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Zielgruppe, Angebot oder Marketing? Die 1 Frage, die dir zeigt, wo du wirklich anfangen solltest

Conny und Sandor jonglieren drei bunte Bälle, die symbolisch für Zielgruppe, Angebot und Marketing stehen; darüber der Text "Wo fangen wir an?".
Zielgruppe, Angebot oder Marketing? Wo du heute wirklich anfangen solltest.

Deine Zielgruppe wirkt nicht mehr ganz stimmig. Dein Angebot fühlt sich irgendwie nicht rund an. Dein Marketing bringt dir nicht wirklich Kunden. Und je länger du darüber nachdenkst, desto mehr Baustellen siehst du.


Du weißt, dass du nicht alles gleichzeitig angehen kannst. Doch wo sollst du anfangen? Beim Marketing, weil da der Schmerz gerade am größten ist? Beim Angebot, weil du das Gefühl hast, es ist nicht gut genug? Bei der Zielgruppe, weil dir alle sagen, du musst spitzer werden?


Die Unschlüssigkeit ist in diesem Moment sehr real und sie kostet dich nicht nur Zeit, sondern auch Energie und Motivation.


Dabei gibt es eine einfache Frage, die dir sofort Klarheit gibt. Eine Frage, die dir zeigt, wo du wirklich anfangen solltest. 


Lust weiter zu Lesen? Schnapp dir einen Kaffee und wir zeigen dir, welche einfache Hierarchie dir bei der Entscheidung hilft.


Inhalt des Artikels:


Das Dilemma: Alles hakt – doch wo anfangen?

Hier ist, was wir oft beobachten: Wenn mehrere Dinge im Business nicht laufen, starten die meisten Berater und Coaches dort, wo es am einfachsten ist. Oder dort, wo sie sich am wohlsten fühlen. Oder dort, wo ihnen gerade irgendein Experte einen heißen Tipp gegeben hat.


Das Problem? Das ist selten der Schritt, der dich wirklich weiterbringt.


Nehmen wir eine Analogie um das Ganze zu verdeutlichen:

Manchmal arbeiten wir fleißig am Dach, streichen die Fassade, hängen neue Gardinen auf. Doch währenddessen steht der Keller bereits unter Wasser. Und dann wundern wir uns, warum das Haus trotzdem nicht bewohnbar ist?


Comic-Illustration einer Frau, die konzentriert das Dach eines Hauses streicht, während aus den Kellerfenstern Wasser schießt und das Fundament Risse zeigt.
Wer das Dach streicht, während der Keller flutet, wird im Haus nicht glücklich.

Im Business sieht das so aus: Du investierst Wochen in dein Marketing, postest regelmäßig, baust einen Funnel auf. Doch die Anfragen bleiben aus. Nicht weil dein Marketing schlecht ist, ja das gibt es auch, doch meistens liegt es daran, dass weiter unten etwas nicht stimmt.


Du arbeitest sozusagen am falschen Ende.


Die 1 Frage, die Klarheit schafft

Die Frage, die alles ordnet, lautet:


"Welche Ebene in meinem Business muss zuerst stabil sein, damit die anderen überhaupt funktionieren können?"


Denn dein Business hat eine natürliche Reihenfolge. Eine Hierarchie. Manche Dinge müssen passen, bevor andere wirklich langfristig greifen können.


Das klingt logisch, oder? Trotzdem ignorieren wir es ständig. Weil wir den schnellen Erfolg wollen. Weil uns jemand sagt, wir müssen "nur" mehr posten. Weil es sich sehr produktiv anfühlt, an der Oberfläche zu schrauben, statt tiefer zu graben.


Ein Stapel aus drei großen, schweren Steinblöcken in einer Comic-Stadtlandschaft; ein leuchtend blauer Pfeil zeigt auf den untersten, breitesten Stein.
Die wichtigste Frage: Ist dein Fundament stabil genug, um den Rest zu tragen?

Doch hier ist die einfache Wahrheit: 

Wenn das Fundament wackelt, hilft die schönste Fassade nichts.


Die 3 Ebenen deines Business

Lass uns dir die drei Ebenen zeigen, die in jedem Business aufeinander aufbauen, wie bei einem Haus.


Comic-Darstellung eines Hauses, das in drei klare Ebenen unterteilt ist: Ebene 1 (Zielgruppe), Ebene 2 (Angebot) und Ebene 3 (Marketing), worauf eine Frau zeigt.
Die natürliche Hierarchie: Erst das Fundament, dann die Wände, zum Schluss das Dach.

Ebene 1 – Das Fundament: Zielgruppe & Markt

Hier geht es um die grundlegendste Frage: Gibt es überhaupt jemanden, der will, was du anbietest?


Das Fundament ist stabil, wenn du klar beantworten kannst: 

Wen spreche ich an? Wo finde ich diese Menschen? Welche Probleme haben sie in ihren eigenen Worten? Und sind sie bereit und fähig, für eine Lösung zu bezahlen?


Wenn hier Unklarheit herrscht, wackelt der Rest des Business, egal, wie stark du versuchst alles zusammenzuhalten.


Ebene 2 – Die Mitte: Angebot & Services

Hier geht es darum, ob deine Lösung klar und attraktiv ist.


Die Mitte ist stabil, wenn ein Fremder innerhalb von zwei Sätzen versteht, was er bei dir bekommt. Wenn Interessenten sofort sehen, welches konkrete Ergebnis sie erwarten können. Wenn dein Angebot ein dringendes Problem löst und nicht nur ein "wäre nice zu haben".


Ebene 3 – Das Dach: Marketing & Sales

Hier geht es um Sichtbarkeit und Abschluss.


Das Dach funktioniert, wenn du regelmäßig von potenziellen Kunden gefunden wirst. Wenn du einen klaren, wiederholbaren Weg hast, wie Interessenten zu dir kommen. Wenn deine Erstgespräche zu Aufträgen führen.


Das Dach ist das, was alle sehen. Deshalb fangen so viele dort an. Doch das Dach kann nur halten, wenn Fundament und Mitte stabil sind.


Die goldene Regel der Priorisierung

Jetzt kommt der entscheidende Punkt:


Wenn mehrere Ebenen haken, schau zuerst auf die untere.


Die Ebenen bauen aufeinander auf. Du kannst das beste Marketing der Welt machen, wenn dein Angebot nicht klar ist, werden Interessenten nicht kaufen. Du kannst das attraktivste Angebot haben, wenn du die falsche Zielgruppe ansprichst, erreichst du niemanden, der es braucht.


Ein wackeliges Fundament reparierst du nicht mit einer schöneren Fassade.


Das bedeutet konkret: Bevor du am Marketing schraubst, prüfe dein Angebot. Bevor du am Angebot schraubst, prüfe deine Zielgruppe.


Immer von unten nach oben.


Zwei lachende Comic-Figuren schieben riesige Dominosteine an, die nacheinander mit „Zielgruppe“, „Angebot“ und „Marketing“ beschriftet sind.
Die goldene Regel: Wenn es hakt, liegt die Lösung meist ganz am Anfang.

Ein Beispiel aus der Praxis

Ein Kunde kam zu uns mit einer klaren Überzeugung: "Mein Problem ist das Marketing. Ich bin einfach nicht richtig sichtbar."


Er hatte schon einiges probiert. Mehr gepostet, ihre Website überarbeitet, sogar in einen neuen Funnel investiert. Die Anfragen? Blieben aus.


Als wir gemeinsam hinschauten, wurde etwas anderes klar: Sein Angebot war gut. Wirklich gut. Doch seine Zielgruppe verstand es nicht. Nicht weil das Angebot kryptisch geschrieben war, sondern weil es für mehr als eine Zielgruppe geschrieben war. 


Zusätzlich kam noch hinzu, dass diese Zielgruppen komplett gegensätzliche Bedürfnisse hatten und diese Bedürfnisse versuchte er alle unter einen Hut zu bringen. Das Ergebnis war, dass die Kommunikation die Zielgruppen mehr verwirrte, anstatt ihnen zu helfen Klarheit zu bekommen, ob das Angebot für sie passt oder nicht.


Ein Mann im blauen Hoodie schreit „Marketing“ durch ein Megafon vor einer Gruppe Menschen, die alle verwirrt und mit Fragezeichen über dem Kopf schauen.
Das beste Marketing nützt wenig, wenn die Botschaft die Zielgruppe nur verwirrt.

Unser Kunde hatte am Dach gearbeitet, während weiter unten, bei der Zielgruppe, etwas fehlte.


Als er sein Angebot, jeweils für die passenden Zielgruppen umformulierte, und zwar so, dass sich die Zielgruppen sofort wiederfanden, veränderte sich die Wahrnehmung. Plötzlich kamen Anfragen, ohne dass er mehr postete als vorher.


Die Sichtbarkeit war nie das Problem. Das Fundament, die Zielgruppe, war es. 


Und ja, egal, wie viel du schon an deiner Zielgruppe gefeilt hast, wenn du deine Zielgruppe emotional und rational nicht richtig spüren kannst, dann ist halt einfach Hopfen und Malz verloren! 


So findest du deine Startebene

Du willst wissen, wo du jetzt anfangen solltest? Hier ist der einfachste Weg:


Geh die drei Ebenen von unten nach oben durch. Stell dir bei jeder Ebene ehrlich die Frage: Ist das bei mir stabil genug oder hakt es hier?


Fang beim Fundament (Zielgruppe) an. Wenn dort alles passt, geh eine Ebene höher. Wenn nicht, hast du deinen Startpunkt gefunden.


Nicht das Dach. Nicht das Schönste. Nicht das Einfachste. Sondern das, was zuerst stabil sein sollte, damit du regelmäßig mehr Aufträge kriegst.


Zwei Comic-Charaktere prüfen ein Whiteboard mit einer dreistufigen Checkliste: „Fundament stabil?“, „Wände stabil?“ und „Dach dicht?“.
Der Blick auf die Checkliste: Wo wackelt es bei dir gerade am meisten?

Wenn du eine strukturierte Methode möchtest, um alle drei Ebenen systematisch zu prüfen, schau dir unsere Anleitung zum 360° Blitz-Check an (Link kommt am 28.01., da ich gerade noch daran schreibe). Dort führen wir dich Schritt für Schritt mit einem Miro-Template durch, damit du nicht raten musst, sondern siehst, wo es wirklich hakt.


Klarheit statt Chaos

Mehrere Baustellen im Business zu haben, ist normal. Es ist kein Zeichen dafür, dass du etwas falsch machst. Es ist ein Zeichen dafür, dass dein Business lebt und wächst.


Der Unterschied liegt darin, wie du damit umgehst.


Geteiltes Bild: Links eine gestresste Frau mit einem Chaos-Wollknäuel auf dem Kopf, rechts dieselbe Frau lächelnd mit einer leuchtenden Glühbirne als Symbol für Klarheit.
Vom Wollknäuel im Kopf zur klaren Strategie für dein Business, die Entscheidung liegt bei dir.

Du kannst dich von der Fülle lähmen lassen und an zehn Dingen gleichzeitig herumschrauben. Oder du stellst dir die eine Frage, die Klarheit schafft: Welche Ebene muss zuerst stabil sein?


Und dann fängst du dort an. Nicht überall. Nur dort 😉.


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