
Wonach suchst du? 😊
Schön, dass du auf unserer Website nach was Konkretem suchst!
Gib einfach dein Suchwort in das Feld unten ein, und wir zeigen dir, was wir dazu finden.
Viel Spaß beim Stöbern! 🎉

135 results found with an empty search
- Nice-to-have oder Must-have? Warum 86 % aller Kaufentscheidungen versanden – und wie Berater & Coaches ihr Angebot neu denken statt nur neu formulieren
Einfach nur "Nett" reicht nicht für ein Business. Du schraubst an deinem Marketing, optimierst deine LinkedIn-Strategie, formulierst dein Angebot zum dritten Mal um – und trotzdem kommen zu wenig Anfragen. Frustrierend, oder? Hier ist, was wir bei OverTheMaze immer wieder sehen: Das Problem ist meistens nicht deine Sichtbarkeit. Es ist die Dringlichkeit. Dein Angebot löst aus Kundensicht ein wichtiges Problem – doch kein brennendes. Und genau dort liegt der Unterschied zwischen einem Angebot, dem Interessenten hinterherschauen, und einem, für das sie aktiv auf dich zukommen. In diesem Artikel zeige ich dir, warum der Gedanke „Ich formuliere mein Angebot einfach anders" ein Trugschluss ist, was aktuelle Studien über Dringlichkeit und Kaufentscheidungen sagen und welche drei Schritte dir helfen, den echten Must-have-Kern in deinem Angebot zu finden. Also schnapp dir einen Tee und komm mit auf die Must-have-Reise 😀. Inhalt des Blogartikels: Gutes Angebot, kaum Anfragen – woran es wirklich liegt Warum Menschen bei Schmerz handeln und bei „wäre schön" abwarten Warum Umformulieren dein Angebot nicht zum Must-have macht Neu denken statt neu formulieren, so findest du den Must-have-Kern deines Angebots Dein Angebot verdient Kunden, die von selbst kommen Gutes Angebot, kaum Anfragen – woran es wirklich liegt Du bist richtig gut in dem, was du tust. Deine Kunden sind begeistert, wenn sie einmal bei dir sind. Das Feedback ist großartig, die Ergebnisse sprechen für sich. Nur: Der Weg zur Buchung ist zäh. Die Anfragen tröpfeln, und wenn jemand Interesse zeigt, dauert es ewig bis zur Entscheidung. Der übliche Reflex? Es muss am Marketing liegen. Also produzierst du mehr Content, baust einen neuen Funnel, schreibst dein Angebot anders auf. Und dann … passiert wieder nichts. Nicht, weil du etwas falsch machst. Sondern, weil das eigentliche Problem woanders liegt. Viel Expertise doch null Anfragen, ein Bild, das einige Berater und Coaches kennen. Die unbequeme Wahrheit: Dein Angebot löst aus Sicht deiner Kunden ein Problem, das wichtig ist, doch nicht dringend genug, um jetzt zu handeln. Versteh mich nicht falsch, solche Angebote haben auch ihren Platz auf dem Markt, doch wenn dein Business durch das Angebot wachsen soll, damit du mit Freude und Leichtigkeit dein Business lebst, reicht das einfach nicht. Denn die Fakten sprechen eine deutliche Sprache: Laut dem Forrester „State of Business Buying" Report von 2024 versanden 86 % aller B2B-Kaufentscheidungen im Prozess. Der häufigste Grund? Das Problem ist nicht dringend genug, um sich durch den Aufwand einer Entscheidung zu kämpfen. Interessenten finden dein Angebot gut, nicken und schieben es auf „irgendwann". Die Gegenseite zeigt der 6Sense Buyer Experience Report (2024/25) mit über 4.000 befragten Käufern: Wenn echte Dringlichkeit da ist, kommen 80 % der Käufer von selbst auf den Anbieter zu. Der Verkaufszyklus verkürzt sich um über einen Monat. Ohne Dringlichkeit? Dann jagst du Interessenten hinterher, die nie kaufen. Warum Menschen bei Schmerz handeln und bei „wäre schön" abwarten Dringlichkeit ist kein Marketing-Trick, auch wenn es manchmal so scheint, weil irgendjemand wieder eine “künstliche Dringlichkeit” kreiert. Es ist ein psychologisches Grundprinzip, das in dutzenden Studien belegt wurde. Der Psychologe Daniel Kahneman und sein Kollege Amos Tversky haben den sogenannten Framing-Effekt nachgewiesen: Dieselbe Information, anders formuliert, führt zu komplett unterschiedlichen Entscheidungen. In ihrem berühmten Experiment wählten 72 % der Befragten eine Option, wenn sie als „rettet 200 Leben" formuliert war, doch nur 22 % bei der mathematisch identischen Formulierung „400 werden sterben". Selbe Fakten, 50 Prozentpunkte Unterschied. Für dein Angebot bedeutet das: „Ich löse dein akutes Problem" schlägt „Ich verbessere deine Situation" grundlegend. Nice-to-have ist leider einfach nicht dringend. Bei Must-have-Angeboten sind die Kunden meistens viel aufmerksamer, weil es einen Nerv bei Ihnen trifft. Dann gibt es die 40%-Regel von Sean Ellis, dem Begründer des Begriffs „Growth Hacking". Er hat knapp 100 Startups untersucht und herausgefunden: Wenn weniger als 40 % deiner Kunden sagen, sie wären „sehr enttäuscht" ohne dein Angebot, stagniert dein Wachstum, egal, wie gut dein Marketing ist. Die Frage misst bewusst Enttäuschung, also den Verlust. Nicht Zufriedenheit. Und eine aktuelle Studie von Emblaze und Corporate Visions aus 2024 bestätigt das aus der Praxis: Problem-fokussierte Verkäufer sind 30 % effektiver als lösungsfokussierte. Noch eindrücklicher: Die Art, wie dringend du das Problem rahmst, macht laut SBI-Studie 59 % der Kaufentscheidung aus. Das Angebot selbst? Nur 41 %. Dringlichkeit entscheidet also darüber, ob jemand kauft. Nicht die Qualität deines Angebots. Ich hab’ dir jetzt einige Fakten aufgetischt, doch einerseits liebe ich Fakten, andererseits zeigen sie schön, dass es einen rationalen und emotionalen Grund gibt ein Must-have Angebot zu haben. Warum Umformulieren dein Angebot nicht zum Must-have macht Und jetzt kommt der Punkt, an dem es für viele richtig unbequem wird. Ein Angebot unserer Kundin war gut, ihre Kunden waren begeistert. Nur: Die Buchungen kamen viel zu selten. Sie hat drei Monate lang versucht, genau das zu tun, was viele als ersten Impuls haben: ihr Angebot sprachlich umzupacken. Neue Texte auf der Website, eine überarbeitete Landingpage, andere Formulierungen. Das Ergebnis? Nichts hat sich verändert. Als wir dann gemeinsam in einer 360° Business-Analyse auf ihr Angebot geschaut haben, wurde der Grund sichtbar. Sandor hat es in unserer Zusammenarbeit auf den Punkt gebracht: „Du kannst nicht einfach etwas draufkleben, damit es ein Must-have wird. Du musst schauen, was in deinem Service drin ist, das ein brennendes Problem löst und das nach vorne stellen. Das ist kein Umformulieren. Das ist ein Neudenken deines Angebots." Einfach nur "Basis Coaching" durch einen fancy Titel ersetzen reicht nicht. Warum reicht Umformulieren nicht? Weil das Kernproblem nicht die Sprache ist, sondern die Substanz. Wenn das, was du anbietest, aus Kundensicht kein dringendes Problem löst, helfen auch die besten Worte nicht. Du veränderst die Verpackung, doch nicht den Inhalt. Bei unserer Kundin zeigte sich: Ihr Service enthielt bereits Elemente, die wirklich akute Probleme lösten. Sie hatte diese Elemente nur nie nach vorne gestellt, weil sie es als selbstverständlichen Teil ihres Angebots sah. Der Shift war nicht, etwas Neues zu erfinden. Der Shift war, den richtigen Teil nach vorn zu stellen. Neu denken statt neu formulieren, so findest du den Must-have-Kern deines Angebots Was kannst du jetzt konkret tun? Hier sind drei Schritte, die dir helfen, den brennenden Kern in deinem Angebot zu finden. 1. Identifizieren Schau dir dein Service genau an und frag dich: Welcher Teil davon löst ein Problem, das meine Kunden jetzt lösen müssen? Nicht irgendwann, nicht „wäre schön", sondern jetzt. Oft steckt dieser Teil bereits in deinem Angebot, du siehst ihn nur nicht, weil du zu nah dran bist. Wenn du für dich noch klarer sehen willst, was die Unterschiede von Must-have und Nice-to-have sind verlinke ich dir hier direkt einen Part von einem anderen Artikel von uns. 2. Nach vorne stellen Mach diesen Teil zum sichtbaren Kern deines Angebots. Nicht versteckt als „das mache ich auch noch mit", sondern als das, wofür du stehst. Dein Einstiegspunkt für potenzielle Kunden. 3. Aus Kundensicht formulieren Nicht was du tust, sondern welches brennende Problem du löst und was sich danach konkret ändert. Der Unterschied zwischen „Ich mache Teamworkshops" und „Dein Team verliert gerade Schlüsselpersonen, ich helfe dir, das zu stoppen" ist ziemlich groß. Sandor bringt es gerne auf den Punkt: „Es geht nicht darum, dein ganzes Angebot über den Haufen zu werfen. Es geht darum, den richtigen Teil nach vorn zu stellen. Den Teil, bei dem dein Kunde sagt: Das brauche ich jetzt." Auch wir bei OverTheMaze haben genau diesen Shift gemacht. Früher haben wir gesagt: „Wir helfen dir, dein Business weiterzuentwickeln." Klingt gut, ist wichtig und landete bei unserer Zielgruppe trotzdem unter ferner liefen. Heute sagen wir: „ Mit unserer 90-Tage-Roadmap, geben wir dir Klarheit über deine weiteren Schritte, um regelmäßig mehr Aufträge zu bekommen. " Selbe Expertise, selbe Qualität, doch ein komplett anderer Einstiegspunkt. Dein Angebot verdient Kunden, die von selbst kommen Wenn dein Angebot sich nicht verkauft, liegt es selten am Marketing. Oft ist es die fehlende Dringlichkeit aus Kundensicht. Und der Reflex „Ich formuliere es einfach um" löst dieses Problem nicht, weil er an der Verpackung dreht, nicht am Kern. So kann es sich anfühlen, wenn Kunden von selbst kommen, weil dein Angebot ein brennendes Problem löst. Der entscheidende Schritt: Finde den Must-have-Kern in deinem bestehenden Angebot und stelle ihn nach vorne. Die Chancen stehen gut, dass er bereits da ist, du musst ihn nur sichtbar machen. Wenn du regelmäßig solche Impulse für dein Business bekommen möchtest, melde dich gerne zu unserem Newsletter an. Mit dem Klick auf den Button kommst du direkt auf die Anmeldeseite.
- Die 5 Motivationsphasen deiner 90-Tage-Roadmap und was du in jeder Phase als Solo-Unternehmer konkret tun kannst
5 Phasen, die jeder Solo-Unternehmer auf dem Weg zu mehr Aufträgen kennen sollte. Du weißt, was du ändern musst, um wieder regelmäßig mehr Aufträge zu bekommen. Vielleicht hast du dir einen konkreten Plan erarbeitet, eine Roadmap erstellt oder einen klaren Fokus für die nächsten Wochen gesetzt. Das ist ein wichtiger Schritt und ein echtes Fundament. Denn die Lösung für dein Problem zu kennen, gibt dir Klarheit, Zuversicht und den Drive, wirklich etwas zu ändern. Genau dieser Moment ist kraftvoll. Und gleichzeitig ist er erst der Anfang der eigentlichen Arbeit. Zwischen Plan und Ergebnis liegt für viele Berater und Coaches eine der größten Hürden: Die anhaltende Motivation. In einem langen Prozess der Umsetzung schleichen sich gerne mal Zweifel ein oder das Daily Business meldet sich zurück und plötzlich verliert der beste Plan seinen Schwung. Das kennen wir aus der Begleitung unserer Kunden durch ihre 90-Tage-Roadmap sehr gut. Genau deshalb wissen wir auch, was wirklich hilft, um dranzubleiben. Deine Motivation während einer intensiven Umsetzungsphase verläuft nämlich nicht linear. Sie bewegt sich in Phasen, mit Hochs, Tiefs und ganz konkreten Momenten, in denen du das richtige Werkzeug brauchst. In diesem Artikel bekommst du ein Motivationsmodell für genau diesen Weg und für jede Phase konkrete und fundierte Tipps, die dir helfen, bis deine Auftragslage wirklich stabiler wird. Inhalt des Artikels: Wie deine Motivation wirklich funktioniert Das einfache Motivationsmodell Phase 1: Der Start Visualisiere deinen Weg – mit Methode statt Wunschdenken Teile deinen Plan mit der Welt Phase 2: Die ersten Erfolge Starte mit den einfachsten Schritten zuerst Formuliere Ziele, auf die du zugehst – nicht von denen du wegläufst Vertraue deinem Angebot voll und ganz Dokumentiere jeden Fortschritt Phase 3: Das Tal Verstehe, was dein Verhalten wirklich antreibt Zähme deinen inneren Elefanten Stelle dir die richtigen W-Fragen Sei freundlich mit dir selbst Starte jeden Montag frisch neu Phase 4: Durchhalten & Vertiefen Hinterfrage negative Gedanken systematisch Finde deinen gesunden Mittelweg Stärke deine Frustrationstoleranz Gönn dir bewusst eine Pause Phase 5: Die Zielgerade Bring frischen Wind in deine Routine Verbinde Angenehmes mit Nützlichem Setze Belohnungen bewusst und variiert ein Erweitere deinen Blick auf Erfolg Feiere, wie weit du gekommen bist Dein Weg ist einzigartig – und das ist gut so Wie deine Motivation wirklich funktioniert Als Solo-Unternehmer trägst du etwas in dir, das gleichzeitig deine größte Stärke und deine größte Herausforderung ist: Deine Autonomie. Du entscheidest selbst, wann, wie und woran du arbeitest. Das gibt dir Freiheit und genau diese Freiheit macht Motivationsschwankungen unvermeidlich. Forscher nennen dies das Autonomie-Unsicherheits-Paradox: Die Selbstständigkeit verstärkt sowohl positive als auch negative Erfahrungen gleichzeitig. Kein Chef, der dich antreibt. Kein Team, das dich mitreißt. Nur du und dein Plan. Dazu kommt etwas, das wir aus der Begleitung unserer Kunden beobachten: Nach dem ersten Motivationshoch, wenn du etwas Neues startest, wird deine Energie nie wieder ganz so hoch sein wie zu Beginn. Das klingt ernüchternd, doch die gute Nachricht ist, dass wenn du es weißt, nicht davon überrascht wirst. Stell dir deine Motivation wie eine Bergwanderung vor. Du startest voller Energie unten im Tal, du erreichst den Gipfel und dann kommt der Abstieg. Auf dem Weg nach oben gibt es Hochs und Tiefs, unerwartete Wegbiegungen und Momente, in denen du am liebsten umkehren würdest. Das einfache Motivationsmodell Schauen wir uns nun noch ein bisschen tiefer an, wie sich deine Motivation über die Zeit verhält, denn wenn du die Kurven kennst, die vor dir liegen, kannst du dich gezielt darauf vorbereiten. Dein Motivationsverlauf in 5 Phasen – wer die Kurve kennt, wird nicht von ihr überrascht. Phase 1: Der Start Du bist voll dabei. Die Energie ist hoch, die Euphorie gefühlt grenzenlos. Du weißt, was zu tun ist und du willst es anpacken. Diese Startenergie ist wertvoll. Sie trägt dich durch die ersten Umsetzungsschritte und gibt dir den Schwung, den du für einen guten Beginn brauchst. Phase 2: Die ersten Erfolge Durch deinen Tatendrang spürst und siehst du erste Ergebnisse. Ein Gespräch, das gut läuft. Eine Reaktion, die zeigt: Das wirkt. In dieser Phase fühlt es sich kaum vorstellbar an, dass die Motivation jemals nachlassen könnte. Und genau das ist das Tückische daran. Phase 3: Das Tal Nach den ersten Erfolgen kommt für die meisten der Abstieg. Die Schritte fühlen sich schwerer an, die Ergebnisse lassen auf sich warten und der innere Kommentator meldet sich: "Funktioniert das wirklich?" oder "Morgen ist auch noch ein Tag." Irgendwann landet man am Nullpunkt. Die Motivation ist auf dem Tiefststand. Dieser Moment ist unangenehm, doch er ist kein Zeichen des Scheiterns. Er ist ein normaler Teil des Weges. Phase 4: Durchhalten & Vertiefen Am Nullpunkt angekommen, kommt es nun ganz auf dich an. Denn wer weiß, wie er mit diesem Tief umgeht, findet seine Motivation wieder. Was dann passiert, ist interessant: Die Motivation kommt zurück und du erlebst wieder Hochs. Dennoch werden diese Hochs nicht mehr so intensiv sein wie ganz am Anfang. Und das ist vollkommen in Ordnung. Du bist nicht mehr neu am Start, du bist mitten im Prozess. Das fühlt sich anders an, ruhiger, solider, realer. Gleichzeitig wirst du auch weiterhin Tiefs erleben. Und das ist der springende Punkt: Diese Tiefs sind nicht das Problem. Sie sind menschlich. Denn wenn du ein Mensch bist (wovon ich ausgehe 😉) kannst du nicht dauerhaft motiviert bleiben. Du brauchst ab und an eine Pause, einen Impuls, einen Neustart. Phase 5: Die Zielgerade Hier bist du fast am Ziel. Und ja, auch jetzt gibt es noch Hochs und Tiefs. Dazu gesellt sich etwas anderes: ein schleichender Alltagstrott. Die Schritte sind bekannt, die Routine sitzt und genau das kann die Energie unmerklich abflachen lassen. Wer das erkennt und gezielt gegensteuert, kommt nicht nur ans Ziel, sondern kann es auch wirklich feiern. Der entscheidende Unterschied zwischen denen, die ihr Ziel erreichen, und denen, die auf halbem Weg aufgeben? Sie kennen diese Phasen und wissen, was in jeder davon zu tun ist. Genau das schauen wir uns jetzt gemeinsam an. Phase 1: Der Start Der Start ist der Moment, in dem alles möglich scheint. Die Energie ist hoch, der Plan ist frisch und die Motivation trägt dich. Genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um ein Fundament zu legen, das dich auch durch die schwierigeren Phasen trägt. Zwei Dinge sind in dieser Phase besonders wichtig: die richtige Art zu visualisieren und Accountability von Anfang an einzubauen. Der beste Moment, um ein starkes Fundament zu legen – ist genau jetzt. Visualisiere deinen Weg – mit Methode statt Wunschdenken Die Energie ist hoch, der Plan liegt vor dir, jetzt ist der perfekte Moment, um dir wirklich vorzustellen, wie dein Business in 90 Tagen aussieht. Aber Vorsicht: Reine Traumvorstellungen können deine Motivation langfristig sogar schwächen, wie Forscherin Gabriele Oettingen in jahrelanger Arbeit zeigen konnte. Was wirklich hilft, ist die WOOP-Methode: Wish, Outcome, Obstacle, Plan . Du visualisierst nicht nur das Ziel, sondern auch die Hindernisse auf dem Weg dorthin und planst konkret, wie du damit umgehst. Das macht den Unterschied zwischen einem schönen Traum und einem Plan, den du wirklich umsetzt. 💡Konkreter Tipp Nimm dir 15 Minuten, bevor du deinen Plan in die Realität umsetzt und gehe genau diesen Plan mit WOOP durch und visualisiere deinen Weg. Teile deinen Plan mit der Welt Jetzt, wo die Motivation hoch ist, fällt es leicht und genau deshalb solltest du es jetzt tun: Erzähl jemandem von deinem Plan. Einer Freundin, einem Kollegen, jemanden aus deinem Netzwerk.. Eine Studie der Dominican University of California zeigte , dass Menschen, die ihre Ziele aufschreiben und regelmäßig über ihren Fortschritt berichten, deutlich häufiger ihre Ziele erreichen als jene, die ihre Pläne nur im Kopf behalten. Accountability ist kein nettes Extra, sie ist ein wichtiges Erfolgswerkzeug. 💡Konkreter Tipp Überlege dir, wem du von deinem Plan erzählst und vor allem, was das Ziel deines Plans ist. Mach dir danach selbst eine Erinnerung im Kalender, dass du dieser Person in z.B. 3 Wochen wieder erzählst, wo du stehst. Denn das wiederholte Teilen hilft dir dranzubleiben. Schließlich erzählt niemand gerne, dass er nicht das gemacht hat, was er sich vorgenommen hat 😊. Phase 2: Die ersten Erfolge Die erste Euphorie beginnt sich nun zu setzen und jetzt meldet sich das Daily Business zurück. Genau in dieser Phase entscheidet sich, ob dein Plan Fahrt aufnimmt oder ins Stocken gerät. Was du jetzt brauchst, sind erste sichtbare Erfolgserlebnisse, die deine Motivation mit konkreten Ergebnissen füttert. Vier Hebel helfen dir dabei, diese Phase stark zu gestalten. Kleine Erfolgserlebnisse sind der Treibstoff, der dich durch die nächsten Wochen trägt. Starte mit den einfachsten Schritten zuerst Die Anfangseuphorie ist noch da, nutze sie für die Dinge, die schnell und sichtbar Wirkung zeigen. Nicht der schwierigste Schritt zuerst, sondern der einfachste. Bestehende Kontakte reaktivieren, warme Akquise vor kaltem Outreach, ein Gespräch statt einer aufwändigen Kampagne. Karl Weick beschrieb dieses Prinzip schon 1984 als "Small Wins": Kleine, abgeschlossene Erfolgserlebnisse erzeugen eine Dynamik, die sich selbst verstärkt. Jeder kleine Schritt nach vorn stärkt dein Vertrauen in den nächsten. Der erste Schritt muss nicht groß sein. Er muss nur gemacht werden. 💡Konkreter Tipp Schau dir den ersten Punkt deines Plans an. Kannst du diesen ersten Schritt an einem Nachmittag erledigen? Falls nicht, überlege dir, wie du diesen Schritt noch weiter stückeln kannst, damit du rasch einen Erfolg für dich siehst. Formuliere Ziele, auf die du zugehst – nicht von denen du wegläufst Es macht einen riesigen Unterschied, wie du deine Ziele formulierst. "Ich will aufhören, unpassende Aufträge anzunehmen" erzeugt innerlich Druck und Angst. "Ich füge jeden Tag 20 Minuten Netzwerken hinzu" erzeugt Energie und Richtung. Forschungen von Andrew Elliot zeigen : Wer Ziele als Annäherung formuliert, also auf etwas Positives zugeht, erlebt deutlich mehr intrinsische Motivation als jemand, der Ziele aus Angst vor dem Scheitern verfolgt. 💡Konkreter Tipp Schau dir deine Roadmap an: Welche Formulierungen kannst du von "weg von" auf "hin zu" umschreiben? Vertraue deinem Angebot voll und ganz Zweifel am eigenen Angebot ist eine der häufigsten und heimlichsten Motivationsbremsen. Bis zu 80 % aller Menschen erleben irgendwann das sogenannte Impostor-Syndrom: das Gefühl, nicht gut genug zu sein, obwohl die Expertise eindeutig da ist. Bei Solo-Unternehmern ist das besonders verbreitet, weil weniger externes Feedback und weniger Struktur vorhanden sind. Das Antidot? Dein Angebot aktiv in die Welt tragen, nicht warten, bis du dich "bereit" fühlst, es angepasst zu präsentieren. Denn das Vertrauen kommt durch das Tun, nicht davor. Wer seinem Angebot vertraut, geht raus. Und wer rausgeht, erhöht die Möglichkeit, Aufträge reinzukriegen. 💡Konkreter Tipp Öffne deine Website und gehe zu deinem Hauptangebot. Wann hast du zuletzt der Angebots-Landingpage ein Update verpasst? Vielleicht kannst du ein neues Zitat oder ein Video von einem ehemaligen Kunden sichtbar machen. Ein kleine Veränderung kann dir persönlich zeigen, dass du mit genau diesem Angebot mehr Aufträge bekommen willst. Nimm auch gerne alte Angebote raus, die du eigentlich nicht mehr anbieten willst. So wird deine Website fokussierter. Dokumentiere jeden Fortschritt Ein erster Interessent, ein erstes positives Feedback oder ein erstes Gespräch, das sich gut angefühlt hat, halte das fest. Klingt simpel, es hat jedoch eine erstaunliche Wirkung. Forschende der Harvard Business School konnten zeigen , dass Menschen, die täglich nur 15 Minuten reflektieren und ihren Fortschritt festhalten, bis zu 23 % besser performen als jene, die einfach weiterarbeiten. Der Grund: Reflexion stärkt das Gefühl der Selbstwirksamkeit und genau das hält die Motivation am Leben. 💡Konkreter Tipp Mach von deinem Fortschritt ein Screenshot, einen kurzen Notizbuch-Eintrag oder eine Voice-Memo. Finde dein Format und mach es zur Gewohnheit. Phase 3: Das Tal Willkommen im Tal. Fast jeder, der eine intensive Umsetzungsphase durchläuft, kennt diesen Moment: Die Anfangsenergie ist weg, die großen Ergebnisse lassen noch auf sich warten und der innere Widerstand wird lauter. Das Tal ist kein Zeichen, dass etwas falsch läuft. Es ist ein normaler Teil des Weges. Und wer weiß, wie man es durchquert, kommt gestärkt auf der anderen Seite an. Das Tal kennt jeder – wer es durchquert, kommt gestärkt auf der anderen Seite an. Verstehe, was dein Verhalten wirklich antreibt Die Anfangseuphorie ist weg. Der Plan liegt noch vor dir, doch abends greifst du zum Handy statt zum Notebook. Das ist kein Versagen, das ist Verhaltenspsychologie. Unser Verhalten folgt immer einer Logik: Wir wiederholen, was belohnt wird und meiden, was sich anstrengend anfühlt ohne sofortige Wirkung zu zeigen. Für deine Umsetzung bedeutet das: Baue dir kleine, bewusste Belohnungen in deinen Alltag ein. Nicht erst am Ende der 90 Tage, sondern nach jedem abgehakten Schritt. Kombinierte Verstärker, wirken nachweislich am stärksten . Das kann eine kleine Feier, Feedback von jemandem, dem du vertraust, oder einfach ein bewusstes "Gut gemacht" an dich selbst sein. 💡Konkreter Tipp Schau dir an, wie du in letzter Zeit im Business agiert hast. Wo entdeckst du, dass du es gemieden hast, einen Task zu starten? Überlege dir, was du in diesem Moment gebraucht hättest, damit du sagst “Okay, ich mache es trotzdem”. Mit dieser Idee kannst du dir bereits eine erste Aktivität abspeichern, wenn du mal wieder nicht Lust hast einen Task anzufangen. Zähme deinen inneren Elefanten Jonathan Haidt beschreibt in seiner Forschung ein Bild, das vielen Solo-Unternehmern sofort einleuchtet: Du bist ein Reiter auf deinem Elefanten. Der Reiter ist dein rationaler Verstand, er kennt den Plan, weiß was zu tun ist. Dein Elefant ist deine Emotion und wenn er erschöpft oder abgelenkt ist, geht er einfach in eine andere Richtung. Was aussieht wie Faulheit, ist meistens Erschöpfung. Chip und Dan Heath erweitern dieses Bild um eine praktische Formel: Den Reiter leiten (Klarheit schaffen), den Elefanten motivieren (Aufgaben verkleinern) und den Weg ebnen (Umgebung anpassen). 💡Konkreter Tipp Überlege dir, wie du deinem Elefanten wertschätzend Nein sagen kannst. Vielmals hilft es schon, die nächsten Aufgaben vor dem Starten so kleinzumachen, dass es nicht wirklich eine Entschuldigung gibt, den Task nicht zu erledigen. Stelle dir die richtigen W-Fragen Bevor der Elefant vollends übernimmt, hilft eine einfache, doch wirkungsvolle Übung: Halte inne und frag dich: Warum prokrastiniere ich gerade? Was hält mich wirklich auf? Was brauche ich jetzt, um den nächsten Schritt zu machen? Studien zeigen, dass das bloße Stellen von Fragen über ein Verhalten dieses Verhalten messbar beeinflusst. Fragen aktivieren Selbstreflexion und Selbstreflexion schafft den kleinen Moment Abstand, der oft ausreicht, um wieder in Bewegung zu kommen. Du musst das nicht perfekt analysieren. Ein kurzes Innehalten mit den richtigen Fragen reicht oft schon aus. 💡Konkreter Tipp Damit du dran denkst dich zu fragen, kannst du eine Karteikarte nehmen und auf sie die Frage schreiben, welche dir hilft innezuhalten. Diese Karteikarte legst du in die Nähe deines Laptops, gut sichtbar. So hast du einen Anker, damit die Möglichkeit steigt, dass du dir selbst die Frage über dein aktuelles Verhalten schreibst. Sei freundlich mit dir selbst Der Post ist nicht rausgegangen. Das Gespräch hat nicht stattgefunden. Die Woche war nicht so produktiv wie geplant. Und jetzt? Selbstkritik ist in solchen Momenten die naheliegendste Reaktion, doch sie ist auch die Kontraproduktivste. Forschungen zeigen, dass Selbstmitgefühl kein Zeichen von Schwäche ist , sondern ein messbarer Resilienz-Faktor. Unternehmer, die freundlich mit sich umgehen wenn etwas nicht klappt, lernen schneller aus Fehlern und bleiben länger am Ball. 💡Konkreter Tipp Also, wenn mal wieder etwas nicht so läuft, wie du es dir vorgestellt hast: Atme durch. Fokussiere dich darauf, was du gut gemacht hast. Und ganz wichtig, morgen ist ein neuer Tag. Starte jeden Montag frisch neu Du musst nicht bis zum nächsten Quartal warten, um neu anzufangen. Jeder Montag ist ein frischer Start und das ist keine leere Motivationsphrase, sondern psychologisch belegt. Forschende der Wharton School zeigten , dass Menschen nach zeitlichen Wegmarken, einem neuen Wochenbeginn oder einem Monatsersten, deutlich häufiger mit neuen Zielen starten. Diese "Fresh Start"-Momente erlauben es uns, vergangene Rückschläge mental hinter uns zu lassen und mit einem neuen Blick nach vorne zu schauen. 💡Konkreter Tipp Deine letzte Woche war zäh? Kein Problem. Starte nächsten Montag bewusst neu und lass das, was nicht gut lief hinter dir. Phase 4: Durchhalten & Vertiefen Du hast das Tal hinter dir, das ist keine Kleinigkeit. Jetzt geht es darum, tiefer zu gehen: negative Gedankenmuster zu erkennen, Frustrationstoleranz aufzubauen und deinen Rhythmus so zu gestalten, dass er wirklich zu dir passt. Diese Phase ist weniger spektakulär als der Start, doch sie ist die Phase, in der echter, nachhaltiger Fortschritt entsteht. Hier entsteht echter, nachhaltiger Fortschritt – Schritt für Schritt. Hinterfrage negative Gedanken systematisch "Niemand will mein Angebot." "Meine Mitanbieter sind einfach besser." "Ich mache irgendetwas grundlegend falsch." Solche Gedanken kommen und sie kommen meistens dann, wenn du ohnehin schon erschöpft bist. Was du in solchen Momenten brauchst, ist kein positives Denken, sondern kritisches Hinterfragen. Aaron Beck, Begründer der kognitiven Verhaltenstherapie, zeigte , dass sogenannte kognitive Verzerrungen, wie Schwarz-Weiß-Denken oder Katastrophisieren, uns systematisch von der Realität wegführen. Die Gegenfrage hilft: Stimmt das wirklich? Was spricht dagegen? Was würde ich einem anderen Berater in der gleichen Situation sagen? 💡Konkreter Tipp Eine einfache Übung hilft dir dabei: Schreib den negativen Gedanken ganz oben auf ein leeres Blatt. Auf der linken Seite sammelst du alles, was diesen Gedanken stützt. Auf der rechten Seite alles, was ihn widerlegt. Am Ende hast du schwarz auf weiß, was wirklich stimmt und kannst bewusst entscheiden, ob du an diesem Gedanken festhalten willst oder nicht. Spoiler: Jedes Mal wenn wir die Übung selber oder mit einem Kunden machen, verändert sich die Sichtweise und steigert die Motivation ganz leicht, damit wir weitermachen können. Finde deinen gesunden Mittelweg Kennst du das Muster? Entweder läuft alles perfekt nach Plan oder du machst gar nichts. Entweder jeden Tag zwei Stunden Content oder komplett nichts. Dieses Alles-oder-Nichts-Denken ist eine der häufigsten Motivationsfallen bei Solo-Unternehmern. Die Forschung von Carol Dweck zum Growth Mindset zeigt : Wer lernt, flexibel zu denken und Fortschritte in kleinen Schritten zu sehen, handelt unternehmerisch mutiger und bleibt länger dran. Eine einzige Growth-Mindset-Intervention konnte in einer Studie das unternehmerische Handeln um bis zu 50 % steigern. 20 Minuten sind besser als null. Ein halbfertiger Post ist besser als keiner. 💡Konkreter Tipp Überlege dir statt einer fixen Dauer von 20 Minuten, z.B. eine Range von 10 bis 30 Minuten. Denn so erlaubst du dir Variabilität, die wir als Menschen so dringend brauchen. Stärke deine Frustrationstoleranz Nach Wochen der Umsetzung wirst du Momente erleben, in denen die Ergebnisse noch nicht da sind, obwohl du viel investiert hast. Das ist frustrierend und gleichzeitig völlig normal. Angela Duckworth benennt die Fähigkeit, genau in diesen Momenten dranzubleiben, Grit : Ausdauer und Leidenschaft für langfristige Ziele. Und das Schöne daran: Grit ist keine angeborene Eigenschaft, sondern etwas, das du aktiv stärken kannst. Mit jeder Situation, die du durchhältst, wächst deine Frustrationstoleranz und damit auch deine Fähigkeit, beim nächsten Mal noch standhafter zu sein. 💡Konkreter Tipp Also nutze z.B. die Aussage “Naja, beim nächsten Mal wird's besser" nicht als Ausrede, sondern bewusst als Mantra dafür, dass du deine Frustrationstoleranz heben willst. Gönn dir bewusst eine Pause Selbstständige neigen dazu, Pausen als Luxus zu betrachten, als etwas, das man sich erst verdienen muss. Das Gegenteil ist wahr. Sabine Sonnentag, eine führende Forscherin zum Thema Erholung , beschreibt ein Phänomen, das viele kennen: Die Erholung wird genau dann am wenigsten gemacht, wenn sie am nötigsten wäre. Wer sich keine Pausen gönnt, verliert nicht nur Energie, sondern auch Kreativität, Entscheidungsqualität und langfristig die Freude an der Arbeit. Eine bewusste Pause ist keine Unterbrechung deiner Umsetzung. Sie ist ein Teil davon. 💡Konkreter Tipp Wir kennen diesen Punkt, über die Pause hinweg weiterzuarbeiten, nur zu gut. Deshalb nutzen wir bewusst fixe Zeiten, wann wir Pause machen. Und genau das kannst du auch machen. Stell dir einen Pausen-Wecker und wenn der Wecker klingelt, entscheide, wie lange du Pause machst. Denn auch schon eine Minute die Augen schließen hilft. Phase 5: Die Zielgerade Du siehst das Ziel. Jetzt ist nicht die Zeit zum Nachlassen, doch auch nicht die Zeit, sich zu verausgaben. In dieser Phase geht es darum, mit frischer Energie ins Ziel zu kommen: Routinen aufzufrischen, Belohnungen clever einzusetzen und den Blick auf das zu richten, was du in den letzten Wochen wirklich aufgebaut hast. Der Endspurt soll sich gut anfühlen, nicht wie ein Überlebenskampf. Das Ziel ist in Sicht – jetzt mit frischer Energie und Freude ins Finale. Bring frischen Wind in deine Routine Nach Wochen in der Umsetzung kann selbst der beste Plan etwas Staub ansetzen. Monotonie schleicht sich ein und mit ihr sinkt das Engagement. Das ist kein Zeichen, dass der Plan schlecht ist. Es ist ein Signal, dass es Zeit für etwas Neues ist. Forschungen zeigen, dass Aufgabenvielfalt einer der stärksten Treiber von Arbeitsengagement ist. Das muss keine große Veränderung sein: ein neues Format ausprobieren, einen anderen Kanal testen, eine Idee umsetzen, die du schon lange aufgeschoben hast. Kleine Abwechslungen erzeugen neuen Schwung und bringen dich mit frischer Energie ins Ziel. 💡Konkreter Tipp Schau dir an, was du in letzter Zeit immer gleich gemacht hast. Überlege dir nun bewusst, was du daran ändern kannst, damit der Alltagstrott nicht Einzug hält und die Monotonie keine Chance kriegt. Verbinde Angenehmes mit Nützlichem Du liebst einen bestimmten Podcast, hörst jedoch immer weniger rein, weil du keine Zeit hast? Mach ihn zum festen Begleiter deines Content-Brainstormings. Du magst Kaffee in einem bestimmten Café? Mach es zu deinem fixen Strategie-Ort. Diese Technik nennt sich Temptation Building und sie funktioniert erstaunlich gut. Studien zeigen, dass die Verbindung von angenehmen Aktivitäten mit weniger geliebten Aufgaben die Regelmäßigkeit der Umsetzung deutlich steigert. 💡Konkreter Tipp Schreib dir eine kurze Liste: Was magst du wirklich gerne? Und welche Business-Aufgabe könntest du damit verbinden? Wenn du genau zu diesem Punkt eine konkrete Anleitung möchtest, kannst du unseren Artikel lesen. Darin geht es darum, wie du eine Gewohnheit bewusst veränderst . Setze Belohnungen bewusst und variiert ein Eine Belohnung, die du immer bekommst, hört irgendwann auf, eine Belohnung zu sein. Die Neuropsychologie erklärt warum : Unser Gehirn reagiert am stärksten auf unerwartete positive Ereignisse. Vorhersehbare Belohnungen erzeugen kaum noch Dopamin, überraschende umso mehr. Das bedeutet für dich: Variiere deine Belohnungen bewusst. Manchmal ein Kaffee, manchmal ein freier Nachmittag, manchmal einfach nichts und dann plötzlich etwas Besonderes. Dein Gehirn bleibt so neugierig und motiviert bis ins Ziel. 💡Konkreter Tipp Da du viel alleine arbeitest, überlege dir verschiedene kleine Belohnungen und schreibe jede einzelne auf einen Zettel und falte diesen Zettel. Wenn du dir mal wieder eine Belohnung gönnst, zieh aus dem Glas einen Zettel. So variierst du ganz leicht die Belohnungen. Erweitere deinen Blick auf Erfolg Umsatz ist wichtig, doch er ist nicht das einzige Maß für Fortschritt. Nach mehreren Wochen Umsetzung hast du wahrscheinlich mehr erreicht als du denkst: mehr Klarheit über deine Positionierung, ein gewachsenes Netzwerk, neue Fähigkeiten, stärkeres Auftreten. Forschungen des Pew Research Centers zeigen , dass Selbstständige deutlich zufriedener mit ihrer Arbeit sind als Angestellte und ihren Beitrag als deutlich wertvoller empfinden. Nicht weil alles immer perfekt läuft, sondern weil sie sehen, was sie selbst aufgebaut haben. 💡Konkreter Tipp Schau bewusst auf alles, was du in den letzten Wochen gewonnen hast, nicht nur auf das, was noch fehlt. Feiere, wie weit du gekommen bist Du bist durch fünf Phasen gegangen. Du hast Hochs erlebt, Tiefs überstanden, weitergemacht, wenn es schwer war und bist jetzt auf der Zielgeraden. Das verdient eine echte Anerkennung. Und das ist keine Sentimentalität: Forschungen zeigen, dass die bewusste Reflexion eigener Erfolge die unternehmerische Selbstwirksamkeit stärkt und diese ist einer der stärksten Prädiktoren für langfristigen Geschäftserfolg. 💡Konkreter Tipp Also: Schau zurück. Sieh, wie weit du gekommen bist. Und dann feiere es, so wie es sich für dich richtig anfühlt. Dein Weg ist einzigartig – und das ist gut so Motivation ist kein Schalter, den du einmal umlegen kannst. Sie ist ein lebendiger Prozess mit Hochs, Tiefs und allem dazwischen. Und genau das macht ihn so menschlich. Was du in diesem Artikel mitgenommen hast, ist kein starres Programm, das du exakt nach Wochen abarbeitest. Jede Phase kann unterschiedlich lange dauern, je nachdem, wo du gerade mit deinem Business stehst, wie viel Erfahrung du bereits mitbringst und welche Herausforderungen auf dich warten. Manche durchlaufen das Tal schnell, andere brauchen mehr Zeit in Phase 4. Beides ist richtig. Beides ist in Ordnung. Was zählt ist, dass du die Phasen kennst und weißt, was du in jeder davon tun kannst, um dranzubleiben. Wenn du möchtest, dass wir dich auf diesem Weg regelmäßig begleiten, mit konkreten Tipps, Erfahrungen aus der Praxis und Impulsen direkt in dein Postfach, dann abonniere jetzt unseren Newsletter. Wir teilen dort, was wirklich funktioniert. Für dich und dein Business. Mit dem Klick auf den Button kommst du direkt auf die Anmeldeseite.
- Warum der Auftragsbeutel von Jahresringe Consulting plötzlich so leicht war
Der Moment, in dem die Hoffnung auf Empfehlungen auf die Realität eines leeren Kalenders trifft. Was fehlt Jahresringe Consulting zum stabilen Erfolg? Der März hatte den Wirtschaftswald mit zarten Frühlingsboten begrüßt. Zwischen den Baumwurzeln sprossen erste Schneeglöckchen, die Vögel wurden lauter, und der Silbersee glitzerte in der Morgensonne. Es hätte ein herrlicher Tag werden können. Wäre da nicht der leere Auftragsbeutel gewesen. „Drei Anfragen im ganzen Februar", murmelte Glitzerfeder und ließ seine Schwinge nachdenklich über das Rindenbuch gleiten. „Vor einem Jahr waren es noch acht." Funkenschweif saß auf dem Fensterbrett ihrer Baumhöhle und beobachtete das Treiben auf dem Waldweg. „Unsere Arbeit hat sich doch nicht verschlechtert. Unsere Kunden sind begeistert. Der Luchsmeister hat uns noch letzte Woche gedankt." „Begeisterung allein füllt den Beutel nicht", sagte Glitzerfeder leise. Sie beschlossen, eine Runde durch den Frühlingswald zu drehen. Manchmal, so hatten sie gelernt, findet man die besten Antworten nicht am Schreibtisch. Am Waldrand trafen sie Nusswind. Das geschäftige Eichhörnchen kannte Funkenschweif noch aus seiner Zeit am Marktplatz, er beriet dort Waldhandwerker in Sachen Lagervorräte. „Na, wie läuft's?", fragte Funkenschweif. Das Prinzip Hoffnung: Nusswind wartet darauf, dass der Waldweg ihm neue Aufträge zuweht – ein riskantes Spiel mit dem Zufall. Nusswind zuckte die Schultern und blickte suchend durch das Unterholz. „Mal so, mal so. Letzten Herbst hatte ich so viele Anfragen, dass ich kaum hinterherkam. Jetzt … warte ich. Irgendjemand wird mich schon weiterempfehlen." Er deutete vage in Richtung Waldweg. „Die, die mit mir gearbeitet haben, sind doch zufrieden. Bestimmt erzählen die das weiter." Funkenschweif nickte höflich. Innerlich piekte etwas. Wenig später, am anderen Ende des Baches, sahen sie Dornbart. Der alte Dachs war bekannt für seinen ordentlichen Kräutergarten und für sein gut gefülltes Auftragsbuch. Er schrieb gerade etwas auf ein Stück Birkenrinde. „Was machst du da?", fragte Glitzerfeder neugierig. „Ich schreibe dem Biberpaar vom Silbersee", sagte Dornbart, ohne aufzublicken. „Wir haben letzte Woche unsere Zusammenarbeit abgeschlossen. Tolle Weggefährten. Ich frage sie gerade, ob sie jemanden kennen, dem meine Arbeit auch helfen könnte." Das System des aktiven Fragens: Dornbart macht aus der Zufriedenheit seiner Kunden eine verlässliche Brücke zu neuen Projekten. „Du fragst aktiv danach?", fragte Funkenschweif. „Natürlich." Dornbart rollte die Birkenrinde zusammen. „Wer zufrieden ist und gefragt wird, empfiehlt gerne. Wer zufrieden ist und nicht gefragt wird, der denkt vielleicht gar nicht daran." Er zwinkerte. „Ich war jahrelang wie Nusswind, den ihr vielleicht kennt. Ich habe gehofft, gewartet und manchmal hatte ich Glück. Heute habe ich ein kleines System. Kein großes, nur: Nach jedem Auftrag frage ich." Auf dem Rückweg zur Baumhöhle schwiegen Funkenschweif und Glitzerfeder eine Weile. Es war Funkenschweif, die es schließlich aussprach: „Wir sind Nusswind." Glitzerfeder nickte langsam. „Wir liefern gute Arbeit. Wir bekommen ab und zu Empfehlungen. Und wir … warten, dass es von alleine passiert." „Dabei haben wir nie, wirklich nie, einen Kunden aktiv gefragt." Funkenschweif blieb stehen. „Den Luchsmeister, der letzte Woche so dankbar war? Den hätten wir direkt fragen können." „Den Specht-Duo vom Herbst auch", ergänzte Glitzerfeder. „Und die Bibermeisterin." Die Liste war kurz. Aber sie war da. Glitzerfeder dachte an Dornbarts Worte. Zufriedene Kunden empfehlen gerne, wenn man sie darum bittet. Ohne System ist das pures Glück. Mit System ist es verlässlicher. „Wir fangen nächste Woche an", sagte Funkenschweif bestimmt. „Wir schreiben an unsere letzten drei Kunden. Persönlich, herzlich und fragen sie, ob sie jemanden kennen, dem Jahresringe Consulting guttun würde." „Drei Nachrichten", sagte Glitzerfeder. „Das schaffen wir." Funkenschweif grinste. „Und dann machen wir das bei jedem Abschluss so. Nicht kompliziert. Einfach eine kleine neue Gewohnheit." Sie gingen weiter. Der Bach plätscherte. Über ihnen sang ein Buchfink seine ersten Frühlingsnoten. „Ich frage mich nur", sagte Glitzerfeder nach einer Weile, fast wie zu sich selbst, „ob das alles ist, was wir gerade übersehen." Funkenschweif sah ihn an. „Was meinst du?" „Na ja." Er verschränkte seine Flügel. „Wenn wir beim Thema Empfehlungen so lange im Sammlermodus waren … wer sagt, dass das die einzige Stelle ist?" Funkenschweif schwieg einen Moment. Dann sagte sie leise: „Gute Frage." Und mit dieser Frage im Gepäck stiegen sie die vertraute Treppe zu ihrer Baumhöhle hinauf, etwas leichter als am Morgen, doch mit einem neuen, wachen Kribbeln im Bauch. Funkenschweif und Glitzerfeder sind die Gründer von Jahresringe Consulting, einer Beratung im Wirtschaftswald, die Handwerkern hilft, ihr Business mit den natürlichen Rhythmen in Einklang zu bringen. P.S.: Die Geschichte hat ihren Ursprung in einer Analogie, die Sandor in seinem Video nutzt und sie trifft auf überraschend viele Einzelunternehmer zu. Wenn du wissen möchtest, welche 5 Akquise-Fehler Berater und Coaches wirklich Aufträge kosten, schau gerne hier rein: 👉 5 Akquise-Fehler, die Beratern & Coaches Aufträge kosten
- 7 Eigenschaften unserer idealen Kunden: Was wir in 7 Jahren OverTheMaze über die gemeinsame Zusammenarbeit gelernt haben
7 Jahre OverTheMaze und tolle Kunden. Wir zeigen dir, was sie alle gemeinsam haben! Als Silvia Schulz zur Blogparade " Traum- oder Albtraumkunden? Warum ich am liebsten mit diesen Menschen zusammenarbeite " aufgerufen hat, musste ich sofort schmunzeln. Nicht, weil wir schlechte Erfahrungen gemacht hätten, ganz im Gegenteil! In 7 Jahren OverTheMaze hatten wir das Glück, fast ausschließlich mit Menschen zu arbeiten, die uns richtig viel Freude bereiten. Doch das ist kein Zufall. Über die Jahre haben Sandor und ich gelernt, welche Eigenschaften unsere idealen Kunden mitbringen und warum manche Zusammenarbeiten von Anfang an einfach rund laufen. Wir zeigen uns authentisch, bunt und strukturiert und ziehen dadurch automatisch Menschen an, die genau das schätzen. In diesem Artikel teilen wir mit dir die 7 wichtigsten Eigenschaften, die alle unsere idealen Kunden gemeinsam haben. Vielleicht erkennst du dich selbst darin wieder oder findest Inspiration für dein eigenes Business 😉. Inhalt des Artikels 1. Sie wollen wirklich etwas verändern und haben echten Tatendrang 2. Sie erwarten nicht, dass wir sie “chauffieren” 3. Sie kommunizieren proaktiv, wenn sie Herausforderungen haben 4. Sie sind authentisch und wollen keine Maske im Business tragen 5. Sie schätzen unsere strukturierte, systemische Arbeitsweise 6. Sie sind verlässlich und überraschen uns positiv 7. Sie wollen ihren Kunden echte Erlebnisse bieten Warum die richtigen Kunden für uns wichtig sind 1. Sie wollen wirklich etwas verändern und haben echten Tatendrang Das erste Mal wird mir immer in Erinnerung bleiben, als ein Kunde zu uns sagte: "Ich weiß, dass ich jetzt richtig ran muss." Genau diese Einstellung schätzen wir. Unsere idealen Kunden kommen nicht zu uns, weil sie eine schnelle Lösung suchen oder weil jemand anderes ihnen gesagt hat, sie sollten etwas ändern. Sie spüren selbst den echten Wunsch nach Veränderung und sind bereit, auch über das hinauszugehen. Wenn du spürst: 'Jetzt muss ich richtig ran!' - dann bist du bereit für echte Business-Entwicklung. Sie sehen die Arbeit, die dahintersteckt, und sagen: "Das mache ich jetzt, um mein Ziel zu erreichen." Mit solchen Menschen zu arbeiten gibt uns immens viel Energie, weil wir gemeinsam wirklich etwas bewegen können. Sie verstehen, dass nachhaltiger Erfolg Zeit und Engagement braucht. 2. Sie erwarten nicht, dass wir sie “chauffieren” Manche Kunden erwarten, dass wir ihnen fix fertige Lösungen servieren. Unsere idealen Kunden hingegen rollen die Ärmel hoch und sagen sinngemäß : "Zeigt mir, wie’s geht, damit ich anfangen kann daran zu arbeiten”. Ärmel hochkrempeln und loslegen - so entstehen die besten Business-Entwicklungen. Unsere Kunden verstehen, dass wir sie unterstützen und Input geben, doch sie selbst am Steuer sitzen. Sie wollen nicht passiv "mitfahren", sondern aktiv an ihrem Business arbeiten. Diese Eigenverantwortung macht die Zusammenarbeit für beide Seiten deutlich effektiver. Wenn jemand wirklich bereit ist zu "hackeln" – wie sie hier in Österreich sagen – dann können wir gemeinsam richtig tolle Ergebnisse erzielen. Sie bringen ihre Expertise mit, wir unsere, und zusammen entsteht etwas Großartiges. Das ist echte Partnerschaft auf Augenhöhe. 3. Sie kommunizieren proaktiv, wenn sie Herausforderungen haben Eine der wertvollsten Eigenschaften unserer Kunden ist ihre offene Kommunikation. Wenn sie mal stocken oder in der Umsetzung nicht weiterkommen, schweigen sie nicht. Nicht schweigen, sondern sprechen, so entstehen die besten Lösungen. Stattdessen kommen sie proaktiv auf uns zu und sagen: "Hey, hier stecke ich gerade fest, könnt ihr mir helfen?" Dadurch können wir ihnen wirklich helfen, anstatt erst bei der nächsten Session zu erfahren, dass etwas nicht funktioniert hat. Diese Offenheit spart nicht nur unseren Kunden Zeit und Energie, sondern auch uns.. Wir können gemeinsam Lösungen finden, bevor sich Probleme verhärten. Außerdem zeigt es uns, dass sie die Zusammenarbeit ernst nehmen und das Beste aus unserer gemeinsamen Zeit herausholen wollen. 4. Sie sind authentisch und wollen keine Maske im Business tragen "Ihr seid wirklich so wie ihr auf dem Foto seid!" Das hören wir öfter und müssen dann immer schmunzeln. In Gedanken stellen wir die Gegenfrage “Wie sonst?” 😅. Unsere idealen Kunden schätzen genau diese Authentizität und bringen sie auch selbst mit. Sie wollen sich nicht verstellen oder eine professionelle Maske aufsetzen, die nicht zu ihnen passt. Stattdessen integrieren sie ihr Business in ihr Leben und treten echt nach außen auftreten. Echte Verbindungen entstehen nur ohne Maske. Dein Business wird lebendiger, wenn du, du bist! Diese Menschen verstehen, dass echte Verbindungen zu Kunden nur entstehen, wenn man sich selbst treu bleibt. Sie wollen ihren Kunden zeigen, wer sie wirklich sind, auch mit ihren Ecken und Kanten. Doch besonders zeigen sie auch ihre Stärken. Das macht die Arbeit mit ihnen nicht nur ehrlicher, sondern auch viel lebendiger und kreativer. 5. Sie schätzen unsere strukturierte, systemische Arbeitsweise Mittlerweile kommunizieren wir sehr klar: "Wir haben einen systemischen, strukturierten, prozessorientierten Ansatz." Das war eine wichtige Erkenntnis für uns. Wir lieben Systeme, wir lieben diese innovative Herangehensweise des Double Diamonds . Erst den Diamanten komplett öffnen, alle Ideen sammeln, dann wieder schließen und die Essenz für ihr Business herausarbeiten. Diese Methode hilft uns gemeinsam, das Problem wirklich zu verstehen, bevor wir miteinander Lösungen entwickeln. Problem verstehen, dann Lösung entwickeln, unsere systemische Arbeitsweise bringt dich schneller ans Ziel. Unsere idealen Kunden schätzen genau diese Vorgehensweise. Sie verstehen, dass wir zwar sehr individuell arbeiten und alles an ihre Bedürfnisse anpassen, dennoch geben wir einen klaren Weg vor. So erleben sie mit uns echte Beschleunigung in ihrem Business, anstatt nur irgendwie weiterzukommen. 6. Sie sind verlässlich und überraschen uns positiv Verlässlichkeit ist für uns die Basis jeder guten Zusammenarbeit. Unsere Kunden halten Termine ein und nehmen Vereinbarungen ernst. Und das Schöne ist: Sie gehen oft darüber hinaus 😊. Sie überraschen uns immer wieder mal mit neuen Ideen, unerwarteten Erkenntnissen oder kreativen Lösungsansätzen. Diese positiven Überraschungen bringen frischen Wind in unsere Arbeit und zeigen uns, dass sie wirklich bei der Sache sind. Wenn Verlässlichkeit auf Kreativität trifft, entstehen die schönsten Überraschungen! Es ist diese Kombination aus Verlässlichkeit und spontaner Kreativität, die unsere Zusammenarbeit bereichernd macht. Wir können uns auf sie verlassen und werden trotzdem immer wieder aufs Neue inspiriert. 7. Sie wollen ihren Kunden echte Erlebnisse bieten Das ist vielleicht die schönste Eigenschaft unserer Kunden: Sie wollen nicht einfach nur ihr Service abarbeiten. Sie möchten ihren Kunden echte Erlebnisse schaffen und nachhaltige Veränderungen ermöglichen. Genau wie wir ihnen ein besonderes Erlebnis in unserer Zusammenarbeit bieten möchten, wollen sie das auch für ihre eigenen Kunden. Sie verstehen, dass es nicht um schnelle Abwicklung geht, sondern um echte Veränderung und Mehrwert. Den Blick für besondere Kundenerlebnisse schärfen, das verbindet uns mit unseren idealen Kunden! Diese gemeinsame Haltung zur Kundenbetreuung verbindet uns. Wir arbeiten nicht nur zusammen, wir teilen dieselben Werte darüber, wie gute Dienstleistung aussehen sollte. Das macht jede Zusammenarbeit zu einer Freude für beide Seiten. Warum die richtigen Kunden für uns wichtig sind In 7 Jahren OverTheMaze haben wir gelernt: Die Zusammenarbeit mit den richtigen Menschen macht den Unterschied zwischen einem Business, das Energie raubt, und einem, das Freude bereitet. Unsere idealen Kunden bringen Tatendrang mit, arbeiten eigenverantwortlich und kommunizieren offen. Sie schätzen Authentizität, lieben strukturierte Prozesse und wollen echte Erlebnisse für ihre eigenen Kunden schaffen. Mit solchen Menschen zu arbeiten macht nicht nur irrsinnig viel Spaß, sondern macht auch erfolgreich 🤩. Falls du neugierig geworden bist, wie wir mit unseren Kunden arbeiten: Du findest hier Erfahrungen und Videos unserer Kunden , die dir einen echten Einblick geben. Wenn du mal schauen willst, wie wir arbeiten, melde dich zu unserem Newsletter an und du bekommst eine Mail, wenn wir unser nächstes Event haben. Ja, meistens ist das ein Workshop, weil wir Workshops lieben, da gehst du auch gleich in die Umsetzung 😉. Mit dem Klick auf den Button kommst du direkt zur Newsletter-Anmeldeseite.
- 12. Februar 2026 in 12 Business-Bildern
Titel Gestern habe ich mich so richtig auf heute, den 12. gefreut 😀! Denn ich wusste bereits, dass heute immens coole Dinge passieren. Komm! Ich nimm dich mit auf meinen Business-Day der mit Lynx 😺 startet. Mit Lynx auf der Schoß, kann der Tag nur gut werden. Mit Kaffee und Lynx startet es sich einfach gemütlich und ruhig. Gleichzeitig hab ich meine grauen Gehirnzellen mit meinem neuen Lieblingsspiel Duolingo trainiert. Yepp, du hast richtig gehört, Duolingo, die Sprach-App ist für mich wie ein Spiel. So kann ich in die französische Sprache wieder mal eintauchen, ohne Stress, nur mit dem Ziel altes erneut hervorzukramen 😉. Heute haben Sandor und ich beim Schlaf eine 👑 von Oura bekommen. Da Sandor und ich beide Oura-Ringe (Smarte Ringe, die biometrische Gesundheitsdaten erfassen) haben und gemeinsam in der App in unserem Circle "OverTheMaze" sind, kann ich nicht nur schauen, wie ich gemäß der App beieinander bin, sondern auch Sandor. Insgesamt helfen uns die Richtwerte von unserer Readiness und Sleeping-Score abzuschätzen, wie viel Energie man selbst für den Tag hat. Falls die Scores mal nicht so hoch sind, können wir auf unseren Körper hören, anstatt nur dem Kopf recht zu geben, dass wir hammermäßig performen müssen 😇. Hinter den Vorhang und auf in die Arbeit! Nun mache ich mich auf den Weg zur Arbeit. Was heute bedeutet: Treppe rauf in unser Loft-Büro bei mir zu Hause. Natürlich darf für mich der Tee nicht fehlen! Name, Beschreibung und Logo. Alles da, jetzt muss ich nur noch publish klicken. Die erste Heldentag heute ist, dass ich endlich meinen neuen LinkedIn-Newsletter "Raus aus der Achterbahn" sichtbar mache. Denn seit 2 Wochen schreibe ich bereits Artikel vor (4 an der Zahl) und tüftle am Namen und der Beschreibung rum. Gestern dachte ich dann: "Auf was wartest du eigentlich Conny? Mach endlich Nägel mit Köpfen, so wie ihr es euren Kunden empfiehlt". Also, gesagt getan 😀. Der Fokus des Newsletter ist, dass ich aktuelle Studien und Research-Ergebnisse fokussiert für Einzelunternehmer finde und analysiere. Daraus erstelle ich alleine oder mit Sandor zusammen konkrete Hebel für mehr Business-Klarheit. Falls ich dich neugierig gemacht habe, mein erster Artikel heißt " Warum dein Verkaufsgespräch zu spät kommt – die 80%-Regel ". OKR's als Spiegel für die Business-Entwicklung. Das Bild zeigt perfekt, was für mich und Sandor OKR (Objective and Key Results) sind: Ein Spiegel, der zeigt, ob wir unseren Fokus halten oder nicht. Aktuell sind es noch 7 Wochen im 1. Quartal und wir haben uns jeweils 3 Objectives vorgenommen und davon ist 1 Objective gemeinsam. Resümée bei mir ist, dass ca. 50% der Key Results grün sind, ein paar orange und etwas 20% davon rot. Das zeigt mir sehr schön, dass ich mich wieder mehr fokussieren sollte, wenn ich die OKR's erreichen will. Und da ich das immer noch will, kann ich mich nun selbst "is Füdli klemme" (in den Hintern kneifen), wie ich gerne auf Schweizerdeutsch sage 😅. Mein Basteln hat sich gelohnt. Auf jeden Fall aus meiner Sicht. Erst im Jänner war im Business-Coaching bei Martin Steiner . Dabei habe ich meine eigene Blockade zum Thema "LinkedIn Messaging dranbleiben" gelöst. In die Tiefe möchte ich hier jetzt nicht gehen (das wäre gleich ein eigener Artikel), doch was ich immens cool finde ist, dass ich als Ergebnis mir ein neues Spiel gebastelt habe, das heute auch wieder zum Einsatz kommt. Kurz die Spielregeln von "Conny's Hürdenlauf 😀": Fokus auf meine Kernelemente beim Messaging "Leichtigkeit, Struktur, Reflexion" Frage beantworten: Was ist mein Wunsch an mich und an den Empfänger? Jede Message ist wie ein Edelstein und darf über die lächelnde Hürde springen Mit diesem Spiel bewirke ich nicht nur dass ich regelmäßig DM's schreibe, sondern es macht auch noch so richtig viel Freude. Sandor auf dem Laptop und unser HIIT-Training auf dem angeschlossenen Monitor. Nachdem Sandor und ich an 2 Standorten arbeiten, machen wir unser Daily remote. Doch damit nicht genug, seit Jahresanfang machen wir auch Sport am Mittag, dabei nutzen wir die App DownDog und wenn wir nicht am gleichen Ort sind, wird einfach der Screen geshared, damit wir gemeinsam unser HIIT-Training machen können 😊. Kürbis, Karotten und Couscous – das kann nur gut kommen. Bevor es ab unter die Dusche geht, wird noch gekocht und zwar gleich so viel, dass auch was für’s Abendessen da ist. So mache ich es mir leicht, vor dem Co-Blogging noch was zu essen. Noch kurz ein Blick ins Kunden Miro-Board, bevor ich unsere Message versende. Wieder oben im Büro (sind ja zum Glück nur ein paar Treppen 😉), geht's an unser Housekeeping wie wir es liebevoll nennen. Immer 6 Monate, nachdem Kunden mit uns zusammengearbeitet haben, schließen wir das gemeinsame Miro-Board. Damit der Kunde nicht plötzlich überrascht wird, dass das Miro-Board nicht mehr vorhanden ist, versenden wir noch eine WhatsApp Nachricht zur Info. Gleichzeitig ist es der ideale Zeitpunkt zu fragen, wie es dem Kunden geht und manchmal, da treffen wir uns auch zu einem Online Business-Coffee. Diese Calls genieße ich sehr, weil wir da sehen, wie sich der Kunde und sein Business weiterentwickelt haben und das ist mega interessant 😀. Kuschelalarm im Quadrat 🤗. Und bevor ich mich nun in unsere Buchhaltung vertiefen darf, maunzt mich Lynx vorwurfsvoll an (so mal meine Interpretation). Ihr einziges Verlangen in diesem Moment ist kuscheln. Sie bekommt, was sie will und ich bekomme ein Foto von ihr. Perfekter Tausch 😸. Eine verdrehte Welt für viele: Ich liebe Buchhaltung 😇 Wenn ich unsere Buchhaltung mache, steht meistens alles Kopf. Jetzt vielleicht nicht so wie du denkst, denn wenn ich sage ich freue mich auf unsere Buchhaltung, verstehen das die wenigsten Unternehmer. Und gleichzeitig, habe ich schon lange aufgehört mich selbst zu fragen wieso. Ich genieße es einfach, dass bei OverTheMaze die Finanzen ohne raunen gemacht werden 😅. Titel Nun ist es 20:00 Uhr und wir sind alle im Co-Blogging angekommen. Gabi hat ihren 12 von 12 auch veröffentlicht, wo dich ein Dackel mit einem süßen Dackelblick ansieht. Ich finde es ja immer immens cool wie leicht Gabi das Schreiben fällt und deshalb möchte ich dir einfach mal ihren Kurs " KREativ mit Gabi – Schreib dich frei in 6 Wochen " der höchstwahrscheinlich im April startet verlinken. Und Nadine ist die umtriebige FinanzQueen mit Fokus auf ETF's. Sie kam direkt von ihrem Jahresprogramm "Queenvestment Circle" ins CoBlogging, wobei sie auch ein kleineres Angebot hat zum Thema "Invest like a Queen" . Diese kleine feine Runde besteht bereits seit über einem Jahr und wir schreiben nicht nur nebeneinander, sondern lernen auch gleichzeitig immer wieder Neues. "Merci 💚, dass du dä chunterbuntä Tag mit mir erläbt hesch!" (Merci 💚, dass du diesen kunterbunten Tag mit mir miterlebt hast) Du hast gerade einen Einblick bekommen, wie wir unser Business leben – individuell, effektiv und mit Freude. Du möchtest das auch für dich? Dann hol dir unsere regelmäßigen Impulse für Solo-Unternehmer, die ihr Business mit mehr Leichtigkeit und weniger Rätselraten führen wollen 🤩. Mit dem Klick auf den Button kommst du direkt zur Newsletter-Anmeldeseite.
- „Warum eigentlich nicht?“ – Was wir unserem früheren Ich über Mut zur Nische sagen würden
Manchmal braucht es nur eine mutige Entscheidung, um ins Schwarze zu treffen. Dieser Blogartikel ist in der Blognacht von Anna Koschinski entstanden. Anna hat das Thema „Warum eigentlich nicht?“ mitgebracht und bei mir hat es sofort Klick gemacht. Denn genau diese Frage hat vor 4 Jahren eine Entscheidung ins Rollen gebracht, die unser Business bei OverTheMaze grundlegend verändert hat. Es ging um die Nische. Um die Angst, sich spitzer zu positionieren und dadurch Kunden zu verlieren. Spoiler: Die Kunden, die wir „verloren“ haben, waren nie da. Deshalb schreibe ich heute an unser früheres Ich, und ja so würde ich definitiv an uns schreiben, damit ich uns wachrütteln kann 😉. Also an Conny und Sandor, die damals noch unschlüssig waren. Und wer die Geschichte lieber als Wirtschaftsmärchen aus dem Wirtschaftswald von mir geschrieben lesen möchte, hier entlang . Liebe Conny 🌞, lieber Sandor 🤠 vor 4 Jahren, ich weiß genau, wo ihr gerade steht. OverTheMaze läuft seit gut 3 Jahren. Ihr macht richtig gute Arbeit mit euren Kunden. Die Zusammenarbeit macht Freude, die Ergebnisse stimmen und ihr bekommt geniales Feedback. Dazu schon mal Gratulation 🥳! Und trotzdem nagt da dieses Gefühl: Es müsste doch eigentlich besser laufen. Ja, ja ich weiß ihr ignoriert dieses Gefühl gerne, doch jetzt bleibt mal kurz bei mir und hört mir zu. Eure Kommunikation nach außen ist so breit aufgestellt, dass sie für „alle Solo-Unternehmer“ passen soll. Klingt vernünftig, oder? Je breiter das Netz, desto mehr Fische. So die Theorie. In der Praxis ist es eher so: Euer Weg ist breit genug für alle und genau deshalb kommt niemand wirklich bei euch an. Denn wenn alles für alle passt, fühlt sich niemand konkret angesprochen. Eure Botschaft geht im Rauschen unter. Und die Menschen, die wirklich perfekt zu euch passen würden? Die laufen an eurem breiten Weg vorbei, ohne ihn überhaupt zu bemerken. Wieso sollten sie auch, sie werden ja nicht direkt angesprochen. Ich schreibe euch heute, weil ich und Sandor 4 Dinge wissen, die ihr noch nicht erkannt habt. Und weil ich mir wünsche, dass ihr den Mut findet, mehr in die Nische zu gehen. Wobei, Spoiler, ihr findet den Weg eh und zwar auf einer Parkbank in Graz 😉. Ihr sagt „Nein“ zu Kunden, die gar nicht da sind Ich weiß, was euch gerade am meisten Angst macht: „Wenn wir uns spitzer positionieren, verlieren wir potenzielle Kunden!“ Dieser Satz klingt so logisch. So vernünftig. So unumstößlich. Nur: Schaut mal genau hin. Welche Kunden verliert ihr denn? Die, die gerade in Scharen bei euch anklopfen? Eher nicht, oder? Ihr habt Angst, „Nein“ zu sagen, zu Menschen, die noch gar nicht vor eurer Tür stehen. Ihr klammert euch an ein Potenzial, das bisher vor allem eins ist: Ein Gedanke in eurem Kopf 🫢. Und der erste Schritt in die richtige Richtung ist nicht „Nein“ zu sagen, sondern zu erkennen, dass es kein „Nein“ braucht, weil die Kunden, die ihr fürchtet zu verlieren, nie da waren. Sorry, doch diese radikale Ehrlichkeit ist jetzt mal notwendig. Und bleibt dran, auch wenn der Brief ein bisschen länger ist, ich versprech’ euch ihr werdet von den Erkenntnissen profitieren 😊. Die Klarheit kommt durch die Entscheidung, nicht durch die Kunden Jetzt kommt der Teil, den ich am liebsten mag. Der Nachmittag im Park in Graz. Ihr werdet auf einer Bank sitzen. Es ist ein entspannter Tag. Und einer von euch sagt: „Warum eigentlich nicht? Warum positionieren wir uns nicht mal spitzer? Nur auf Berater und Coaches, die 360° Business Development wirklich schätzen?" Und dann kommt der Satz, der alles verändert: „Was kann schon passieren? Wenn es nicht funktioniert, entscheiden wir in 2 Monaten einfach neu." So undramatisch. So leichtgewichtig. Und gleichzeitig so mutig. Was dann passiert, ist für euch überraschend, obwohl ihr den Effekt ja schon kennt: Die Klarheit kommt sofort. Nicht erst, wenn die ersten neuen Kunden kommen. Nicht erst, wenn die Zahlen stimmen. Sondern in dem Moment, in dem ihr die Entscheidung trefft. Plötzlich wisst ihr, für wen ihr schreibt. Eure Worte werden schärfer. Eure Botschaft wird greifbarer. Nicht weil ihr einen Copywriting-Kurs gemacht habt, sondern weil ihr innerlich klar seid. Und diese innere Klarheit strahlt nach außen. In jedem Post, in jedem Gespräch, in jeder Zeile auf eurer Website. Geduld gehört dazu, doch die Energie ist sofort da Jetzt muss ich direkt mit euch sein. Denn ich will euch hier kein Märchen erzählen, in dem sich über Nacht alles ändert. Okay, wenn ihr eine Wirtschaftswaldgeschichte von euren Maskottchen lest, das ist ein Märchen, jedoch mit ganz vielen realen Körnern drin 😀. Nach eurer Entscheidung im Park werden nicht plötzlich die Anfragen hereinströmen. Eure Inbox wird nicht überquellen. Es wird keine magische Wende am nächsten Morgen geben. Was sich sofort ändert, ist etwas anderes: Eure Energie. Der innere Shift. Dieser Drive, der sich einstellt, wenn man weiß, wohin man will. Ihr werdet aufwachen und Lust haben, an eurem Business zu arbeiten, weil sich alles stimmiger anfühlt. Weniger Reibung, mehr Fluss. Und dann, nach ungefähr 3 Monaten, passiert es: Die Interessierten, die anklopfen, passen. Nicht alle auf einmal. Kein plötzlicher Ansturm. Aber stetig. Menschen, die sich von eurer Botschaft angesprochen fühlen, weil sie endlich klar genug ist. Ihr stellt Hinweisschilder am Weg auf, also euer Marketing, nicht um anderen den Weg abzunehmen, sondern um zu zeigen: Hier ist jemand schon durchgekommen. Und nach und nach folgen die, die diesen Weg auch gehen wollen. Die Entscheidung ist gar nicht so endgültig, wie sie sich anfühlt Und zum Schluss, der vielleicht wichtigste Punkt. Denn ich kenne euch. Ihr beide denkt gerade, diese Entscheidung ist strategisch und systemisch immens relevant. Ja, das ist sie, doch erinnert euch an euren eigenen Satz im Park: „Wenn es nicht funktioniert, entscheiden wir in 2 Monaten einfach neu. Mehr nicht.“ Dieser Satz nimmt euch den ganzen Druck raus (das wird übrigens nicht das letzte Mal sein 😁). Denn eine Positionierung ist keine Tätowierung. Sie ist eine Richtung, die ihr einschlagt. Und wenn der Weg nicht passt, biegt ihr ab. So einfach. Also, liebe Conny, lieber Sandor: Traut euch. Nicht weil es garantiert funktioniert, sondern weil „Warum eigentlich nicht?“ die ehrlichere Frage ist als „Was könnte passieren?“ Der mutigste Schritt ist der erste. Danach wird jeder weitere leichter. Eure Conny, 4 Jahre, später P.S.: Spoiler – Ihr musstet euch nach 2 Monaten nicht neu entscheiden 😉. Die Nische Berater, Coaches und Experten passt super zu euch. Der erste Schritt wartet nicht auf Perfektion Wenn ich mir diese Geschichte heute so durchlese, fällt mir auf: Unser größtes Hindernis war nie der Markt. Es waren nicht die Kunden. Es war nicht einmal die Positionierung selbst. Es war die Annahme, dass der Weg komplexer ist, als er tatsächlich ist. Genau das erleben wir auch bei den Unternehmern, mit denen wir heute arbeiten. Die Angst vor der Veränderung fühlt sich oft größer an als die Veränderung selbst. Und manchmal braucht es nur drei Worte, um ins Gehen zu kommen: „Warum eigentlich nicht?“ Wenn du diese Reise lieber als Wirtschaftsmärchen erleben möchte, in der Funkenschweif 🐿️ und Glitzerfeder 🦉 genau denselben Mut aufbringen müssen, die Wirtschaftswaldgeschichte „Die Lichtung, die auf 'Warum eigentlich nicht?' wartete “ wartet schon.
- Die Lichtung, die auf 'Warum eigentlich nicht?' wartete
"Warum eigentlich nicht?" – Die Frage, die Veränderungen anstoßt. Funkenschweif, das quirlige Eichhörnchen, rannte so schnell ihre kleinen Pfoten sie trugen. Die Eule Glitzerfeder hörte sie schon von weitem, bevor sie keuchend durch den Eingang ihrer gemeinsamen Baumhöhle purzelte. „Du… Du, wirst nicht glauben, doch ich glaube ich hab’ was gefunden!" Glitzerfeder legte seine Feder, mit der er gerade in ihr Auftragsbuch, den neuen Kunden einschrieb, beiseite. Ganz kurz für dich, wenn du die beiden noch nicht kennst. Gemeinsam betreiben sie seit vier Jahren ‘Jahresringe Consulting’, eine kleine Beratung für Waldhandwerker, die Hilfe bei ihrem Business suchen. Glitzerfeder ist der Stratege mit viel Umsetzungserfahrung und Funkenschweif ist die immens fröhliche Projektliebhaberin und starke Macherin. Zusammen halfen sie bereits Bären, Spechten und Luchsen, ihr Handwerk zum Florieren zu bringen. Doch wieder zurück in den Wirtschaftswald zu den beiden: „Zeig mir," sagte Glitzerfeder und breitete seine Flügel aus, doch Funkenschweif intervenierte: “Das geht nicht einfach so! Du musst mitkommen”. Eine halbe Stunde später standen sie am Rand einer Lichtung, die Funkenschweif beim Sammeln von neuen Wintervorräten entdeckt hatte. Sonnenstrahlen fielen durch die Baumkronen. Ein kleiner Bach plätscherte über moosbedeckte und teils vereiste Steine. Der Boden war trotz des Frostes noch weich und einladend. „Das hier", flüsterte Funkenschweif, „wäre perfekt für unsere Workshops. Kein Gedränge wie am Marktplatz. Keine Ablenkung. Nur Ruhe und Klarheit." Glitzerfeder nickte langsam. „Es ist wunderschön. Doch warum kennt niemand diesen Ort?" Funkenschweifs Schwanz zuckte nervös hin und her. „Das habe ich mich auch gefragt. Wenn die Lichtung so perfekt ist … warum hat sie noch niemand für sich beansprucht?" „Der Weg hierher war ja auch nicht gerade einfach," gab Glitzerfeder zu bedenken. „Der steile Hang. Das Gestrüpp. Die dunkle Schlucht." “Stimmt." Funkenschweif setzte sich. „Vielleicht gibt es einen Grund, den wir nicht kennen." Die beiden blickten zurück auf den Pfad, den sie gekommen waren. Von hier oben sah alles so harmlos aus. Doch auf dem Hinweg hatte sich das ganz anders angefühlt. Die beiden gingen ihren Weg nochmals durch. „Der Hang sah immens mühsam aus. Viel zu steil." – Doch manchmal ist der erste Eindruck trügerisch. „Erinnerst du dich an den Hang?", fragte Glitzerfeder. „Ich wollte schon einfach drüberfliegen und dich mitnehmen”. “Oh ja, doch du weißt, wie ich diese Flugstunden überhaupt nicht mag" entgegnete Funkenschweif. „Er sah immens mühsam aus. Viel zu steil." Funkenschweif schüttelte den Kopf. „Und dann hast du gesagt: Okay, dann machen wir einen Schritt, nach dem anderen.” „Und dann den nächsten. Und wieder einen" bestätigte Glitzerfeder. Und Funkenschweif bestätigte „Der Hang war gar nicht so steil, wie er aussah." Glitzerfeder lachte leise. „Das Gestrüpp auch nicht. Du hast den Pfad gefunden, obwohl ich schon überzeugt war, wir müssten durch das ganze Dickicht mit dir laufen." Das Gestrüpp war gar nicht so dicht – Funkenschweif fand den Pfad, den niemand sonst gesehen hatte. „Und die Schlucht …" Funkenschweif schauderte bei der Erinnerung. Die Schatten hatten so bedrohlich gewirkt, dass sie schon fast sicher war, dass das der Grund ist, warum nie jemand hier lang geht. „Und dann sind wir langsam hinabgestiegen. Dein Seil, Funkenschweif, war dabei für dich sehr hilfreich." Da sprudelte es aus Funkenschweif gleich nur so raus: „Ja, und sie war gar ja dann auch gar nicht soooo tief. Am Boden war sogar ein sehr alter Trampelpfad." „Die Schlucht war gar nicht so tief." Stille breitete sich zwischen ihnen aus. Der Bach plätscherte leise. Ein Eichelhäher fliegte in der Ferne über einen Ast. „Die anderen Waldbewohner", sagte Glitzerfeder schließlich, „haben wahrscheinlich dasselbe gedacht wie wir. Der Hang sieht zu steil aus. Das Gestrüpp ist zu dicht. Die Schlucht zu dunkel." „Und deswegen hat es nie jemand versucht. Doch wir haben’s gemacht!" sagte Funkenschweif voller stolz. „Jeder wartete darauf, dass ein anderer den ersten Schritt macht." Glitzerfeder legte eine Schwinge auf Funkenschweifs Schulter. „Die Lichtung blieb leer. Nicht weil der Weg unmöglich war, sondern weil alle annahmen, er wäre es." Funkenschweif stand auf und drehte sich einmal um die eigene Achse. Die Aussicht von hier oben war atemberaubend. Der ganze Wirtschaftswald lag vor ihnen, der Marktplatz und auch der Silbersee war zu sehen. „Das hier wird unser Klarheits-Ort", sagte sie ganz bestimmt. „Für besondere Workshops. Für die Waldhandwerker, die wirklich tief in ihr Business schauen wollen." Die Lichtung im goldenen Abendlicht – ein Ort, der die ganze Zeit auf sie gewartet hatte. „Ein Angebot, das wir schon lange machen wollten", nickte Glitzerfeder. „Aber nie gewagt haben." „Weil es sich zu groß anfühlte. Zu weit weg vom Bekannten." bestätigte Funkenschweif. „Wie der Weg hierher." Sie grinste. „Und der war am Ende auch machbar. Schritt für Schritt." Sie machten sich auf den Rückweg. Diesmal kannten sie den Pfad. Diesmal wussten sie, dass der Hang machbar war, das Gestrüpp einen Durchgang hatte, die Schlucht gar nicht so tief war. „Wir sollten Hinweisschilder aufstellen", sagte Funkenschweif plötzlich. „Für die anderen. Damit sie wissen, dass der Weg existiert." „Kleine Zeichen, die Mut machen", stimmte Glitzerfeder zu. „Nicht den Weg abnehmen, aber zeigen: Jemand ist hier schon durchgekommen." Bei der Schlucht angekommen, blieb Funkenschweif stehen und blickte zurück zur Lichtung, die im Abendlicht golden schimmerte. „Der mutigste Schritt ist der erste", sagte sie leise. „Danach wird jeder weitere leichter." Glitzerfeder nickte. „Wenn wir wieder mal denken, das geht nicht, sagen wir uns einfach WARUM EIGENTLICH NICHT?" Und gemeinsam machten sie sich auf den Heimweg, die Köpfe voller Pläne für ihren neuen Klarheits-Ort. Einen Ort, der die ganze Zeit auf sie gewartet hatte, hinter Hindernissen, die eigentlich kleiner waren, als sie es sich vorgestellt hatten. Funkenschweif und Glitzerfeder sind die Gründer von Jahresringe Consulting – einer Beratung im Wirtschaftswald, die Handwerkern hilft, ihr Business mit den natürlichen Rhythmen in Einklang zu bringen. P.S.: Die Idee zu dieser Geschichte beruht auf einer eigenen Erfahrung von mir und Sandor. Wenn dich diese kurze Story interessiert, dann lies in unserem Artikel “ Warum eigentlich nicht?" – Was wir unserem früheren Ich über Mut zur Nische sagen würden ” gerne weiter 🤩.
- 3 Gründe, warum 'mehr machen' dein Solo-Business ausbremst und welcher Hebel wirklich zählt
Warum Fleiß allein dich nicht weiterbringt. "Ich bin frustriert! Ich mache viel, doch es bringt wenig." Diese Antwort bekamen wir kürzlich in unserem Live-Workshop auf die Frage, wie Solo-Unternehmer ihre aktuelle Business-Stimmung beschreiben. Und ehrlich? Dieser Satz trifft einen Nerv. Du postest regelmäßig auf LinkedIn. Du hast dein Angebot überarbeitet. Du gehst auf Networking-Events, hast vielleicht sogar einen neuen Funnel aufgesetzt. Und trotzdem: Die Auftragslage bleibt eine Business-Achterbahn. Der gut gemeinte Rat von außen? "Du musst einfach mehr machen." Mehr Content. Mehr Sichtbarkeit. Mehr, mehr, mehr. Doch genau dieser Rat hält viele Solo-Unternehmer in einem Kreislauf gefangen, der erschöpft statt erfolgreich macht. In diesem Artikel zeige ich dir, warum "mehr machen" ein Mythos ist, was wirklich dahintersteckt und welcher Hebel stattdessen den Unterschied macht. Also schnapp dir einen Kaffee und entzaubere den Mythos mit mir 😉. Inhalt des Artikels: Der Mythos: Mehr Einsatz = Mehr Ergebnis Die Realität: Die Liste der Versuche 3 Gründe, warum "mehr machen" dein Business ausbremst Was stattdessen hilft: Das Engpass-Prinzip Unsere Erfahrung: Als wir selbst in der Falle steckten Dein nächster Schritt: Raus aus dem Nebel Der Mythos: Mehr Einsatz = Mehr Ergebnis Die Logik klingt erstmal vernünftig: Etwas läuft nicht? Also mach mehr davon. Oder probier etwas Neues aus. Hauptsache, du bleibst in Bewegung. Mehr Content produzieren. Mehr Sichtbarkeit aufbauen. Mehr Angebote schnüren. Die Rechnung scheint einfach: Wer mehr reinsteckt, bekommt mehr raus. Anstrengung am falschen Hebel: Ohne Strategie wird der Weg mühsam. Doch diese Gleichung funktioniert vielleicht für einfache oder komplizierte Systeme, jedoch nicht für komplexe Systeme wie ein Unternehmen. So geht diese Gleichung auch nicht für Berater oder Coaches auf. Sie arbeiten hart, bewegen sich ständig und kommen trotzdem nicht vom Fleck. Das Problem liegt nicht am fehlenden Einsatz. Es liegt daran, dass "mehr machen" als Strategie einen fundamentalen Denkfehler enthält. Die Realität: Die Liste der Versuche In der Vorbereitung zu einem unserer Live-Workshop haben wir Solo-Unternehmer gefragt, was sie im letzten Jahr alles ausprobiert haben. Die Antworten? Eine gute Liste: Freebies erstellt, einen Adventskalender gelauncht, Networking-Events besucht, LinkedIn-Strategie überarbeitet … Und auf die Frage nach dem größten Engpass? Da kam diese Antwort gleich mehrfach: "Ehrlich gesagt: Keine Ahnung." Viel Aktivität. Wenig Klarheit. Viel Aktivität, wenig Klarheit: Die endlose Liste der Versuche ohne echten Fokus. Nehmen wir hier ein Beispiel, das dies plakativ macht: Katrin, eine fiktive Unternehmerin, die die typischen Erfahrungen von unseren Kunden zeigt. Sie ist Coach und richtig gut in dem, was sie tut. Sie hat bereits viel probiert: Mehr Content, neues Freebie, Website überarbeitet. Sie war überzeugt, ihr Problem sei die Sichtbarkeit. Also hat sie noch mehr gepostet, noch präsenter auf Social Media agiert. Trotzdem: Die Anfragen blieben aus. Erst als jemand von außen auf ihr Business geschaut hat, wurde klar: Das Problem war nicht die Sichtbarkeit. Es war ihr Angebot, das die Zielgruppe nicht verstanden hat. Katrin hatte monatelang am falschen Hebel gedreht. 3 Gründe, warum "mehr machen" dein Business ausbremst Das Gewicht von "Mehr": Wenn Sichtbarkeit und Content zur Last werden. Grund 1: Du wirst effizienter darin, die falschen Dinge zu tun Das ist der Kern dessen, was wir die "Effizienz-Falle" nennen. Du merkst, dass etwas nicht läuft. Also optimierst du. Du wirst besser, schneller, professioneller. Leider in den Bereichen, die gar nicht dein eigentliches Problem sind. Du verfeinerst deinen LinkedIn-Auftritt, während deine Zielgruppe dein Angebot nicht versteht. Du baust einen eleganteren Funnel, während Interessenten gar nicht wissen, welches Problem du löst. Von außen sieht es nach Fortschritt aus. Doch du siehst, dass du dich im Kreis drehst. Grund 2: Du behandelst Symptome statt Ursachen "Zu wenig Kunden" ist kein Problem, es ist ein Symptom. Die naheliegende Reaktion? Mehr posten, mehr sichtbar sein. Doch das behandelt nur die Oberfläche. Die eigentliche Ursache liegt oft woanders: Vielleicht versteht deine Zielgruppe nicht, was sie bei dir bekommt. Vielleicht löst dein Angebot kein dringendes Problem. Vielleicht zieht dein Marketing die falschen Menschen an. Solange du Symptome bekämpfst, bleibt die Ursache bestehen. Und das Problem kommt immer wieder. Grund 3: Du siehst deinen eigenen Engpass nicht Hier kommt der Haken: Den echten Engpass siehst du meistens selbst nicht. Warum? Weil du Teil des Systems bist. Du steckst mittendrin. Das erzeugt automatisch blinde Flecken. Es ist wie beim Autofahren: Den toten Winkel kannst du nicht sehen, egal wie sehr du dich anstrengst. Dafür brauchst einen Rückspiegel oder jemanden, der von außen draufschaut. Deshalb vermuten viele Solo-Unternehmer ihren Engpass an einer Stelle … und der echte Engpass sitzt dort, wo sie ihn nicht sehen. Auf das Essenzielle reduziert heißt das, dass du dein eigenes Business nicht selbst analysieren kannst . Was stattdessen hilft: Das Engpass-Prinzip Es gibt ein Prinzip, das erklärt, warum "mehr machen" nicht funktioniert. Es heißt Engpass-Prinzip oder "Theory of Constraints". Die Idee ist simpel: Dein Business ist wie eine Kette. Und eine Kette ist nur so stark, wie ihr schwächstes Glied. Egal, wie sehr du die anderen Glieder verstärkst, die Kette reißt immer am schwächsten Punkt. Für dein Solo-Business bedeutet das: Solange du nicht weißt, wo dein Engpass liegt, verpuffen deine Bemühungen. Du arbeitest hart, doch am falschen Hebel. Die Lösung? Erst den richtigen Hebel finden, dann optimieren. Den blinden Fleck durchbrechen: Wo bricht deine Business-Kette wirklich? Wie du deinen Engpass systematisch identifizierst und aus der Effizienz-Falle herauskommst, erkläre ich ausführlich in diesem Artikel: Die Effizienz-Falle für Solo-Unternehmer: Warum dein Marketing keine Kunden bringt und wo der echte Hebel liegt . Unsere Erfahrung: Als wir selbst in der Falle steckten Bevor du denkst, das gilt nur für andere, Sandor und ich saßen selbst in genau dieser Falle. Als wir noch ganz frisch mit OverTheMaze unterwegs waren, also 2018/19, waren wir überzeugt: Unser Problem ist die Sichtbarkeit. Wir haben Content produziert, sind auf jedes Networking-Event gegangen, haben an allem geschraubt. Wir 2018 am Recherchieren und Craften von OverTheMaze. Bis uns ein Mentor von außen sagte: "Leute, euer Purpose-Angebot ist super, aber ihr löst ein Nice-to-have-Problem eurer Zielgruppe." Wir waren zu sehr in unserer Bubble. Business-Starter um uns herum fanden unser Angebot wertvoll. Doch der große Teil unserer Zielgruppe hat das dringende Problem dahinter nicht gesehen. Hätten wir es selbst herausgefunden? Ja, irgendwann sicher. Aber es hätte uns geschätzt 3 Monate länger gekostet, 3 Monate, die wir viel wertvoller nutzen konnten. Der Blick von außen hat also auch für uns einen Unterschied gemacht. Dein nächster Schritt: Raus aus dem Nebel Du weißt jetzt, warum "mehr machen" keine Strategie ist. Die Frage, die nun bleibt: Wo liegt dein Engpass? Eine Vermutung ist ein guter Anfang. Doch eine Vermutung ist noch keine Gewissheit. Und am falschen Hebel zu optimieren, kostet dich weitere Monate. Zwei Möglichkeiten, wie du jetzt weitermachen kannst: 1. Mach mit unserem Miro-Template deinen kostenlosen 360° Blitz-Check In ca. 20 Minuten bekommst du eine erste Einschätzung, in welchem der drei Business-Bereiche – Zielgruppe, Angebot oder Marketing & Sales – dein wahrscheinlichster Engpass liegt. 👉 [Hier geht's zum Blitz-Check] (Link kommt am 29.01.) 2. Bleib dran mit unserem Newsletter Regelmäßige Impulse für Solo-Unternehmer, die ihr Business mit Klarheit statt Aktionismus entwickeln wollen. Kein Spam, sondern Gedanken, die weiterbringen. Mit dem Klick auf den Button kommst du direkt auf die Anmeldeseite.
- 'Niemand kennt mein Business so gut wie ich' – Warum dieser 1 Gedanke dich dennoch im Kreis drehen lässt
Siehst du ihn? Der blinde Fleck, der dein Business-Wachstum unbemerkt bremst. "Niemand kennt mein Business so gut wie ich." Diesen Satz habe ich schon oft gehört. Von Kunden, von Kollegen, von mir selbst. Und er klingt absolut logisch. Du hast dein Business aufgebaut, jeden Prozess entwickelt, jede Kundengeschichte erlebt. Wer sollte also besser wissen, wo es hakt? Genau hier liegt die Falle. Dieser eine Gedanke, so einleuchtend er klingt, ist oft der Grund, warum sich Solo-Unternehmer Monate oder sogar Jahre im Kreis drehen. Sie arbeiten hart, probieren vieles aus und kommen trotzdem nicht vom Fleck. Das Problem war nie der fehlende Einsatz. Das Problem war, dass sie an den falschen Hebeln gedreht haben. In diesem Artikel zeige ich dir, warum das so ist und warum es nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun hat. Der Mythos: Wer kennt es besser als du? Lass uns den Gedanken erst einmal ernst nehmen. Du hast dein Business von Grund auf aufgebaut. Du kennst jeden Winkel, jede Stellschraube und jede Kundenreaktion. Du weißt, welche Angebote gut ankommen und welche nicht. Du erinnerst dich an jeden Fehler, den du gemacht hast. Die logische Schlussfolgerung: Wenn jemand erkennen kann, was in deinem Business nicht funktioniert, dann du. Richtig? Wer tief im Detail steckt, verliert oft den Blick für das große Ganze. Teilweise ja. Du kennst die Details deines Business besser als jeder andere. Das ist ein echtes Asset. Und gleichzeitig ist genau dieses tiefe Wissen der Grund, warum du bestimmte Dinge nicht siehst. Lass es mich erklären. Warum dieser Mythos so hartnäckig ist Dieser Gedanke 'Niemand kennt mein Business so gut wie ich' fühlt sich einfach richtig an. Und er wird ständig bestätigt: Du löst täglich Probleme in deinem Business. Du triffst Entscheidungen. Du siehst Ergebnisse. Das verstärkt den Glauben, dass du den vollen Überblick hast. Hier kommt die Effizienz-Falle ins Spiel. Die funktioniert so: Du merkst, dass etwas nicht läuft. Also machst du mehr. Mehr Content. Mehr Sichtbarkeit. Mehr Angebote. Mehr, mehr, mehr. Und das Problem? Du wirst immer effizienter darin, die falschen Dinge zu tun ( Mehr dazu in diesem Artikel ). Voller Einsatz an den falschen Hebeln: Wenn man effizient rudert und nicht vom Fleck kommt. Du optimierst Prozesse, die gar nicht das eigentliche Problem sind. Du investierst Energie in Bereiche, die bereits gut funktionieren. Und der echte Engpass? Der bleibt unsichtbar. Die unbequeme Wahrheit: Nähe erzeugt blinde Flecken Hier ist der Kern des Problems: Du bist Teil des Systems. Du steckst mittendrin. Und das erzeugt automatisch blinde Flecken. Den echten Engpass sieht man meistens selbst nicht. Nicht, weil man dumm ist oder sich nicht genug anstrengt. Sondern, weil man zu nah dran ist. Es ist wie beim Autofahren: Den toten Winkel kannst du nicht sehen, egal, wie sehr du dich anstrengst. Dafür brauchst du einen Außenspiegel oder jemanden, der von außen draufschaut. Was du nicht siehst, kann dich stoppen – egal wie gut du fährst. Machen wir noch ein Beispiel: Der Fisch sieht den See nicht, in dem er schwimmt. Du siehst dein Business nicht so, wie es ein Außenstehender sieht. Das ist keine Schwäche. Das ist schlicht menschlich. Dein Gehirn spielt dir Streiche Es kommt noch etwas dazu: Unser Gehirn ist darauf programmiert, Muster zu erkennen, auch wenn sie nicht da sind. Das führt zu typischen Denkfallen, die uns alle betreffen. Der Bestätigungsfehler sorgt dafür, dass du nur Beweise für das siehst, was du bereits glaubst. Du denkst, dein Problem ist Marketing? Dann wirst du überall Marketing-Probleme entdecken. Die anderen Bereiche rutschen aus dem Fokus. Die Verfügbarkeitsheuristik macht das, was gerade passiert ist, zum scheinbaren Hauptproblem. Letzte Woche ein schlechtes Verkaufsgespräch gehabt? Zack "Mein Problem ist Sales!" Dabei war es vielleicht nur ein Ausreißer. Und dann gibt es die Sunk Cost Fehleinschätzung: "Ich hab so viel Zeit in mein Angebot gesteckt, das kann nicht das Problem sein!" Du hältst an Dingen fest, in die du bereits investiert hast, selbst wenn sie dich bremsen. Manchmal ist das Loslassen der alten „Schätze“ der einzige Weg zur Rettung. Versteh mich richtig, Sunk Costs sind etwas sehr Valides und kommen in jedem Business vor. Du hast sechs Monate in die Entwicklung deines Signature-Programms investiert, ein professionelles Workbook erstellt und vielleicht sogar eine Plattform dafür aufgebaut. Das ist echte Arbeit, echter Wert. Die Frage ist nur: Hindert dich diese Investition daran, ehrlich hinzuschauen, ob das Programm in seiner jetzigen Form wirklich das löst, was deine Zielgruppe braucht? Sunk Costs werden erst dann zur Falle, wenn sie dich daran hindern, notwendige Anpassungen zu sehen. Diese Mechanismen, Bestätigungsfehler, Verfügbarkeitsheuristik und Sunk Cost Fehleinschätzungen, laufen unbewusst ab. Sie zu kennen hilft, sie komplett auszuschalten ist dennoch fast unmöglich. Unsere eigene Lektion Ich erzähle dir eine kurze Story aus unserem eigenen Business, weil ich glaube, dass sie das Thema greifbar macht. Als Sandor und ich OverTheMaze aufgebaut haben, waren wir nach kurzer Zeit überzeugt: Unser Problem ist die Sichtbarkeit. Also haben wir Content produziert, sind zu jedem Networking-Event gegangen, haben an allem geschraubt. Unser damaliges Purpose-Angebot für Business-Starter fanden alle in unserer Umgebung "immens wertvoll". Unsere Bubble bestätigte uns … der Markt leider nicht. Bis uns ein Mentor von außen sagte: "Leute, euer Purpose-Angebot ist super, ihr löst jedoch nur ein Nice-to-have Problem eurer Zielgruppe." Business-Starter hatten andere, dringendere Probleme als ihren Purpose zu finden. Ein Schritt heraus aus dem Labyrinth: Warum der Blick von außen Zeit und Nerven spart. Wir waren zu sehr in unserer eigenen Bubble. Hätten wir es irgendwann selbst herausgefunden? Sicherlich, doch dieser eine Blick von außen hat uns aus unserer Erfahrung drei Monate Zeit erspart. Drei Monate, die wir viel wertvoller nutzen konnten. Was "mein Business am besten kennen" wirklich bedeutet Lass mich den Mythos nicht komplett zerstören, sondern richtig einordnen. Beides ist wahr: Du kennst die Details deines Business am besten. Niemand sonst weiß, wie deine Kunden ticken, welche Prozesse funktionieren, welche Geschichte hinter deinem Angebot steckt. Und: Den Engpass siehst du oft nicht, gerade weil du so nah dran bist. Das ist kein Widerspruch. Das ist einfach die Realität. Dein Detailwissen ist wertvoll, es ersetzt nur nicht den Blick von außen. Die Business-Gleichgewicht: Detailwissen nutzen, ohne die Weitsicht zu verlieren. Deshalb vermuten viele den Engpass an einer Stelle … und der echte Engpass sitzt ganz woanders. Sie arbeiten an ihrem Marketing, während das Angebot unklar ist. Sie überarbeiten ihr Angebot, während die Zielgruppe nicht stimmt. Sie optimieren ihre Website, während der Sales-Prozess hakt. Dein nächster Schritt: Den blinden Fleck aufdecken Du kannst trotzdem herausfinden, wo es bei dir wirklich hakt. Nicht durch noch mehr Nachdenken im stillen Kämmerlein. Sondern durch einen strukturierten Check, der alle relevanten Bereiche deines Business beleuchtet. Im nächsten Artikel (wird am 29.01 veröffentlicht) zeige ich dir den 360° Blitz-Check, eine Methode, mit der du in kurzer Zeit eine fundierte Hypothese über deinen wahrscheinlichsten Engpass entwickelst. Keine vagen Vermutungen mehr, sondern ein klarer Ausgangspunkt. Denn eines ist sicher: Solange du nicht weißt, wo der Schuh wirklich drückt, ist jeder "nächste Schritt" ein Schritt ins Unbekannte.
- Die Effizienz-Falle für Solo-Unternehmer: Warum dein Marketing keine Kunden bringt und wo der echte Hebel liegt
Vielmals fehlt nicht viel, damit das Business wieder rund läuft. Du arbeitest viel. Wirklich viel. Dein LinkedIn-Content sitzt, dein Funnel ist technisch sauber, du hast dein Angebot schon mehrfach überarbeitet. Und trotzdem: Die Auftragslage gleicht einer Achterbahn. Mal läuft es, dann wieder wochenlang Flaute. Die naheliegende Reaktion? Noch mehr machen. Mehr Content. Neuer Funnel. Website überarbeiten. Doch genau hier lauert die Effizienz-Falle: Du wirst immer besser darin, die falschen Dinge zu tun. Du optimierst an Stellen, die gar nicht dein eigentliches Problem sind. In diesem Artikel erfährst du, warum das passiert und wie du mit 3 Fragen erkennst, wo dein Solo-Unternehmen wirklich hakt. Damit deine Energie endlich dort ankommt, wo sie den größten Unterschied macht. Inhalt des Artikels: Was ist die Effizienz-Falle und warum tappt fast jeder Solo-Unternehmer hinein? Das Engpass-Prinzip im Business: Warum deine Kette am schwächsten Glied reißt Die 3 typischen Engpässe in Solo-Unternehmen Warum du deinen Engpass alleine schwer findest (der blinde Fleck) 3 Fragen, die dir zeigen, wo dein Business wirklich hakt Dein nächster Schritt: Vom Raten zum Wissen Was ist die Effizienz-Falle und warum tappt fast jeder Solo-Unternehmer hinein? Die Effizienz-Falle funktioniert so: Du merkst, dass etwas in deinem Business nicht läuft. Also machst du mehr. Mehr Content, mehr Sichtbarkeit, mehr Angebote. Das Problem? Du wirst mehr und mehr effizienter darin, die falschen Dinge zu tun. Du optimierst deinen LinkedIn-Auftritt, obwohl deine Zielgruppe dein Angebot nicht versteht. Du baust einen neuen Funnel, obwohl Interessenten gar nicht wissen, welches Problem du löst. Du überarbeitest deine Website, obwohl das eigentliche Problem woanders liegt. Die Effizienz-Falle: Viel Bewegung, doch immer wieder am selben Punkt. Das Tückische: Von außen sieht es nach Fortschritt für dich aus, schließlich ist ja immer mehr vorhanden. Du bist beschäftigt, du bewegst dich. Doch du kommst nicht wirklich vom Fleck und das spürst du auch, wenn du kurz innehältst. Das Engpass-Prinzip im Business: Warum deine Kette am schwächsten Glied reißt Es gibt dazu ein Management-Prinzip, das ich während meiner Studienzeit gelernt habe und schön erklärt, das erklärt, warum das passiert. Es heißt Engpass-Prinzip oder "Theory of Constraints" . Die Idee ist simpel: Dein Business ist wie eine Kette. Und eine Kette ist nur so stark, wie ihr schwächstes Glied. Egal, wie sehr du die anderen Glieder verstärkst, reißt die Kette immer am schwächsten Punkt. Wenn du an den starken Gliedern arbeitest, verschwendest du Energie. Das schwache Glied bremst dich weiterhin aus. Das Engpass-Prinzip: Dein Business ist nur so stark wie sein schwächstes Glied. Für dein Solo-Unternehmen bedeutet das: Solange du nicht weißt, wo dein Engpass liegt, verpuffen deine Bemühungen. Du arbeitest hart, doch leider am falschen Hebel. Die 3 typischen Engpässe in Solo-Unternehmen In den meisten Solo-Businesses liegt der Engpass in einem von drei Bereichen. Und sie bauen aufeinander auf. Die 3 typischen Engpässe in Solo-Unternehmen bauen aufeinander auf: Zielgruppe, Angebot, Marketing & Sales. 1. Zielgruppe & Markt – Gibt es jemanden, der das will? Hier geht es um die Grundfrage: Gibt es Menschen, die dein Angebot wollen und dafür bezahlen können? Die Effizienz-Falle: Du postest regelmäßig auf LinkedIn, doch deine Zielgruppe ist gar nicht dort oder versteht nicht, dass du genau ihr Problem löst. Du wirst sichtbarer, jedoch bei den falschen Menschen. 2. Angebot & Service – Ist deine Lösung unwiderstehlich? Hier geht es darum, ob dein Angebot wirklich ein dringendes Problem deiner Zielgruppe löst und der Wert für sie klar erkennbar ist. Die Effizienz-Falle: Du überarbeitest regelmäßig deine Website-Texte und feilst am Wording. Das eigentliche Problem liegt jedoch woanders: Dein Angebot löst kein dringendes Problem, es ist lediglich ein "Nice-to-have" statt ein "Must-have". 3. Marketing & Sales – Wirst du gesehen und gebucht? Hier geht es darum, ob du gefunden wirst und ob Interessenten zu Kunden werden. Die Effizienz-Falle: Du investierst in Ads, Funnels und Content-Strategien. Deine Interessenten verstehen im Erstgespräch jedoch immer noch nicht, was sie bei dir konkret bekommen. Das Marketing bringt Leads, doch die Brücke zum Sales fehlt. Warum du deinen Engpass alleine schwer findest (der blinde Fleck) Hier kommt der Haken: Den echten Engpass siehst du meistens selbst nicht. Warum? Weil du Teil des Systems bist. Du steckst mittendrin. Das erzeugt automatisch blinde Flecken. Bei uns war es genauso. Wir hatten früh einen Sales-Prozess aufgesetzt, der aus unserer Sicht gut war und wir haben auch Fachbücher darüber gelesen. Trotzdem hat er uns nicht wirklich mit potenziellen Kunden verbunden. Wir haben viel experimentiert und optimiert, doch der Erfolg blieb aus. Den blinden Fleck im eigenen Business sieht man oft erst mit einem Blick von außen. Erst als wir uns Unterstützung von außen geholt haben, kam die Erkenntnis: Wir hatten Sales noch nicht druchdrungen. Wir dachten, wir sollten überzeugen. Dabei geht es darum, dem potenziellen Kunden alles zu geben, was er braucht, um selbst entscheiden zu können. Diese Erkenntnis, wäre sicherlich mehrere Monate später bei uns auch gekommen, doch mit der Unterstützung konnten wir unser Business beschleunigen. 3 Fragen, die dir zeigen, wo dein Business wirklich hakt Nun ist es natürlich so, dass nicht immer jemand von Außen sofort auf dein Business schaut, deswegen geben wir dir hier 3 Fragen, die du dir selbst beantworten kannst: 3 Fragen, die dir zeigen, wo dein Business wirklich hakt. Frage 1 – Zielgruppe & Markt Kannst du in einem Satz beschreiben, wer dein idealer Kunde ist und zwar so, dass ich, als Außenstehende, diese Person sofort in einer Menschenmenge erkennen würde? Frage 2 – Angebot & Service Wissen Interessenten sofort, welches konkrete Ergebnis sie bei dir bekommen oder erklärst du vor allem deine Methode und deinen Prozess? Frage 3 – Marketing & Sales Fühlen sich deine Verkaufsgespräche leicht an und enden oft mit einem "Ja" oder musst du viel überzeugen und nachhaken? Deine Antworten auf diese Fragen können dir Hinweise geben, wo dein aktueller Engpass liegen kann. Dein nächster Schritt: Vom Raten zum Wissen Du hast jetzt eine erste Vermutung, wo dein Engpass liegen könnte. Das ist ein wichtiger erster Schritt. Doch eine Vermutung ist noch keine Gewissheit. Und am falschen Hebel zu optimieren, kostet dich weitere Monate. Genau dafür haben wir den Business Kompass entwickelt: In 6 Stunden intensiver 1:1-Arbeit analysieren wir dein Business aus allen Perspektiven, identifizieren deinen echten Engpass und erstellen deine individuelle 90-Tage-Roadmap. Kein Raten mehr. Sondern Klarheit, wo du ansetzen musst. 👉 Erfahre hier mehr über den Business Kompass Typischen Fragen in der Effizienz-Falle als Solo-Unternehmer Warum funktioniert mein Marketing nicht, obwohl ich so viel mache? Weil Marketing nur dann wirkt, wenn Zielgruppe und Angebot stimmen. Wenn einer dieser Bereiche hakt (und sei es auch nur halb), verpufft selbst das beste Marketing. Du erreichst Menschen, doch nicht die richtigen, oder nicht mit der richtigen Botschaft. Wie erkenne ich den Engpass in meinem Solo-Business? Schau dir die drei Bereiche der Reihe nach an: Zielgruppe & Markt, Angebot & Service, Marketing & Sales. Der Engpass liegt meist "weiter vorne" in der Kette, als du denkst. Und oft brauchst du einen Blick von außen, um ihn wirklich zu sehen. Was ist der wichtigste Hebel für mehr Umsatz in meinem Business? Der Hebel, der am schwächsten Glied deiner Kette ansetzt. Das ist individuell. Für manche ist es die Zielgruppen-Klarheit, für andere das Angebot, für wieder andere der Sales-Prozess. Entscheidend ist: Erst den Engpass finden, dann optimieren.










