top of page

In 10 Minuten gestartet, 7 Stunden gewonnen: Wie ich mir als Unternehmerin Fitness zur täglichen Habit gemacht habe und was das jetzt mit LinkedIn zu tun hat 😉

Conny von OverTheMaze lächelt in die Kamera, im Hintergrund ein Laptop-Bildschirm mit einem Zoom-Call und ein Monitor mit einem Workout-Video.
Mein neues tägliches Ritual, auch mit Sandor zusammen 😉.

Anna Koschinski hat bei ihrer Blognacht einen wunderschönen Impuls in den Raum gestellt: "Glückwunsch! Du bekommst eine Stunde geschenkt." Ich saß da, habe kurz innegehalten und bin sofort ins fröhliche Nachdenken geraten.


Ich liebe es, anderen Menschen etwas zu schenken und ihnen damit eine Freude zu machen. Doch in diesem Moment habe ich mich ernsthaft gefragt: Wann habe ich mir eigentlich das letzte Mal selbst etwas geschenkt?


Die Antwort kam schneller als erwartet. Eine Stunde schenken bedeutet für mich: Ich schenke mir Energie. Und genau darum dreht sich dieser Artikel.


Inhalt des Artikels:


Eine Stunde geschenkt und was ich damit gemacht habe


Der Impuls von Anna hat mich direkt an ein Objective erinnert, das ich mir in unseren OKRs für OverTheMaze in diesem Quartal gesetzt habe:


Bewegung & Energie: 

Ich fühle mich fit und kraftvoll in meinen Bewegungen, während ich durch bewusste Pausen für anhaltende mentale Frische sorge.


Screenshot des OKR Q1 Dashboards von Conny bei OverTheMaze. Das Objective "Bewegung & Energie" ist links sichtbar, daneben vier Key Results mit Zielen und Fortschrittswerten für Jänner und Februar: Workout-Frequenz 67%, Somatic Yoga 61%, Oura Readiness 101%, Schlaf-Balance 99%.
Mein OKR Q1 Dashboard mit dem Objective "Bewegung & Energie" mit allen 4 Key Results.

Damit ich dieses Ziel in Q1 tatatsächlichrreiche, habe ich mir 4 Key Results gesetzt. Eines davon lautet: 


Workout-Frequenz

Ich mache pro Woche erfolgreich 5x ein Workout (HIIT, Cardio Yoga oder Barre-Workout).


Eine Stunde zu bekommen bedeutete für mich also: Zeit, über meine Energie nachzudenken. Und über die Gewohnheit, die ich gerade aufbaue, um genau den Raum dafür zu haben.


10 Minuten. Mehr wollte ich gar nicht.

Ende Dezember habe ich entschieden, wieder regelmäßig Sport zu machen. Aber ich wollte es diesmal anders angehen als früher. Ich wollte keinen übermotivierten Start mit direkt der Zielzeit von 20-Minuten-Workout hinlegen, um dann gleich eine Woche später wieder nichts zu machen.


Ich habe bewusst klein angefangen. 10 Minuten. Das war meine Habit Line – meine persönliche Untergrenze. Das Ziel war nicht, das perfekte Workout zu absolvieren, sondern schlicht und einfach: jeden Tag auf der Matte zu stehen 😀.


Hinter diesem Ansatz steckt die 2-Minuten-Regel: Eine neue Habit soll sich so einfach anfühlen, dass man sie gar nicht nicht machen kann. Erst wenn die Habit sitzt, steigert man die Dauer. Und genau das habe ich gemacht. Aus 10 Minuten wurden 12, dann 15, dann 18 - und heute bin ich 20 Minuten.


Die Matte liegt schon auf dem Boden noch vor dem 1. Kaffee

Eine Habit allein durch Willenskraft aufrecht zu erhalten, ist mühsam. Ich habe deshalb zwei konkrete Ankerpunkte in meinen Morgen eingebaut.


Vor dem ersten Kaffee lege ich die Fitnessmatte auf den Boden. Das ist mein Trigger, eine kleine, simple Handlung, die meinem Gehirn sagt: jetzt ist Bewegungszeit. Die Matte liegt einfach da. Ich muss nichts entscheiden.


Und nach dem Workout höre ich ganz bewusst Musik, also 1 Lied, etwas, das ich sonst am Morgen nie mache. Das ist meine Belohnung. Diese Kombination nennt sich Temptation Building: Eine Aktivität, die sich gut anfühlt, wird direkt mit der neuen Habit verknüpft. So entsteht eine positive Erwartungshaltung statt Widerstand.


Der Effekt ist erstaunlich: Die Matte auf dem Boden reicht mittlerweile, dass ich nicht überlege zu kneifen. Kein Nachdenken, kein Verhandeln mit mir selbst 😉.


Das Paradoxon: Weniger ist manchmal mehr

Natürlich gab es Tage, an denen die Motivation einfach nicht da war. So ein Morgen, an denen ich am liebsten die Matte schnell wieder weggeräumt hätte.


Was mich gerettet hat?


Ich hab’ nicht aufgehört, ich bin zurückgegangen. Auf 10 Minuten, also meine Basis (meine Habit Line). Anstatt zu denken "heute schaffe ich das nicht", habe ich mir erlaubt: "Heute reichen 10 Minuten vollkommen."


Und dann kam der Wozu-Gedanke: Wozu mache ich das? Nicht aus Pflicht, sondern weil ich mir Energie schenken will. Weil ich kraftvoll und fit durch unser Business gehen möchte. Das hat mich wieder auf die Matte gebracht, auch an schwierigen Tagen.


Das Paradoxon beim Habit-Aufbau: Wer immer 100% gibt, gibt oft bald 0%. Wer sich erlaubt, manchmal 50% zu geben, bleibt langfristig dabei.


Jänner: 5 Stunden. Februar: 7 Stunden. Ich war selbst überrascht.

Ende Februar habe ich mal nachgesehen, wie viel ich mich eigentlich bewegt habe. Und ich war wirklich überrascht.


Im Jänner: 5 Stunden Fitness. Im Februar: 7 Stunden. Das mag auf den ersten Blick nicht riesig klingen. Doch wenn ich bedenke, dass ich mit 10 Minuten täglich begonnen habe, dann ist das eine Menge geschenkte Energie.


Screenshot der Journey App mit zwei Monatsansichten nebeneinander: Links Jänner 2026 mit 5 Stunden Gesamttrainingszeit, rechts Februar 2026 mit 7 Stunden. Zahlreiche blaue Tage markieren die absolvierten Workouts
Die Journey App von DownDog zeigt was kleine, tägliche Schritte in zwei Monaten bewirken können.

Mein Oura Ring zeigt es noch deutlicher: Seit Jänner ist meine Aktivität sichtbar hochgegangen im Vergleich zu den Monaten davor. Kleine Schritte, täglich wiederholt, das ergibt eine coole Summe 😀.


Screenshot der Oura Ring App mit dem Monatsverlauf des aktiven Kalorienverbrauchs von August 2025 bis März 2026. Ein pinker Pfeil zeigt auf den Wendepunkt ab Jänner 2026, ab dem die Aktivitätskurve deutlich und kontinuierlich ansteigt.
Der durchschnittliche Kalorienverbrauch lügt nicht: Seit Jänner ist meine Aktivität deutlich gestiegen. Der Pfeil zeigt genau den Wendepunkt.

Und das Beste daran: Ich habe mir diese Zeit nicht abgezweigt, ich habe sie mir geschenkt. Jeden Morgen, in kleinen Portionen, mit Musik danach.


Und jetzt? LinkedIn bekommt seine Stunde.

Während ich bei Annas Blognacht über den Impuls nachgedacht habe, ist mir klar geworden: Genau dieselbe Methode, die meine Fitness-Habit aufgebaut hat, kann ich jetzt auf einen Wunsch an mich in unserem Business übertragen.


Mein nächstes Ziel: Eine tägliche LinkedIn-Habit aufbauen. Kommentieren, präsent sein, Verbindungen knüpfe, und zwar regelmäßig und ohne Overload.


Und dieser Artikel hier? Er ist mein Startschuss. Durch die Reflexion beim Schreiben habe ich gemerkt: Ich weiß bereits, wie es geht. Klein anfangen. Einen Trigger setzen und eine kleine Belohnung damit verknüpfen. Und wenn’s Mal weider an Motivation mangelt, gehe ich einfach auf meine Habit Line zurück.


Die Fitness-Habit hat mir wieder mal gezeigt: Es funktioniert. Jetzt bin ich gespannt, was in zwei Monaten in meiner LinkedIn-Statistik steht.


Deine geschenkte Stunde, was machst du daraus?

Eine Stunde geschenkt zu bekommen, klingt nach Luxus. Dabei steckt sie oft in kleinen, täglichen Entscheidungen: 


Fange klein an und bleib dran. Schenke dir etwas, das dir Energie gibt.


Ob Fitness, Schreiben, Lesen oder, wie bei mir bald, täglich auf LinkedIn: Das Prinzip ist immer dasselbe. 


Und jetzt bist du dran: Welche Habit willst du dir schenken? Schreib sie in die Kommentare, ich bin ehrlich gespannt, was bei dir gerade wartet, um gestartet zu werden.

Comments


Wir sind

Conny & Sandor

Als 360° Business Developer unterstützen wir dich dein Business so weiterzuentwickeln, dass du mit Freude dein Business lebst und nachhaltig wirksam wirst.

Freude am Business?

Lass dich inspirieren und abonniere unseren Newsletter

bottom of page