
Wie hast du auf dich aufmerksam gemacht?

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Die Wirtschaftswald Geschichte gibt es auch zum Lesen 😉.

Dein Business Impuls
Warum diese Aufgabe so wertvoll für deinen Jahresreport ist:
Marketing ist der Antrieb für neue Kunden, ohne sichtbar zu sein, kann niemand mit dir arbeiten. Doch oft tappen wir im Dunkeln: Was haben wir eigentlich genau getan, um neue Kunden zu gewinnen?
Diese Aufgabe schafft Klarheit über deine Marketing-Aktivitäten. Welche Kanäle hast du genutzt? Was war deine typische Aktion? Später – an Tag 13 – werden wir diese Liste mit deinen tatsächlichen Kunden-Erfolgen abgleichen. Dann wird sichtbar: Was hat wirklich funktioniert? Wo hast du viel Energie investiert, doch wenig Ergebnis erzielt?
Das ist immens viel wert. Denn oft stecken wir viel Zeit in Dinge, die kaum wirken, während die wirklich erfolgreichen Wege unbemerkt im Hintergrund laufen.
Kurz gesagt: Erst wenn du weißt, was du getan hast, kannst du sehen, was wirklich wirkt. 🤩

Deine heutige Aufgabe
Liste heute deine 3-5 Marketing-Kanäle auf, über die du 2025 versucht hast, neue Kunden zu gewinnen. Notiere zu jedem Kanal eine typische Aktion, die du dort gemacht hast.
So funktioniert's:
Nimm dir 10-20 Minuten Zeit. Denk an Empfehlungen, Social Media, Netzwerk-Events, Newsletter, persönliche Ansprache... Was hast du konkret getan?
Dein Workbook wartet auf dich!
Öffne dein heruntergeladenes Logbuch und bearbeite die heutige Aufgabe direkt dort.

Die Wirtschaftswald Geschichte zum Lesen
Die Spuren im Schnee
Das Nachmittagslicht fiel schräg durch das Fenster der Baumhöhle. Funkenschweif ließ sich erschöpft auf das Sofa fallen und stieß einen tiefen Seufzer aus. Ihr Schwanz hing müde über die Kante.
"Was für ein Vormittag", sagte sie.
Glitzerfeder kam aus der kleinen Küche und brachte zwei dampfende Tassen Hagebutten-Ingwer-Tee. "Der alte Rotfeder mit seinem Notfall. Und dann noch die Marder-Zwillinge, die unbedingt heute ihre Fragen loswerden mussten."
"Ich dachte, wir würden nie fertig werden." Funkenschweif nahm dankbar die Tasse entgegen. "Und jetzt ist es schon halb drei."
Sie tranken beide schweigend ihren Tee. Das Weinblätter-Buch lag noch immer auf dem Tisch, genau dort, wo sie es gestern hingelegt hatten. Vier Seiten waren schon gefüllt.
"Wir könnten es auch morgen machen", sagte Glitzerfeder nach einer Weile.
Funkenschweif blickte zum Buch. Dann schüttelte sie den Kopf. "Nein. Wir haben es Salbea versprochen. Schritt für Schritt, jeden Tag. Auch wenn der Tag schon halb rum ist."
Ein Lächeln huschte über Glitzferfeders Gesicht. "Du hast recht. Dann los."
Funkenschweif stellte ihre Tasse ab, rappelte sich vom Sofa hoch und setzte sich an den Tisch. Glitzerfeder nahm neben ihr Platz. Sie schlug das Buch auf.
"Seite fünf", las Funkenschweif. "Wie hast du auf dich aufmerksam gemacht?"
"Marketing", sagte Glitzerfeder. "Die Frage ist, wie wir neue Kunden gewonnen haben."
"Oh je." Funkenschweif kratzte sich am Kopf. "Das ist so viel durcheinander gelaufen dieses Jahr."
"Dann fangen wir einfach an aufzulisten", schlug Glitzerfeder vor. "Was haben wir gemacht, um sichtbar zu sein?"
Funkenschweif lehnte sich zurück und dachte nach. "Die glänzenden Nüsse am Marktplatz! Die habe ich das ganze Frühjahr über ausgelegt. Jeden Mittwoch. Mit einem kleinen Schild: 'Jahresringe Consulting hilft beim Wachsen'."
"Stimmt", nickte Glitzerfeder und schrieb es auf. "Das war deine Idee. Und die Nüsse waren wirklich außergewöhnlich glänzend."
"Extra poliert", grinste Funkenschweif. "Was noch?"
"Die Amseln", fiel Glitzerfeder ein. "Du hast regelmäßig mit der Amsel-Sippe am Waldrand geplaudert und ihnen von unserer Arbeit erzählt."
"Die beste Mund-zu-Schnabel-Werbung im ganzen Wald", lachte Funkenschweif. "Wenn du den Amseln etwas erzählst, wissen es innerhalb von zwei Tagen alle Vögel im Umkreis."
Glitzerfeder schrieb auch das auf. "Und die Feste am Silbersee. Da waren wir dieses Jahr ziemlich aktiv."
"Oh ja!" Funkenschweif' Augen leuchteten. "Das Frühlingsfest, das Mittsommerfest und das Erntedankfest. Bei jedem haben wir kleine Hilfen direkt vor Ort angeboten."
"Die Schnupper-Beratungen", nickte Glitzerfeder. "Kurze Gespräche, kostenlos, um den Waldbewohnern einen Eindruck von unserer Arbeit zu geben."
"Das war richtig schön", sagte Funkenschweif. "Die persönlichen Begegnungen. Nicht nur über uns reden, sondern direkt zeigen, was wir tun."
Glitzerfeder schrieb es in die Liste. "Was noch? Wir haben doch auch..."
"Die persönlichen Empfehlungen!", rief Funkenschweif. "Ich habe wirklich mit jedem geredet, den ich getroffen habe. Beim Einkaufen, auf dem Waldweg, überall."
"Das stimmt", schmunzelte Glitzerfeder. "Du kannst nicht anders, als von deiner Begeisterung für unsere Arbeit zu erzählen."
"Na ja", Funkenschweif wurde etwas verlegen, "ich rede einfach gern mit den Tieren. Und wenn dann jemand ein Problem hat, bei dem wir helfen könnten..."
"Dann bist du sofort Feuer und Flamme", vollendete Glitzerfeder den Satz liebevoll.
Er fügte den fünften Punkt hinzu: "Persönliche Gespräche – überall im Wirtschaftswald."
Sie betrachteten die Liste. Fünf verschiedene Wege, wie sie dieses Jahr versucht hatten, neue Kunden zu finden.
"Das ist mehr, als ich dachte", sagte Funkenschweif leise. "Wir haben wirklich einiges gemacht."
"Ja", stimmte Glitzerfeder zu. "Und jetzt steht es schwarz auf goldbraun."
Funkenschweif klappte das Buch zu und blickte aus dem Fenster. Die Sonne stand schon tief. Lange Schatten legten sich über den verschneiten Wirtschaftswald.
"Fünf Tage, fünf Seiten", sagte sie. "Auch wenn wir heute erst am Nachmittag dran waren."
"Das Wichtigste ist, dass wir drangeblieben sind", sagte Glitzerfeder. "Auch nach so einem chaotischen Vormittag."
Funkenschweif lächelte. "Schritt für Schritt."
"Genau", nickte Glitzerfeder. "Und morgen ist ein neuer Tag."
Sie tranken ihren Tee aus, während draußen die ersten Sterne am Winterhimmel erschienen. Das Weinblätter-Buch lag zwischen ihnen, ein bisschen dicker geworden mit jeder ausgefüllten Seite. Ein bisschen wertvoller mit jedem Eintrag. Und morgen würde es weitergehen, egal, was das Daily Business bringen würde.



