
Du siehst es jetzt klar! Feiere deine Einsichten

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Du bist mittendrin und wir sind neugierig: Wie läuft's für dich bisher?
Was hilft? Was fehlt? Was überrascht dich?
Die Wirtschaftswald Geschichte gibt es auch zum Lesen 😉.

Dein Business Impuls
Warum dieser Moment so wertvoll ist:
Pause. Durchatmen. Staunen.
Du hast in der letzten Woche eine beeindruckende Analyseleistung vollbracht. Du hast nicht einfach nur Fakten gesammelt, du hast sie verbunden, hinterfragt und die Geschichten dahinter entdeckt.
Jetzt verstehst du, warum dein Jahr so gelaufen ist. Du siehst die Muster: Welche Projekte dich beflügelt haben. Wo deine Zeit wirklich hingeflossen ist. Welche Kunden zu dir passen. Und was der Markt tatsächlich von dir will.
Das ist keine Kleinigkeit. Viele Unternehmenden arbeiten jahrelang, ohne jemals so tiefer in ihr Business zu blicken. Du hast es in 16 Tagen geschafft.
Ab morgen geht es an die Essenz: Aus all diesen Erkenntnissen wirst du deine persönlichen Entscheidungsguidelines für 2026 ableiten. Doch heute? Heute darfst du so richtig feiern.
Kurz gesagt: Du hast die Muster erkannt. Das ist der Wendepunkt. 🤩

Deine heutige Aufgabe
Blättere durch die Notizen der letzten 7 Tage. Was ist die wichtigste Erkenntnis, die du mitnimmst?
So funktioniert's:
Nimm dir 15-20 Minuten Zeit. Lies, was du in Block 2 notiert hast. Welche Erkenntnis hat dich am meisten überrascht? Was willst du auf keinen Fall vergessen?
Dein Workbook wartet auf dich!
Öffne dein heruntergeladenes Logbuch und bearbeite die heutige Aufgabe direkt dort.

Die Wirtschaftswald Geschichte zum Lesen
Die verborgene Botschaft
Der Nachmittag brachte goldenes Winterlicht durch die Fenster der Baumhöhle. Funkenschweif und Glitzerfeder saßen nebeneinander auf ihrer Bank und blätterten gemeinsam durch das Weinblätter-Buch. Fünfzehn gefüllte Seiten. Zwei Wochen Arbeit. Ein Jahr in Worten und Zahlen.
"Wir haben wirklich viel geschafft", sagte Funkenschweif leise und sehr stolz.
"Nicht nur aufgeschrieben", ergänzte Glitzerfeder. "Verstanden. Das ist der Unterschied zu früher."
Sie blätterten zurück zu den ersten Einträgen: Die Projekte. Die Kunden. Die Eichelkammer. Dann weiter: Die Sterne bei den profitablen Projekten. Die roten Kreise bei den Zeitfressern. Die drei Eigenschaften des Idealkunden. Der Bestseller, den sie fast übersehen hätten. Das Marketing, das funktionierte, ohne Mühe zu kosten. Das größte Learning. Die aufgeschobene Idee.
"Es hängt alles zusammen", sagte Funkenschweif und deutete auf verschiedene Seiten. "Schau. Die Projekte mit Sternen, das waren auch die mit Idealkunden-Charakter. Und die kamen über Empfehlungen. Und sie buchten am liebsten das Wintervorrat-System."
Glitzerfeder nickte. "Und die Projekte ohne Stern – mehr Aufwand, weniger passende Kunden, kamen über unser aktives Marketing, das nichts gebracht hat."
"Es ist wie ein Flusssystem", sagte Funkenschweif aufgeregt. "Alles fließt ineinander. Die guten Entscheidungen führen zu mehr guten Ergebnissen. Und die schlechten..."
"...verstärken sich auch." Glitzerfeder lehnte sich zurück. "Wir haben das ganze Jahr über die gleichen Muster wiederholt. Ohne es zu merken."
In diesem Moment raschelte etwas am Eingang. Funkenschweif drehte sich um und sah, wie ein kleiner Brief durch den Türspalt segelte. Er landete sanft auf dem Boden, getragen von einem Lufthauch, der nach Kräutern und Waldwiesen duftete.
Glitzerfeder hob den Brief auf. Er war zusammengefaltet und mit einem Siegel aus getrocknetem Salbeiblatt verschlossen.
"Von Salbea", sagte er und öffnete ihn vorsichtig.
Funkenschweif kam näher, und Glitzerfeder las laut vor:
Liebe Funkenschweif, lieber Glitzerfeder,
ich bin gerade bei der Igeldame Stachelklug zu Besuch – ihr kennt sie vielleicht, die geschickte Heilpflanzen-Sammlerin aus dem Wurzelwald. Wir trinken Brennnesseltee und sprechen über das Handwerk des Heilens.
Ich wollte nur kurz schreiben: Schaut doch einmal hinter euer Rindenbrett.
Mit warmem Gruß, Salbea
Funkenschweif und Glitzerfeder wechselten einen verwirrten Blick. Das Rindenbrett hing an der Wand neben dem Kamin – dort, wo sie ihre Angebote notiert hatten.
Funkenschweif sprang auf und lief hinüber. Sie schob das Brett vorsichtig zur Seite. Dahinter, in einer kleinen Nische, die sie vergessen hatten, lag ein zusammengefaltetes Blatt. Es sah alt aus, vergilbt an den Rändern.
Sie nahm es heraus und faltete es auf. In Salbeas geschwungener Handschrift stand dort:
Seht ihr jetzt die ganzen Verbindungen? Seht ihr die Muster eurer Monde in diesem Jahr?
"Sie hat das hierher gelegt", flüsterte Funkenschweif. "Das muss an einem ihrer ersten Besuche in den vergangenen Monden gewesen sein."
Glitzerfeder schüttelte ungläubig den Kopf. "Sie wusste, dass wir es erst heute brauchen würden. Erst, wenn wir bereit sind."
Funkenschweif lachte – ein warmes, überraschtes Lachen. "Die Delphi-Klippen. Daher kommt sie. Natürlich wusste sie es."
Sie brachte das Blatt zum Tisch und legte es neben das Weinblätter-Buch. "Sie hatte recht. Wir sehen jetzt die Verbindungen. Wir verstehen, warum unser Jahr so gelaufen ist."
"Nicht Zufall", sagte Glitzerfeder. "Muster."
"Muster, die wir ändern können", ergänzte Funkenschweif. "Weil wir sie jetzt kennen."
Sie schlugen das Weinblätter-Buch auf einer neuen Seite auf. Glitzerfeder las darin auf Seite 16 Die wichtigste Erkenntnis aus der Mustererkennung.
Funkenschweif dachte nach. Dann sagte sie: "Unser Jahr war kein Chaos. Es war das Ergebnis von Mustern, die wir unbewusst wiederholt haben. Gute Muster haben gute Ergebnisse gebracht. Ungünstige Muster haben uns ausgelaugt. Jetzt sehen wir beides und können wählen."
Glitzerfeder schrieb mit. Als er fertig war, blickte er auf.
"Das Fundament liegt", sagte er. "Die Muster sind sichtbar. Was kommt als Nächstes?"
Funkenschweif lächelte. "Als Nächstes entscheiden wir, welche Muster bleiben dürfen und welche gehen müssen."
Draußen begann die Dämmerung. Die längste Nacht des Jahres näherte sich. Und in der Baumhöhle saßen zwei Waldbewohner, die endlich sahen, was sie vorher übersehen hatten. Bereit für den nächsten Schritt.



