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Dein innerer Akku hat Priorität

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💬 Dein Feedback für uns

Du bist mittendrin und wir sind neugierig: Wie läuft's für dich bisher?  

Was hilft? Was fehlt? Was überrascht dich?



Die Wirtschaftswald Geschichte gibt es auch zum Lesen 😉.

Dein Business Impuls

Warum diese Aufgabe so wertvoll für deinen Jahresreport ist:

Heute wird es persönlich. Denn diese Guideline handelt nicht von Projekten oder Kunden, sie handelt von dir.


Du hast an Tag 6 deine Energie-Bilanz erstellt. Du weißt, was dir Kraft gibt und was sie raubt. Und du hast in den letzten Wochen vielleicht erkannt: Ohne deine Energie läuft gar nichts.


Deine vierte Guideline stellt deshalb dich in den Mittelpunkt. Sie ist dein Versprechen an dich selbst: Ich achte auf meinen inneren Akku. Ich plane Regeneration ein, bevor ich sie brauche. Ich sage Nein, wenn ich merke, dass es zu viel wird.


Das ist kein Luxus, das ist Business-Strategie. Denn eine ausgebrannte Unternehmerin kann keine gute Arbeit liefern. Punkt.


Kurz gesagt: Wer seine Wurzeln pflegt, kann eine starke Krone 🌳 tragen. 🤩

Deine heutige Aufgabe

Reflektiere deine Energie-Bilanz (Tag 6): Was war der wichtigste Faktor, der dir 2025 Kraft gegeben hat? Formuliere daraus deine vierte Guideline, um deine Energie 2026 bewusst zu schützen.


So funktioniert's:

Nimm dir 20 Minuten Zeit. Was hat dich 2025 aufgeladen? Was brauchst du, um langfristig leistungsfähig zu bleiben? Formuliere eine Guideline, die du dir selbst versprichst.

Dein Workbook wartet auf dich!

Öffne dein heruntergeladenes Logbuch und bearbeite die heutige Aufgabe direkt dort.

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Tipp

Diese Guideline darf egoistisch klingen. Sie IST egoistisch – und das ist gut so.

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Dein Gewinnspiel-Buchstabe für heute

Erinnerst du dich an Tag 6? Deine Energie-Bilanz wird jetzt zur Guideline!

🌞 Conny und Sandor 🤠


🎉 Das war der letzte Gewinnspiel-Buchstabe! Du hast jetzt alle 20 Buchstaben gesammelt. Morgen wird es Zeit, den Lösungssatz einzutragen!


Die Wirtschaftswald Geschichte zum Lesen

Die Wurzeln zuerst

Nur noch vier Tage bis zum Lichterfest am Silbersee. Dieser Tag begann mit einem rosa Himmel über dem Wirtschaftswald. Die aufgehende Sonne färbte den Schnee in sanften Pastelltönen. In der Baumhöhle brannte das Feuer warm und gleichmäßig, und Funkenschweif saß mit einer Tasse Kamillenblütentee vor dem Weinblätter-Buch.


Glitzerfeder kam von seinem Morgenflug zurück, Schneeflocken auf den Federn. "Es wird kälter", sagte er und schüttelte sich. "Die nächsten Tage sollen die kältesten des Winters werden."


"Dann brauchen wir umso mehr gute Energie", erwiderte Funkenschweif und deutete auf das Buch. "Und genau darum geht es heute."


Glitzerfeder setzte sich und wärmte sich die Federn am Feuer. "Also, die vierte Guideline. Energie-Zuerst."


Funkenschweif blätterte zur Seite vom sechsten Tag, wo sie die Energie-Momente notiert hatten. Die Höhen und Tiefen. Was Kraft gegeben hatte, was sie geraubt hatte.


"Als wir das aufgeschrieben haben", sagte sie nachdenklich, "ist mir etwas aufgefallen. Die Momente, die uns Kraft gegeben haben, waren fast alle... geplant."


Glitzerfeder hob den Kopf. "Wie meinst du das?"


"Der Nachmittag am Silbersee nach der Biber-Werkstatt. Der freie Tag nach der Ast-Entrümpelung. Der gemeinsame Abend, an dem wir einfach nur am Feuer gesessen und Geschichten erzählt haben." Funkenschweif tippte auf die Einträge. "Das waren keine Zufälle. Wir hatten sie bewusst eingeplant."


Glitzerfeder nickte langsam. "Und die Energie-Räuber?"


"Die waren das Gegenteil." Funkenschweif seufzte. "Die langen Nächte bei der Wurzelkur, wir hatten keine Pausen eingeplant. Die erschöpften Wochen im Herbst, wir haben Projekt an Projekt gereiht, ohne Luft dazwischen."


"Wir haben unsere Projekte geplant", sagte Glitzerfeder leise. "Nicht unsere Erholung."


"Genau." Funkenschweif legte das Buch flach auf den Tisch. "Wir haben immer gedacht: Zuerst die Arbeit, dann die Pause. Wenn noch Zeit übrig ist."


"Und es war, wie bei uns zu erwarten, nie Zeit übrig."


"Nie." Funkenschweif schüttelte zustimmend den Kopf. "Weil immer etwas Neues kam. Ein neuer Kunde. Eine neue Anfrage. Ein neues Problem."


Glitzerfeder stand auf und ging zum Fenster. Er blickte hinaus auf den verschneiten Wald. "Ein Baum, der seine Wurzeln nicht pflegt, kann keine starke Krone tragen", murmelte er.


"Was, meinst du damit?" fragte Funkenschweif neugierig nach.


Er drehte sich um. "Ein altes Sprichwort aus der Waldrat-Akademie. Ich habe es Jahre nicht mehr gehört. Doch es passt perfekt zu unserer Situation."


Funkenschweif lächelte. "Wir sind der Baum. Unsere Energie sind die Wurzeln. Und wenn wir die Wurzeln vernachlässigen..."


"...wird die Krone welk. Egal wie sehr wir uns anstrengen." sagte Glitzerfeder zustimmend.


Sie saßen eine Weile schweigend da. Das Feuer knisterte. Draußen begann es wieder zu schneien.


"Also", sagte Funkenschweif und griff nach der Feder. "Unsere vierte Guideline."


Sie schlug eine neue Seite auf und schrieb: Wir planen unsere Ruhephasen, bevor wir unsere Projekte planen. Zuerst die Wurzeln, dann die Äste.


Glitzerfeder las den Eintrag und nickte. "Das bedeutet: Im Januar, bevor wir neue Kunden annehmen, markieren wir die Tage, an denen wir nicht arbeiten."


"Genau." Funkenschweif ergänzte im Buch: Freie Tage sind genauso wichtig wie Arbeitstage. Sie werden zuerst eingetragen und zuletzt gestrichen.


"Das wird gar nicht so leicht", gab Glitzerfeder zu. "Wenn eine Anfrage kommt und der einzige freie Tag genau dann wäre..."


"Dann dürfen wir maximal einmal diesen freien Tag im gleichen Mond verschieben", sagte Funkenschweif fest. "Oder wir finden einen anderen Termin. Die freien Tage sind nicht verhandelbar."


Glitzerfeder lächelte. "Du klingst sehr entschlossen."


"Weil ich mich an den September erinnere." Funkenschweifs Stimme wurde leiser. "Als ich so erschöpft war, dass ich am liebsten alles hingeworfen hätte. Das will ich nicht wieder erleben. Und glaube ich, auch nicht."


Er legte einen Flügel um ihre Schultern. "Dann schützen wir unsere Energie. Gemeinsam."


Sie schlossen das Buch. Vier Guidelines. Vier Leitplanken für das neue Jahr. Was sie nicht mehr tun würden. Welche Projekte sie annehmen würden. Mit wem sie arbeiten würden. Und wie sie ihre wichtigste Ressource schützen würden.


Draußen tanzte der Schnee. Drinnen saßen Funkenschweif und Glitzerfeder und spürten: Das Fundament war gelegt. Die Muster waren erkannt. Die Entscheidungen waren getroffen. Jetzt fehlte nur noch eines, doch was das ist, werden sie erst morgen im Buch lesen.


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