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Nur noch mit den Richtigen

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Du bist mittendrin und wir sind neugierig: Wie läuft's für dich bisher?  

Was hilft? Was fehlt? Was überrascht dich?



Die Wirtschaftswald Geschichte gibt es auch zum Lesen 😉.

Dein Business Impuls

Warum diese Aufgabe so wertvoll für deinen Jahresreport ist:

Du hast bereits definiert, welche Projekte du willst. Heute geht es um die Menschen dahinter.


An Tag 11 hast du die Eigenschaften deiner idealen Kunden identifiziert. Jetzt gießt du diese Erkenntnisse in eine klare Guideline: Mit wem willst du 2026 arbeiten?


Das klingt vielleicht exklusiv und das ist es auch. Doch hier liegt ein wichtiger Perspektivwechsel: Du wählst nicht aus Arroganz, sondern aus Wertschätzung. Denn du kannst nur dann deine beste Arbeit liefern, wenn die Chemie stimmt. Und deine besten Kunden verdienen deine volle Energie, nicht die Reste, die nach schwierigen Zusammenarbeiten übrig bleiben.


Diese Guideline hilft dir, schon im ersten Gespräch zu erkennen: Passt dieser Mensch zu mir?


Kurz gesagt: Die richtigen Kunden machen dich zur besten Version deiner selbst. 🤩

Deine heutige Aufgabe

Denk an deine Analyse der Zusammenarbeit (Tag 11): Welche 3 Eigenschaften muss dein idealer Kunde 2026 mitbringen? Formuliere daraus deine dritte Guideline.


So funktioniert's:

Nimm dir 20 Minuten Zeit. Schau auf deine Notizen von Tag 11. Welche Eigenschaften haben deine besten Zusammenarbeiten ausgemacht? Formuliere sie als klare Anforderung.

Dein Workbook wartet auf dich!

Öffne dein heruntergeladenes Logbuch und bearbeite die heutige Aufgabe direkt dort.

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Tipp

Denk auch an die Eigenschaften, die du nicht willst – manchmal hilft das, die positiven klarer zu sehen.

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Dein Gewinnspiel-Buchstabe für heute

Mindestens 2 von 3 Eigenschaften – das ist dein neuer Kunden-Filter!


🌞 Conny und Sandor 🤠

Die Wirtschaftswald Geschichte zum Lesen

Der Filter

Dieser Morgen kam mit dichtem Schneefall. Große, weiche Flocken schwebten am Fenster der Baumhöhle vorbei und hüllten den Wirtschaftswald in eine weiße Stille. Funkenschweif hatte das Weinblätter-Buch aufgeschlagen und betrachtete die Seite vom elften Tag: Die drei Eigenschaften ihres Idealkunden.


"Klarheit, Wertschätzung, Umsetzungskraft", las sie laut vor. "Das waren die Eigenschaften von der Igelin Stachelklug. Die Gründe, warum die Zusammenarbeit mit ihr so gut war."


Glitzerfeder nickte. "Heute machen wir daraus eine Guideline. Eine feste Regel, nach der wir nächstes Jahr entscheiden. So steht es jedenfalls auf der 19. Seite von unserem Weinblätter-Buch."


Er setzte sich neben sie und blätterte zurück zu den Kunden-Einträgen. "Lass uns noch einmal durchgehen. Bei wem haben diese drei Eigenschaften gestimmt?"


"Samtpfote, ganz klar." Funkenschweif zählte an ihren Pfoten ab. "Heinrich Rotfeder – der hatte auch alle drei. Er weiß immer genau, was er braucht, er schätzt unsere Arbeit, und er setzt sofort um."


"Die Biber-Geschwister?"


"Umsetzungskraft auf jeden Fall. Die haben innerhalb einer Woche ihre ganze Werkstatt umgebaut." Funkenschweif überlegte. "Klarheit... am Anfang nicht so sehr. Sie brauchten ein paar Gespräche, um zu wissen, was sie wollen."


"Also zwei von drei", notierte Glitzerfeder. "Trotzdem ein gutes Projekt."


"Weil die Umsetzungskraft so stark war", nickte Funkenschweif. "Die hat das andere ausgeglichen."


Sie gingen weitere Kunden durch. Graubart der Zimmermanns-Dachs: Klarheit und Wertschätzung, Umsetzung etwas langsamer. Immer noch gut. Die Waschbären-Familie: Unklarheit von Anfang an, und die Umsetzung zog sich über Monate. Schwierig.


Und dann Braunfell. Der große Bär mit dem großen Auftrag.


"Klarheit?", fragte Glitzerfeder.


"Null", sagte Funkenschweif knapp. "Er wusste nie, was er wollte. Wir haben Stunden damit verbracht, es herauszufinden."


"Wertschätzung?"


"Er hat unsere Vorschläge regelmäßig infrage gestellt. Immer wieder diskutiert. 'Seid ihr sicher?' war sein Lieblingssatz."


"Umsetzungskraft?"


Funkenschweif schnaubte. "Er hat Wochen gebraucht, um kleine Änderungen zu machen. Und bei jeder hat er erst mit drei anderen Tieren gesprochen, ob sie wirklich nötig sei."


"Also null von drei." Glitzerfeder schrieb es auf.


"Und trotzdem haben wir drei Monde mit ihm gearbeitet", sagte Funkenschweif leise. "Weil er viel bezahlt hat."


Die Worte hingen in der Luft, mit einer großen Prise Wahrheit.


"Die Bezahlung hat uns geblendet", sagte Glitzerfeder.


"Ja." Funkenschweif seufzte. "Viele Bucheckern, keine der drei Eigenschaften. Und am Ende waren wir erschöpft, frustriert und haben uns angefangen zu hinterfragen."


Glitzerfeder legte eine Feder auf ihre Pfote. "Das waren wir. Wir hatten nur den falschen Kunden."


Funkenschweif griff nach der Feder und schrieb unter die Guideline 3: Ideale Kunden Folgendes nach kurzem Nachdenken auf “Wir arbeiten mit Waldhandwerkern, die mindestens zwei der drei Eigenschaften mitbringen: Klarheit über ihre Bedürfnisse, Wertschätzung für unsere Expertise, Umsetzungskraft bei den Ergebnissen.”


"Mindestens zwei", las Glitzerfeder. "Nicht alle drei?"


"Alle drei wäre perfekt", sagte Funkenschweif. "Zwei ist das Minimum. Weniger als zwei bedeutet: gut überlegen."


"Und null von drei?"


"Bedeutet Nein. Egal wie viele Bucheckern."


Glitzerfeder nickte langsam. "Das ist mutig."


"Das ist notwendig." Funkenschweif legte die Feder nieder. "Wir haben nur begrenzte Zeit. Begrenzte Energie. Jeder Kunde, der nicht passt, nimmt einen Platz weg, der für einen passenden Kunden frei sein könnte."


Sie schlossen das Buch, draußen hatte der Schneefall nachgelassen. Einzelne Flocken tanzten noch durch die Luft.


"Drei Guidelines", sagte Glitzerfeder. "Was wir nicht tun. Welche Projekte wir annehmen. Mit wem wir arbeiten."


"Das Gerüst wird stabiler", lächelte Funkenschweif.


"Und je stabiler das Gerüst", erwiderte Glitzerfeder, "desto freier können wir darin wachsen."


Draußen brach ein Sonnenstrahl durch die Wolken und ließ den frischen Schnee glitzern. In der Baumhöhle lag das Weinblätter-Buch mit drei neuen Guidelines – drei Leitplanken für ein Jahr, das anders werden sollte als das vergangene.


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