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Vom Logbuch ins Leben

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💬 Fast geschafft – deine Meinung zählt!

Nur noch wenige Türchen bis zum Ziel. Bevor du in den Endspurt gehst:  

Was nimmst du mit? Was hat dich überrascht?



Die Wirtschaftswald Geschichte gibt es auch zum Lesen 😉.

Dein Business Impuls

Warum diese Aufgabe so wertvoll für deinen Jahresreport ist:

Klarheit, die in einer Schublade liegt, verändert nichts. Erst wenn deine Erkenntnisse sichtbar werden, entfalten sie ihre volle Kraft.


Heute geht es darum, dein Motto und deine Guidelines in deinen Alltag zu holen. Nicht als To-do, sondern als ständige Erinnerung. Ein Hintergrundbild auf deinem Dektop. Ein Bild am Kühlschrank. Eine Notiz im Portemonnaie.


Du hast 21 Tage lang gearbeitet, reflektiert, analysiert und entschieden. Das Ergebnis verdient einen Ehrenplatz. Einen Ort, an dem du es täglich siehst. Einen Moment im Tag, an dem du dich daran erinnerst, wofür du im Jahr 2026 stehst.


Denn die besten Vorsätze scheitern nicht an der Qualität, sie scheitern daran, dass wir sie vergessen. Das wird dir nicht passieren.


Kurz gesagt: Mach deine Klarheit sichtbar – jeden Tag. 🤩

Deine heutige Aufgabe

Damit deine Klarheit nicht in der Schublade verschwindet: Schreibe dein Motto für 2026 auf und mach es dir sichtbar an einen Ort, den du täglich siehst.


So funktioniert's:

Nimm dir 15-20 Minuten Zeit. Nimm ein schönes Blatt Papier, eine Karteikarte oder gestalte ein schönes digitales Bild. Schreibe dein Motto und deine Guidlines deutlich auf. Mach dir dieses Papier/digitales Bild dort sichtbar, wo du es jeden Tag siehst: am Schreibtisch, am Spiegel, im Laptop.

Dein Workbook wartet auf dich!

Öffne dein heruntergeladenes Logbuch und bearbeite die heutige Aufgabe direkt dort.

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Tipp

Mach setz dir für jedes Quartal eine Kalendererinnerung um für 10 Minuten dich an dein Motto und deine Guidelines zu erinnern. So hast du ein Sicherheitsnetz.

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Dein Gewinnspiel-Buchstabe für heute

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🌞 Conny und Sandor 🤠


Die Wirtschaftswald Geschichte zum Lesen

Die wichtigste Birkenrinde

Der Tag nach der Wintersonnenwende brachte strahlenden Sonnenschein. Das Licht glitzerte auf dem Schnee, und die Luft war so klar, dass Funkenschweif von der Baumhöhle aus bis zum fernen Silbersee blicken konnte.


"Ich gehe raus", kündigte sie an und griff nach ihrer Birkenrinden-Tasche.


Glitzerfeder blickte von seinem Kräutertee auf. "Wohin willst du gehen?"


"Suchen." Funkenschweif lächelte geheimnisvoll. "Ich brauche die perfekte Rinde."


Sie verschwand durch die Tür, bevor Glitzerfeder fragen konnte, wofür. Er zuckte mit den Federn und widmete sich wieder seinem Tee. Mit Funkenschweif hatte man gelernt, dass manche Dinge sich von selbst erklärten.


Draußen hüpfte Funkenschweif von Ast zu Ast, ihr Blick suchend über die Bäume gleitend. Die alte Eiche, in der sie wohnten, hatte raue, tiefgefurchte Rinde – schön, doch zu uneben zum Beschriften. Die Buchen ringsum hatten glatte, silbergraue Stämme – elegant, doch zu hart zum Ritzen.


Sie hüpfte tiefer in den Wald hinein, vorbei an der Lichtung, wo sie im Sommer die Biber-Geschwister beraten hatten, vorbei am kleinen Bach, der jetzt unter einer dünnen Eisschicht schlief.


Dann sah sie sie: Eine junge Birke am Waldrand, deren Rinde sich in perfekten, cremefarbenen Streifen löste. Die Oberfläche war glatt und fest, und ein Stück hatte sich bereits vom Stamm gelöst, als hätte der Baum es für sie vorbereitet.


Funkenschweif pflückte es vorsichtig. Es war etwa so groß wie ihre ausgestreckten Pfoten, leicht gebogen, mit feinen dunklen Linien, die wie natürliche Verzierungen aussahen.


"Perfekt", flüsterte sie.


Als sie eine Stunde später in die Baumhöhle zurückkehrte, saß Glitzerfeder immer noch am Tisch, umgeben von Notizen und Skizzen für das neue Jahr. Er blickte auf, als er die Tür hörte.


"Die perfekte Rinde?", fragte er und deutete auf das Stück in Funkenschweifs Pfoten.


"Die perfekte Rinde." Sie legte sie auf den Tisch und holte tief Luft. "Für unser Motto."


Glitzerfeder verstand sofort. "Du willst es aufschreiben. Sichtbar machen."


"Damit wir es jeden Tag sehen." Funkenschweif holte ihr kleines Ritzwerkzeug aus der Schublade. "Damit wir es nicht vergessen. Damit es uns erinnert, wenn wir zweifeln."


Sie setzte sich und begann, vorsichtig die Buchstaben in die Rinde zu ritzen. Strich für Strich. VORWÄRTS WACHSEN. Die Buchstaben waren nicht perfekt – etwas schief hier, etwas zu tief dort –, doch gerade das machte sie lebendig.


Glitzerfeder beobachtete sie interessiert. Als sie fertig war, hielt sie die Rinde hoch. Die geritzten Buchstaben leuchteten dunkel auf dem cremefarbenen Untergrund.


"Wo hängen wir es auf?", fragte sie.


Glitzerfeder stand auf und ging zum Eingang ihrer Baumhöhle. Dort, direkt über der Tür, war ein kleiner Vorsprung im Holz. Er befestigte die Birkenrinde mit zwei kleinen Holzstiften.


Dann kam er zurück und stellte sich neben Funkenschweif. Gemeinsam betrachteten sie ihr Werk.


VORWÄRTS WACHSEN stand dort, direkt über der Tür. Jeder, der die Höhle betrat oder verließ, würde es sehen. Jeder Morgen würde damit beginnen. Jeder Abend damit enden.


"Es ist schön", sagte Funkenschweif leise.


"Es ist mehr als nur schön." Glitzerfeders Stimme war warm. "Es ist eine Erinnerung. Ein Versprechen an uns selbst."


"Wenn ein Kunde anruft und ich unsicher bin..."


"...schaust du zur Tür. Vorwärts wachsen. Bringt dieser Auftrag uns vorwärts? Dann ja. Wenn nicht, dann nein."


"Wenn ich müde bin und denke, ich muss trotzdem weiterarbeiten..."


"...schaust du zur Tür. Vorwärts wachsen. Hilft Erschöpfung beim Wachsen? Nein. Also Pause."


Glitzerfeder lächelte. "Ein Anker. Für jeden Tag."


Funkenschweif nickte. "Die Guidelines stehen im Buch. Die werden wir nicht jeden Tag lesen. Das Motto hängt an der Wand. Das sehen wir jeden Tag."


Sie setzten sich wieder an den Tisch, doch dieses Mal mit dem Blick zur Tür. Die Birkenrinde glänzte im Kerzenlicht. Die Buchstaben wirkten wie ein stiller Wächter.


Glitzerfeder sagte zufrieden mit sich und Funkenschweif: “In zwei Tagen ist das Lichterfest am Spiegel-See, da sehen wir sicher Salbea wieder”. Draußen begann die Dämmerung den Wald in blaues Licht zu tauchen. Und an der Wand der Baumhöhle hing ein Motto, bereit, ein ganzes Jahr lang zu leuchten.


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