
Ein Applaus für dich!

💬 Fast geschafft – deine Meinung zählt!
Nur noch wenige Türchen bis zum Ziel. Bevor du in den Endspurt gehst:
Was nimmst du mit? Was hat dich überrascht?
Die Wirtschaftswald Geschichte gibt es auch zum Lesen 😉.

Dein Business Impuls
Warum diese Aufgabe so wertvoll ist:
Morgen ist Heiligabend und der krönende Abschluss unserer gemeinsamen Reise.
Du hast 22 Tage durchgehalten. Du hast gesammelt, analysiert, erkannt und entschieden. Du hast deinen persönlichen Jahresreport 2025 erstellt, vier klare Guidelines formuliert und dein Motto für 2026 gefunden. Das ist echte unternehmerische Arbeit und sie verdient gefeiert zu werden!
Doch Hand aufs Herz: Wie oft hast du in der Vergangenheit Erfolge einfach abgehakt und bist direkt zum nächsten Punkt übergegangen? Genau das wollen wir morgen anders machen.
Heute planst du deinen persönlichen Feiermoment für den 24. Dezember. Nicht irgendwann, nicht "wenn Zeit ist", sondern als festen Termin in deinem Tag. Denn wer seine Erfolge nicht würdigt, trainiert sich ab, sie überhaupt zu sehen.
Kurz gesagt: Plane deine Feier wie einen wichtigen Termin, denn genau das ist sie. 🤩

Deine heutige Aufgabe
Überlege dir konkret, wie du morgen deinen Abschluss dieser Reise feiern möchtest. Schreibe es auf und plane dir dafür eine feste Zeit am 24. Dezember ein.
So funktioniert's:
Nimm dir 10-20 Minuten Zeit. Was wäre ein kleiner, doch bedeutsamer Moment der Selbstwürdigung? Wann genau am 24.12. nimmst du dir diese Zeit? Trage es dir wie einen Termin ein und zwar verbindlich.
Dein Workbook wartet auf dich!
Öffne dein heruntergeladenes Logbuch und bearbeite die heutige Aufgabe direkt dort.

Tipp
Es muss nichts Großes sein. Ein bewusster Moment mit einer Tasse Tee, ein kurzer Spaziergang oder einfach 10 Minuten Stille, in denen du zurückblickst, das reicht völlig. Wichtig ist, dass du es planst und tust.
Dein Gewinnspiel-Buchstabe für heute
Letzter Aufruf: Lösungssatz einsenden 📩
Heute um 23:59 Uhr ist Einsendeschluss! Hast du alle 20 Buchstaben? Sende jetzt deinen Lösungssatz ein und nimm an der Verlosung teil!
[Hier einsenden →]
🌞 Conny und Sandor 🤠

Die Wirtschaftswald Geschichte zum Lesen
Die Himmelslaterne
Der heutige Tag, begann mit aufgeregtem Kribbeln in der Baumhöhle. Funkenschweif wachte früher als gewöhnlich auf, ihr Schwanz zuckte schon beim ersten Augenaufschlag.
"Morgen ist es so weit", sagte sie, kaum dass Glitzerfeder die Augen geöffnet hatte.
"Das Lichterfest", nickte er und streckte seine Flügel.
"Und der Abschluss unserer Reise." Funkenschweif deutete auf das Weinblätter-Buch, das auf dem Tisch lag. Fast vollständig gefüllt. Zweiundzwanzig Tage Arbeit. Ein Jahr in Worten und Erkenntnissen.
Glitzerfeder setzte sich auf und betrachtete das Buch nachdenklich. "Wir sollten uns feiern. So wie Salbea und nach der ersten Woche daran erinnert hat."
"Genau das dachte ich auch" Funkenschweif hüpfte vom Bett und lief zum Fenster. "Und diesmal planen wir es ein bisschen mehr als letztes Mal. Was machen wir morgen?"
Glitzerfeder überlegte. "Das Lichterfest am Spiegel-See ist der Höhepunkt. Alle Waldbewohner werden dort sein. Die Laternen, die Lichter, die Musik..."
"Und wir könnten unsere eigene kleine Zeremonie machen", sagte Funkenschweif aufgeregt. "Etwas, das nur für uns ist. Um das Jahr abzuschließen und das neue zu begrüßen."
"Eine Himmelslaterne", schlug Glitzerfeder vor. "Die steigen lassen, mit unseren Wünschen für das neue Jahr."
Funkenschweifs Augen leuchteten. "Ja! Eine Himmelslaterne, auf die wir unser Motto schreiben. Und dann schauen wir zu, wie sie in den Nachthimmel steigt."
Sie begannen zu planen. Das beste Aussichtsufer am Spiegel-See. Die Zeit, wenn die meisten anderen Laternen schon gestiegen waren und der Himmel voller Lichter hing. Warmen Würztee für unterwegs. Vielleicht ein paar geröstete Kastanien.
Mitten in ihre Planung hinein klopfte es an der Tür.
Die beiden wechselten einen überraschten Blick. Funkenschweif hüpfte zur Tür und öffnete.
Dort stand Salbea. Die alte Schildkröte trug etwas Großes, Zartes unter ihrem Arm. Es raschelte leise bei jeder ihrer langsamen Bewegungen.
"Salbea!" Glitzerfeder strahlte. "Komm herein!"
Die Schildkröte trat langsam ein, ihr weises Lächeln wärmte die Höhle. "Ich wollte vorbeischauen", sagte sie mit ihrer sanften Stimme. "Bevor das Fest beginnt."
"Wir haben gerade von einer Himmelslaterne gesprochen", erzählte Glitzerfeder. "Für morgen. Für das Lichterfest."
Salbeas Lächeln vertiefte sich. "Dann komme ich genau richtig." Sie legte das, was sie trug, vorsichtig auf den Tisch.
Es war eine Himmelslaterne. Die größte und schönste, die Funkenschweif je gesehen hatte. Das Papier war cremeweiß, fast durchscheinend, mit feinen goldenen Fäden durchzogen, die wie Jahresringe aussahen. Der Rahmen bestand aus leichtem Bambus, perfekt ausbalanciert.
"Ein Geschenk", sagte Salbea schlicht. "Um eure Reise zu krönen."
Funkenschweif berührte das feine Papier mit ihren Pfoten. "Sie ist wunderschön."
"Sie ist unbeschrieben", sagte Salbea. "Das ist wichtig. Ihr sollt selbst hineinschreiben, was ihr dem neuen Jahr anvertrauen wollt."
Glitzerfeder betrachtete die Laterne mit leuchtenden Augen. "Unser Motto. Vorwärts wachsen."
"Und vielleicht noch mehr", sagte Salbea. "Eure Wünsche. Eure Hoffnungen. Das, was ihr euch für das kommende Jahr vornehmt."
Sie blieb noch eine Weile, trank einen Tee mit ihnen und erzählte von vergangenen Lichterfesten. Von Laternen, die besonders hochstiegen. Von Wünschen, die in Erfüllung gingen. Von der Magie den langen Nächten, wenn die Dunkelheit am tiefsten ist und das Licht am hellsten leuchtet.
Als sie ging, stand sie noch einen Moment in der Tür. "Ihr habt viel geschafft in diesen Wochen", sagte sie. "Mehr, als ihr vielleicht wisst. Morgen ist der Tag, um das zu feiern."
"Wir werden dich suchen am See", sagte Funkenschweif.
Salbea lächelte. "Ich werde da sein. Irgendwo zwischen den Lichtern."
Die Tür schloss sich. Funkenschweif und Glitzerfeder standen vor der großen Himmelslaterne und spürten die Vorfreude wie ein warmes Kribbeln.
"Morgen", sagte Funkenschweif leise.
"Morgen", nickte Glitzerfeder.
Sie begannen, ihre kleine Feier weiter zu planen. Was sie auf die Laterne schreiben würden. Wo genau am See sie stehen wollten. Wie sie den Moment gestalten würden, in dem die Laterne in den Himmel stieg.
Draußen sank die Sonne. Die letzte Nacht vor dem Fest begann. Und in der Baumhöhle lag eine beschriebene Himmelslaterne, die darauf wartete, ihre Botschaft in die Sterne zu tragen.


