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Äußerlich erfolgreich, innerlich unsicher? 5 Anzeichen für die Business-Achterbahn

Ein geteiltes Bild: Links werfen Sandor und Conny von OverTheMaze lachend Konfetti, rechts schauen sie nachdenklich und fragend. Im Hintergrund rast ein Comic-Waggon mit einem ängstlichen Gesicht eine Achterbahn aus Business-Charts hinunter.
Schluss mit dem Auf und Ab: Warum sich dein Business wie eine Achterbahn anfühlt.

Nach außen hin läuft dein Business. Du hast Kunden, du hast Expertise, du zeigst Präsenz. Wenn jemand fragt, sagst du: "Läuft ganz gut."


Doch wenn du ehrlich bist, also wirklich ehrlich, dann fühlt es sich anders an.


Innerlich ist da dieses Auf und Ab. Die Freude über einen neuen Auftrag, gefolgt von der bangen Frage: "Und was kommt danach?" Die Erleichterung, wenn die Rechnung bezahlt ist, und gleichzeitig der Gedanke: "Wie lange geht das noch so?"


Dieses Gefühl hat einen Namen: die Business-Achterbahn.


In diesem Artikel zeigen wir dir 5 typische Anzeichen dafür und warum es nicht an deinem Einsatz liegt, wenn du dich darin wiederfindest. 

Inhalt des Artikels:


Anzeichen 1: Die Fassade steht doch dahinter bröckelt es

"Und, wie läuft's?" – "Ja, gut! Viel zu tun gerade."


Du kennst diese Antwort. Oder vielmehr gesagt diese Small-Talk-Floskel, die vielen suggeriert “Bitte frag nicht mehr nach”. Du gibst sie selbst regelmäßig. Auf Netzwerktreffen, beim Kaffee mit Bekannten, in der Familie.


Und ja, es stimmt auch irgendwie. Du hast Projekte, du arbeitest viel, du bewegst Dinge.


Eine Comic-Illustration einer blonden Frau im grünen Hoodie, die sich ein gelbes Smiley-Gesicht vor ihr müdes, erschöpftes Gesicht hält. Sie steht in einem Büro mit Computer und Kaffeetasse.
Außen das perfekte Lächeln, innen pure Erschöpfung. Der klassische Spagat in der Business-Achterbahn.

Doch innerlich sieht es anders aus. Da ist diese leise Stimme, die fragt: "Lohnt sich das eigentlich alles?" Du rechnest im Kopf durch, wie viele Stunden du investierst und was am Ende übrig bleibt. Du fragst dich, ob das so weitergehen kann.


Nach außen "super", nach innen ein Fragezeichen. Dieser Spagat kostet Energie. Mehr, als du dir vielleicht aktuell eingestehst.


Anzeichen 2: Die Liste der Versuche wird immer länger

Du hast schon einiges ausprobiert. Mehr gepostet. Das Marketing überarbeitet. Das Angebot geschärft. Die Website neu gemacht. Vielleicht sogar einen Kurs besucht oder dir für ein paar Wochen Unterstützung für deine Positionierung geholt.


Jeder einzelne Versuch fühlte sich richtig an, sogar logisch und sinnvoll. Du hast durch diese Versuche viel Wissen und Expertise angeeignet und versteht immer besser die Feinheiten des Unternehmertums.


Trotzdem: Die Ergebnisse blieben aus. Oder sie kamen kurz und verschwanden so schnell wie sie gekommen waren.


Ein Mann in einem blauen Kapuzenpullover schreibt frustriert "Plan Z" auf eine Pappe. Er steht neben einem riesigen Berg aus zerknüllten und weggeworfenen Strategiepapieren in einem modernen Büro.
Strategie-Hopping führt oft nur zu einem: Einem riesigen Berg an Papier und dem Gefühl, bei Plan Z festzustecken.

Diese Liste der Versuche kennst du gut. Vielleicht hast du sie sogar irgendwo aufgeschrieben. Und jedes Mal, wenn wieder etwas nicht zündet, kommt dieser Gedanke: "Was muss ich denn noch alles machen?"


Die ehrliche Antwort: Wahrscheinlich nicht mehr, sondern etwas anderes. Doch dazu weiter unten später mehr.


Anzeichen 3: Der Kalender spielt Achterbahn

Letzte Woche noch zwei Kundentermine am Tag, diese Woche gähnende Leere.


Dieses Muster kommt dir bekannt vor. Der Moment, wenn ein Projekt endet und du auf deinen Kalender schaust: "Okay … und jetzt?" Die Erleichterung nach einem intensiven Monat, direkt gefolgt von der Frage: "Wann kommt der nächste Auftrag?"


Dieses Auf und Ab ist anstrengend. Nicht nur finanziell, sondern auch emotional. Du kannst nicht planen. Du kannst nicht entspannen. Du bist ständig zwischen "zu viel" und "zu wenig".


Eine Frau fährt in einem Achterbahn-Waggon auf Schienen, die aus Kalenderblättern bestehen. Sie rast direkt in ein dunkles Loch, das mit einem Holzschild "Keine Aufträge" und Fragezeichen markiert ist.
Wenn der Blick in den Kalender kein Flow-Gefühl, sondern freien Fall auslöst.

Das Schrege dabei: Du arbeitest hart daran, dass es besser wird. Du machst Akquise, du pflegst Kontakte, du bist präsent. Und trotzdem fühlt sich die Auftragslage wie ein Glücksspiel an.


Anzeichen 4: Du sagst Ja, obwohl alles in dir Nein schreit

Vielleicht sind die folgenden Gedanken dir auch schon bei einem Auftrag durch gen Kopf:

  • Der Auftrag passt nicht wirklich

  • Der Kunde ist anstrengend

  • Das Projekt liegt außerhalb deiner Kernkompetenz, oder

  • Der Preis ist eigentlich zu niedrig


Und trotzdem sagst du Ja.


Weil die Alternative, ein leerer Kalender oder eine unbezahlte Rechnung, sich noch schlimmer anfühlt. Also nimmst du den Auftrag an. Üblicherweise realisierst du nach zwei Wochen, warum dein Bauchgefühl dagegen war.


Diese Kompromisse kosten Zeit, Energie, Nerven und ja, manchmal auch Geld. Das innere Gefühl, das eigene Business nicht wirklich im Griff zu haben, wächst.


Ein Mann sitzt lächelnd bei einem Video-Call am Schreibtisch und sagt in einer Sprechblase "JA!". Sein Schatten an der Wand hinter ihm bildet jedoch in großen, roten Buchstaben das Wort "NEIN".
Ein „Ja“ zum falschen Kunden ist oft ein „Nein“ zu deiner eigenen Energie.

Du bist nicht undankbar. Du weißt, dass Aufträge zu haben gut ist. Gleichzeitig wünschst du dir, dass du dir deine Kunden aussuchen kannst, statt zu nehmen, was gerade kommt.


Anzeichen 5: Der heimliche Gedanke, den du niemandem erzählst

Es gibt diesen Gedanken, der manchmal hochkommt. Meistens abends, wenn ein schwieriger Tag hinter dir liegt. Oder wenn du siehst, wie andere scheinbar mühelos wachsen.


"Bin ich vielleicht einfach kein guter Unternehmer?"


Du sprichst ihn nicht aus. Schon gar nicht laut. Denn eigentlich weißt du, dass du gut bist in dem, was du tust. Deine Kunden sind immens zufrieden. Deine Expertise ist echt. Du hast schon so viel erreicht.


Und trotzdem ist er da, dieser Gedanke. Leise, hartnäckig, unangenehm.


Eine blonde Frau betrachtet sich im Badezimmerspiegel. In der Reflexion trägt sie eine viel zu große goldene Krone, auf der "Unternehmer??" geschrieben steht.
Expertise vs. Selbstzweifel: Wenn die eigene Rolle sich plötzlich wie eine Nummer zu groß anfühlt.

Hier kommt die gute Nachricht: Dieser Gedanke ist ein Zeichen dafür, dass du ambitioniert bist, und dass dir dein Business wichtig ist. Du willst schnließlich mehr als nur irgendwie über die Runden zu kommen.


Er ist kein Zeichen dafür, dass du versagst. Im Gegenteil.


Was wir selbst erlebt haben – Unser 1. Purpose-Angebot

Wir kennen diese Achterbahn aus eigener Erfahrung.


Als wir mit OverTheMaze gestartet haben, hatten wir ein Angebot, das wir liebten: Business Purpose für Gründer. Wir waren überzeugt davon. Wir gingen zu Netzwerktreffen, hielten Vorträge, zeigten, wie wertvoll das ist.


In unserer kleinen Bubble sagten alle: "Genau das brauche ich zum Start!"


Der Markt? Der sah das anders.


Wir haben unsere Anstrengungen das Angebot bekannter zu machen verstärkt. Mehr Netzwerken. Mehr erklären. Mehr zeigen. Die Ergebnisse? Blieben aus oder ganz direkt gesagt die zahlenden Kunden blieben aus. Wertschätzung, wie toll es doch sei haben wir zu genüge bekommen, doch davon konnten wir uns nichts kaufen.


Ein Selfie von Sandor (Vordergrund, lächelnd), während Conny im Hintergrund am Boden und auf einem Tisch an großen Postern arbeitet. Auf den Postern ist das Wort "Stärken" und handgeschriebene Business-Konzepte zu sehen.
Hier bereiten wir gerade einer unserer ersten Purpose-Workshops vor (2019).

Erst als ein Mentor von außen auf unser Business schaute und eine einzige unbequeme Frage stellte, fiel der Groschen: Wir hatten am falschen Hebel gedreht. Nicht zu wenig, sondern einfach am falschen Ort.


Diese Erkenntnis hat dazu geführt, dass wir nicht mehr und mehr Marketing gemacht haben, sondern bei unserer Zielgruppe etwas verändert, damit wir die finden, die wirklich unser Angebot brauchen.


Es liegt nicht an deinem Einsatz

Wenn du dich in mehreren dieser Anzeichen wiederfindest, dann ist uns eines immens wichtig:


Es liegt nicht daran, dass du zu wenig machst. Es liegt daran, wo du deinen Einsatz hinrichtest.


Das ist die unbequeme Wahrheit hinter der Business-Achterbahn. Du kannst noch so viel arbeiten, noch so viele Versuche starten, wenn der Hebel nicht stimmt, verpufft die Energie ins Nirvana.


Ein Mann drückt mit rotem Gesicht und vollem Körpereinsatz gegen eine verschlossene Tür mit der Aufschrift "Marketing". Direkt daneben steht eine Tür mit der Aufschrift "Zielgruppe" weit offen.
Du drückst mit aller Kraft, doch vielleicht ist es die falsche Tür?

Müssen alle 5 Anzeichen auf dich zutreffen?


Nein. Jede Situation ist individuell, weil jeder sein Business und sein Leben anders gestaltet. Meistens sind es zwei oder drei Anzeichen, die besonders stark mitschwingen. Das reicht, um zu wissen: Da ist etwas, das sich ändern darf.


Die Frage ist nur: Was genau?


Warum das so ist und was du tun kannst

Die Business-Achterbahn hat eine Ursache. Und die liegt in fast allen Fällen tiefer als "mehr Marketing" oder "ein besseres Angebot".


Es gibt ein Prinzip, das erklärt, warum so viele Solo-Unternehmer trotz Einsatz nicht vorankommen und warum "mehr vom Gleichen" das Problem oft verschärft statt löst.


Wir nennen es die Effizienz-Falle. Wenn du darüber noch mehr erfahren willst, haben wir dir hier unseren Artikel “Die Effizienz-Falle – Warum mehr Einsatz nicht mehr Ergebnis bringt”.


Und wenn du auf dem Laufenden bleiben willst, wie du aus der Business-Achterbahn aussteigst: In unserem Newsletter teilen wir regelmäßig Impulse, die wir selbst im Business nutzen.


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Conny & Sandor

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