekte: Was wirklich auf dem Tisch lag

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Die Wirtschaftswald Geschichte gibt es auch zum Lesen 😉.

Dein Business Impuls

Warum diese Aufgabe so wertvoll für deinen Jahresreport ist:

Bevor wir analysieren, brauchen wir Fakten. Und die einfachste Art, den Überblick zu bekommen, ist eine ehrliche Bestandsaufnahme: Was waren deine größten Projekte oder Aufträge 2025?


Diese Aufgabe ist bewusst simpel gehalten. Keine Bewertung, keine Analyse, einfach nur auflisten. Denn oft verlieren wir uns im Kleinen und vergessen, was wir eigentlich Großes bewegt haben.


Genau diese Liste wird später deine Grundlage sein, um zu erkennen: Welche Projekte haben dir Energie gegeben? Welche haben sich finanziell gelohnt? Wo hast du deine Zeit investiert und hat es sich ausgezahlt?


Kurz gesagt: Du kannst nur optimieren, was du siehst. 🤩

Deine heutige Aufgabe

Liste heute deine 5 größten oder wichtigsten Projekte bzw. Aufträge des Jahres auf. Nur die Titel oder Projektnamen, ohne Bewertung, ohne "Das war gut/schlecht". Einfach nur sammeln.


So funktioniert's:

Nimm dir 10-15 Minuten Zeit. Schau in dein CRM, deine E-Mails oder deinen Kalender. Welche 5 Projekte oder Aufträge stechen heraus? Schreib sie auf, mehr nicht 😉.

Dein Workbook wartet auf dich!

Öffne dein heruntergeladenes Logbuch und bearbeite die heutige Aufgabe direkt dort.

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Tipp

Falls du mehr als 5 hattest, perfekt! Wähle die aus, die am meisten Zeit, Energie oder Umsatz gefordert haben. Denk auch an deine Intention aus Tag 1.

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Dein Gewinnspiel-Buchstabe für heute

Heute bist du bereit, deine größten Projekte zu feiern!


🌞 Conny und Sandor 🤠


Die Wirtschaftswald Geschichte zum Lesen

Die ersten Einträge

Das Morgenlicht glitzerte auf dem frischen Schnee, als Funkenschweif die Augen öffnete. Sie streckte sich ausgiebig und ihr Blick fiel sofort auf den Holztisch, wo das Weinblätter-Buch lag. Genau dort, wo sie es gestern Abend hingelegt hatten.


Glitzerfeder saß bereits am Tisch, eine dampfende Tasse Hagebuttentee vor sich. Er hatte das Buch aufgeschlagen und betrachtete die leere erste Seite.


"Guten Morgen", sagte Funkenschweif und gesellte sich zu ihm. "Du bist früh wach."


"Ich konnte nicht mehr schlafen." Glitzerfeder schmunzelte. "Ich habe die ganze Nacht über unsere Intention nachgedacht. Und darüber, wo wir anfangen sollen."


Funkenschweif goss sich ebenfalls Tee ein und setzte sich neben ihn. "Salbea hat gesagt, das Buch wird uns führen."


"Stimmt." Glitzerfeder drehte das Buch so, dass beide es gut sehen konnten. Auf der ersten Seite stand in eleganter Schrift nur ein Satz: "Was wirklich auf dem Tisch lag"


Die beiden schwiegen einen Moment. Dann sagte Funkenschweif: "Unsere Projekte. Unsere Aufträge. Das waren die großen Dinge, die wir dieses Jahr gemacht haben."


"Genau." Glitzerfeder nickte. "Lass uns einfach aufschreiben, woran wir gearbeitet haben. Die wichtigsten Sachen. Ohne zu überlegen, ob sie gut oder schlecht waren. Einfach nur... was war."


Funkenschweif holte tief Luft. "Okay. Ich fange an." Sie tauchte eine Feder in Tinte. "Die Wurzelkur für Braunfell, den Holzfäller-Bären. Das war im Frühjahr, gleich nach der Schneeschmelze."


"Drei volle Monde", ergänzte Glitzerfeder. "Er war so erschöpft, dass er kaum noch einen Baum fällen konnte."


Funkenschweif schrieb den ersten Eintrag ins Buch: "Wurzelkur für Braunfell (3 Monde)". Ihre Handschrift war ein bisschen krakelig vor Aufregung, aber lesbar.


"Was noch?", fragte Glitzerfeder.


"Die Ast-Entrümpelung für Graubart, den Zimmermanns-Dachs." Funkenschweif musste lächeln bei der Erinnerung. "Der hatte so viele Werkzeuge und Materialien in seinem Bau, dass er selbst nicht mehr wusste, was er alles besitzt."


"Das war im Sommer", sagte Glitzerfeder. "Fünf intensive Arbeitstage."


Funkenschweif schrieb es auf. Dann hielt sie inne. "Und Heinrich Rotfeder. Unser treuer Specht."


"Ach ja, Heinrich." Glitzerfeder lächelte warm. "Der kommt jetzt schon das dritte Jahr zu uns. Dieses Jahr haben wir ihm geholfen, seine Wintervorrat-Strategie aufzubauen."


"Zwei Monde Begleitung", nickte Funkenschweif und schrieb es in die Liste.


Sie lehnte sich zurück und betrachtete die drei Einträge. "Was war noch wichtig?"


Glitzerfeder schloss kurz die Augen. "Der Baumkronen-Rat. Den haben wir das ganze Jahr über gehalten. Jeden Vollmond."


"Zwölf Treffen", sagte Funkenschweif und schrieb es auf. Dann zögerte sie. "Auch wenn..." Sie unterbrach sich.


"Auch wenn was?", fragte Glitzerfeder sanft.


"Nichts. Wir sollen ja nicht bewerten. Nur aufschreiben." Funkenschweif schüttelte den Kopf, als wollte sie ihre Gedanken vertreiben.


"Richtig." Glitzerfeder lächelte. "Was fehlt noch?"


Funkenschweif dachte nach. "Die Waldwachstum-Werkstatt für die Biber-Geschwister. Das war im Herbst, kurz bevor die Blätter fielen."


"Sechs Wochen intensive Begleitung", bestätigte Glitzerfeder. "Sie wollten ihr Holzhandwerk mit neuen Methoden kombinieren."


Funkenschweif schrieb den fünften Eintrag. Dann legte sie die Feder zur Seite und betrachtete die Liste. Fünf Projekte. Schwarz auf goldbraun. In ihrem Weinblätter-Buch.


"Das war's", sagte sie leise. "Das waren unsere fünf größten Aufträge dieses Jahr."


Glitzerfeder legte einen Flügel auf ihre Schulter. "Schau mal. Das Buch ist nicht mehr leer."


Funkenschweif lächelte. "Du hast recht. Wir haben den ersten Schritt gemacht."


Sie saßen eine Weile schweigend da und betrachteten ihre Liste. Draußen begann ein Amselmännchen sein Morgenlied. Das Sonnenlicht wanderte langsam über den Tisch und ließ die Tinte auf dem Weinblatt-Papier glänzen.


"Es fühlt sich gut an", sagte Funkenschweif schließlich. "Zu sehen, was wir wirklich gemacht haben. Nicht nur zu fühlen, dass es irgendwie viel war, sondern es wirklich zu sehen."


"Fünf große Projekte", sagte Glitzerfeder nachdenklich. "Einige lang, einige intensiv. Manche mit Kunden, die schon lange bei uns sind, andere ganz neu."


Funkenschweif blätterte zur nächsten Seite des Buches. Auch dort stand eine Frage. Aber die war für morgen.


"Schritt für Schritt", sagte sie und klappte das Buch zu. "Genau wie wir es Salbea versprochen haben."


Glitzerfeder nickte zufrieden. "Und weißt du was? Das war gar nicht schwer. Nur... klar."


Die beiden tranken ihren Tee aus und blickten aus dem Fenster auf den Wirtschaftswald, der langsam erwachte. Irgendwo in der Ferne klang leises Hämmern. Ein neuer Arbeitstag begann für viele Waldbewohner. Aber für Funkenschweif und Glitzerfeder war heute schon etwas Wichtiges passiert: Der erste Eintrag in ihrem Jahresreport war gemacht.


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