
Tools, Abos, Wissen: Was hat dich unterstützt?

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Die Wirtschaftswald Geschichte gibt es auch zum Lesen 😉.

Dein Business Impuls
Warum diese Aufgabe so wertvoll für deinen Jahresreport ist:
Dein Business läuft nicht im luftleeren Raum. Du investierst in Tools, Abos, Ausbildungen und in Dinge, die dich unterstützen sollen. Doch nutzt du sie wirklich? Und: Was war die wertvollste Investition, die du 2025 getätigt hast?
Diese Aufgabe schafft Klarheit darüber, wo dein Geld hingeflossen ist und ob sich diese Investitionen gelohnt haben. Oft zahlen wir für Tools, die wir kaum nutzen, oder übersehen den Wert von Dingen, die uns täglich helfen.
Gleichzeitig ist diese Übersicht eine Erinnerung: Du hast in dein Business investiert. Du hast dich weiterentwickelt. Das ist keine Selbstverständlichkeit, das ist unternehmerisches Handeln.
Kurz gesagt: Deine Werkzeuge sind nur so gut, wie du sie nutzt. 🤩

Deine heutige Aufgabe
Liste heute die 3 wichtigsten Tools oder Dienste auf, für die du 2025 Geld ausgegeben hast. Danach notiere eine Sache, die du oder dein Business gelernt habt.
So funktioniert's:
Nimm dir 10-20 Minuten Zeit. Schau in deine Ausgaben: Welche Tools waren wirklich präsent? Was hat dir geholfen? Und was hast du darüber hinaus gelernt, sei es eine Fähigkeit, eine Erkenntnis oder eine neue Arbeitsweise?
Dein Workbook wartet auf dich!
Öffne dein heruntergeladenes Logbuch und bearbeite die heutige Aufgabe direkt dort.

Die Wirtschaftswald Geschichte zum Lesen
Das Feuer der Erkenntnis
Der Sonntagabend legte sich sanft über den Wirtschaftswald. In der Baumhöhle knisterte ein kleines Feuer im Kamin, und warmes Licht tanzte über die Holzwände. Funkenschweif und Glitzerfeder hatten es sich auf den Kissen vor dem Feuer gemütlich gemacht, eine Decke wärmte sie zusätzlich und sie hielten dampfende Tassen mit Holunderblütentee in den Pfoten und klauen.
"Eine Woche", sagte Funkenschweif und betrachtete das Weinblätter-Buch, das zwischen ihnen lag. "Sieben Tage, sieben Seiten."
"Die erste Runde ist fast geschafft", nickte Glitzerfeder. "Die Inventur."
Sie hatten sich heute Morgen entschieden, die siebte Aufgabe am Abend zu machen. Bei Kerzenlicht und Kaminfeuer. Gemütlich und ohne Hektik.
Funkenschweif schlug das Buch auf. Seite sieben. Die letzte Seite der ersten Woche.
"Was hat dich unterstützt?", las sie vor. "Liste die drei wichtigsten Helfer auf, für die du Eicheln ausgegeben hast. Und notiere, was ihr gelernt habt."
"Die Werkzeuge", sagte Glitzerfeder und stellte seine Tasse ab. "Das ist eine schöne Frage."
"Ich fange an", sagte Funkenschweif. Sie lehnte sich zurück und blickte ins Feuer. "Die Kletterhilfe vom Biber. Definitiv. Die hat mir dieses Jahr so oft den Rücken gerettet."
Glitzerfeder lächelte. "Du und deine Kletterhilfe. Aber du hast recht. Ohne sie hättest du manche Projekte gar nicht schaffen können."
"Fünfundzwanzig Walnüsse hat sie gekostet, mit Wartung", sagte Funkenschweif. "Aber jede einzelne war es wert."
Sie schrieb es ins Buch. "Und bei dir?"
"Das Moos-Manuskript-Abo", antwortete Glitzerfeder ohne zu zögern. "Zwanzig Bucheckern im Jahr. Damit bleibe ich auf dem Laufenden mit allen Entwicklungen im Wirtschaftswald."
"Du liest es jeden Morgen", nickte Funkenschweif. "Noch vor dem Frühstück."
"Es ist mein Fenster zur Welt", sagte Glitzerfeder. Sie schrieb es auf.
"Was war noch wichtig?", fragte Funkenschweif.
Sie dachten beide nach. Das Feuer knisterte leise.
"Die Ameisen-Transportdienste", sagte Glitzerfeder schließlich. "Sechzig Haselnüsse haben wir ihnen dieses Jahr gezahlt. Sie haben uns bei den großen Projekten so viel Arbeit abgenommen."
"Stimmt", nickte Funkenschweif und schrieb es auf. "Ohne die fleißigen Ameisen hätten wir dreimal so lange gebraucht."
Sie betrachteten die drei Einträge im Buch. Dann las Funkenschweif den zweiten Teil der Frage. "Und was habt ihr gelernt?"
Eine Weile war es still. Nur das Knistern des Feuers füllte den Raum.
Dann sagte Glitzerfeder leise: "Ich habe etwas gelernt. Über dich."
Funkenschweif blickte überrascht auf.
"Diese Woche", fuhr Glitzerfeder fort, "als wir unsere Marketing-Aktivitäten aufgelistet haben. Da ist mir etwas aufgefallen." Er drehte sich zu ihr. "Du hast diese unglaubliche Fähigkeit, mit jedem ins Gespräch zu kommen. Überall. Die Amseln, die Waldbewohner auf dem Marktplatz, bei den Festen am Silbersee."
Funkenschweif wollte etwas sagen, aber Glitzerfeder hielt sie sanft zurück.
"Nein, lass mich ausreden. Das ist nicht nur 'nett plaudern'. Das ist eine echte Gabe. Du verbindest Tiere. Du schaffst Vertrauen in Sekunden. Und genau diese Fähigkeit" – er tippte auf das Weinblätter-Buch – "ist genauso wichtig wie die Kletterhilfe vom Biber. Vielleicht sogar wichtiger."
Funkenschweif wurde warm ums Herz. "Ich... ich dachte immer, ich rede einfach zu viel."
"Du teilst deine Begeisterung", sagte Glitzerfeder. "Und das zieht die richtigen Kunden an. Das ist eine Fähigkeit, die man nicht kaufen kann."
Funkenschweif musste schlucken. Dann lächelte sie. "Danke."
Sie blickte ins Feuer, dann zu Glitzerfeder. "Und ich habe auch etwas über dich gelernt."
"Über mich?"
"Als wir gestern über die Energie-Momente gesprochen haben", sagte Funkenschweif, "und auch bei den Kunden, bei den Projekten, mir ist aufgefallen, wie du immer das große Ganze siehst. Wie du Zusammenhänge erkennst, die ich übersehe."
Glitzerfeder legte den Kopf schief.
"Diese strategische Weitsicht", fuhr Funkenschweif fort, "das ist deine besondere Fähigkeit. Du kannst Muster erkennen. Du siehst, wohin die Reise geht. Und du hilfst mir, nicht nur im Moment zu leben, sondern auch in die Zukunft zu schauen." Sie lächelte warm. "Das ist auch ein Werkzeug. Ein unsichtbares. Aber eines, ohne das unser Business nicht funktionieren würde."
Glitzerfeder breitete seine Flügel etwas aus, eine Geste der Verlegenheit und Freude zugleich. "Ich dachte immer, ich denke zu viel nach."
"Du denkst in die richtige Richtung", sagte Funkenschweif.
Sie blickten sich an. Das Feuer warf tanzende Schatten an die Wand.
"Also", sagte Glitzerfeder schließlich und griff nach dem Weinblätter-Buch. "Was schreiben wir als unser Learning?"
Funkenschweif dachte nach. Dann sagte sie: "Wir dürfen unsere kleinen Fähigkeiten nicht vergessen. Die Dinge, die wir von Natur aus mitbringen. Weil sie unser Business um so viel leichter machen."
"Perfekt", nickte Glitzerfeder und schrieb es auf. Dann fügte er hinzu: "Funkenschweifs Fähigkeit, Tiere zu verbinden. Glitzferfeders Fähigkeit, das große Ganze zu sehen."
Als er fertig geschrieben hatte, klappte er das Buch zu. Sieben Seiten. Die erste Woche, die Inventur, war abgeschlossen.
"Auf uns", sagte Funkenschweif und hob ihre Teetasse.
"Auf unsere sichtbaren und unsichtbaren Werkzeuge", sagte Glitzerfeder und stieß mit ihr an.
Sie tranken ihren Tee, während draußen die ersten Schneeflocken zu fallen begannen. Der Sonntag neigte sich dem Ende zu. Und in ihrer gemütlichen Baumhöhle, vor dem warmen Feuer, fühlten sich Funkenschweif und Glitzerfeder nicht nur als Geschäftspartner, sondern als Team, das einander wirklich sah und schätzte.
Morgen würde eine neue Woche beginnen. Eine neue Phase im Weinblätter-Buch. Doch heute, an diesem Sonntagabend, waren sie dankbar für das, was sie bereits geschafft hatten – und für das, was sie aneinander hatten.



