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Ein lächelnder Sandor mit Glatze und orangefarbenem Hemd zeigt mit dem Finger auf ein "?", das eine lächelnde Conny mit blondem, hochgestecktem Haar in einem hellgrünen Oberteil in ihren Händen hält.

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  • Warum du Experimente in dein Business integrieren solltest

    Veränderungen gehören in jedem Business zum Tagesgeschäft dazu. Auf diese Veränderungen richtig und rasch zu reagieren, hilft uns als Entrepreneur wendig zu bleiben. Ein Wesenszug von Veränderungen hingegen ist, dass man ihre Auswirkungen nicht komplett vorhersagen kann. Diese Ungewissheit haben wir als Menschen nicht gerne, da wir nicht wissen, was kommt und wie wir darauf reagieren sollen. In der heutigen Zeit werden wir die Ungewissheit nicht komplett eliminieren können, doch wir können uns dazu entscheiden, wie wir damit umgehen. Eine Möglichkeit, der Ungewissheit entgegenzutreten, sind Experimente. Wie sie dir explizit im Business helfen können und welchen möglichen Weg du gehen kannst, zeigen wir dir hier. Inhalt des Artikels Warum überhaupt Experimente Das Skelett eines Experiments Nutzen von Business Experimenten Hilfreiche Guidelines für Experimente Einfache Integration in dein Business Warum überhaupt Experimente Definition Experiment Grundsätzlich sind Experimente ein wesentlicher Bestandteil im wissenschaftlichen Arbeiten. Doch was fällt eigentlich alles unter den Begriff Experiment? Bei Experimenten geht es um eine Vorgehensweise, die unter kontrollierten Bedingungen durchgeführt wird. Damit eine Hypothese getestet, eine unbekannte Wirkung entdeckt oder eine bekannte Gesetzmäßigkeit veranschaulicht wird. Sandor und Conny beim Experimentieren Wir Menschen experimentieren bereits schon sehr lange und gerne. Bekannte Experimente sind zum Beispiel die von Alhazen, ein arabischer Mathematiker, Optiker und Astronom, der Versuche zur Optik mit der “Camera Obscura” durchgeführt hat. Oder der freie Fall von Galileo Galilei. Experimente haben uns in der Vergangenheit immer wieder geholfen die Umwelt und unser Handeln besser zu verstehen. Wenn wir einen Blick in unsere heutige Zeit werfen, sehen wir, dass im Business gerne größere Experimente gemacht werden. Damit ermöglichen wir uns beispielsweise zu sehen, ob ein Geschäftsmodell funktionieren kann oder ein Service wirklich unseren Kunden hilft. Schließlich sind Experimente für uns als Entrepreneure da, damit wir unsere Ungewissheit zu einer Idee, Service oder Handlungsentscheidung reduzieren können. Wenn wir im Business eine Veränderung wollen oder wir sehen, dass sich die Umwelt verändert, möchten wir einen Weg, der uns hilft diese Veränderung zu verstehen und aus ihr etwas zu machen. Ein Weg um Veränderungen zu verstehen ist, dass wir verschiedene Perspektiven einnehmen, um damit das Gesamtbild besser zu sehen. Damit ermöglichen wir uns divergentes denken. Danach wollten wir die Gesamtsituation bewerten und entscheiden in einem konvergenten handeln. Genau hier helfen uns Business Experimente. Sie legen einen Rahmen fest, was genauer analysiert werden soll und welche Hypothese wir ergründen wollen. Denn sie ermöglichen uns, reale Daten zu sammeln, damit wir ein Verständnis aufbauen und bessere Entscheidungen treffen können. Das Skelett eines Experiments Ein Business Experiment kann auf verschiedenen Wegen aufgebaut werden. Wir zeigen dir davon eine Variante, wie du dein Experiment aufbauen kannst. Diese Variante nutzen wir sehr oft auch in unserem Daily Business. Denn ein Experiment erzielt die größte Wirkung, wenn du dir vorab genau Gedanken machst, was du damit erreichen willst. Der beste Grundaufbau für Experimente sind für uns diese 8 Schritte: 1. Lege fest weshalb du ein Experiment brauchst In welchem Bereich von deinem Business willst du etwas verändern oder verstehen. Mach das für dich sichtbar, damit es für dich leicht ist, den Gestaltungsrahmen festzulegen. Wenn du beispielsweise eine Veränderung suchst, um besser und fokussierter einen Austausch am Morgen zu haben, hilft es dir nicht, wenn du dein gesamtes Business umkrempelst. Fokussiere auf einen möglichst kleinen Teilbereich deines Business, damit das Experiment für dich einfacher wird. 2. Welche Ideen hast du für die Veränderung Damit du siehst, was alles möglich ist, mach deinen Lösungsraum auf und generiere mehrere Ideen, was du alles ändern kannst. In diesem Schritt ermöglichst du dir durch verschiedene Perspektiven Ideen zu finden. 3. Entscheide, was und weshalb du etwas ausprobieren möchtest Überleg dir, was du durch die Veränderung die du anstrebst bewirken willst. Welche Idee von allen Ideen die du gesammelt hast, hat für dich im Moment das größte Potential , genau diese Wirkung zu erzielen? Wenn du diese Idee siehst, wähle sie aus. 4. Formuliere dir deine Hypothese klar und deutlich Du weisst nun mit welcher Idee, du was du bewirken willst. Nun ist es für das Experiment wichtig, dass du dir dies auch konkret sichtbar machst . Am Besten geht das mit einer Hypothese. Denn eine Hypothese kannst du nach deinem Experiment verifizieren und daraus die wichtigen Schlüsse für dich ziehen. Wir verwenden gerne die folgende Formel für unsere Hypothesen: Eine Hypothese die wir einmal für uns aufgestellt haben ist: 5. Lege den Zeitrahmen für dein Experiment fest Damit du weisst, wie lange dein Experiment dauert, ist es sinnvoll dies vorab festzulegen. Welchen Zeitrahmen du dir für dein Experiment nimmst, ist dir überlassen. Bei uns hat sich gezeigt, dass 2 Wochen eine angenehme Dauer sind. In dieser Zeit hast du die Möglichkeit, dein Experiment gut zu beobachten und dennoch fühlt es sich nicht ewig an, bis das Experiment endet. 6. Führe dein Experiment durch Dieser Schritt ist sehr einfach. Setze deine Idee genauso um, wie du dir es vorstellst und beobachte, wie es dir dabei geht und welche Ergebnisse du damit erzielst. Beim Beispiel aus unserer Hypothese haben wir uns 2 Wochen lang, jeden Tag beim morgendlichen Spaziergang ausgetauscht. Wir haben nach dem Austausch reflektiert, wie fokussiert wir beim Austausch waren und ob auch wirklich alle relevanten Informationen zwischen uns geflossen sind. 7. Validiere deine Hypothese Sobald dein Experiment fertig ist, kannst du es nun analysieren. Für uns sind hier jeweils 3 Fragen sehr hilfreich: Die Antworten auf diese Fragen geben dir die nötigen Fakten, damit du siehst, ob du mit deiner Hypothese richtig gelegen bist oder nicht. 8. Entscheide dein weiteres Vorgehen Was nimmst du dir aus deinem Experiment mit? Einerseits sicher die Erfahrung, welche du super mit Anderen teilen kannst. Andererseits hast du nun reale Daten direkt aus deinem Business. Mit diesen Daten kannst du nun entscheiden, was du weiterhin beibehalten willst und was du nicht mehr machen möchtest. Nach deinem Experiment kann es auch gut sein, dass du ein weiteres Experiment mit einer neuen Hypothese machst. Denn deine Erkenntnisse, die du gesammelt hast, haben dir geholfen, deine Situation besser zu verstehen. Nutzen von Business Experimenten Ein für uns wichtiges Element des Entrepreneurmindsets ist, dass wir neue Wege in und mit der Arbeit im Business finden und anwenden. Dabei ist es uns wichtig, dass diese neuen Wege nicht einfach blind gegangen werden, sondern uns helfen effektiv mit unserem Business zu sein. Der Nutzen von Experimenten kannst du auf 4 Hauptpunkte zusammenfassen: 1. Entscheidungen gründen sich auf Fakten nicht auf Annahmen Wenn du ein Experiment durchgeführt hast, besitzt du danach Fakten. Diese Fakten kannst du nutzen, damit du dich nicht nur intuitiv im Business entscheiden musst. Die Ergebnisse des Experiments geben dir Aufschluss, in welche Richtung du dich derzeit am Besten bewegst. 2. Neue Wege sind einplanbar Wenn du dein Experiment planst, legst du klare Rahmenbedingungen für dich fest und der Aufwand wird für dich leicht abschätzbar. Damit ist es dir möglich neue Wege zu erkunden und dein Daily Business nicht zu vernachlässigen. Denn klar abgegrenzte Experimente sind planbar und vereinnahmen einem nicht komplett. 3. Lernen von Fehlern in kurzen Zyklen Bei Experimenten läuft nicht immer alles so wie wir es planen, da wir das Ergebnis ja auch nur vermuten. Dadurch passieren Fehler aus denen du lernen kannst. Denn nach jedem Experiment, kannst du für dich persönlich reflektieren , was du anders oder besser machen kannst. Durch dieses stetige Lernen entwickelt sich dein Business weiter und bleibt nicht auf dem Status Quo sitzen. Die Gefahr, dass in deinem Business auf einmal zu viel nicht mehr funktioniert, minimierst du dadurch. 4. Verbesserungen wirken sich positiv auf den Profit aus Deine Entscheidungen im Business können grosse Auswirkungen auf deinen Profit haben. Damit du rasch weisst, ob diese Auswirkung positiv oder negativ sind, helfen dir Experimente. Denn Experimente minimieren das Risiko und geben dir zudem die Möglichkeit rasch Änderungen vorzunehmen. Für uns sind diese 4 Punkte Grund genug, Experimente fix in unser Business zu integrieren, denn dadurch ermöglichen wir uns eine stetige gesunde Weiterentwicklung . Hilfreiche Guidelines für Experimente Wenn du Experimente im Business noch nicht oft gemacht hast, hilft es, sich an diese 5 Guidelines anzulehnen. Damit das Experimentieren nicht nur gelingt, sondern auch Spaß macht. Denke in kurzen Zyklen und konkret Bei Experimenten hilft es, wenn die Resultate sehr rasch vorliegen, damit das weitere Vorgehen im Business entschieden werden kann. Zudem ist es einfacher die Ergebnisse eines Experimentes zu deuten, wenn die Ausgangslage so spezifisch und konkret wie möglich ist. Damit bleibt der Interpretationsraum der Resultate gering. Keep it simple Schau bei deinen Experimenten, dass sie für dich einfach in deinen Business Alltag zu integrieren sind, damit du sie auch gut umsetzen kannst. Es hilft dir nichts, wenn du ein geniales Experiment Konzept hast, es jedoch nie in die Tat umsetzt. Slice the Data Wenn du deine Ergebnisse und Erkenntnisse aus dem Experiment festhältst, achte darauf, dass du nicht zu vieles zusammenschließt. Es nutzt dir nicht viel, wenn in deinen Erkenntnissen auch gleich Korrelationen enthalten sind. Think outside of the box Bei Experimenten ist es sehr hilfreich, wenn diese auch Varianten enthalten, die nicht nur die naheliegendsten Varianten sind. Dadurch ermöglichst du dir neue Wege einfacher zu erkunden, anstatt dich nur auf den bereits bekannten Pfaden zu bewegen. Messe nur das Notwendige Sobald du Erkenntnisse und Ergebnisse festhältst ist es wichtig, dass du festlegst, was wirklich für dein Business relevant ist und was nicht. Ansonsten läufst du Gefahr Daten zu sammeln, die dir gar keinen Mehrwert bringen, sondern nur mehr Aufwand generieren. Einfache Integration in dein Business Wie du realisierst, helfen dir aus unserer Sicht Experimente dein Business stetig weiterzuentwickeln und Entscheidungen leichter zu treffen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Experimente sich einfach in dein Business integrieren lassen. Fokussiere dich deshalb darauf, dass deine Experimente nicht zu groß sind und dadurch deine komplette Zeit in deinem Business beanspruchen. Überlege dir, wie du die Experimente als fixe Routine in dein Business Alltag integrieren kannst. Also sozusagen als Habit. Wenn du wissen willst, wie dies einfach geht, empfehlen wir dir unseren Artikel “ Wie du Spaß an deiner neuen Habit bekommst ” zu lesen. Unsere Quellen “ Auf dem Weg zur agilen Organisation ” von Torsten Scheller “ Lean Change Management ” von Jason Little “ Entscheidungsverfahren für komplexe Probleme ” von Rudolf Grünig und Richard Kühn “ The Customer-Driven Playbook ” von Travis Lowdermild und Jessica Rich “ Experiment ” von Wikipedia “ Divergentes und konvergentes Denken fördert den Innovationsprozess ” von André Nijmeh von WOIS Innovationsberatung “ 4 Reasons Why You Should Begin With Business Experiments ” von Dragan Sutevski von entrepreneurshipinabox “ A Step-by-Step Guide to Smart Business Experiments ” von Eric T. Anderson und Duncan Simester in Harvard Business Review “ Kultur des Experimentierens: 10 praxisnahe Tipps für mehr Mut und Innovation ” von André Morys von konversionsKRAFT “ The Discipline of Business Experimentation ” von Stefan Thomke und Jim Manzi in Harvard Business Review

  • Wie uns ein Business Experiment weitergebracht hat

    Zu schreiben, wie ein Experiment theoretisch funktioniert und welche Steps es braucht, ist einfach. Anders wird es, wenn ein Business Experiment in die Realität umgesetzt wird. Sind die theoretischen Steps wirklich einfach in die Praxis transferierbar? Oder braucht es noch ein paar Anpassungen? Im letzten Artikel “ Warum du Experimente in dein Business integrieren solltest ”, haben wir euch das Skelett eines Experiments vorstellt. Heute möchten wir euch ein konkretes Beispiel von einem Experiment zeigen, das wir selbst umgesetzt haben. Die Erfahrung die wir dabei gewonnen haben, ist für uns sehr wertvoll. Das Experiment, das wir hier ansprechen, haben wir im letzten Jahr beim Agile Coach Camp Austria gemacht. Die Background Story Wir haben festgestellt, dass uns Videos sehr viel Spaß machen und uns einen einfachen Weg geben, uns nach Außen zu zeigen. Die Videos ermöglichen uns zu einem Thema eine lebendige Geschichte zu erzählen oder direkt zu zeigen wie uns unsere Arbeit Spaß macht. Damit ermöglichen wir allen die es interessiert zu erleben, welche Schritte wir gehen. Deshalb haben wir in der Vergangenheit immer wieder Möglichkeiten gesucht, um auch besser in der Videoerstellung zu werden. Eine super Möglichkeit die sich uns geboten hat, war das Agile Coach Camp Austria im letzten Jahr. Bei diesem Event treffen sich Experten, Neueinsteiger und Interessierte rund um das Thema Agilität. Der Austausch an diesem Event wird durch das Format Open Space geprägt. Deshalb bietet dieses Event auch eine perfekte Möglichkeit etwas auszuprobieren. Die Teilgebenden und Interessierten helfen gerne mit, etwas Neues zu sehen oder etwas Bestehendes noch vertiefter zu ergründen. Das Experiment in der Praxis Damit ihr nun erleben könnt, welches Experiment wir am Agile Coach Camp Austria gemacht haben, nehmen wir euch auf eine kleine Reise mit. Auf dieser Reise zeigen wir euch, wie bei uns ein Experiment in der Realität aussieht und wie die 8 Steps eines Experimentes umgesetzt werden. Also, lasst uns aufbrechen. Step 1: Legt fest weshalb ihr ein Experiment braucht Bei der Videoerstellung ist uns eine Entwicklung besonders wichtig. Nämlich, dass die Videos intuitiv erstellt werden und damit ein Moment eingefangen werden kann. So haben wir die Möglichkeit, was wir erleben, am Besten anderen Menschen weiterzugeben. Aus diesem Grund haben wir nach einem Experiment gesucht und Ideen gesammelt, um genau diese intuitive Videoerstellung zu erlernen. Step 2: Welche Ideen habt ihr für die Veränderung Wir haben eigene Ideen zusammengeworfen und haben auch neue Ideen gesucht, wie eine intuitive Videoerstellung möglich wird. Dieses Wissen, haben wir uns neu erarbeitet und sind dabei auf Schlagworte wie After Movie, Event Movie oder Resonanz Video gestoßen. Wichtig war für uns, dass wir auch Inspirationen von bereits bestehenden coolen Videos holen, damit wir ein Gefühl kriegen, welche Möglichkeiten wir haben. Wir haben verschiedene Beispiele gefunden, hier möchten wir 2 davon hervorheben. Input an einem Event einfangen und interessant weitergeben Wie dies mit Freude und Leichtigkeit geht, hat uns Stojan Yankov mit seinem Video gezeigt. Im Video zeigt er, wie einfach Gedanken und Inputs von Personen an einem Event eingefangen werden können. Dieses Video hat er in LinkedIn gepostet und es zeigt kurz und knackig die Emotionen und die Erfahrungen von einzelnen Menschen. Ein Erlebnis zeigen und weitergeben Fifteen Seconds macht unglaubliche Festivals. Sie haben auch das letzte Festival in einem After Movie festgehalten. Das Video zeigt wie das gesamte Event organisiert war und wie die neugierigen Menschen an diesem Event interagiert haben. Dadurch bekommt man ein Gefühl, wie es ist, bei diesem Event teilzunehmen. Diese 3 Beispiele haben wir von allen Ideen, die wir gesammelt haben ausgewählt, damit die Auswahl für das Experiment von uns leichter wird. Step 3 Entscheidet, was und weshalb ihr etwas ausprobieren möchtet Alle Ideen die wir gesammelt haben sind sehr interessant und zeigen uns coole Möglichkeiten. Das was wir vor allem wollen ist, dass unsere Sicht auf ein Event wiedergegeben wird. Zudem soll das Video auch sichtbar machen, was die Menschen an diesem Event zu einem Thema wissen und was sie an diesem Event bewegt. Somit haben wir uns entschieden, dass wir in Bezug auf das Experiment, den Rahmen “Input an einem Event einfangen” nehmen. Dazu möchten wir 3 Fragen zu einem Thema direkt am Event stellen. Hier ist es uns wichtig, dass die Menschen, welche die Fragen beantworten, den Raum bekommen ihre Sicht zu zeigen. Das heißt, in diesem Video stehen nicht wir im Fokus, sondern die anderen Menschen stehen im Fokus und bekommen eine Bühne. Step 4 Formuliert euch eure Hypothese klar und deutlich Wir wissen jetzt welches Experiment wir machen wollen und durch unseren ersten Schritt, auch wieso wir es brauchen. Jetzt wird es interessant, welche Hypothese steckt eigentlich in unserer Idee drin. Was soll uns das Experiment genau zeigen. Unsere Hypothese war: Step 5 Legt den Zeitrahmen für euer Experiment fest Der Zeitrahmen für dieses Experiment war für uns einfach zum Festlegen, denn das Agile Coach Camp Austria fand vom 15. bis 17. Oktober 2021 statt. Deshalb war für uns wichtig, dass wir zwei Tage vorher genügend Zeit haben uns vorzubereiten, alles einzupacken, damit wir das Event wirklich genießen und die Momente einfangen können. Danach brauchen wir noch ca. eine Woche, um das Video zu schneiden, damit wir es veröffentlichen können. Zusammengefasst sieht unser Zeitrahmen wie folgt aus: Step 6 Führt euer Experiment durch Ja, jetzt kommt der coole Teil, das heißt die Umsetzung. Dieser Schritt beim Experiment ist für uns der Schönste. Denn hier können wir jetzt das was wir uns in Gedanken ausgemalt haben umsetzen. Bei diesem Umsetzen blühen wir so richtig auf, denn es ermöglicht uns eine Welt zu zeigen die wir lieben. Der Start für das Experiment ist, dass wir unser Video Equipment aus dem Studio so reduzieren, dass alles in nur 1 Tasche passt. Diese haben wir während dem gesamten Event immer dabei. Wenn sich dann eine Gelegenheit ergibt, sind wir bereit. Am Event selbst haben wir unser Experiment im Open Space vorgestellt. Es war uns wichtig, dass alle Teilnehmenden wissen wieso wir das Experiment machen und dass wir auf der Suche nach experimentierfreudigen Menschen sind. Das Thema, das wir in den Vordergrund gestellt haben, ist Agilität in Unternehmen. Denn aus unserer Sicht macht Agilität unseren Unternehmen das Leben leichter. Das wissen die Menschen an diesem Event, hingegen gibt es andere, die sich erst gerade damit auseinandersetzen. Diesen Menschen möchten wir Agilität in einem Video ein Stückchen greifbarer machen. So weit so gut, jetzt brauchen wir 3 gute Fragen die wir stellen können. Die Organisatoren Veronika Jungwirth und Ralf Miarka von sinnvollFÜHREN haben uns die Möglichkeit gegeben, diese Fragen einfach zu finden. Denn der Start ins Agile Coach Camp Austria haben sie mit einer coolen Methode eröffnet. Jeder Teilnehmende hatte die Möglichkeit in einem festgelegten Zeitrahmen, verschiedene Personen 1 Frage zu stellen und hat alle Antworten gekriegt, die den Teilnehmenden direkt in den Sinn gekommen sind. Dies war für uns ideal, wir haben ganz viele Leute gefragt: Welche Fragen würdest du stellen, um Agilität ein Stückweit greifbarer zu machen. Das Ergebnis, ganz viele Fragen und aus diesen haben wir 3 ausgewählt. Einfach war das Auswählen dadurch, dass mehrere Fragen mehrmals kamen. Schließlich haben sich folgende Fragen herauskristallisiert: Mit diesem 3 Fragen haben wir uns auf dem Weg gemacht Personen zu animieren und zu motivieren mit uns das Experiment gemeinsam zu erleben. Wir haben in einem angenehmen Gespräch gefragt, ob jemand kurz Zeit hat und das Video mitgestalten möchte, indem er 3 Fragen beantwortet. Jeden den wir gefragt haben, hat gerne mitgemacht. Hier jetzt ein kleiner Einschub, denn für uns ist es wirklich wichtig hier zu erwähnen, dass die Hilfe dieser Personen für uns nicht selbstverständlich war. Aus diesem Grund möchten wir hier allen die mitgeholfen haben beim Experiment danken. Ihre Expertise und Erfahrung zum Thema Agilität ist wirklich gross. Was wir in der kurzen Zeit mit ihnen mitbekommen haben ist: Max Winkler besitzt viel Erfahrung und Freude, Agilität Anderen weiterzugeben. Roland Seper ist ein Agile Enthusiast mit seiner tiefen Freude etwas zu bewirken. Andrea Peterka verbindet mit ihrer ruhigen und leichtgewichtigen Art Menschen. Bernd Joussen erkundet mit seiner Neugierde Neues und teilt Erfahrungen mit Freuden. Vladimir Fisic hilft mit viel Humor und der Freude, Anderen bei ihren Improvements. Georg Ebner unterstützt mit seiner Energie Menschen und stellt sie in den Fokus. Yingying Liu bringt mit ihrer Freude an der Arbeit einen wertschätzenden Umgang mit Menschen mit sich. Michael Rumpler bringt anderen mit der Freude an Geschichten und Analogien die Agilität näher. Sabrina Schmitz begeistert andere mit ihrer direkten freundlichen Art und bringt sie dazu, sich zu bewegen. Das filmen mit diesen 9 Personen hat einfach funktioniertDenn die lockere Umgebung die das Event gab, hat unterstützt, dass es einfach war über ein Thema zu reden und die Fragen zu beantworten. Nach unserem ersten Video Snippet des Experiments, haben wir mit Freude das Ergebnis auf der Kamera angesehen und uns gefreut die nächsten Personen zu interviewen. Und hier kommen wir jetzt zu dem Teil der Reise, wo wir so richtig schön realisiert haben, dass wir ein Experiment machen und eben nicht immer alles glatt läuft. Die nächsten zwei Punkte die bei uns auf der Liste zum Experiment standen, waren die Daten von den Speicherkarten zu holen und das Video zu schneiden, damit wir es veröffentlichen können. Als wir zu Hause angekommen waren haben wir voller Vorfreude die Speicherkarten im Laptop eingesteckt und wollten die Daten herunter holen. Mhmm…, irgendwie will das mit der Speicherkarte und dem Laptop nicht so ganz funktionieren. Natürlich haben wir die Daten runter holen können und haben sie auch versucht wirklich anzusehen. Dabei haben wir bemerkt, dass einige der Dateien lesbar sind und andere hingegen beschädigt. Das Resultat ist, dass wir ein paar von den Videos haben und andere nicht. Unsere Entscheidung war, dass wir das Experiment bis zu diesem Punkt gebracht haben. Jetzt sind wir an dem Punkt, dass wir entscheiden, dass die Nachbearbeitung der Elemente nicht so durchgeführt werden, wie wir das zu Beginn wollten. Step 7 Validiert eure Hypothese Das Experiment ist in diesen Sinne noch gar nicht fertig, denn wir haben das Experiment durchgeführt und jetzt kommt ein wichtiger Schritt und das ist zurückzuschauen. Was ist das Ergebnis des Experimentes, wie sieht es mit der anfangs gestellten Hypothese aus? Die Hypothese, nochmals zur Erinnerung: Wir glauben, dass ein Video, welches drei Fragen zum Thema beantwortet, uns hilft genau dieses Thema greifbarer zu machen. Nach dem Event können wir definitiv sagen, dass ein Thema immens gut eingefangen werden kann. Vor allem, wenn die drei Fragen das Thema einerseits erklären und in der Praxis zeigen, andererseits mit den Emotionen der Menschen verbinden. Somit hat das Experiment grundsätzlich funktioniert. Na ja, so ganz auch wieder nicht, denn es ist das Eine oder Andere doch nicht ganz so gelaufen wie wir uns das vorgestellt haben. Damit wir das schön verdeutlichen können, haben wir uns die 3 folgenden Fragen gestellt und beantwortet: Was hat gut funktioniert? Funktionierendes hervorheben Der Aufbau zum Videodreh war immens einfach. Personen zu finden ging gut, da die Teilnehmenden vom Event wussten,weshalb wir das Video drehen. Wir haben gesehen, wie wenig es braucht, damit etwas Interessantes bei einem Video rauskommen kann. Die Antworten auf die Fragen von rund 10 Personen decken das Thema sehr gut ab, um einen Einblick zu bekommen. Ein Event, an dem das Thema präsent ist, bringt Menschen zusammen die ein exzellentes Wissen haben und Experten sind oder sehr offen und interessiert sind Anderen etwas weiterzugeben. Die Interviews über das gesamte Event zu verstreuen, hat super funktioniert. Was hat nicht gut geklappt? Lernfelder aufdecken Am Ende des Events, noch von uns selbst Aufnahmen zu machen, damit ein Intro und Outro für das Video vorhanden ist, war eine bedingt gute Idee. Außer man möchte das gemütliche Surren des Staubsaugers und das rege Klirren des Geschirrs. Es gibt ein interessantes Ambiente, nur nicht das, welches wir uns vorstellen. Die größte Enttäuschung war für uns natürlich, dass die Videos abzuspeichern, nicht so funktioniert hat, wie wir uns das vorgestellt haben. Das Ergebnis war, dass wir das Video nicht so erstellen konnten, wie wir es vor hatten. Weshalb wir uns entschieden haben, es auch nicht zu machen. Gab es eine positive oder negative Auswirkung, die wir bemerkenswert fanden? Die Menschen die wir angetroffen haben, waren sehr hilfsbereit und auch das Interesse der gesamten Community war da, ein Video mitzugestalten. Es war für uns cool zu sehen, dass dies so einfach möglich ist. Im Natural Environment haben wir das Filmen einfach gelernt und können dieses Know-how auch für die nächsten Events wiederverwenden. Step 8 Entscheidet euer weiteres Vorgehen Das Experiment hat uns gezeigt, dass die Variante an Videos, sehr gut an Events funktionieren. Durch das Fragen können wir Andere einfach abholen und wir können auch eine Verbindung aufbauen zu den Personen. Dadurch ist es möglich, diese näher kennenzulernen, um mit ihnen auch in Kontakt zu bleiben. Das heißt wir freuen uns schon auf das nächste Event wo wir die Möglichkeit haben, diese Art von Videos erneut zu erstellen. 5 Monate später Wie sieht es heute, 5 Monate später aus, nachdem wir das Experiment gemacht haben? Es hat sich abgezeichnet, dass wir das, was wir lieben und super können, jetzt einfach verbinden. Wir erstellen Story Videos. Das heißt, wir zeigen das was wir erleben oder das was wir weitergeben wollen in einer Geschichte, um Andere zu begeistern. Bei einem Event kennen wir nun einen guten Weg, wie wir Andere mehr begeistern können etwas von sich zu geben um Anderen zu helfen. Die Videos die wir mittlerweile erstellen, werden von Tag zu Tag interessanter und besser. Damit haben wir uns einen Raum geschaffen, dass wir nicht nur einfach Videos erstellen, um Anderen zu zeigen was interessant ist. Sondern, wir haben ein Raum geschaffen, der uns viel Freude bereitet und dadurch ermöglichen wir uns unser Business zu leben. Zusammenfassend ist für uns das Experiment ein Erfolg gewesen. Wir hoffen, dass unser Beispiel euch zeigt, wie einfach es sein kann, ein Experiment in die Praxis umzusetzen.

  • Was brauchst du für deine Habit Change

    Eine neue Habit zu starten ist relativ einfach. Dass daraus eine langfristige Veränderung entsteht, dafür braucht es mehr. In unserem letzten Artikel “Was nutzen dir Habits in deinem Business” haben wir dir gezeigt, dass du eine Habit super starten kannst, wenn du dir bewusst machst, wozu du sie möchtest. Der Wunsch oder der starke Wille alleine reicht hingegen nicht immer aus, eine Habit zu verankern. Deswegen schauen wir noch genauer hin, was es braucht, damit deine Habit für dich attraktiv bleibt und du sie besser in deinem Business festigen kannst. Mach die Habit für dich attraktiv Ein Zauberwort, wie du für dich deine Gewohnheit attraktiv machen kannst, ist “Dopamin”. Viele von uns kennen es auch unter dem Namen Glückshormon. Strukturformel Dopamin ist ein Teil unseres Wunschsystems. Es treibt uns an, aktiv zu werden. In diesem System geht es um das Wollen, das Mögen und diese beiden Wünsche miteinander zu verbinden. Vereinfacht erklärt gibt uns Dopamin ein Glücksgefühl und dieses wiederum trägt bei uns dazu bei, dass wir eine Handlung die wir getätigt habenwiederholen möchten. Beispielsweise, wenn du ein Buch über ein für dich sehr interessantes Thema liest, genießt du es. Aus diesem Grund wirst du auch sehr gerne wieder in einem solchen Buch lesen. Jedesmal wenn du das machst, wird bei dir Dopamin ausgeschüttet und du fühlst dich zufrieden. Dieser Zyklus nennt sich “Dopamine-Driven Feedback Loop”.. Dieser Feedback Loop ist ein sich selbst aufrechterhaltender Kreislauf, der durch die Art und Weise, wie Dopamin mit dem Belohnungssystem im Gehirn zusammen arbeitet, angetrieben wird. Das Besondere an diesem Loop ist, dass diese Rückkopplungsschleife fast wie ein Schaltkreis funktioniert. Der Output gilt gleichzeitig auch als Input für dieses System und hilft so Handlungen wiederholt anzugehen. Die Suche nach Informationen & Unterhaltung Nehmen wir ein Beispiel, das Viele von uns bereits mal selbst erlebt haben. Du gehst auf LinkedIn und suchst nach Informationen oder Unterhaltung im Newsfeed. Die Auswirkung ist, dass du erwartest im Newsfeed irgendetwas Interessantes zu sehen. Meistens nach nicht allzu kurze Zeit, findest du einen Interessanten Post oder ein unterhaltendes Video. Du kommentierst es und erwartest nun eine Reaktionen auf deinen Kommentar. Entweder einen Kommentar vom Verfasser oder ein Like. Wenn dies geschieht, wirst du dafür belohnt, dass du im Newsfeed auf die Suche nach Informationen und Unterhaltung gegangen bist. Mit dieser Erfahrung wirst du sehr gerne in Zukunft wieder auf LinkedIn gehen und einen guten Post kommentieren. Genau diesen Dopamine-Driven Feedback Loop kannst du dir für deine Habits zunutze machen. Denn deine Habits verhalten sich in der Grundlage sehr gleich wie dieses Social Media Beispiel. Wenn dein Dopamin ansteigt, steigt auch deine Motivation zu handeln. Die positive Erwartung vor der Arbeit Denn Dopamin wird nicht nur freigesetzt, wenn wir eine Belohnung erhalten, sondern auch, wenn wir etwas erwarten. Wie wirkungsvoll dieser Loop ist, kannst du rasch bei dir im Business wieder erkennen. Es gibt sicherlich einige Tätigkeiten, die dir bereits Vorab ein lächeln auf dein Gesicht bringen. Dieses Lächeln bekommst du, durch deine positiven Erwartungen. Genau dieses Lächeln möchten wir auch erreichen, wenn du deine neue Habit bei dir verankerst. Nutze Temptation Building zum Verankern Temptation Building ist sehr einfach aufgebaut. Es verlinkt eine Aktion die du machen musst, mit einer Aktion die du machen willst. Diese Verkettung kannst du super in Verbindung mit dem Dopamin-Driven Feedback Loop nützen. So kannst du zuerst etwas machen, das du neu etablieren willst und dann etwas dass dir Spaß macht. Diese Art des Verhaltens unterliegt dem Premack-Prinzip. In diesem Prinzip geht es um die Verstärkungsmechanismen, dass du eben das was du sowieso machst als Verstärkung nutzt, damit etwas anderes geschieht was du möchtest. Vereinfacht gesagt hilft es dir, deine Gewohnheit die du angefangen hast bei dir zu verankern. Wie du dieses Temptation Building bei dir nutzen kannst zeigen wir dir hier in 3 Schritten. 1. Was bereitet dir Vergnügen? Mach dir eine Liste mit allem was du wirklich genießt und was du gerne machst. Also alle Handlungen die dir leicht von der Hand fallen. Beispiele können hier sein: Als Ergebnis hast du eine Liste mit allem was dir Vergnügen bereitet und du sowieso machen wirst. 2. Was musst du machen oder möchtest du machen? Hier kannst du eine zweite Liste machen wo du alles aufschreibst, dass du machen möchtest. Hier kannst du z.B. deine neue Habit aufschreiben, die du bei dir aufbauen möchtest. Beispiele sind: Als Ergebnis hast du hier eine Liste wo du alles siehst, was du machen möchtest. 3. Verbinde dein Vergnügen mit deiner gewünschten Tätigkeit Mit beiden Listen kannst du nun dein Temptation Building erstellen und zwar mit der folgenden Formel Temptation Building Formula Wie kann dies nun aussehen, hier 2 Beispiele: Temptation Building gibt dir eine einfache Möglichkeit, Aufgaben zu erledigen, die für dich wichtig sind und du bei dir im Business verankern willst. Dadurch ermöglicht du dir und deinem Business eine Entwicklung die langanhaltend ist. Zudem wird sich die neue Habit zu einem späteren Zeitpunkt in deinem Mindset verankern und du möchtest es dann gar nicht mehr anders. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass du zu Beginn einer neuen Habit dir sichtbar machst, wozu du sie willst. Hier hilft auch der Blick auf deinen Business Purpose. Für uns ist dieser Check mit dem Shared Purpose jedesmal eine Bestätigung, ob wir uns in die richtige Richtung bewegen. Wähle die richtige Kultur für dich aus Die Kultur ist etwas, dass wir nicht einfach greifen können, und doch ist es für uns immens hilfreich, wenn wir verstehen was Kultur bedeutet und wie sie uns beeinflusst. Das Wort Kultur wurde ursprünglich dafür verwendet um zu beschreiben, was wir machen. Das heißt den Boden zu bearbeiten, ihn zu pflegen und die Ehrung der Erde, sowie der Ernte. Erst später, so ca. ab dem 15. Jahrhundert, geht auch darum, wie wir zusammen als Menschen sind und was unsere Gesellschaft ausmacht. Definition von Kultur Zusammengefasst kann man sagen, dass die Kultur Denkweisen, Lebensweisen, Überzeugungen usw. einer bestimmten Gesellschaft oder Gruppe zeigt. Beispielsweise hast du in deinem Business ein ganz spezifisches Entrepreneurmindset, fixe Rituale die sich verankert haben und Überzeugungen wie etwas sein soll. Verschiedene Forscher und Psychologen haben bereits betrachtet, was die Kultur mit uns Menschen macht. Richerson und Boyd haben in ihrem Buch die Kultur näher betrachtet und wie sie mit unserer Biologie zusammenhängt. Ihre Erkenntnis ist, dass die Kultur weder überorganisch, noch die Dienerin unsere Gene ist. Vielmehr geht es um die menschliche Anpassung und dass diese auch mit uns zusammenhängend ist. Diese menschliche Anpassung spiegelt sich auch in der Kultur wieder. In einem weiteren Whitepaper kommen Wissenschaftler zum Schluss, dass die kulturellen und wirtschaftlichen Entscheidungen häufig miteinander eng verknüpft sind und dadurch unseren Entscheidungsprozess maßgeblich beeinflussen. Mit diesem Wissen ist es sinnvoll, dass wir ein Auge auf die Kultur werfen, wenn es darum geht, eine neue Gewohnheit bei uns zu verankern. Denn in welcher Kultur wir uns auch befinden, wir neigen dazu, Andere zu imitieren oder sich ihnen anzupassen. James Clear hat hierzu in seinem Buch Atomic Habits drei soziale Gruppen identifiziert, die uns in unserem Handeln direkt und indirekt beeinflussen. Diese Gruppen sind: The Close Das ist deine Familie und deine Freunde The Many Die Gesellschaft mit der du in verschiedenster Weise verbunden bist The Powerful Diejenigen die aus deiner Sicht einen hohen Status und Prestige haben Je nachdem wie nahe dir die Personen aus diesen sozialen Gruppen stehen, desto stärker wirkt das was sie machen, auf dich und auch auf deine Gewohnheiten. Damit dir dieses Wissen bei deiner neuen Habit hilft, mach dir bewusst in welcher Kultur du dich befindest. Schreib dazu auf, welche Gewohnheiten in den einzelnen sozialen Gruppen akzeptiert sind und als ‘normal’ gelten. Diese Übersicht zeigt dir, welche Gewohnheiten um dich herum etabliert sind. Damit kannst du nun deine neue Habit, die du machen willst mit einer dieser Habits verbinden. So erhöhst du die Akzeptanz deiner neuen Habit in deinem Umfeld und dabei kannst du sie leichter verankern. Kreiere dein motivierendes Ritual Wir haben uns jetzt stark damit befasst, wie Dopamin auf deinen Körper und Habits reagiert und was es dazu braucht. Zudem haben wir sichtbar gemacht, wie wir Gewohnheiten die bereits bestehen mit unserer neuen Gewohnheit einfach verbinden können. Definition Ritual Jetzt geht es darum diese Verknüpfungen die du vor dir siehst, in deinen Business-Alltag zu integrieren. Hier helfen dir motivierende Rituale. Ein Ritual ist eine fixe Abfolge von spezifischen Schritten. Das geniale an Ritualen ist, dass sie eine positive Auswirkung auf deine Selbstkontrolle haben. Je mehr Rituale du in positiver Weise erlebst, desto höher kann auch deine Selbstkontrolle sein. Mit einem Ritual kannst du dich dazu motivieren, deine neue Habit zu etablieren. Auch wenn es nicht immer so einfach ist. Schau dir hierzu deine neue Habit und ihre Verkettung mit dem Temptation Building an und stell dir folgende Fragen: Was fühlst du wenn du diese Habit tust? Was sind deine darunter liegenden Motive, weshalb du es machst? Notier dir deine Gedanken und kreiere dir in einem zweiten Schritt dein Ritual, das dir bei der Verankerung deiner Habit hilft. Ein Ritual von OverEin Ritual von OverTheMaze; Finanzen erledigen und danach Tee genießen.TheMaze Das Ziel beim schaffen dieses Rituals ist, dass du deine positiven Gefühle für die neue Habit nutzt und die Verkettung einer bestehenden Habit diese verstärkt. Rituale, Temptation Building und der Dopamin-Driven Feedback Loop, können dir helfen besser zu verstehen, wie du deine Habits im Business langfristig verankern kannst. Schließlich geht es darum, dass nicht nur du dich weiterentwickelt, sondern dein Business und du es auch genießen können. Quellen Atomic Habit von James Clear “ The Dopamine Seeking-Reward Loop ” von Jessica Schrader bei Psychology Today " Why Can't I Stop Scrolling On My App Feeds? " von The Team W “ Dopamine ” von Psychology Today “ Dopamine-driven feedback loop ” von Ivy Wigmore bei WhatIs.com “ Premack-Prinzip ” von Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik Herkunft des Wortes Kultur von Online Etymology Dictionary Definition von Culture von Merriam-Webster " Not By Genes Alone, How Culture Transformed Human Evolution " von Peter J. Richerson und Robert Boyd “ Random drift and culture change ” von R. Alexander Bentley, Matthew W. Hahn und Stephen J. Shennan " Daily Rituals: How Artists Work " von Mason Currey Definition von Ritual von Spektrum.de “ Enacting rituals to improve self-control ” von Journal of Personality and Social Psychology " Kleine Rituale, große Wirkung " von Anna Gielas bei Psychologie Heute

  • Deine positiven Habits stärken

    Im Business helfen Habits deinen Alltag zu strukturieren und sie minimieren deine Entscheidungen durch den Tag. Infolgedessen kannst du dich als Entrepreneur auf die Arbeiten und Themen im Business fokussieren, die deine Kreativität benötigen. Damit deine Habits auch über längere Zeit bestehen, ist es sinnvoll ab und an diese weiter zu stärken und zu verankern. Wir möchten dir dazu 5 mögliche Blickwinkel zeigen, die dir dabei helfen. Dein eigenes Belohnungssystem Wenn du in deinem Business eine Habit etablierst, geschieht dies meistens, weil du ein Bedürfnis von dir befriedigen möchtest. Wenn du deine Habit machst, beispielsweise mit potenziellen Kunden dich auf Social Media vernetzt hast, bist du höchstwahrscheinlich zufrieden und wirst es wieder wiederholen. Damit dies so bleibt, hilft, wenn wir uns hier mal genauer betrachten, resp. wie unser Gehirn funktioniert. Fangen wir bei deinen Bedürfnissen an. Dein Bedürfnis eine Habit zu machen entsteht immer durch ein Motiv von dir. Das könnten verschiedene Motive sein wie zum Beispiel Anerkennung, finanzieller Vorteil, Verlust vermeiden oder ein gutes Gefühl. Bei all diesen Motiven geht es darum, dass du eine Erwartung für die Zukunft hast. Und diese Erwartung an deine Zukunft spiegelt sich im Belohnungserwartungssystem in deinem Gehirn wieder. Nehmen wir ein Beispiel, das bereits getestet wurde, damit das System eindeutiger wird. Verschiedene Personengruppen bekommen einen 50 Euro Schein gezeigt und ihnen wird immer das gleiche Angebot unterbreitet, wobei es anders formuliert ist. Den Personen aus der Gruppe A wird erklärt, dass sie 20 Euro davon behalten dürfen und den Personen aus der Gruppe B, dass sie 30 Euro abgeben müssen. Versuch dich mal in beide Situationen rein zu versetzen und schau, was es mit dir macht. In welcher Situation, würdest du gerne die 50 Euro nehmen? Bei den Personen aus der Gruppe A kam heraus, dass das Areal im Gehirn, welches das Belohnungserwartungssystem betrifft getriggert wurde. Bei den Personen aus der Gruppe B wurde das Areal, welches für das Stresssystem verantwortlich ist getriggert. Mit diesem Wissen kannst du dir sicher sehr gut vorstellen, dass mehr Personen der Gruppe A den 50 Euro Schein genommen haben, als die Gruppe B. Denn bei der Gruppe B kam nicht wirklich eine direkte Freude auf, sondern vielmehr wurde ihnen der Verlust klar und schließlich, dass sie aus ihrer Sicht verlieren würden. Diese Kette löste das Stresssystem aus, wodurch es nicht attraktiv war den 50 Euro Schein zu nehmen, da sie ja nicht wirklich was “bekommen”. Hingegen haben die Personen aus der Gruppe A den Erfolg gesehen und den Gewinn den sie machen, wodurch sie Lust bekamen den 50 Euro Schein zu nehmen. Vielleicht fragst du dich jetzt, was das direkt mit dir und deinen Habits zu tun hat. Es geht darum das Belohnungserwartungsystem zu verstehen. Schauen wir uns den gesamten Kreislauf bei dir an. Wenn du dich entschlossen hast eine Habit zu machen, wird es einen Auslöser geben, dass du diese auch wirklich machst. Das heisst, es gibt ein Bedürfnis, welches durch diesen Auslöser getriggert wird. Damit setzt du bei dir Dopamin frei und du generierst das Verlangen genau diese Habit zu machen. Sobald du die Habit machst, wird ein Glücksgefühl bei dir einsetzen, mit dem wiederum Oxytocin, Serotonin oder Opioide freigesetzt werden.. Dieses Erlebnis wird dir positiv im Gedächtnis bleiben und du wirst erneut die Erwartung generieren dieses Glücksgefühl nochmals zu erleben, wodurch du wieder Dopamin produzierst, das dir hilft die Habit erneut zu machen. Beim Belohnungserwartungssystem geht es immer darum ein erstrebenswerts Ziel zu erreichen. Und dieses Ziel ist nur dann für dich erstrebenswert, wenn es deinem Handeln einen Sinn gibt. Aus diesem Grund ist es für dich hilfreich, wenn du dir diesen Kreislauf bewusst machst und dir deine Habit anschaust. Folgende 2 Fragen können dir helfen dein Belohnungserwartungssystem besser bewusst zu machen: Welche Motive liegen hinter deiner Habit? Dies zeigt dir woher deine Bedürfnisse kommen und welche Erwartung du hast. Dadurch machst du dir bewusst, weshalb bei dir in dem Moment Dopamin produziert wird. Welche Belohnung gibst du dir, nachdem du deine Habit gemacht hast? Hier siehst du, was du konkret machst, um dein Glückssystem anzuregen. Wenn du dir dein System im Gehirn bewusst machst, kannst du aktiv dazu beitragen, dass du auch die Belohnungen bekommst, die auf lange Sicht in deinem Business zu deinem Erfolg führen. Die Abläufe deines Belohnungserwartungssystems helfen dir somit deine Habit zu stärken, denn dieses System ist immer bei dir vorhanden. Wobei du entscheiden kannst, ob du es positiv beeinflussen möchtest um deine Habit zu stärken. Deine Persönlichkeit stützt deine Habits Definition Persönlichkeit Gehen wir nun ein bisschen weg von deinem Gehirn zu deiner Persönlichkeit. Deine Persönlichkeit zeigt dir und anderen alle persönlichen Eigenschaften charakteristisch wie individuell. Dies ist die allgemeine Definition von Persönlichkeit, wobei hier nicht hervorgeht, wie du diese für dich greifbar machst. Bereits seit dem 18. Jahrhundert versuchen wir durch Persönlichkeitstest uns zu beurteilen und festzuhalten was unsere Persönlichkeit ausmacht. Gestartet ist die Erforschung unserer Persönlichkeit durch das Messen unseres Schädels und die Analyse unseres äußeren Erscheinungsbildes. Später hat Sir Francis Galton, ein britischer Universalgelehrter im englischen Wörterbuch die Anzahl Adjektive festgelegt die unsere Persönlichkeit beschreiben. Was haben jetzt diese Adjektive mit unseren heutigen Persönlichkeitstest noch gemeinsam? In unserer heutigen Zeit sind die Big-Five Persönlichkeitsmerkmale, auch bekannt unter dem Akronym OCEAN, stark in der Psychologie vertreten. Und diese Big 5 entstanden durch verschiedene Weiterentwicklungen der bereits damals erfolgten Forschungen. Wenn dich die Geschichte noch mehr interessiert kannst du diese im Artikel “ Theories of Personality ” vertieft lesen. Für uns ist hier interessant, dass diese Big 5 von Lewis Goldberg immens nützlich sind, damit du selbst deine Persönlichkeit greifbar machen kannst. Die Big 5 setzen sich aus folgenden Persönlichkeitsmerkmalen zusammen: Wenn du selbst sehen möchtest welche Merkmale bei dir wie stark ausgeprägt sind, kannst du dazu den frei verfügbaren IPIP-300 Personality Test machen. Wenn du dir einmal deine Persönlichkeit vor Augen geführt hast, kannst du deine Stärken durch deine Persönlichkeit gezielt für Habits nutzen. Sobald deine Habits zu deiner Persönlichkeit passen, wird es für dich sehr leicht diese auch bei dir zu etablieren. Nehmen wir ein Beispiel von mir persönlich. Nachdem ich den Test selbst gemacht habe war das Ergebnis, dass “Extraversion” bei 85% lag. Das ist für jeden der mich kennt und für mich nicht weiter verwunderlich. Zum Beispiel beschreibt 1 Aussage in diesem Teil mich als extrem gesprächig und gesellig. Und genau dies nutze ich zum Vorteil bei unserer Business Habit “regelmäßiger Austausch”. Wir tauschen nicht nur das Wissen und die Arbeit voneinander aus, sondern ich schaue darauf, dass wir uns gegenseitig auch ganz wahrnehmen. Damit verankert sich der gemeinsame Austausch mit positiven Gefühlen die wiederum uns belohnen. Wenn wir nun einen faktenbasierten Austausch machen würden, wäre dies auf lange Sicht für mich persönlich ziemlich mühsam. Das Ergebnis wäre, dass ich die Habit verändern möchte oder schlichtweg nicht machen möchte. An diesem Beispiel siehst du, wie du auch deine Habits auf deine Persönlichkeit abstimmen kannst. Schließlich geht es darum, dass eine Habit die du bei dir und in deinem Business etablieren willst nicht nur einfach gemacht ist, sondern auch die von dir gewünschte Wirkung hat. Diese Wirkung kannst du bei dir stärken, wenn du deine Persönlichkeit mit einbeziehst. Verankere deine Habits mit Hilfe deiner Werte Werte sind für dein Business wichtig. Dies ist ein Satz der gerne mal so salopp gesagt wird. Wenn wir hier tiefer reingehen und uns wirklich ansehen, steckt hinter den Werten was sehr wirkungsvolles. Wenn du in deinem Business deine persönlichen gelebten Werte und die geteilten gelebten Werte kennst, beschleunigt dies die gemeinsame Abstimmung und zeigt was dir auf lange Sicht wirklich wichtig im Denken und Handeln ist. Damit wir alle vom Gleichen reden hier nochmals was dir deine Werte geben. Sie sind Prinzipien & Standards, die du im Leben für wichtig hälst und nach denen du denkst und handelst. Wenn du dir nun deine gelebten Werte sichtbar machst, kannst du deine Habits mit deinem Handeln verknüpfen. Nehmen wir wieder ein schönes Beispiel von den in OverTheMaze gemeinsamen gelebten Werten und zwar die Neugier. Für uns ist im Business immens wichtig, dass wir neugierig bleiben, damit wir immer wieder neue Inputs bekommen. Dadurch ist es für uns sehr einfach die Habit damit aufzubauen, dass wir regelmäßig an Veranstaltungen teilnehmen. Themen von diesen Veranstaltungen sind immer wieder mal solche, die wir nicht direkt mit unserem Business verbinden können. Wobei wir den Input danach vielmals mit unserem Business verknüpfen können oder noch besser Lösungen finden die wir eigentlich nicht von dieser Perspektive erwartet haben. Dadurch, dass wir die Habit “an Veranstaltungen teilnehmen” mit unserem Wert Neugier verbinden hilft es uns, dass wir auch an Veranstaltungen teilnehmen, wenn es sich gerade stressig bei uns anfühlt. Denn wir wollen neugierig bleiben und schaffen dadurch den Raum und die Zeit für diese Habit. Wenn du für dich sehen möchtest, wie du in deinem Business deine Werte greifbar machen kannst, empfehlen wir dir unser Video “ Werte im Business sichtbar machen ”. Stärke das was du bereits hast Kennst du das schöne Gefühl, wenn du etwas erreicht hast und du einfach nur strahlen kannst? Wir erleben dieses Gefühl im Business sehr gerne, denn so machen wir uns das was wir erreicht haben explizit klar. Damit du dieses Gefühl auch im ganz kleinen immer wieder erleben kannst, gibt es aus unserer Sicht 2 Tools die dir dabei helfen. Checklisten und Habit Tracker. Diese beiden Tools helfen dir, das was du bereits super machst noch mehr bewusst zu machen und dadurch stärkst du deine Habit. Schauen wir uns jetzt an, was hinter diesen beiden Tools steckt. Checklisten Ja genau, Checklisten sind kein Hokuspokus und sind auch nicht extravagant. Sie sind einfach eine Liste mit Schritten die bei der Arbeit ausgeführt werden. Sachen die du durchaus schon kennst. Interessant ist, dass wir gerne an diese so gut bekannten Schritte nicht immer denken oder nur an einen Teil. Damit du an alle Schritte denkst und sie auch machst können dir hier Checklisten helfen. Beispielsweise haben wir für das Erstellen von Blog-Artikeln eine Checkliste, welche Schritte wir machen wollen, bis ein Artikel steht. Und hier kommt nun der Link zu den Habits. Regelmäßig Blogartikel schreiben passiert bei uns definitiv. Dadurch dass wir eine Checkliste dafür verwenden, können wir jeden Schritt abhaken. Jedesmal wenn ein Schritt geschafft ist, belohnen wir uns dafür, dass wir etwas für den Blog-Artikel gemacht haben. Diese Belohnung die wir uns mit den Checklisten geben hilft uns kleine Schritte unserer Habit zu feiern und uns auf diese Weise zu gratulieren. Wir empfehlen dir, die Checkliste nur mit den wesentlichen Punkten zu füllen. Du brauchst kein komplettes Handbuch, sondern eine Stütze für deine Arbeit im Business. Wenn du dich mehr mit Checklisten befassen möchtest, empfehlen wir dir das Buch “ The Checklist Manifesto ” von Atul Gawande. Es erläutert auf einfache und angenehme Weise wie du Checklisten bei dir verwenden kannst. Habit Tracker Deine Habit jeden Tag zu tracken hilft dir zu sehen, wie häufig du bereits eine Habit gemacht hast. Dies ermöglicht dir deine Habit wirklich zu etablieren. Denn bei der Habit geht es nicht darum wieviel Zeit du verwendest, sondern dass du eine Routine schaffst. Ein Habit Tracker kann sehr einfach gehalten werden. Es reicht bereits, wenn du auf einem Blatt Papier oder auf einem Online Sheet eine Tabelle mit dem Monat machst. Mache jedesmal ein Kreuz an dem Tag, an dem du die Habit gemacht hast. Du kannst dir auch Online Tools oder eine Handy App zur Hilfe nehmen. Wir haben uns zum Beispiel entschieden, jeden Tag Yoga zu machen, auch wenn es z.B. nur 5 Minuten sind. Die App die wir für Yoga verwenden ist “DownDog”. Diese hat auch gleich einen Kalender drin bei dem wir sehen, wann wir Yoga gemacht haben. Der Habit Tracker kann dir zudem helfen, wenn du auf dein Business schauen möchtest wie es sich entwickelt. Mit dem Tracker hast du gleich ein Messtool, das dir zeigt, was du gemacht und erreicht hast. Es gibt in Bezug auf den Habit Tracker für uns einen wichtigen Punkt den wir dir hier noch mitgeben möchten, nämlich Goodhart’s law. Für uns ist Goodhart’s law eine wichtige Aussage, wenn es darum geht zu entscheiden was du bei deiner Habit tracken willst. Nehmen wir an, du möchtest deine Habit “Business Bücher lesen” tracken. Du entscheidest dich dafür, dass du ein Kreuz an jedem Tag machst, an dem du 5 Seiten gelesen hast. Jetzt läuft es zum Beispiel immens gut und nach einem Monat liest du gerne mal an einem Tag ein ganzes Kapitel, dann hast du ja die 5 Seiten für dich übertroffen und kannst ein Kreuz im Habit Tracker machen. Was ist jedoch, wenn du in diesem Monat einfach zu müde bist zum lesen und deshalb nur 2 Seiten liest? Dann dürftest du ja theoretisch kein Kreuz machen. Dennoch hast du deine Habit “Business Bücher lesen” weiterhin gemacht. Dieses Beispiel zeigt dir, was passiert, wenn du das falsche bei deiner Habit misst. Überleg dir deshalb gut, was du mit dem Habit Tracker bei deiner Habit tracken möchtest. Bei unserem Beispiel ist es vielleicht sinnvoller zu tracken, wann du trackst, wenn du ein Business Buch gelesen hast. Schließlich ist es wichtig, dass dich der Habit Tracker unterstützt die Habit zu etablieren. Experimentiere, das sorgt für Abwechslung Wenn sich eine Habit in deinem Business Alltag etabliert hat, ist dies immens hilfreich, damit du dich auf andere Sachen konzentrieren kannst, beispielsweise deine Kunden. Wir haben für uns festgestellt, dass wenn wir eine Habit erfolgreich etabliert haben, diese meistern 3 bis 4 Monate super bestand hält. Wenn wir hingegen die Habit immer haargenau gleich machen, sinkt unsere Lust diese weiterhin zu pflegen. Das hast schon ein paar Mal bei uns dazu geführt, dass wir die Habit schleifen ließen und schließlich aufgegeben haben. Nicht weil sie sinnlos oder obsolet wurde, sondern weil die Abwechslung gefehlt hat. Damit unsere aufgebauten Habits auch nach 3 bis 4 Monaten weiter bestehen, haben wir angefangen die Habits interessant zu gestalten. Nehmen wir erneut unser Beispiel mit dem “regelmäßigen Austausch”. Wir haben uns angewöhnt den Austausch immer am Morgen zu machen. Damit dieser interessant bleibt experimentieren wir gerne mit verschiedenen Austauschformaten. Hier ein paar Beispiele: Austausch mit Kaffee und handschriftlichem Input Austausch während dem Spaziergang Austausch mit dem Vorspielen von unseren eigenen Video-Inputs Austausch direkt mit unseren Miro-Boards Austausch im Park und dann direkt ins Büro Was wir dadurch gemacht haben ist sehr einfach. Wir haben angefangen mit den Formaten zu spielen und uns dadurch Abwechslung beschert. Jedesmal wenn wir was neues ausprobiert haben, haben wir auch festgelegt wie lange wir das Experiment machen wollen. Am besten bewährt hat sich ein 2 Wochen Rhythmus. Danach haben wir entschieden, ob wir die Variante länger beibehalten wollen oder was Neues brauchen. Auf jeden Fall hat es uns geholfen den Kern der Habit “regelmäßigen Austausch” beizubehalten. Das Ergebnis ist, dass uns die Habit nie im Weg ist und wir sie dadurch fix etabliert haben. Fazit Du kannst deine Habits aus verschiedenen Perspektiven stärken, wir haben dir hier die folgenden 5 gegeben: Mach dich mit deinem Körper vertraut, resp. deinem Gehirn wie es funktioniert. Dadurch kannst du dich spezifisch belohnen und damit deine Habit stärken. Mach dir ganz explizit bewusst wer du bist und welche Persönlichkeit du hast. Damit kannst du deine Habit so gestalten, dass sie zu dir passt und die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich etabliert ist gleich um ein vielfaches höher. Mach dir deine gelebten Werte im Business sichtbar. Denn deine gelebten Werte zeigen dir wie du handelst und denkst. Wenn du Habits bei dir etabliert die zu deinen Werten passen, werden sie dadurch gestärkt und bleiben auch. Schau auf das, was du bereits kannst und hast. Mach dir Checklisten um sicher zu stellen, dass die wesentlichen Punkte in einer Habit gemacht werden. Genieß deine kleinen Erfolge, indem du dir deine Habit mit einem Habit Tracker sichtbar machst Sorge für stetige Abwechslung mit Experimenten. Experimente mit deiner Habit ermöglichen dir nicht in einen alltagstrott zu kommen, der dich dazu verleitet deine Habit nicht mehr zu machen. Alle 5 Perspektiven stärken deine Habit die du bereits hast oder die du beginnst. Unsere Quellen: Vortrag “Wie entsteht Motivation im Gehirn?” von Uli Funke, Akademie für angewandte Neurowissenschaft “ Schaltkreise der Motivation ” von Tanja Krämer, dasgehirn.info “ Was die Hirnforschung über Belohnungen sagt ” von Torsten Seelbach, business-wissen.de “ Theories of Personality ” von Dr. Saul McLeod, SimplyPsychology “ Persönlichkeit ” von Duden.de “ The Big Five Personality Traits ” von Annabelle G.Y. Lim “ IPIP-300 Personality Test ” von Personality Assessor “ Werte im Business sichtbar machen ” von OverTheMaze 😊 " Atomic Habit " von James Clear “ The Checklist Manifesto: How to Get Things Right ” von Atul Gawande “ Do More of What Already Works ” von James Clear “ Keeping A Food Diary Doubles Diet Weight Loss, Study Suggests ” von Kaiser Permante, ScienceDaily “ Improving Ratings Audit In The British University System ” von Marilyn Strathern

  • Mach dir deinen Erfolg greifbar

    “Erzähl mal wie geht es dir mit deinem Business?” “Siehst du, dass dein Business so richtig gut funktioniert und dass du erfolgreich bist? “ Als Entrepreneur ist es immens hilfreich, wenn du solche Fragen von interessierten Personen beantworten kannst. Wenn du für dich selbst weißt was für dich Erfolg bedeutet, geht die Antwort sehr leicht. Denn du weißt, wann du erfolgreich bist und kannst es anderen einfach erzählen. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du für dich deinen Erfolg mit einem einfachen Tool greifbar machst. Ein erfolgreicher Entrepreneur Es gibt viele Studien die untersuchen, was einen erfolgreichen Entrepreneur ausmacht. Eve Arnold hat ein paar interessante Studien in ihrem Artikel “ The Science Behind Entrepreneurial Success ” zusammengezogen. Die Forschungsarbeit “ I’m Loving It!’ What Makes the Successful Entrepreneur Affectively Committed to Entrepreneurial Performance ” zeigt, dass es bestimmte Verhaltensweisen bei einem Entrepreneur gibt, die ihn zum Erfolg führen. Die Hauptkomponente für einen erfolgreichen Entrepreneur ist aus ihrer Sicht, das Commitment zu seinem Business. Zudem spielt die Leidenschaft bei der Verfolgung von Zielen in Verbindung mit den positiven Werten eine wichtige Rolle. Das zusammengefasste Ergebnis der Arbeit ist, dass Menschen die positiv eingestellt sind und leidenschaftlich ihre Ziele verfolgen in der Lage sind, Herausforderungen die ihr Business mit sich bringt, gut meistern können. Aus unserer Sicht, ist an dieser Aussage viel wahres dran. Für uns ist zudem wichtig, dass du für dich etwas findest, was dir auf lange Sicht Drive in deinem Leben gibt. Für uns ist dies der Purpose auf Business Ebene. Wenn du mehr über Deep Purpose, Shared Purpose oder Overarching Purpose wissen möchtest, schau dir dieses Video von OverTheMaze an. Eine einfache Definition von Erfolg Wenn du für dich Erfolg festlegen willst, hilft es zu wissen, was Erfolg eigentlich bedeutet. Hier helfen allgemeine Definitionen, da sie dir die Bedeutung eines Wortes einfach näher bringen. Erfolg heißt im Englischen “Success”. Dies ist ein sehr altes Wort und wenn wir seiner Herkunft nachgehen, so landen wir beim lateinischen Wort “Successus”. “Successus” bedeutet ein gutes Resultat. Das passt auch zur aktuellen Definition von Duden, “Erfolg ist das Eintreten einer beabsichtigten Wirkung”. Gehen wir hier noch tiefer, nehmen wir das dazu gehörende Verb “succedere”. “Succedere” bedeutet “etwas das danach kommt” oder “etwas voranbringen”. Das heißt Erfolg bedeutet also, dass wir etwas voranbringen und ein gutes Resultat erzielen. Der Maker-Mix, dein Unterstützungs-Tool Der Maker-Mix auf 1 Seite Ein gutes Resultat sichtbar machen, also dein Erfolg in deinem Business, geht sehr einfach mit dem Maker-Mix als Unterstützung. Der ursprüngliche Maker-Mix kommt aus dem Buch “ Designing your work life ” von Bill Burnett . Im Wesentlichen geht es bei diesem Tool darum, dass du deinen Mix mit Reglern so einstellst, dass es für dich passend ist. Also deinen perfekten Mix für dein Leben und dein Business. Der Maker-Mix besteht aus drei Reglern, die drei große Bereiche von Erfolg zeigen, das sind Money, Impact und Expression. Wir haben diese als Grundlage für unseren Maker-Mix genommen und noch vertieft. Money Mit Money, also Geld, wird auf dem Markt gemessen oder gezählt was etwas wert ist und wofür man bezahlt wird. Mit Geld kann man auch verschiedenes möglich machen so kannst du dir zum Beispiel eine Reise nach Frankreich als Gegenwert kaufen. In diesem Bereich geht es meistens um folgende Bedürfnisse: Sicherheit und Autonomie , weil wir mit Geld vieles kaufen können. Kontrolle und Selbstbestimmung , weil sich mit Geld eigene Wege realisieren lassen. Wachstum , weil sich Geld einfach zählen lässt. Impact Mit Impact, der Wirkung, werden Veränderungen in der Welt bewirkt und beschrieben, die eine Auswirkung auf uns selbst und andere haben. Oft ist Impact mit einer sinnvollen Veränderung verknüpft. Zum Beispiel ein alltägliches Produkt, wie Kaffeebecher nachhaltig zu gestalten. Hier geht es vor allem um die Bedürfnisse: Gemeinsamkeit und Verbundenheit , weil wir als Gruppe leichter Wirkung erzeugen. Beitragen und Engagement , weil wir zusammen an einem Thema arbeiten. Sinnvoll wirksam sein , weil in diesem Thema etwas bewirkt wird. Expression Mit Expression, also etwas Ausdruck verleihen, werden kreativ gestalterische Impulse in die Welt gebracht. Oft ist Expression mit "Emotionen spüren", "etwas ausdrücken" und "Gesehen werden" verknüpft. Beispiele sind ein tolles Konzert oder eine eindrucksvolle Kultur. Hinter diesen Emotionen stehen meistens die Bedürfnisse: Kreativität und Freiheit , weil es darum geht einzigartige Wege zu gehen. Präsenz und Erleben , weil es sehr auf den Moment ankommt. Anerkennung und Freude , weil oft eine enge Verknüpfung zur eigenen Person besteht. Hier noch einmal die 3 Regler in der Übersicht: Die 3 Regler vom Maker-Mix und ihre Bedürfnisse Deine 3 Schritte zu deinem greifbaren Erfolg Den Maker-Mix anzuwenden ist einfach und wir zeigen dir hier in 3 Schritten wie du das konkret machen kannst. Wenn du keine Lust zu lesen hast, kannst du dir auch die Anleitung ganz einfach in unserem YouTube Video “ Was bedeutet Erfolg für dich ” ansehen. Das Template zum Maker-Mix, findest du zum Downloaden am Ende dieses Artikels. 1. Zeig dir was dich antreibt Im ersten Schritt ist es wichtig für dich selbst zu sehen, was dich antreibt. Schau dir hierzu die drei Regler Money, Impact und Expression einzeln an, damit für dich sichtbar wird, wie dein Erfolg aussieht und sich anfühlt. Lege bei jeder Skala der 3 Regler einen Gegenstand auf die Zahl 5, zum Beispiel einen Stein oder eine Büroklammer. Dieser Gegenstand zeigt dir deinen Ausgangspunkt. Der Start im 1. Schritt ist bei der Nummer 5 Überleg dir nun je Regler, kommt der Stein weiter nach oben oder weiter nach unten, wenn es um deinen Erfolg geht? Damit das für dich leicht geht, haben wir dir hier drei Fragen. Jede dieser Fragen zielt auf einen der Regler ab. Money Wieviel Geld muss dabei beteiligt sein, damit du deinen Erfolg genießen kannst? Impact Wieviel Impact muss sich einstellen, damit du mit deinem Erfolg zufrieden bist? Expression Wieviel Expression brauchst du, damit sich Erfolg für dich stimmig anfühlt? Probiere gerne aus, oder noch besser, spiel mit den Reglern und zwar solange, bis es sich für dich richtig gut anfühlt. Wenn du einen Regler beispielsweise nach unten legst, bedeutet das, dass dieser für deinen Erfolg weniger Bedeutung hat und umgekehrt. Am Schluss solltest du für dich ein Bild haben, dass dir deinen Mix für deinen Erfolg zeigt. 2. Bewerte deine aktuelle Lage Jetzt hast du für dich sichtbar gemacht, was für dich ein perfekter Mix ist. Dieser zeigt dir deinen Erfolg und er ist so jetzt schon greifbarer. Sie dir nun deine aktuelle Situation an, bleiben die Regler gleich oder gibt es im Moment ein anderes Bild? Setz deine Regler so hin, dass sie deine aktuelle Lage abbilden. Damit siehst du, ob es einen Unterschied im Mix gibt. So erkennst du, wo du bereits dort bist wo du sein willst oder ob du noch etwas verändern möchtest. Deine Gedanken auf 1 Seite 3. Zeig dir woran du erkennst dass du erfolgreich bist Im letzten Schritt ist es nun für dich hilfreich, wenn Du für dich sichtbar machst, was für dich diese einzelnen Regler bedeuten. Stell dir hierzu zu jedem Regler folgende Frage: Was konkret soll erfüllt sein damit du den Erfolg wahrnimmst? Schreib deine Gedanken zum Regler hinzu. Mit der Beantwortung dieser Frage zeigst du dir ganz konkret, woran du erkennst, dass du erfolgreich bist. Dein Commitment zu deinem Erfolg im Business Wir haben uns zu Beginn angesehen was einen erfolgreichen Entrepreneur ausmacht. Menschen, die positiv eingestellt sind und leidenschaftlich ihre Ziele verfolgen, sind in der Lage Herausforderungen die ihr Business mit sich bringen gut zu meistern. Und genau dafür hast du dir mit deinem Maker-Mix einen super Grundstein gelegt. Dein Maker-Mix gibt dir eine greifbare Übersicht, was dich antreibt und wo du stehst. Wenn du noch nicht genau dort bist, wo du sein willst, macht nichts, denn jetzt siehst du wohin du dich bewegen möchtest. Wenn du dies wirklich willst, wirst du dir automatisch persönlich dein eigenes Commitment geben, damit du zu deinem Erfolg kommst. Pro Tip: Teile deine Sichtweise Für sich selbst zu sehen was Erfolg bedeutet, ist immer hilfreich um Klarheit für sich persönlich zu haben. Sobald wir hingegen von anderen gefragt werden, was für uns jetzt Erfolg im eigenen Business ist, kommt nicht immer sofort eine klare Antwort, vor allem wenn das eigene Business noch jung ist. Erzähle von dir aus deine Erkenntnisse, was für dich Erfolg beduetet. Damit du wirklich standfest bist und auch wirklich das was du für dich als Erfolg siehst nach Außen zeigen kannst, haben wir dir hier einen ganz einfachen Tipp: Erzähle von dir aus anderen Personen, deine Erkenntnisse, was für dich Erfolg bedeutet. So ermöglichst du dir Übung und das was du aussprichst bekommt automatisch auch mehr Gewicht für dich persönlich. Schließlich geht es um dich und dass du deinen Erfolg für dich greifbar hast. Wenn du den Maker-Mix als Tool ausprobiert hast, erzähl uns gerne wie es dir damit gegangen ist. Wir freuen uns zu sehen was gut funktioniert. Und falls beim Anwenden Fragen aufgekommen, dann schreib uns direkt an oder hier in den Kommentaren. Dein Maker-Mix Template zum direkten Verwenden Unsere Quellen: Artikel " The Science Behind Entrepreneurial Success " von Eve Arnold Forschungsartikel “I’m Loving It!” What Makes the Successful Entrepreneur Affectively Committed to Entrepreneurial Performance? von Rahayu Tasnim, Salleh Yahya und Muhammad Nizam Zainuddin Wortherkunft "success" von online etymology dictionary Wörterbucheintrag "Erfolg" im Duden Das Buch " Designing Your New Work Life " von Bill Burnett und Dave Evans TEDxStanford " 5 steps to designing the life you want " von Bill Burnett Interview von InVision mit Bill Burnett Blog von IDEO " Designing Your Work Life " Video von uns " Was bedeutet Erfolg für mich " Video von uns "3 Ebenen von Purpose"

  • Wie du Spaß an deiner neuen Habit bekommst

    Deine neue Habit ist so richtig im Aufbau & du spürst den Drive den sie dir gibt. Was braucht es also noch mehr? Nicht viel und doch kannst du für dich hier die Möglichkeit packen, Tipps zu kriegen damit du noch mehr Spaß an deiner Habit hast. Denn Spaß ist ein sehr wichtiges Element im Business Alltag. Er hilft uns Freude zu haben und Energie zu generieren bei dem was wir tun. Mach dir deine Habit Line bewusst Machen wir einen kleinen Ausflug in die Vergangenheit. Im Jahr 1885 gab es einen Jungen Psychologen Hermann Ebbinghaus, der die Sichtweise auf das Experimentieren neu darlegte. Er hat sich selbst als Versuchsperson eingesetzt und über ein Jahr lang Daten gesammelt, um zu sehen was er durch wiederholtes machen einer Aufgabe erlernt. Ebbinghaus war der erste Wissenschaftler der die heute sehr bekannte Lernkurve festgehalten hat. Die Lernkurve ist eine grafische Darstellung die auf der einen Seite den Grad der Erfahrung mit einer Aufgabe aufzeigt, andererseits das Beherrschen einer Aufgabe darlegt. Durch diese Grafik wird der Verlauf eines Fortschritts beim Erlernen von einem Skill dargestellt. Die Lernkurve zeigt einen sehr wichtigen Punkt auf, wenn es um Veränderungen geht. Eine Veränderung erfolgt ganz stark durch das mehrmalige repetieren von neuen Aufgaben. Mit der Zeit wird die Lernkurve flach, da die Veränderung fertig ist und der Skill routiniert ausgeführt wird. Und genau diese Lernkurve ist auch die Grundlage der Habit Line. Denn die Habit Line zeigt dir auf der vertikalen Achse, wie hoch deine Fähigkeit bereits ist, eine neue Habit aufzubauen. Auf der horizontalen Achse, stehen die Wiederholungen die du bereits gemacht hast, um die Habit zu verankern. Die Habit Line zeigt dir schön auf, dass es beim Aufbau einer Habit nicht darum geht, wieviel Zeit du in sie investierst, sondern wie Häufig du eine Habit ausübst. Mach dir deshalb immer wieder bewusst, dass es nicht darauf ankommt, wie lange du bereits eine Habit machst, sondern wie Häufig du sie ausübst. Schaffe die besten Voraussetzungen für Spaß Jede neue Habit gründet auf einem Wunsch, etwas zu verändern. Damit dich dieser Wunsch auch langfristig begleitet, hilft es, wenn dieser Wunsch nicht einfach eine “Modeerscheinung” ist, sondern wirklich zu dir passt. Für James Clear ist es immens relevant, dass jeder der eine neue Habit etablieren will, genau weiss, welche Person er sein möchte. Wenn die neue Habit zu deiner Person passt, hast du eine gute Basis. Eine Verkleidung hilft nicht uns selbst zu sehen. Aufbauend auf dieser Basis, hilft es aus unserer Sicht stark, wenn du noch einen Schritt weiter gehst und dir klar sichtbar machst, in welche Richtung du dich bewegen und dein Business lenken willst. Dazu hilft dir dein Deep Purpose und dein Business Purpose. Wenn du weisst, in welche Richtung du gehst, fällt es dir leicht: Deine Ziele klar zu formulieren Deine Umgebung so zu gestalten, dass du sehr gut arbeiten kannst Dir die Zeit zu nehmen die neue Habit aufzubauen In unserem Daily Business, nehmen wir die sichtbare und abgestimmte Richtung als sehr hilfreich wahr. Vor allem wenn unvorhergesehene Aufgaben eintreten. Das Paradoxon des Erfolges Um dieses Paradoxon einfach für dich erlebbar zu machen, hier eine kleine Geschichte von der jungen ambitionierten Entrepreneuerin “Laura”. Laura will in ihrem Business Alltag die Habit “täglich neues Wissen aneignen” etablieren. Erste Erfolge stellen sich ein, nachdem Laura sich durch die Implementation Intention und dem Temptation Building klar sichtbar gemacht hat, wie sie diese neue Habit bei sich verankern kann. Andere gratulieren ihr, dass sie mit ihrer neuen Habit im ersten Monat so erfolgreich ist und motivieren sie dazu, doch noch weitere neue Habits genauso zu etablieren. Der Gedanke, ihren Business-Alltag noch besser mit neuen Habits zu strukturieren, findet sie toll. Laura startet deshalb genau mit dem gleichen Vorgehen noch zusätzlich die Habit “täglich neue Connections finden”, “Workout vor dem Mittagessen” und jeden 2. Tag “Analyse der Social Media Kanäle”. Was passiert mit Laura? Sie fängt an sich zu stressen und sie sabotiert sich selbst, weil sie den Überblick über ihre Habits verliert und dadurch fallen nach und nach alle Habits die sie begonnen hat. Zuviele Habits auf einmal starten, verklärt den Fokus. Was ist passiert? Laura hat ihren Fokus und ihr klares Ziel aus den Augen verloren. Wodurch die intrinsische Motivation, ihren Business-Alltag einfacher für sich zu strukturieren, für sie nicht mehr sichtbar wurde. Diese Abfolge von Situationen bei Laura nennt Greg McKeown das “Paradoxon des Erfolges”. Dies geschieht, wenn der Erfolg eintritt und wir immer nach mehr streben ohne zu fokussieren. Sobald wir den Fokus auf das "Worum es uns geht" verlieren, ist es für uns als Mensch eine Herausforderung, viele verschiedene Dinge gleichzeitig zu meistern. Was kann nun Laura in unserer Geschichte besser machen? Sie kann sich zu Beginn zusätzlich zu der Implementation Intention und dem Temptation Building einen klaren Fokus setzen. Dieser Fokus kann beispielsweise sein, dass sie sich mit dem Maker Mix sichtbar macht, was für sie Erfolg bedeutet und was das für sie konkret heisst. Wenn sich nun neue Möglichkeiten auftun, um noch besser und noch mehr zu leisten, kann sich Laura ihren Maker Mix ins Gedächtnis rufen und abwägen, was ihr wirklich im Business zum Erfolg verhilft. Der Fokus auf 1 Habit stützt deinen Erfolg. Wenn du eine Habit beginnst, zeigt dir das Beispiel von Laura, dass es wichtig ist, den Fokus und dein klares Ziel im Vordergrund zu halten. Ansonsten kann es leicht geschehen, dass du nach dem ersten Erfolg mit deiner neuen Habit zu schnell zu ehrgeizig wirst und dadurch in die Falle des Paradoxon des Erfolges fällst. Mach es dir wirklich richtig einfach Wenn du eine Habit startest, hilft es dir, wenn die Eintrittsschwelle sehr tief ist, damit du sicher keine Ausreden finden kannst. Vielleicht kennst du die Gedanken von David Allen, der ein starker Vertreter davon ist, dass alles was du unter 2 Minuten erledigen kannst, auch gleich machen solltest. Und genau diese Grundlage kannst du dir mit deiner neuen Habit zu nutze machen. Wenn du eine neue Habit beginnst, sollte sich diese nicht wie eine Challenge, sondern leicht anfühlen. Damit sie sich leicht anfühlt, breche deine Habit nun so weit hinunter, dass du deine Habit mit 2 Minuten starten kannst. Denn am Anfang einer Habit geht es darum, sie so rasch als möglich für dich als Standard zu sehen. Danach kannst du sie weiter optimieren und auch mehr aufbauen. Nehmen wir hier als Beispiel die Habit “Blog-Artikel schreiben”. Die etablierte Habit sollte sein, dass 1 Artikel gehaltvoll ist und mindestens 2000 Wörter beinhaltet. Wenn du diese Habit genau so beginnen willst, wird es dir höchstwahrscheinlich sehr schwer fallen. Deshalb überlegen wir hier, wie wir diese Habit herunterbrechen können: Die Habit soweit reduzieren, dass sie in 2 Minuten machbar ist. Wenn du dir die Schwierigkeits-Levels nun ansiehst, erkennst du rasch, dass du 1 Satz sehr schnell und vor allem in 2 Minuten schreiben kannst. Und genau mit diesem leichten Einstieg kannst du eine neue Habit leicht beginnen. Aus unserer Erfahrung wird sich dies am Anfang ein bisschen fremd anfühlen. Uns hat dabei geholfen zu sehen, dass wir eine neue Habit wirklich jeden Tag machen können, auch wenn wir das Gefühl haben, dass wir die Zeit dazu nicht haben. Denn 2 Minuten waren immer möglich und heute sind wir bei der Habit “Yoga machen” bereits bei 20 Minuten täglich angelangt. Nimm dich selbst in die Pflicht "Vertrag mit dir selbst" Der Grund, weshalb du eine neue Habit starten willst ist vielmals, dass du an deine Zukunft denkst und diese auch gestalten willst. Das heisst, dass deine neue Habit für dein “Future Self” ist. Dein “Future Self” nimmst du jedoch genau in diesem Moment noch nicht war, da es ja in der Zukunft liegt. Dein “Present Self” hingegen ist im hier und jetzt und du hast es auch unter Kontrolle. Damit dein “Present Self” dich unterstützen kann dein “Future Self” zu erreichen, gibt es eine einfache Möglichkeit und wir nennen sie “Vertrag mit dir selbst”. Dieser Vertrag mit dir selbst, ist leicht aufzusetzen. Der Inhalt des Vertrages besteht aus 3 bis 4 Elementen. Mein Ziel Schreib dir dein konkretes Ziel von deinem Future Self auf. Damit machst du es dir einfach, dass du den Fokus im hier und jetzt bewusst machst Meine Verpflichtung Schreib hier auf, für was du als “Present Self” dich verpflichtet, damit du dieses Ziel erreichst. Hier ist dies meistens genau deine Habit, die du bei dir etablieren möchtest. Meine Konsequenzen (optional) Wenn du dich persönlich massregeln willst, kannst du hier festhalten, was deine Konsequenzen sind, wenn du deine Habit nicht regelmäßig aufbaust. Meine Unterschrift Unterschreib deinen Vertrag mit dir, mit deiner Unterschrift. Mit deiner Unterschrift, gibst du dir selbst das Commitment dein Ziel zu erreichen. Wenn du deinen Vertrag erstellt hast, leg ihn für dich gut sichtbar hin. Denn so weiss dein “Present Self” immer wieder, wo dein “Future Self” sein soll. In der Praxis hat sich für uns im Business bewährt, den “Vertrag mit dir selbst” abzuschließen, wenn eine Veränderung für einem sehr wichtig ist, jedoch nicht ganz einfach. Die 5 Tipps im Überblick Damit ein Habit Aufbau noch leichter geht: Fokussiere darauf, wie Häufig du eine Habit ausübst, nicht wie lange, denn Veränderung geschieht durch Wiederholungen. Mach dir sichtbar, was dein Deep Purpose und dein Business Purpose ist, damit du weisst in welche Richtung du willst Überlade dich nicht mit zu vielen verschiedenen Aufgaben, damit du fokussiert dein Ziel im Auge behalten kannst Breche deine Habit auf 2 Minuten runter, damit du sie immens leicht starten kannst Erstelle einen “Vertrag mit dir selbst”, damit du dir selbst das Commitment zu deiner neuen Habit gibst Deine Wahl Du hast in diesem Artikel 5 Tipps von uns gekriegt, wie du dir deinen Habit Aufbau noch leichter machen kannst und noch mehr Spaß dabei hast. Natürlich darfst du alle Tipps gleich ausprobieren und für dich anwenden. Fokus auf 1 Tipp Wir empfehlen dir hingegen, dass du dir einen dieser Tipps auswählst und für dich ausprobierst. Es hat sich für uns gezeigt, dass die Neugierde und der Enthusiasmus am Anfang sehr hoch ist und jeder gleich gerne alles machen möchte. In der Praxis ist es hingegen hilfreich, wenn du dir selbst den Fokus gibst. Denn auch hier gilt weniger ist mehr. Wenn du einen dieser Tipps ausprobiert hast, würden wir uns sehr freuen, deine Erfahrungen zu lesen. Quellen " Memory Hermann Ebbinghaus " von Robert H. Wozniak " Atomic Habit " von James Clear " Mach dir deinen Erfolg greifbar " von OverTheMaze " Eat that Frog! " von Brian Tracy " Essentialism: The Disciplined Pursuit of Less " von Greg McKeown " Getting Things Done: The Art of Stress-free Productivity " von David Allen " The battle between your present and future self " von Daniel Goldstein

  • Was nutzen dir Habits in deinem Business

    Der Gebrauch des Wortes Habit, hat in den letzten 30 Jahren stetig wieder zugenommen. Auch das deutsche Wort Gewohnheit, nimmt seit 2000 stark wieder zu. Da heisst, wir haben in den letzten Jahren angefangen, wieder vermehrt auf unsere Habits zu achten und wollen uns diese natürlich auch zu nutze machen. Was dir Habits in deinem persönlichen Business bringen, zeigen wir dir in diesem Artikel. Was Habits genau sind Die Bedeutung des Wortes Habit, hat sich in den letzten hundert Jahren durch den Gebrauch in unserer Sprache gewandelt. So wurde mit Habit die Kleidung die eine Person trägt gemeint. Mit der Zeit hat sich die Bedeuting von “was man trägt”, hin zu “wie man sich verhält” entwickelt. Denn jetzt geht es nicht nur mehr darum, welche Kleidung wir für gewöhnlich tragen, sondern auch welche physischen & geistigen Verhaltensmuster wir täglich mit uns tragen. Definition Habit Eine Habit ist kurz gesagt, eine übliche Verhaltensweise. Also eine Handlung, eine Haltung oder eine Eigenheit von dir persönlich, die du häufig machst und eben auch in wiederholter Weise tust. Wie formen sich Habits bei uns Habits werden durch Lernen und Wiederholungen geformt . Wir entwickeln eine Habit dadurch, dass wir ein Ziel verfolgen. Beispielsweise gehen wir regelmäßig spazieren, um unseren Kopf frei zu kriegen. Mit der Zeit werden unsere Gedanken und unser Verhalten bei uns verankert, hier entsteht nun eine Habit. Bergson, ein französischer Philosoph, teilt unsere Habits auf aktive und passive Gewohnheiten auf. Passive Gewohnheiten entstehen, wenn wir Situationen ausgesetzt sind, an die wir uns schließlich einfach gewöhnen. Wenn du zum Beispiel jeden Morgen um 7 Uhr aufstehen musst, damit du rechtzeitig zur Arbeit kommst, wirst du Dich irgendwann mal daran gewöhnen und es wird dir einfach fallen um diese Uhrzeit aufzustehen. Aktive Gewohnheiten hingegen, sind Gewohnheiten die wir aus expliziter wiederholter Absicht und Anstrengung entwickeln und die sich bei uns als Fähigkeit herauskristallisieren, bei denen wir wenige Gedanken oder fast gar keine Gedanken verwenden müssen. Nehmen wir an, du möchtest regelmäßig auf LinkedIN posten und hast das hingegen noch nie gemacht. Am Anfang lernst du ganz stark welche Schritte du machen musst, damit du den Post erstellst. Mit der Zeit wird es dir einfacher fallen und du wirst dir nicht mehr überlegen, welches Tool du verwenden möchtest oder wie du den Text schreiben kannst. Es wird dir vielmehr einfach von der Hand gehen. Dadurch wirst du auch weniger Gedanken an den Prozess verschwenden und kannst dich somit auf andere Themen fokussieren. Was Habits so wertvoll für uns im Business macht Was macht Habits in deinem Business wirklich wichtig? Hier hilft uns die Neurowissenschaft weiter. Denn gewohnheitsmäßiges Verhalten ist bei dir in einem bestimmten Teil des Gehirns, des Basalganglien verankert und dieser Teil deines Gehirns hat auch eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung von Emotionen und Erinnerungen. Eine Gewohnheit die du einmal bei dir etabliert hast, verankert sich genau in dieser Region deines Gehirns. Entscheidungen, was du wann machst, werden hingegen in einer anderen Region des Gehirns getroffen, dem präfrontalen Kortex. Sobald du nun eine Gewohnheit, die im Basalganglien verankert ist ausführst, geschieht dies sehr automatisiert. Du musst hier keine Entscheidungen mehr fällen, wodurch der Teil deines Gehirns, der für die Entscheidungen zuständig ist, sozusagen in den Schlafmodus geht. Charles Duhigg, der Bestseller-Autor von “The Power of Habit” erwähnt hierzu, dass unser Gehirn bei automatisierten Abläufen tatsächlich weniger arbeiten muss und in den Ruhemodus geht. Dies sei ein riesiger Vorteil. Wieso? Ganz einfach, wenn du Habits in deinen Alltag integriert hast, kannst du deine Energie und deine geistige Aktivität für andere Aktivitäten nutzen. Somit helfen dir deine Gewohnheiten im Business, deine Energie anderweitig zu verwenden. Zum Beispiel zur Konzipierung einer neuen Dienstleistung. Wenn du deine Habits in deinem Business kennst, hilft dir dies noch aus einer anderen Perspektive. Deine Denkgewohnheiten spiegeln deine Einstellungen und Werte wieder, wodurch du sie explizit sichtbar machen kannst. Dies hilft dir, wenn potentielle Kunden und Partner wissen möchten, welche Einstellungen und Werte du hast. Deine Gefühlsgewohnheiten verraten dir persönlich viel über deinen Charakter. Dadurch kannst du einfach anderen mitteilen, was für dich bei einer gemeinsamen Zusammenarbeit wichtig ist. Schließlich können dir Habits auch helfen auf deine Gesundheit zu achten. Sie ermöglichen dir, das leichtere Erreichen deiner Lebensziele und das Aufrechterhalten deines Entwicklungsweges, den du gewählt hast. Denn wenn du auf dich persönlich gut acht gibst, hilft dir dies auch direkt in deinem Business. Der Schlüssel, um eine neue Habit anzustoßen Jetzt kennst du die Art und Weise wie sich bei dir Habits formen und welche Arten es gibt. Zudem hast du auch gesehen, welchen Vorteil es macht, Habits aktiv in deinem Business zu nutzen. Um sich jetzt weiter zu entwickeln und eine neue Habit anzustoßen, hilft es, dass du dir über deine aktuellen Gewohnheiten einen Überblick machst. James Clear hat sich durch sein Buch “Atomic Habits” stark mit dem gesamten Thema Habit auseinandergesetzt. Das erste Gesetz, das er in seinem Buch beschreibt “Make it Obvious” hilft dir einen guten Überblick über deine Habits zu erhalten und erst Entscheidungen für deine neue Habit zu setzen. In diesem Gesetz sind vier Schritte enthalten, die wir dir hier zeigen und wie du sie direkt für dich anwenden kannst. 1. Mach dir deine aktuellen Gewohnheiten sichtbar Erstelle dazu eine Habit Scorecard. Das Ziel ist, dass du für dich selber siehst, welche Habits bei dir aktuell vorhanden sind. Die Habit Scorecard ist sehr einfach zu erstellen. Wir haben dir in der nächsten Abbildung ein Beispiel. Habit Scorecard Schreib deine täglichen Gewohnheiten auf. Nachdem du die Liste erstellt hast, schau dir jede Habit einzeln an und überleg für dich, ob es eine positive, negative oder eine neutrale Habit ist. Wenn für dich die Beantwortung dieser Frage nicht so einfach ist, dann ergänze die Frage mit: “Hilft dir dieses Verhalten die Person zu sein, die du sein willst?”. Beantwortest du sie mit einem klaren Ja, dann ist es eine positive Gewohnheit, mit Nein ist es eine negative Gewohnheit. Wenn deine Antwort weder ein Ja noch ein Nein ist, dann ist es eine neutrale Habit. Am Schluss hast du für dich eine wunderbare Übersicht, welche Gewohnheiten bei dir vorhanden sind und wie sie zu dem passen was du sein möchtest. Es ist sozusagen ein persönlicher Spiegel, der dir direkt zeigt wie es ist. 2. Mach dir deine Intention sichtbar Wenn du bei dir eine neue Habit anstoßen möchtest, ist es immens wichtig zu wissen, weshalb du eigentlich diese Gewohnheit bei dir etablieren willst. Hier hilft es dir Klarheit zu bekommen, wenn du deine Intentionen für dich herauskristallisierst und sie dir direkt sichtbar machst. Als Unterstützung nimmst du hier die Implementation Intention zur Hilfe. Implementation Intention Schreib am Besten auf einen Zettel deine konkrete Implementation Intention auf. Zum Beispiel so: Ich will Yoga machen, um 12.00 Uhr in meinem Wohnraum. Schau dir deine Implementation Intention nun an und stell dir folgende Fragen: “Inwiefern hilft mir diese Gewohnheit, dass ich die Person sein kann die ich sein will?” “Passt sie zu meinem Wesen und zu meiner Richtung in die ich gehe?” Du kannst dir deine Gedanken zu den Fragen der Implementation Intention dazu schreiben. Der Zweck der Beantwortung dieser Fragen liegt darin, dass du nicht einfach eine neue Gewohnheit etablieren willst, weil es gerade Spaß macht, sondern dass sie auch wirklich zu dir passt. Für uns sind diese Fragen in diesem Schritt sehr wichtig, da sie helfen, die Richtung zu halten. Und ja, für die, die das Buch Atomic Habit kennen, diese Fragen sind nicht darin enthalten. Wir haben sie ergänzt, da sie im Business stark helfen die Verbindung mit der eigenen Persönlichkeit und dem persönlichen Purpose zu stärken. 3. Mach es dir einfach mit einem Plan Je spezifischer wir sind, wenn wir etwas Neues starten, desto einfacher erreichen wir das im Business, was wir wirklich möchten. Wenn du dir jetzt überlegst, wie du normalerweise handelst, dann kommt meistens nach dem du etwas gemacht hast, die nächste Sache die du erledigst. Und genau diesen tief verankerten Prozess, resp. diese Verbindung, kannst du dir als Vorteil zu nutze machen, wenn du eine neue Habit bei dir anstupst. Hier kannst du die Habit Stacking Formel zur Unterstützung nehmen. Verbinde eine bereits von dir bestehende positive Gewohnheit mit einer neuen Gewohnheit die du anfangen möchtest. Die Formel lautet: Habit Stacking Formula Wichtig ist, dass du so spezifisch wie möglich bist, damit es dir leicht fällt, die Verbindung zu verankern. Machen wir hier ein Beispiel: “Nachdem ich eine Mittagspause gemacht habe, werde ich Yoga machen” Wenn ich nun Yoga machen will, muss ich mir jetzt zuerst überlegen, ob ich gleich am Anfang Yoga mache oder doch erst nach dem Mittagessen. Leichter geht es, wenn wir hier die Formel spezifischer anwenden: “Nachdem ich von meinem Bürotisch für die Mittagspause aufgestanden bin, werde ich Yoga machen” Merkst du, den Unterschied? Er ist klein und subtil, dennoch sehr wirkungsvoll. Wenn du wirklich spezifisch bist, nimmst du dir persönlich die Entscheidung direkt ab, wann du deine neue Habit nun machen willst. Damit stärkst du die Möglichkeit, dass sich die neue Gewohnheit etabliert. 4. Deine Umgebung unterstützt dich Etwas Neues anzufangen ist immer mit viel Energie geladen und mit einer positiven Aufbruchstimmung bestückt. Das heißt, die ersten zwei, drei Male, ist es sehr einfach etwas Neues zu machen. Wenn wir hingegen eine Gewohnheit aufbauen wollen möchten wir sie nicht nur für zwei bis drei Tage machen, sondern für eine lange Zeit etablieren. Hier hilft es, wenn du die physische Umgebung, in der du deine neue Gewohnheit ausüben möchtest, genauer betrachtest. Welche Triggerpunkte kannst du dir setzen, damit du deine neue Habit anstößt. Verändere die Umgebung so, dass du für dich den Beginn der Habit einfach machst. Nehmen wir wieder das Beispiel “regelmäßig Yoga am Mittag machen”. Es hilft stark, wenn du die Yogamatte gleich dort hinstellst, wo du nachher Yoga machen willst. Liegt die Yogamatte hingegen im Schrank, musst du sie zuerst rausnehmen und dieser Schritt, so schräg es klingt, kann dich daran hindern oder es dir erschweren, am Mittag Yoga zu machen. Mit diesem vierten Schritt, hast du den Start für deine neue Habit gelegt. Denn einfach mal die Habit zu starten, hilft dir noch nicht, dass du wirklich etwas langfristig etablieren kannst. Deswegen ist es wichtig, dass du dir sozusagen Unterstützung von dir persönlich holst und es dir einfacher machst. Ein Nutzen mit großer Wirkung Habits ermöglichen dir mit der Komplexität, die wir in der Welt antreffen, umzugehen. Dein Gehirn wäre ohne diese Automatismen, durch die Flut von Reizen und Situationen, heillos überfordert. Wenn dies jetzt auf dein Leben zutrifft, trifft es auch auf dein Business zu. Verhaltensforscher konnten nachweisen, dass beispielsweise bei Kindern die einen geregelten Tagesablauf hatten, in Bezug auf Essen, Spielen und so weiter, später viel weniger Angst vor neuen oder unvorhersehbaren Situation entwickelt haben. Legen wir dies jetzt auf dein persönliches Business um. Etablierte Gewohnheiten in deinem Business helfen dir mit nicht vorhergesehenen Situationen leichter umzugehen. Für uns geben uns die eigenen Habits im Daily Business Stabilität und Struktur. Dadurch können wir uns einfacher auf Neue Dinge fokussieren und bei unvorhergesehenen Situationen mit einem Kunden, einfach Lösungen finden. Für deine direkte Umsetzung einer neuen Habit, haben wir dir in diesem Artikel sozusagen eine Startschuss-Möglichkeit gegeben. Im nächsten Artikel, schauen wir uns vertiefter an, wie du Gewohnheiten ändern kannst. Quellen Atomic Habit von James Clear The Power of Habit von Charles Duhigg Habit Formation von Psychology Today Understanding Habits and Why They are Important to our Health von Cecelia Health Habits: How They Form And How To Break Them von npr How Are Habits Formed? The Psychology of Behavioral Change von Jeffrey Gaines, Ph.D. Die Macht der Gewohnheit von Katrin Ewert How Habits Change Your Brain (According to Science) von Be Smart

  • Der Fokus “erfolgreich sein” bringt dich nicht zu deinem Erfolg

    Viele, also eigentlich fast jeder, möchte in seinem Business als Entrepreneur erfolgreich sein. Doch was steckt für uns eigentlich hinter Erfolg? Erfolg bedeutet nach einer LinkedIn Studie für uns, dass wir glücklich & gesund sein wollen und wir Familie und Freunde haben. Was Erfolg für Menschen in der DACH Region bedeutet Für uns ist somit Erfolg nicht gleich ein super skalierendes Business oder ganz viel Gewinn als Entrepreneur erwirtschaften. Vielmehr geht es darum, dass wir glücklich sind. Glück und Erfolg Shawn Achor ist einer der führenden Experten zum Thema Glück und Erfolg. Bereits schon 2011 hat er in seinem TED Talk seine Ergebnisse der Forschung “Linking Happiness and Success” vorgestellt. Eine markante Aussage von ihm ist “ 75% of job successes are predicted by your optimism levels, your social support and your ability to see stress as a challenge instead of as a threat”. Nehmen wir jetzt diese eine Zahl und was dahinter steckt, so wird klar, dass es für uns wichtig ist, zu sehen was es braucht um glücklich zu sein. Denn damit ermöglichen wir uns, erfolgreich zu sein. Welche Möglichkeiten wir dazu haben, zeigen uns die Arbeiten von Shawn Achor. Die 5 Schlüssel um erfolgreich zu sein Bei diesen 5 Schlüsseln von Shawn Achor geht es darum, dass unser Glück eng damit verbunden ist, wie wir die Realität wahrnehmen. Schauen wir uns an, welche Schlüssel es gibt und was sie uns ermöglichen. 1. Konzentrier dich auf deine wertvollste Realität Warum sollten wir uns eigentlich auf Dinge konzentrieren die uns runterziehen, anstatt auf Dinge, die unserem Leben einen Mehrwert verleihen? Macht ja wirklich keinen Sinn. Deshalb solltest du dich aktiv dafür entscheiden, dass du glücklich sein willst. Du kannst dich entscheiden glücklich zu sein, wodurch du dir selbst zeigst, dass vieles möglich ist und die negativen Gedanken keinen Platz mehr haben. 2. Plane deinen Erfolg Was bedeutet dir wirklich etwas? Ist es viel Geld zu verdienen oder mit der Familie und Freunden Zeit zu verbringen oder noch was anderes? Du solltest dir im Klaren werden, was für dich Glück bedeutet. Wenn du dies für dich siehst, setzt du für dich auch gleich fest, wo dein Erfolg liegt. Du kannst so jederzeit sehen, wo du stehst und ob du dich in die richtige Richtung bewegst. Wenn dir z.B. mit Freunden zusammensein sehr viel bedeutet, du hingegen nie Zeit hast dich mit ihnen zu treffen, siehst du, dass deine Richtung in die du dich bewegst, nicht die Richtige für dich ist. Mit diesem Wissen ist es für dich möglich deine Handlungen zu verändern, damit du das machen kannst, was für dich wirklich Bedeutung hat. 3. Dein Erfolgsmaßstab Finde deinen eigenen Maßstab für deinen Erfolg. Welche kleinen Ereignisse oder Momente zeigen dir, dass Erfolg möglich ist und dass du ihn spüren kannst? Wenn du dir diese Momente vor Augen führst, ermöglichst du dir wahrzunehmen, dass es geht. Dein Gehirn erkennt, dass das Erreichen eines Ziels nicht nur möglich ist, sondern wahrscheinlich. Dadurch werden bei dir verschiedene Hormone ausgeschüttet, die dir mehr Energie geben, damit du dein Ziel erreichst. 4. Lerne Geräusche zu unterdrücken Ignoriere die Negativität um dich herum. In deinem Umfeld gibt es viele Informationen und Nachrichten, die deine negativen Gedanken forcieren. Hier ist es wichtig zu erkennen, wo findest du eigentlich bei dir immer wieder diese Negativität. Sobald du erkennst von wo diese kommen können, kannst du dich explizit dafür entscheiden, weniger davon mitzukriegen. Wenn du z.B. viele Nachrichten hörst, kannst du dich dafür entscheiden 10% weniger Nachrichten zu hören, damit reduzierst du auch die negativen Einflüsse. Du stellst die negativen Einflüsse also sozusagen auf Noise-Cancelling. 5. Positive Aufnahme Übertrage deine positive Einstellung auf dein Umfeld. Wenn du dich dafür entschieden hast ein positives Mindset zu leben, wirst du merken, dass andere Personen in deinem Umfeld dies bemerken und es wird auch auf sie abfärben. Stell dir vor du gehst in einen Raum und du sagst voller Freude “Hallo”. Wie groß ist die Möglichkeit, dass ein nettes Hallo zurückkommt? Ziemlich wahrscheinlich. Und genau diese Art von Positivität kannst du in dein Umfeld bringen. Der Kreis schließt sich Wir haben zu Beginn gesagt, dass wir unseren Erfolg nicht direkt beeinflussen können, jedoch können wir uns aktiv dazu entscheiden, glücklich zu sein. Dies führt dazu, dass wir zufriedener und meistens auch erfolgreicher sind. Wenn wir mit diesen Erkenntnissen nun auf unser Business schauen, wird sichtbar, dass es sinnvoll ist seinen Fokus nicht auf das “erfolgreich sein” zu lenken, sondern vielmehr, auf das was uns in unserem Business glücklich macht. Denn dadurch ermöglichen wir uns erfolgreich zu sein. Uns interessiert es natürlich, wie es dir damit geht wenn du das liest; dass du eigentlich nicht auf deinen Erfolg fokussieren sollst, sondern vielmehr darauf, dass es dir gut geht. Hast du damit auch schon selber Erfahrungen gemacht? Wenn ja, erzähl sie uns in einem Kommentar, wir freuen uns. 5 Hidden Keys To Achieving Success Unsere Quellen: TED Talk “The happy secret to better work” von Shawn Achor Before Happiness, Shawn Achor The Happiness Advantage, Shawn Achor LinkedIn Studie

  • Unser lebendiger Business Purpose einfach gezeigt

    Im letzten Artikel haben wir dir den Zusammenhang von deinem Business Purpose und deiner intrinsischen Motivation gezeigt. Wenn du diese Verknüpfung kennst, weisst du, dass du an deinem Business langfristig Freude haben kannst und ausdauernd sein wirst. Damit diese Verknüpfung nicht nur Theorie ist, sondern greifbar wird, möchten wir dir heute unsere persönlichen Beispiele in unserem Business zeigen. Wir haben bereits oftmals erlebt, wie stark der Zusammenhang von unserem Business Purpose und unserer intrinsische Motivation ist. Unser Business Purpose Unser Business OverTheMaze hat mit unserem gemeinsamen Shared Purpose gestartet. “Wir gestalten Lebenswelten”. In diesem für uns bedeutungsvollen Satz liegt für uns auf unterschiedlichen Flughöhen viel drin. Wenn Sandor und ich z.B. etwas gemeinsam für uns oder für andere machen, schaffen wir eine Umgebung die uns unterstützt und Freude bereitet. Dies ist vor allem dann für uns sehr wichtig, wenn wir einen Workshop oder ein Event für andere organisieren. Die Umgebung wird durch uns genau auf ein Thema oder ein Ziel hin gestaltet. Damit erreichen wir, dass sich jeder wohlfühlt und sich leicht entfalten kann. Ausgehend von diesem Shared Purpose haben wir uns vertieft damit auseinandergesetzt, was der Business Purpose von OverTheMaze ist. In einem für uns gemeinsam gestalteten Workshop haben wir den Business Purpose festgehalten. “We Enable Purpose People, Business by Business”. Unser Business Purpose liegt eingebettet in unserem Shared Purpose und führt in die gleiche Richtung. Es ist der Unterschied, den unser Business macht und gibt uns eine breite Richtung. Als wir den Satz vor uns sahen, wussten wir, dass dies unser Business Purpose ist, denn wir haben eine starke Aufbruchstimmung, Zuversicht und Sicherheit gespürt. Jeder der seinen eigenen Business Purpose kennt, weiss wie es sich anfühlt den Business Purpose das erste Mal so richtig wahrzunehmen. Es ist wunderschön. Jetzt kennst du die Kurzvariante, wie wir zu unserem Business Purpose gekommen sind und was er beinhaltet. Wie uns dieser Business Purpose mehr positive Energie gibt, möchten wir dir hier aus 3 Perspektiven zeigen. Dein Business Purpose zeigt einen klaren Kontext Seit dem Start unseres Business suchen und finden wir Menschen, die leicht mit uns connecten und sich und ihr Business mit uns weiterentwickeln wollen. Es hat sich gezeigt, dass unsere gemeinsame Stärke ‘in kürzester Zeit die Essenz eines Systems zu erkennen’ ihnen hilft, sich selbst weiterzuentwickeln. Diese Menschen später in ihrem eigenen Business zu sehen und zu spüren wie sie ihre Arbeit lieben, tut jedes mal wieder sehr gut. Wir gehen auch sehr gerne mit ihnen immer wieder in einen Austausch auf Augenhöhe, damit auch wir uns weiterentwickeln. Und genau hier zeigt sich ein für uns wichtiger Part unseres Business Purpose. Wir unterstützen Personen die ihren Purpose nutzen und spüren wollen, damit sie sich weiterentwickeln können. Diesen Teil vom Business Purpose haben wir kurz nach unserer Gründung erkannt. Wir enablen Menschen ihren Business Purpose zu leben. Und genau das, gibt uns durch unseren Business Purpose eine nachhaltige Ausdauer im Business. Dein Business Purpose gibt dem Jetzt eine Bedeutung Wenn wir eine Möglichkeit sehen unsere Neugierde für neue Trends zu stillen, ergreifen wir diese in der Regel sofort. So kommt es ab und an vor, dass wir uns intuitiv entscheiden an einem Event teilzunehmen, wenn wir davon ausgehen, damit was Neues kennenzulernen. Wir haben beispielsweise im letzten Monat an einem Online Event teilgenommen, dass die aktuellen Trends zeigt, die ein Purpose Driven Business beeinflusst. Durch das Event haben wir einerseits unsere Neugierde gestillt, andererseits hilft uns das neue Wissen einen eigenen Workshop, den wir in einer Kooperation erarbeiten, mit aktuellem Wissen zu füttern. Für die Entscheidung, ob wir an dieses Event gehen oder nicht, haben wir unseren Business Purpose genutzt. Denn eine Frage die wir uns gestellt haben war “Liegt dieses Event auf unserem Business Purpose “We enable Purpose People”? Und die Antwort war ein klares Ja. Dieses Beispiel zeigt schön, dass unser Business Purpose unsere individuellen Bedürfnisse beachtet und so uns hilft die Ausdauer an den Tag zu legen, die es braucht ein Business langfristig erfolgreich zu gestalten. Dein Business Purpose gibt eine Bestimmung für die Zukunft Unser Business Purpose zeigt uns, in welche Zukunft wir uns gemeinsam bewegen. Denn wir sind überzeugt, dass wenn wir weiterhin mit dem für uns greifbaren Business Purpose weiter unser Business führen, dies zu einer Welt beiträgt, in der Menschen Möglichkeiten leicht ergreifen und zuversichtlich die Welt gestalten. Dies ist eine Welt zu der wir mit unserem Business beitragen wollen. Diese Vision haben wir in unserem ersten Business Jahr festgehalten. Wir spüren noch heute ganz stark, dass dies die Zukunft ist, die wir uns vorstellen und auf die wir hinarbeiten. Fazit Diese konkreten Beispiele von uns zeigen dir, wie mächtig ein lebendiger Business Purpose sein kann. Wenn wir mit diesen Beispielen dein Interesse rund um Purpose geweckt haben, freuen wir uns. Ein lebendiger Business Purpose hilft dir also nicht nur eine Aufbruchstimmung zu erzeugen, sondern auch langfristig positive Energie zu geben, damit du mit deinem Business erfolgreich sein kannst. Wenn du neugierig bist, welche weiteren Beispiele wir selber erlebt haben und kennen, die zeigen welche Vorteile ein Purpose Driven Business hat, klick auf unseren Kalender und komm auf einen virtuellen Kaffee bei uns vorbei. Wir freuen uns auf dich.

  • Weshalb dir Purpose mehr positive Energie gibt

    Purpose gibt dir positive Energie. Wer einen lebendigen Purpose im Business hat, wird schnell realisieren, dass dieser über die persönliche Mission hinausgeht und enorm viel Energie freisetzt. Doch weshalb ist das so? Dieser Frage wollen wir hier in diesem Artikel auf den Grund gehen. Denn klar ist, ein Purpose Driven Business erzeugt eine starke positive Energie. Motiviere dich nachhaltig Motivation hilft dir im Business viel zu erreichen. Du kennst das sicher, du fängst ein neues Projekt an und du hast immens viel Energie und freust dich richtig darauf. Damit dein Projekt auch wirklich zum Ende kommt, benötigst du einen stetigen Fluss an neuer Energie, damit du dein Ziel erreichst. Hier hilft es dir, wenn du viel Motivation in dir hast, die du dafür verwenden kannst. Damit es leicht wird die Art von Motivation zu sehen, die dich unterstützt, möchten wir die Motivation in 2 Gruppen aufdröseln. Motivation kann einerseits in die intrinsische, andererseits in die extrinsische Motivation gegliedert werden. Intrinsische Motivation Die intrinsische Motivation entsteht, wenn wir einer Tätigkeit nachgehen, die uns innerlich belohnt. Das heißt, die Tätigkeit macht Spaß, ist angenehm und sie befriedigt. Die Wirkung der intrinsischen Motivation ist, dass das Ergebnis dich innerlich erfüllt und deine Grundbedürfnisse, wie Autonomie und Verbundenheit, befriedigt werden. Das kann beispielsweise sein, wenn du als Scrum Master dich selbst weiterentwickeln willst und dich Agilität fasziniert. Dann wirst du viel Freude darin finden Neues zu lernen und dies auch gleich anwenden wollen. So kann es sein, dass du schließlich nicht nur deinem Team weiterhilfst, sondern dein Wissen später auch an Konferenzen oder Trainings weitergibst. Diese Tätigkeit bereitet dir somit viel Freude und du merkst, dass es dich innerlich erfüllt. In diesem Moment bist du intrinsisch motiviert. Extrinsische Motivation Anders ist es bei der extrinsischen Motivation. Hier führst du eine Tätigkeit aus, bei der du eine externe Belohnung erhältst. Die Wirkung der extrinsischen Motivation ist, dass das Ergebnis ganz stark nach außen gerichtet ist und deine Grundbedürfnisse nicht direkt befriedigt werden. Ziel der extrinsischen Motivation ist, dass du von außen mehr bekommst, z. B. mehr Geld, und dass du auch negative Konsequenzen vermeiden kannst. Ein schönes Beispiel dafür ist, wenn du in deinem Business den Fokus darauf hast, dass der nächste Auftrag noch 1000 € mehr beinhaltet als der Letzte. Wenn dies dein Ziel ist, dann bist du in diesem Moment extrinsisch motiviert. Unterschiede der extrinsischen und intrinsischen Motivation Die extrinsische Motivation, belohnt dich in kurzen Zyklen. Damit deine Motivation insgesamt bestehen bleibt, brauchst du eine immer höhere Belohnung als zuvor. Das heisst, wenn die Belohnung von außen gleich bleibt, wird deine Motivation mit der Zeit sinken und verschwinden. Anders ist es bei der intrinsischen Motivation. Bei ihr liegt der Fokus ganz stark im Inneren. Was dazu führt, dass du viel langanhaltender und langfristiger deine eigenen Bedürfnisse befriedigst. Das bedeutet, du brauchst nicht immer höhere Belohnungen, sondern eine persönliche innerliche Belohnung. Und genau diese Art von Motivation ist eine nachhaltige Motivation. Erkenne deine intrinsische Motivation Damit du ein besseres Verständnis dafür bekommst, was die intrinsische Motivation ist und wie du sie selber bei dir erkennst, geben wir dir hier 4 Faktoren als Beispiel, die dir zeigen, wie du die intrinsische Motivation bei dir förderst: Neugierde Die Neugier treibt uns an Neues zu erforschen und zu lernen. Wenn wir Spaß beim Erforschen und Lernen haben, meistern wir Neues sehr einfach und finden es auch. Herausforderung Herausforderungen helfen uns dabei, kontinuierlich auf einem für uns guten Niveau zu arbeiten. So erreichen wir unsere Ziele und erfreuen uns am Ergebnis. Anerkennung Geschätzt zu werden ist bei uns ein angeborenes Bedürfnis. Wir sind zufrieden, wenn unsere Bemühungen von anderen anerkannt und gewürdigt werden. Zusammenarbeit Zugehörigkeit ist ein Bedürfnis, dass wir durch die Zusammenarbeit mit anderen stillen können. Wir fühlen eine persönliche Befriedigung, wenn wir anderen helfen und gemeinsam Ziele erreichen. Forschungen haben klar gezeigt, dass die intrinsische Motivation sehr wichtig ist, um beispielsweise ein Projekt zu Ende zu bringen oder Durchhaltevermögen bei einer Aufgabe zu zeigen. Die 4 genannten Faktoren zeigen dir beispielhaft, wo du bei dir selbst die intrinsische Motivation findest. Business Purpose und intrinsische Motivation Jetzt wissen wir, dass eine nachhaltige Motivation vorwiegend durch intrinsische Motivation gestärkt wird. Interessant ist, dass du völlig automatisch deine nachhaltige Motivation stärkst, wenn du einen lebendigen Business Purpose in deinem Business hast. Denn dein Business Purpose gibt deinem Handeln im Jetzt Bedeutung, in deiner Vergangenheit einen Kontext und für die Zukunft eine Bestimmung. Schauen wir uns dies mal im Detail an. Dein Business Purpose gibt dem Jetzt eine Bedeutung Mit deinem Business Purpose erkennst du für dich ganz stark, was im Jetzt für dich Bedeutung hat. Aus diesem Grund fällt es dir leicht, deine individuellen Bedürfnisse zu erkennen und diese auch zu befriedigen. Sobald diese individuellen Bedürfnisse erfüllt werden, steigt auch deine intrinsische Motivation. Dein Business Purpose zeigt einen klaren Kontext In deiner Vergangenheit hast du viele Erfahrungen gesammelt und auch verschiedene Skills für dich erarbeitet. Der Business Purpose zeigt dir, welche Stärken in deinem Business liegen und zeigt dir auf, weshalb du in der Vergangenheit so gehandelt hast wie du es gemacht hast. Die Stärken deines Business zeigen dir, weche Möglichkeiten du hast. Wenn du diese nun nutzt, wirst du glücklicher und fühlst dich mit deinem Business verbundener. Die Stärken sind bei jedem einzigartig in ihrer Kombination und wenn du diese anwendest, förderst du auch gleichzeitig deine intrinsische Motivation. Dein Business Purpose gibt eine Bestimmung für die Zukunft Dein Business Purpose zeigt dir in welche Richtung du dich weiterbewegen und entwickeln willst. Wenn du die Richtung deines Business kennst, gibt dir dies viel Sicherheit und Zuversicht für die Zukunft. Und genau diese beiden Gefühle stärken wiederum deine intrinsische Motivation. Fazit Das Bedeutet zusammengefasst, wenn du deinen Business Purpose kennst, wirst du eine nachhaltige Motivation verspüren. Deine nachhaltige Motivation und die persönliche innere Belohnung sorgt dafür, dass du Spaß hast, dich wohlfühlst und ausgeglichen bist. Für uns ist klar, dass ein starker lebendiger Business Purpose durch die generierte Motivation, auch dir viel Energie gibt. Wenn dir dieser Artikel gefällt, share ihn mit deinem Netzwerk. Wir freuen uns. Im nächsten Artikel werden wir dir zeigen, wie du bei uns an konkreten Beispielen erkennst, dass unser Business Purpose positive Energie gibt. Unsere Quellen Intrinsic Motivation in the Workplace: 5 Techniques to Motivate Employees von PositivePsychology.com Intrinsic Motivation: How to Pick Up Healthy Motivation Techniques von healthline Emotion/Affect von Sandra W. Russ bei ScienceDirect Flow: The Psychology of Optimal Experience von Mihaly Csikszentmihalyi Optimal experience in work and leisure von Mihaly Csikszentmihalyi und Judith LeFevre im Journal of Personality and Social Psychology

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