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- 12. Februar 2026 in 12 Business-Bildern
Titel Gestern habe ich mich so richtig auf heute, den 12. gefreut 😀! Denn ich wusste bereits, dass heute immens coole Dinge passieren. Komm! Ich nimm dich mit auf meinen Business-Day der mit Lynx 😺 startet. Mit Lynx auf der Schoß, kann der Tag nur gut werden. Mit Kaffee und Lynx startet es sich einfach gemütlich und ruhig. Gleichzeitig hab ich meine grauen Gehirnzellen mit meinem neuen Lieblingsspiel Duolingo trainiert. Yepp, du hast richtig gehört, Duolingo, die Sprach-App ist für mich wie ein Spiel. So kann ich in die französische Sprache wieder mal eintauchen, ohne Stress, nur mit dem Ziel altes erneut hervorzukramen 😉. Heute haben Sandor und ich beim Schlaf eine 👑 von Oura bekommen. Da Sandor und ich beide Oura-Ringe (Smarte Ringe, die biometrische Gesundheitsdaten erfassen) haben und gemeinsam in der App in unserem Circle "OverTheMaze" sind, kann ich nicht nur schauen, wie ich gemäß der App beieinander bin, sondern auch Sandor. Insgesamt helfen uns die Richtwerte von unserer Readiness und Sleeping-Score abzuschätzen, wie viel Energie man selbst für den Tag hat. Falls die Scores mal nicht so hoch sind, können wir auf unseren Körper hören, anstatt nur dem Kopf recht zu geben, dass wir hammermäßig performen müssen 😇. Hinter den Vorhang und auf in die Arbeit! Nun mache ich mich auf den Weg zur Arbeit. Was heute bedeutet: Treppe rauf in unser Loft-Büro bei mir zu Hause. Natürlich darf für mich der Tee nicht fehlen! Name, Beschreibung und Logo. Alles da, jetzt muss ich nur noch publish klicken. Die erste Heldentag heute ist, dass ich endlich meinen neuen LinkedIn-Newsletter "Raus aus der Achterbahn" sichtbar mache. Denn seit 2 Wochen schreibe ich bereits Artikel vor (4 an der Zahl) und tüftle am Namen und der Beschreibung rum. Gestern dachte ich dann: "Auf was wartest du eigentlich Conny? Mach endlich Nägel mit Köpfen, so wie ihr es euren Kunden empfiehlt". Also, gesagt getan 😀. Der Fokus des Newsletter ist, dass ich aktuelle Studien und Research-Ergebnisse fokussiert für Einzelunternehmer finde und analysiere. Daraus erstelle ich alleine oder mit Sandor zusammen konkrete Hebel für mehr Business-Klarheit. Falls ich dich neugierig gemacht habe, mein erster Artikel heißt "Warum dein Verkaufsgespräch zu spät kommt – die 80%-Regel". OKR's als Spiegel für die Business-Entwicklung. Das Bild zeigt perfekt, was für mich und Sandor OKR (Objective and Key Results) sind: Ein Spiegel, der zeigt, ob wir unseren Fokus halten oder nicht. Aktuell sind es noch 7 Wochen im 1. Quartal und wir haben uns jeweils 3 Objectives vorgenommen und davon ist 1 Objective gemeinsam. Resümée bei mir ist, dass ca. 50% der Key Results grün sind, ein paar orange und etwas 20% davon rot. Das zeigt mir sehr schön, dass ich mich wieder mehr fokussieren sollte, wenn ich die OKR's erreichen will. Und da ich das immer noch will, kann ich mich nun selbst "is Füdli klemme" (in den Hintern kneifen), wie ich gerne auf Schweizerdeutsch sage 😅. Mein Basteln hat sich gelohnt. Auf jeden Fall aus meiner Sicht. Erst im Jänner war im Business-Coaching bei Martin Steiner. Dabei habe ich meine eigene Blockade zum Thema "LinkedIn Messaging dranbleiben" gelöst. In die Tiefe möchte ich hier jetzt nicht gehen (das wäre gleich ein eigener Artikel), doch was ich immens cool finde ist, dass ich als Ergebnis mir ein neues Spiel gebastelt habe, das heute auch wieder zum Einsatz kommt. Kurz die Spielregeln von "Conny's Hürdenlauf 😀": Fokus auf meine Kernelemente beim Messaging "Leichtigkeit, Struktur, Reflexion" Frage beantworten: Was ist mein Wunsch an mich und an den Empfänger? Jede Message ist wie ein Edelstein und darf über die lächelnde Hürde springen Mit diesem Spiel bewirke ich nicht nur dass ich regelmäßig DM's schreibe, sondern es macht auch noch so richtig viel Freude. Sandor auf dem Laptop und unser HIIT-Training auf dem angeschlossenen Monitor. Nachdem Sandor und ich an 2 Standorten arbeiten, machen wir unser Daily remote. Doch damit nicht genug, seit Jahresanfang machen wir auch Sport am Mittag, dabei nutzen wir die App DownDog und wenn wir nicht am gleichen Ort sind, wird einfach der Screen geshared, damit wir gemeinsam unser HIIT-Training machen können 😊. Kürbis, Karotten und Couscous – das kann nur gut kommen. Bevor es ab unter die Dusche geht, wird noch gekocht und zwar gleich so viel, dass auch was für’s Abendessen da ist. So mache ich es mir leicht, vor dem Co-Blogging noch was zu essen. Noch kurz ein Blick ins Kunden Miro-Board, bevor ich unsere Message versende. Wieder oben im Büro (sind ja zum Glück nur ein paar Treppen 😉), geht's an unser Housekeeping wie wir es liebevoll nennen. Immer 6 Monate, nachdem Kunden mit uns zusammengearbeitet haben, schließen wir das gemeinsame Miro-Board. Damit der Kunde nicht plötzlich überrascht wird, dass das Miro-Board nicht mehr vorhanden ist, versenden wir noch eine WhatsApp Nachricht zur Info. Gleichzeitig ist es der ideale Zeitpunkt zu fragen, wie es dem Kunden geht und manchmal, da treffen wir uns auch zu einem Online Business-Coffee. Diese Calls genieße ich sehr, weil wir da sehen, wie sich der Kunde und sein Business weiterentwickelt haben und das ist mega interessant 😀. Kuschelalarm im Quadrat 🤗. Und bevor ich mich nun in unsere Buchhaltung vertiefen darf, maunzt mich Lynx vorwurfsvoll an (so mal meine Interpretation). Ihr einziges Verlangen in diesem Moment ist kuscheln. Sie bekommt, was sie will und ich bekomme ein Foto von ihr. Perfekter Tausch 😸. Eine verdrehte Welt für viele: Ich liebe Buchhaltung 😇 Wenn ich unsere Buchhaltung mache, steht meistens alles Kopf. Jetzt vielleicht nicht so wie du denkst, denn wenn ich sage ich freue mich auf unsere Buchhaltung, verstehen das die wenigsten Unternehmer. Und gleichzeitig, habe ich schon lange aufgehört mich selbst zu fragen wieso. Ich genieße es einfach, dass bei OverTheMaze die Finanzen ohne raunen gemacht werden 😅. Titel Nun ist es 20:00 Uhr und wir sind alle im Co-Blogging angekommen. Gabi hat ihren 12 von 12 auch veröffentlicht, wo dich ein Dackel mit einem süßen Dackelblick ansieht. Ich finde es ja immer immens cool wie leicht Gabi das Schreiben fällt und deshalb möchte ich dir einfach mal ihren Kurs "KREativ mit Gabi – Schreib dich frei in 6 Wochen" der höchstwahrscheinlich im April startet verlinken. Und Nadine ist die umtriebige FinanzQueen mit Fokus auf ETF's. Sie kam direkt von ihrem Jahresprogramm "Queenvestment Circle" ins CoBlogging, wobei sie auch ein kleineres Angebot hat zum Thema "Invest like a Queen". Diese kleine feine Runde besteht bereits seit über einem Jahr und wir schreiben nicht nur nebeneinander, sondern lernen auch gleichzeitig immer wieder Neues. "Merci 💚, dass du dä chunterbuntä Tag mit mir erläbt hesch!" (Merci 💚, dass du diesen kunterbunten Tag mit mir miterlebt hast) Du hast gerade einen Einblick bekommen, wie wir unser Business leben – individuell, effektiv und mit Freude. Du möchtest das auch für dich? Dann hol dir unsere regelmäßigen Impulse für Solo-Unternehmer, die ihr Business mit mehr Leichtigkeit und weniger Rätselraten führen wollen 🤩. Mit dem Klick auf den Button kommst du direkt zur Newsletter-Anmeldeseite.
- „Warum eigentlich nicht?“ – Was wir unserem früheren Ich über Mut zur Nische sagen würden
Manchmal braucht es nur eine mutige Entscheidung, um ins Schwarze zu treffen. Dieser Blogartikel ist in der Blognacht von Anna Koschinski entstanden. Anna hat das Thema „Warum eigentlich nicht?“ mitgebracht und bei mir hat es sofort Klick gemacht. Denn genau diese Frage hat vor 4 Jahren eine Entscheidung ins Rollen gebracht, die unser Business bei OverTheMaze grundlegend verändert hat. Es ging um die Nische. Um die Angst, sich spitzer zu positionieren und dadurch Kunden zu verlieren. Spoiler: Die Kunden, die wir „verloren“ haben, waren nie da. Deshalb schreibe ich heute an unser früheres Ich, und ja so würde ich definitiv an uns schreiben, damit ich uns wachrütteln kann 😉. Also an Conny und Sandor, die damals noch unschlüssig waren. Und wer die Geschichte lieber als Wirtschaftsmärchen aus dem Wirtschaftswald von mir geschrieben lesen möchte, hier entlang . Liebe Conny 🌞, lieber Sandor 🤠 vor 4 Jahren, ich weiß genau, wo ihr gerade steht. OverTheMaze läuft seit gut 3 Jahren. Ihr macht richtig gute Arbeit mit euren Kunden. Die Zusammenarbeit macht Freude, die Ergebnisse stimmen und ihr bekommt geniales Feedback. Dazu schon mal Gratulation 🥳! Und trotzdem nagt da dieses Gefühl: Es müsste doch eigentlich besser laufen. Ja, ja ich weiß ihr ignoriert dieses Gefühl gerne, doch jetzt bleibt mal kurz bei mir und hört mir zu. Eure Kommunikation nach außen ist so breit aufgestellt, dass sie für „alle Solo-Unternehmer“ passen soll. Klingt vernünftig, oder? Je breiter das Netz, desto mehr Fische. So die Theorie. In der Praxis ist es eher so: Euer Weg ist breit genug für alle und genau deshalb kommt niemand wirklich bei euch an. Denn wenn alles für alle passt, fühlt sich niemand konkret angesprochen. Eure Botschaft geht im Rauschen unter. Und die Menschen, die wirklich perfekt zu euch passen würden? Die laufen an eurem breiten Weg vorbei, ohne ihn überhaupt zu bemerken. Wieso sollten sie auch, sie werden ja nicht direkt angesprochen. Ich schreibe euch heute, weil ich und Sandor 4 Dinge wissen, die ihr noch nicht erkannt habt. Und weil ich mir wünsche, dass ihr den Mut findet, mehr in die Nische zu gehen. Wobei, Spoiler, ihr findet den Weg eh und zwar auf einer Parkbank in Graz 😉. Ihr sagt „Nein“ zu Kunden, die gar nicht da sind Ich weiß, was euch gerade am meisten Angst macht: „Wenn wir uns spitzer positionieren, verlieren wir potenzielle Kunden!“ Dieser Satz klingt so logisch. So vernünftig. So unumstößlich. Nur: Schaut mal genau hin. Welche Kunden verliert ihr denn? Die, die gerade in Scharen bei euch anklopfen? Eher nicht, oder? Ihr habt Angst, „Nein“ zu sagen, zu Menschen, die noch gar nicht vor eurer Tür stehen. Ihr klammert euch an ein Potenzial, das bisher vor allem eins ist: Ein Gedanke in eurem Kopf 🫢. Und der erste Schritt in die richtige Richtung ist nicht „Nein“ zu sagen, sondern zu erkennen, dass es kein „Nein“ braucht, weil die Kunden, die ihr fürchtet zu verlieren, nie da waren. Sorry, doch diese radikale Ehrlichkeit ist jetzt mal notwendig. Und bleibt dran, auch wenn der Brief ein bisschen länger ist, ich versprech’ euch ihr werdet von den Erkenntnissen profitieren 😊. Die Klarheit kommt durch die Entscheidung, nicht durch die Kunden Jetzt kommt der Teil, den ich am liebsten mag. Der Nachmittag im Park in Graz. Ihr werdet auf einer Bank sitzen. Es ist ein entspannter Tag. Und einer von euch sagt: „Warum eigentlich nicht? Warum positionieren wir uns nicht mal spitzer? Nur auf Berater und Coaches, die 360° Business Development wirklich schätzen?" Und dann kommt der Satz, der alles verändert: „Was kann schon passieren? Wenn es nicht funktioniert, entscheiden wir in 2 Monaten einfach neu." So undramatisch. So leichtgewichtig. Und gleichzeitig so mutig. Was dann passiert, ist für euch überraschend, obwohl ihr den Effekt ja schon kennt: Die Klarheit kommt sofort. Nicht erst, wenn die ersten neuen Kunden kommen. Nicht erst, wenn die Zahlen stimmen. Sondern in dem Moment, in dem ihr die Entscheidung trefft. Plötzlich wisst ihr, für wen ihr schreibt. Eure Worte werden schärfer. Eure Botschaft wird greifbarer. Nicht weil ihr einen Copywriting-Kurs gemacht habt, sondern weil ihr innerlich klar seid. Und diese innere Klarheit strahlt nach außen. In jedem Post, in jedem Gespräch, in jeder Zeile auf eurer Website. Geduld gehört dazu, doch die Energie ist sofort da Jetzt muss ich direkt mit euch sein. Denn ich will euch hier kein Märchen erzählen, in dem sich über Nacht alles ändert. Okay, wenn ihr eine Wirtschaftswaldgeschichte von euren Maskottchen lest, das ist ein Märchen, jedoch mit ganz vielen realen Körnern drin 😀. Nach eurer Entscheidung im Park werden nicht plötzlich die Anfragen hereinströmen. Eure Inbox wird nicht überquellen. Es wird keine magische Wende am nächsten Morgen geben. Was sich sofort ändert, ist etwas anderes: Eure Energie. Der innere Shift. Dieser Drive, der sich einstellt, wenn man weiß, wohin man will. Ihr werdet aufwachen und Lust haben, an eurem Business zu arbeiten, weil sich alles stimmiger anfühlt. Weniger Reibung, mehr Fluss. Und dann, nach ungefähr 3 Monaten, passiert es: Die Interessierten, die anklopfen, passen. Nicht alle auf einmal. Kein plötzlicher Ansturm. Aber stetig. Menschen, die sich von eurer Botschaft angesprochen fühlen, weil sie endlich klar genug ist. Ihr stellt Hinweisschilder am Weg auf, also euer Marketing, nicht um anderen den Weg abzunehmen, sondern um zu zeigen: Hier ist jemand schon durchgekommen. Und nach und nach folgen die, die diesen Weg auch gehen wollen. Die Entscheidung ist gar nicht so endgültig, wie sie sich anfühlt Und zum Schluss, der vielleicht wichtigste Punkt. Denn ich kenne euch. Ihr beide denkt gerade, diese Entscheidung ist strategisch und systemisch immens relevant. Ja, das ist sie, doch erinnert euch an euren eigenen Satz im Park: „Wenn es nicht funktioniert, entscheiden wir in 2 Monaten einfach neu. Mehr nicht.“ Dieser Satz nimmt euch den ganzen Druck raus (das wird übrigens nicht das letzte Mal sein 😁). Denn eine Positionierung ist keine Tätowierung. Sie ist eine Richtung, die ihr einschlagt. Und wenn der Weg nicht passt, biegt ihr ab. So einfach. Also, liebe Conny, lieber Sandor: Traut euch. Nicht weil es garantiert funktioniert, sondern weil „Warum eigentlich nicht?“ die ehrlichere Frage ist als „Was könnte passieren?“ Der mutigste Schritt ist der erste. Danach wird jeder weitere leichter. Eure Conny, 4 Jahre, später P.S.: Spoiler – Ihr musstet euch nach 2 Monaten nicht neu entscheiden 😉. Die Nische Berater, Coaches und Experten passt super zu euch. Der erste Schritt wartet nicht auf Perfektion Wenn ich mir diese Geschichte heute so durchlese, fällt mir auf: Unser größtes Hindernis war nie der Markt. Es waren nicht die Kunden. Es war nicht einmal die Positionierung selbst. Es war die Annahme, dass der Weg komplexer ist, als er tatsächlich ist. Genau das erleben wir auch bei den Unternehmern, mit denen wir heute arbeiten. Die Angst vor der Veränderung fühlt sich oft größer an als die Veränderung selbst. Und manchmal braucht es nur drei Worte, um ins Gehen zu kommen: „Warum eigentlich nicht?“ Wenn du diese Reise lieber als Wirtschaftsmärchen erleben möchte, in der Funkenschweif 🐿️ und Glitzerfeder 🦉 genau denselben Mut aufbringen müssen, die Wirtschaftswaldgeschichte „Die Lichtung, die auf 'Warum eigentlich nicht?' wartete “ wartet schon.
- Die Lichtung, die auf 'Warum eigentlich nicht?' wartete
"Warum eigentlich nicht?" – Die Frage, die Veränderungen anstoßt. Funkenschweif, das quirlige Eichhörnchen, rannte so schnell ihre kleinen Pfoten sie trugen. Die Eule Glitzerfeder hörte sie schon von weitem, bevor sie keuchend durch den Eingang ihrer gemeinsamen Baumhöhle purzelte. „Du… Du, wirst nicht glauben, doch ich glaube ich hab’ was gefunden!" Glitzerfeder legte seine Feder, mit der er gerade in ihr Auftragsbuch, den neuen Kunden einschrieb, beiseite. Ganz kurz für dich, wenn du die beiden noch nicht kennst. Gemeinsam betreiben sie seit vier Jahren ‘Jahresringe Consulting’, eine kleine Beratung für Waldhandwerker, die Hilfe bei ihrem Business suchen. Glitzerfeder ist der Stratege mit viel Umsetzungserfahrung und Funkenschweif ist die immens fröhliche Projektliebhaberin und starke Macherin. Zusammen halfen sie bereits Bären, Spechten und Luchsen, ihr Handwerk zum Florieren zu bringen. Doch wieder zurück in den Wirtschaftswald zu den beiden: „Zeig mir," sagte Glitzerfeder und breitete seine Flügel aus, doch Funkenschweif intervenierte: “Das geht nicht einfach so! Du musst mitkommen”. Eine halbe Stunde später standen sie am Rand einer Lichtung, die Funkenschweif beim Sammeln von neuen Wintervorräten entdeckt hatte. Sonnenstrahlen fielen durch die Baumkronen. Ein kleiner Bach plätscherte über moosbedeckte und teils vereiste Steine. Der Boden war trotz des Frostes noch weich und einladend. „Das hier", flüsterte Funkenschweif, „wäre perfekt für unsere Workshops. Kein Gedränge wie am Marktplatz. Keine Ablenkung. Nur Ruhe und Klarheit." Glitzerfeder nickte langsam. „Es ist wunderschön. Doch warum kennt niemand diesen Ort?" Funkenschweifs Schwanz zuckte nervös hin und her. „Das habe ich mich auch gefragt. Wenn die Lichtung so perfekt ist … warum hat sie noch niemand für sich beansprucht?" „Der Weg hierher war ja auch nicht gerade einfach," gab Glitzerfeder zu bedenken. „Der steile Hang. Das Gestrüpp. Die dunkle Schlucht." “Stimmt." Funkenschweif setzte sich. „Vielleicht gibt es einen Grund, den wir nicht kennen." Die beiden blickten zurück auf den Pfad, den sie gekommen waren. Von hier oben sah alles so harmlos aus. Doch auf dem Hinweg hatte sich das ganz anders angefühlt. Die beiden gingen ihren Weg nochmals durch. „Der Hang sah immens mühsam aus. Viel zu steil." – Doch manchmal ist der erste Eindruck trügerisch. „Erinnerst du dich an den Hang?", fragte Glitzerfeder. „Ich wollte schon einfach drüberfliegen und dich mitnehmen”. “Oh ja, doch du weißt, wie ich diese Flugstunden überhaupt nicht mag" entgegnete Funkenschweif. „Er sah immens mühsam aus. Viel zu steil." Funkenschweif schüttelte den Kopf. „Und dann hast du gesagt: Okay, dann machen wir einen Schritt, nach dem anderen.” „Und dann den nächsten. Und wieder einen" bestätigte Glitzerfeder. Und Funkenschweif bestätigte „Der Hang war gar nicht so steil, wie er aussah." Glitzerfeder lachte leise. „Das Gestrüpp auch nicht. Du hast den Pfad gefunden, obwohl ich schon überzeugt war, wir müssten durch das ganze Dickicht mit dir laufen." Das Gestrüpp war gar nicht so dicht – Funkenschweif fand den Pfad, den niemand sonst gesehen hatte. „Und die Schlucht …" Funkenschweif schauderte bei der Erinnerung. Die Schatten hatten so bedrohlich gewirkt, dass sie schon fast sicher war, dass das der Grund ist, warum nie jemand hier lang geht. „Und dann sind wir langsam hinabgestiegen. Dein Seil, Funkenschweif, war dabei für dich sehr hilfreich." Da sprudelte es aus Funkenschweif gleich nur so raus: „Ja, und sie war gar ja dann auch gar nicht soooo tief. Am Boden war sogar ein sehr alter Trampelpfad." „Die Schlucht war gar nicht so tief." Stille breitete sich zwischen ihnen aus. Der Bach plätscherte leise. Ein Eichelhäher fliegte in der Ferne über einen Ast. „Die anderen Waldbewohner", sagte Glitzerfeder schließlich, „haben wahrscheinlich dasselbe gedacht wie wir. Der Hang sieht zu steil aus. Das Gestrüpp ist zu dicht. Die Schlucht zu dunkel." „Und deswegen hat es nie jemand versucht. Doch wir haben’s gemacht!" sagte Funkenschweif voller stolz. „Jeder wartete darauf, dass ein anderer den ersten Schritt macht." Glitzerfeder legte eine Schwinge auf Funkenschweifs Schulter. „Die Lichtung blieb leer. Nicht weil der Weg unmöglich war, sondern weil alle annahmen, er wäre es." Funkenschweif stand auf und drehte sich einmal um die eigene Achse. Die Aussicht von hier oben war atemberaubend. Der ganze Wirtschaftswald lag vor ihnen, der Marktplatz und auch der Silbersee war zu sehen. „Das hier wird unser Klarheits-Ort", sagte sie ganz bestimmt. „Für besondere Workshops. Für die Waldhandwerker, die wirklich tief in ihr Business schauen wollen." Die Lichtung im goldenen Abendlicht – ein Ort, der die ganze Zeit auf sie gewartet hatte. „Ein Angebot, das wir schon lange machen wollten", nickte Glitzerfeder. „Aber nie gewagt haben." „Weil es sich zu groß anfühlte. Zu weit weg vom Bekannten." bestätigte Funkenschweif. „Wie der Weg hierher." Sie grinste. „Und der war am Ende auch machbar. Schritt für Schritt." Sie machten sich auf den Rückweg. Diesmal kannten sie den Pfad. Diesmal wussten sie, dass der Hang machbar war, das Gestrüpp einen Durchgang hatte, die Schlucht gar nicht so tief war. „Wir sollten Hinweisschilder aufstellen", sagte Funkenschweif plötzlich. „Für die anderen. Damit sie wissen, dass der Weg existiert." „Kleine Zeichen, die Mut machen", stimmte Glitzerfeder zu. „Nicht den Weg abnehmen, aber zeigen: Jemand ist hier schon durchgekommen." Bei der Schlucht angekommen, blieb Funkenschweif stehen und blickte zurück zur Lichtung, die im Abendlicht golden schimmerte. „Der mutigste Schritt ist der erste", sagte sie leise. „Danach wird jeder weitere leichter." Glitzerfeder nickte. „Wenn wir wieder mal denken, das geht nicht, sagen wir uns einfach WARUM EIGENTLICH NICHT?" Und gemeinsam machten sie sich auf den Heimweg, die Köpfe voller Pläne für ihren neuen Klarheits-Ort. Einen Ort, der die ganze Zeit auf sie gewartet hatte, hinter Hindernissen, die eigentlich kleiner waren, als sie es sich vorgestellt hatten. Funkenschweif und Glitzerfeder sind die Gründer von Jahresringe Consulting – einer Beratung im Wirtschaftswald, die Handwerkern hilft, ihr Business mit den natürlichen Rhythmen in Einklang zu bringen. P.S.: Die Idee zu dieser Geschichte beruht auf einer eigenen Erfahrung von mir und Sandor. Wenn dich diese kurze Story interessiert, dann lies in unserem Artikel “Warum eigentlich nicht?" – Was wir unserem früheren Ich über Mut zur Nische sagen würden” gerne weiter 🤩.
- 3 Gründe, warum 'mehr machen' dein Solo-Business ausbremst und welcher Hebel wirklich zählt
Warum Fleiß allein dich nicht weiterbringt. "Ich bin frustriert! Ich mache viel, doch es bringt wenig." Diese Antwort bekamen wir kürzlich in unserem Live-Workshop auf die Frage, wie Solo-Unternehmer ihre aktuelle Business-Stimmung beschreiben. Und ehrlich? Dieser Satz trifft einen Nerv. Du postest regelmäßig auf LinkedIn. Du hast dein Angebot überarbeitet. Du gehst auf Networking-Events, hast vielleicht sogar einen neuen Funnel aufgesetzt. Und trotzdem: Die Auftragslage bleibt eine Business-Achterbahn. Der gut gemeinte Rat von außen? "Du musst einfach mehr machen." Mehr Content. Mehr Sichtbarkeit. Mehr, mehr, mehr. Doch genau dieser Rat hält viele Solo-Unternehmer in einem Kreislauf gefangen, der erschöpft statt erfolgreich macht. In diesem Artikel zeige ich dir, warum "mehr machen" ein Mythos ist, was wirklich dahintersteckt und welcher Hebel stattdessen den Unterschied macht. Also schnapp dir einen Kaffee und entzaubere den Mythos mit mir 😉. Inhalt des Artikels: Der Mythos: Mehr Einsatz = Mehr Ergebnis Die Realität: Die Liste der Versuche 3 Gründe, warum "mehr machen" dein Business ausbremst Was stattdessen hilft: Das Engpass-Prinzip Unsere Erfahrung: Als wir selbst in der Falle steckten Dein nächster Schritt: Raus aus dem Nebel Der Mythos: Mehr Einsatz = Mehr Ergebnis Die Logik klingt erstmal vernünftig: Etwas läuft nicht? Also mach mehr davon. Oder probier etwas Neues aus. Hauptsache, du bleibst in Bewegung. Mehr Content produzieren. Mehr Sichtbarkeit aufbauen. Mehr Angebote schnüren. Die Rechnung scheint einfach: Wer mehr reinsteckt, bekommt mehr raus. Anstrengung am falschen Hebel: Ohne Strategie wird der Weg mühsam. Doch diese Gleichung funktioniert vielleicht für einfache oder komplizierte Systeme, jedoch nicht für komplexe Systeme wie ein Unternehmen. So geht diese Gleichung auch nicht für Berater oder Coaches auf. Sie arbeiten hart, bewegen sich ständig und kommen trotzdem nicht vom Fleck. Das Problem liegt nicht am fehlenden Einsatz. Es liegt daran, dass "mehr machen" als Strategie einen fundamentalen Denkfehler enthält. Die Realität: Die Liste der Versuche In der Vorbereitung zu einem unserer Live-Workshop haben wir Solo-Unternehmer gefragt, was sie im letzten Jahr alles ausprobiert haben. Die Antworten? Eine gute Liste: Freebies erstellt, einen Adventskalender gelauncht, Networking-Events besucht, LinkedIn-Strategie überarbeitet … Und auf die Frage nach dem größten Engpass? Da kam diese Antwort gleich mehrfach: "Ehrlich gesagt: Keine Ahnung." Viel Aktivität. Wenig Klarheit. Viel Aktivität, wenig Klarheit: Die endlose Liste der Versuche ohne echten Fokus. Nehmen wir hier ein Beispiel, das dies plakativ macht: Katrin, eine fiktive Unternehmerin, die die typischen Erfahrungen von unseren Kunden zeigt. Sie ist Coach und richtig gut in dem, was sie tut. Sie hat bereits viel probiert: Mehr Content, neues Freebie, Website überarbeitet. Sie war überzeugt, ihr Problem sei die Sichtbarkeit. Also hat sie noch mehr gepostet, noch präsenter auf Social Media agiert. Trotzdem: Die Anfragen blieben aus. Erst als jemand von außen auf ihr Business geschaut hat, wurde klar: Das Problem war nicht die Sichtbarkeit. Es war ihr Angebot, das die Zielgruppe nicht verstanden hat. Katrin hatte monatelang am falschen Hebel gedreht. 3 Gründe, warum "mehr machen" dein Business ausbremst Das Gewicht von "Mehr": Wenn Sichtbarkeit und Content zur Last werden. Grund 1: Du wirst effizienter darin, die falschen Dinge zu tun Das ist der Kern dessen, was wir die "Effizienz-Falle" nennen. Du merkst, dass etwas nicht läuft. Also optimierst du. Du wirst besser, schneller, professioneller. Leider in den Bereichen, die gar nicht dein eigentliches Problem sind. Du verfeinerst deinen LinkedIn-Auftritt, während deine Zielgruppe dein Angebot nicht versteht. Du baust einen eleganteren Funnel, während Interessenten gar nicht wissen, welches Problem du löst. Von außen sieht es nach Fortschritt aus. Doch du siehst, dass du dich im Kreis drehst. Grund 2: Du behandelst Symptome statt Ursachen "Zu wenig Kunden" ist kein Problem, es ist ein Symptom. Die naheliegende Reaktion? Mehr posten, mehr sichtbar sein. Doch das behandelt nur die Oberfläche. Die eigentliche Ursache liegt oft woanders: Vielleicht versteht deine Zielgruppe nicht, was sie bei dir bekommt. Vielleicht löst dein Angebot kein dringendes Problem. Vielleicht zieht dein Marketing die falschen Menschen an. Solange du Symptome bekämpfst, bleibt die Ursache bestehen. Und das Problem kommt immer wieder. Grund 3: Du siehst deinen eigenen Engpass nicht Hier kommt der Haken: Den echten Engpass siehst du meistens selbst nicht. Warum? Weil du Teil des Systems bist. Du steckst mittendrin. Das erzeugt automatisch blinde Flecken. Es ist wie beim Autofahren: Den toten Winkel kannst du nicht sehen, egal wie sehr du dich anstrengst. Dafür brauchst einen Rückspiegel oder jemanden, der von außen draufschaut. Deshalb vermuten viele Solo-Unternehmer ihren Engpass an einer Stelle … und der echte Engpass sitzt dort, wo sie ihn nicht sehen. Auf das Essenzielle reduziert heißt das, dass du dein eigenes Business nicht selbst analysieren kannst. Was stattdessen hilft: Das Engpass-Prinzip Es gibt ein Prinzip, das erklärt, warum "mehr machen" nicht funktioniert. Es heißt Engpass-Prinzip oder "Theory of Constraints". Die Idee ist simpel: Dein Business ist wie eine Kette. Und eine Kette ist nur so stark, wie ihr schwächstes Glied. Egal, wie sehr du die anderen Glieder verstärkst, die Kette reißt immer am schwächsten Punkt. Für dein Solo-Business bedeutet das: Solange du nicht weißt, wo dein Engpass liegt, verpuffen deine Bemühungen. Du arbeitest hart, doch am falschen Hebel. Die Lösung? Erst den richtigen Hebel finden, dann optimieren. Den blinden Fleck durchbrechen: Wo bricht deine Business-Kette wirklich? Wie du deinen Engpass systematisch identifizierst und aus der Effizienz-Falle herauskommst, erkläre ich ausführlich in diesem Artikel: Die Effizienz-Falle für Solo-Unternehmer: Warum dein Marketing keine Kunden bringt und wo der echte Hebel liegt. Unsere Erfahrung: Als wir selbst in der Falle steckten Bevor du denkst, das gilt nur für andere, Sandor und ich saßen selbst in genau dieser Falle. Als wir noch ganz frisch mit OverTheMaze unterwegs waren, also 2018/19, waren wir überzeugt: Unser Problem ist die Sichtbarkeit. Wir haben Content produziert, sind auf jedes Networking-Event gegangen, haben an allem geschraubt. Wir 2018 am Recherchieren und Craften von OverTheMaze. Bis uns ein Mentor von außen sagte: "Leute, euer Purpose-Angebot ist super, aber ihr löst ein Nice-to-have-Problem eurer Zielgruppe." Wir waren zu sehr in unserer Bubble. Business-Starter um uns herum fanden unser Angebot wertvoll. Doch der große Teil unserer Zielgruppe hat das dringende Problem dahinter nicht gesehen. Hätten wir es selbst herausgefunden? Ja, irgendwann sicher. Aber es hätte uns geschätzt 3 Monate länger gekostet, 3 Monate, die wir viel wertvoller nutzen konnten. Der Blick von außen hat also auch für uns einen Unterschied gemacht. Dein nächster Schritt: Raus aus dem Nebel Du weißt jetzt, warum "mehr machen" keine Strategie ist. Die Frage, die nun bleibt: Wo liegt dein Engpass? Eine Vermutung ist ein guter Anfang. Doch eine Vermutung ist noch keine Gewissheit. Und am falschen Hebel zu optimieren, kostet dich weitere Monate. Zwei Möglichkeiten, wie du jetzt weitermachen kannst: 1. Mach mit unserem Miro-Template deinen kostenlosen 360° Blitz-CheckIn ca. 20 Minuten bekommst du eine erste Einschätzung, in welchem der drei Business-Bereiche – Zielgruppe, Angebot oder Marketing & Sales – dein wahrscheinlichster Engpass liegt. 👉 [Hier geht's zum Blitz-Check] (Link kommt am 29.01.) 2. Bleib dran mit unserem Newsletter Regelmäßige Impulse für Solo-Unternehmer, die ihr Business mit Klarheit statt Aktionismus entwickeln wollen. Kein Spam, sondern Gedanken, die weiterbringen. Mit dem Klick auf den Button kommst du direkt auf die Anmeldeseite.
- 'Niemand kennt mein Business so gut wie ich' – Warum dieser 1 Gedanke dich dennoch im Kreis drehen lässt
Siehst du ihn? Der blinde Fleck, der dein Business-Wachstum unbemerkt bremst. "Niemand kennt mein Business so gut wie ich." Diesen Satz habe ich schon oft gehört. Von Kunden, von Kollegen, von mir selbst. Und er klingt absolut logisch. Du hast dein Business aufgebaut, jeden Prozess entwickelt, jede Kundengeschichte erlebt. Wer sollte also besser wissen, wo es hakt? Genau hier liegt die Falle. Dieser eine Gedanke, so einleuchtend er klingt, ist oft der Grund, warum sich Solo-Unternehmer Monate oder sogar Jahre im Kreis drehen. Sie arbeiten hart, probieren vieles aus und kommen trotzdem nicht vom Fleck. Das Problem war nie der fehlende Einsatz. Das Problem war, dass sie an den falschen Hebeln gedreht haben. In diesem Artikel zeige ich dir, warum das so ist und warum es nichts mit mangelnder Intelligenz zu tun hat. Der Mythos: Wer kennt es besser als du? Lass uns den Gedanken erst einmal ernst nehmen. Du hast dein Business von Grund auf aufgebaut. Du kennst jeden Winkel, jede Stellschraube und jede Kundenreaktion. Du weißt, welche Angebote gut ankommen und welche nicht. Du erinnerst dich an jeden Fehler, den du gemacht hast. Die logische Schlussfolgerung: Wenn jemand erkennen kann, was in deinem Business nicht funktioniert, dann du. Richtig? Wer tief im Detail steckt, verliert oft den Blick für das große Ganze. Teilweise ja. Du kennst die Details deines Business besser als jeder andere. Das ist ein echtes Asset. Und gleichzeitig ist genau dieses tiefe Wissen der Grund, warum du bestimmte Dinge nicht siehst. Lass es mich erklären. Warum dieser Mythos so hartnäckig ist Dieser Gedanke 'Niemand kennt mein Business so gut wie ich' fühlt sich einfach richtig an. Und er wird ständig bestätigt: Du löst täglich Probleme in deinem Business. Du triffst Entscheidungen. Du siehst Ergebnisse. Das verstärkt den Glauben, dass du den vollen Überblick hast. Hier kommt die Effizienz-Falle ins Spiel. Die funktioniert so: Du merkst, dass etwas nicht läuft. Also machst du mehr. Mehr Content. Mehr Sichtbarkeit. Mehr Angebote. Mehr, mehr, mehr. Und das Problem? Du wirst immer effizienter darin, die falschen Dinge zu tun (Mehr dazu in diesem Artikel). Voller Einsatz an den falschen Hebeln: Wenn man effizient rudert und nicht vom Fleck kommt. Du optimierst Prozesse, die gar nicht das eigentliche Problem sind. Du investierst Energie in Bereiche, die bereits gut funktionieren. Und der echte Engpass? Der bleibt unsichtbar. Die unbequeme Wahrheit: Nähe erzeugt blinde Flecken Hier ist der Kern des Problems: Du bist Teil des Systems. Du steckst mittendrin. Und das erzeugt automatisch blinde Flecken. Den echten Engpass sieht man meistens selbst nicht. Nicht, weil man dumm ist oder sich nicht genug anstrengt. Sondern, weil man zu nah dran ist. Es ist wie beim Autofahren: Den toten Winkel kannst du nicht sehen, egal, wie sehr du dich anstrengst. Dafür brauchst du einen Außenspiegel oder jemanden, der von außen draufschaut. Was du nicht siehst, kann dich stoppen – egal wie gut du fährst. Machen wir noch ein Beispiel: Der Fisch sieht den See nicht, in dem er schwimmt. Du siehst dein Business nicht so, wie es ein Außenstehender sieht. Das ist keine Schwäche. Das ist schlicht menschlich. Dein Gehirn spielt dir Streiche Es kommt noch etwas dazu: Unser Gehirn ist darauf programmiert, Muster zu erkennen, auch wenn sie nicht da sind. Das führt zu typischen Denkfallen, die uns alle betreffen. Der Bestätigungsfehler sorgt dafür, dass du nur Beweise für das siehst, was du bereits glaubst. Du denkst, dein Problem ist Marketing? Dann wirst du überall Marketing-Probleme entdecken. Die anderen Bereiche rutschen aus dem Fokus. Die Verfügbarkeitsheuristik macht das, was gerade passiert ist, zum scheinbaren Hauptproblem. Letzte Woche ein schlechtes Verkaufsgespräch gehabt? Zack "Mein Problem ist Sales!" Dabei war es vielleicht nur ein Ausreißer. Und dann gibt es die Sunk Cost Fehleinschätzung: "Ich hab so viel Zeit in mein Angebot gesteckt, das kann nicht das Problem sein!" Du hältst an Dingen fest, in die du bereits investiert hast, selbst wenn sie dich bremsen. Manchmal ist das Loslassen der alten „Schätze“ der einzige Weg zur Rettung. Versteh mich richtig, Sunk Costs sind etwas sehr Valides und kommen in jedem Business vor. Du hast sechs Monate in die Entwicklung deines Signature-Programms investiert, ein professionelles Workbook erstellt und vielleicht sogar eine Plattform dafür aufgebaut. Das ist echte Arbeit, echter Wert. Die Frage ist nur: Hindert dich diese Investition daran, ehrlich hinzuschauen, ob das Programm in seiner jetzigen Form wirklich das löst, was deine Zielgruppe braucht? Sunk Costs werden erst dann zur Falle, wenn sie dich daran hindern, notwendige Anpassungen zu sehen. Diese Mechanismen, Bestätigungsfehler, Verfügbarkeitsheuristik und Sunk Cost Fehleinschätzungen, laufen unbewusst ab. Sie zu kennen hilft, sie komplett auszuschalten ist dennoch fast unmöglich. Unsere eigene Lektion Ich erzähle dir eine kurze Story aus unserem eigenen Business, weil ich glaube, dass sie das Thema greifbar macht. Als Sandor und ich OverTheMaze aufgebaut haben, waren wir nach kurzer Zeit überzeugt: Unser Problem ist die Sichtbarkeit. Also haben wir Content produziert, sind zu jedem Networking-Event gegangen, haben an allem geschraubt. Unser damaliges Purpose-Angebot für Business-Starter fanden alle in unserer Umgebung "immens wertvoll". Unsere Bubble bestätigte uns … der Markt leider nicht. Bis uns ein Mentor von außen sagte: "Leute, euer Purpose-Angebot ist super, ihr löst jedoch nur ein Nice-to-have Problem eurer Zielgruppe." Business-Starter hatten andere, dringendere Probleme als ihren Purpose zu finden. Ein Schritt heraus aus dem Labyrinth: Warum der Blick von außen Zeit und Nerven spart. Wir waren zu sehr in unserer eigenen Bubble. Hätten wir es irgendwann selbst herausgefunden? Sicherlich, doch dieser eine Blick von außen hat uns aus unserer Erfahrung drei Monate Zeit erspart. Drei Monate, die wir viel wertvoller nutzen konnten. Was "mein Business am besten kennen" wirklich bedeutet Lass mich den Mythos nicht komplett zerstören, sondern richtig einordnen. Beides ist wahr: Du kennst die Details deines Business am besten. Niemand sonst weiß, wie deine Kunden ticken, welche Prozesse funktionieren, welche Geschichte hinter deinem Angebot steckt. Und: Den Engpass siehst du oft nicht, gerade weil du so nah dran bist. Das ist kein Widerspruch. Das ist einfach die Realität. Dein Detailwissen ist wertvoll, es ersetzt nur nicht den Blick von außen. Die Business-Gleichgewicht: Detailwissen nutzen, ohne die Weitsicht zu verlieren. Deshalb vermuten viele den Engpass an einer Stelle … und der echte Engpass sitzt ganz woanders. Sie arbeiten an ihrem Marketing, während das Angebot unklar ist. Sie überarbeiten ihr Angebot, während die Zielgruppe nicht stimmt. Sie optimieren ihre Website, während der Sales-Prozess hakt. Dein nächster Schritt: Den blinden Fleck aufdecken Du kannst trotzdem herausfinden, wo es bei dir wirklich hakt. Nicht durch noch mehr Nachdenken im stillen Kämmerlein. Sondern durch einen strukturierten Check, der alle relevanten Bereiche deines Business beleuchtet. Im nächsten Artikel (wird am 29.01 veröffentlicht) zeige ich dir den 360° Blitz-Check, eine Methode, mit der du in kurzer Zeit eine fundierte Hypothese über deinen wahrscheinlichsten Engpass entwickelst. Keine vagen Vermutungen mehr, sondern ein klarer Ausgangspunkt. Denn eines ist sicher: Solange du nicht weißt, wo der Schuh wirklich drückt, ist jeder "nächste Schritt" ein Schritt ins Unbekannte.
- Die Effizienz-Falle für Solo-Unternehmer: Warum dein Marketing keine Kunden bringt und wo der echte Hebel liegt
Vielmals fehlt nicht viel, damit das Business wieder rund läuft. Du arbeitest viel. Wirklich viel. Dein LinkedIn-Content sitzt, dein Funnel ist technisch sauber, du hast dein Angebot schon mehrfach überarbeitet. Und trotzdem: Die Auftragslage gleicht einer Achterbahn. Mal läuft es, dann wieder wochenlang Flaute. Die naheliegende Reaktion? Noch mehr machen. Mehr Content. Neuer Funnel. Website überarbeiten. Doch genau hier lauert die Effizienz-Falle: Du wirst immer besser darin, die falschen Dinge zu tun. Du optimierst an Stellen, die gar nicht dein eigentliches Problem sind. In diesem Artikel erfährst du, warum das passiert und wie du mit 3 Fragen erkennst, wo dein Solo-Unternehmen wirklich hakt. Damit deine Energie endlich dort ankommt, wo sie den größten Unterschied macht. Inhalt des Artikels: Was ist die Effizienz-Falle und warum tappt fast jeder Solo-Unternehmer hinein? Das Engpass-Prinzip im Business: Warum deine Kette am schwächsten Glied reißt Die 3 typischen Engpässe in Solo-Unternehmen Warum du deinen Engpass alleine schwer findest (der blinde Fleck) 3 Fragen, die dir zeigen, wo dein Business wirklich hakt Dein nächster Schritt: Vom Raten zum Wissen Was ist die Effizienz-Falle und warum tappt fast jeder Solo-Unternehmer hinein? Die Effizienz-Falle funktioniert so: Du merkst, dass etwas in deinem Business nicht läuft. Also machst du mehr. Mehr Content, mehr Sichtbarkeit, mehr Angebote. Das Problem? Du wirst mehr und mehr effizienter darin, die falschen Dinge zu tun. Du optimierst deinen LinkedIn-Auftritt, obwohl deine Zielgruppe dein Angebot nicht versteht. Du baust einen neuen Funnel, obwohl Interessenten gar nicht wissen, welches Problem du löst. Du überarbeitest deine Website, obwohl das eigentliche Problem woanders liegt. Die Effizienz-Falle: Viel Bewegung, doch immer wieder am selben Punkt. Das Tückische: Von außen sieht es nach Fortschritt für dich aus, schließlich ist ja immer mehr vorhanden. Du bist beschäftigt, du bewegst dich. Doch du kommst nicht wirklich vom Fleck und das spürst du auch, wenn du kurz innehältst. Das Engpass-Prinzip im Business: Warum deine Kette am schwächsten Glied reißt Es gibt dazu ein Management-Prinzip, das ich während meiner Studienzeit gelernt habe und schön erklärt, das erklärt, warum das passiert. Es heißt Engpass-Prinzip oder "Theory of Constraints". Die Idee ist simpel: Dein Business ist wie eine Kette. Und eine Kette ist nur so stark, wie ihr schwächstes Glied. Egal, wie sehr du die anderen Glieder verstärkst, reißt die Kette immer am schwächsten Punkt. Wenn du an den starken Gliedern arbeitest, verschwendest du Energie. Das schwache Glied bremst dich weiterhin aus. Das Engpass-Prinzip: Dein Business ist nur so stark wie sein schwächstes Glied. Für dein Solo-Unternehmen bedeutet das: Solange du nicht weißt, wo dein Engpass liegt, verpuffen deine Bemühungen. Du arbeitest hart, doch leider am falschen Hebel. Die 3 typischen Engpässe in Solo-Unternehmen In den meisten Solo-Businesses liegt der Engpass in einem von drei Bereichen. Und sie bauen aufeinander auf. Die 3 typischen Engpässe in Solo-Unternehmen bauen aufeinander auf: Zielgruppe, Angebot, Marketing & Sales. 1. Zielgruppe & Markt – Gibt es jemanden, der das will? Hier geht es um die Grundfrage: Gibt es Menschen, die dein Angebot wollen und dafür bezahlen können? Die Effizienz-Falle: Du postest regelmäßig auf LinkedIn, doch deine Zielgruppe ist gar nicht dort oder versteht nicht, dass du genau ihr Problem löst. Du wirst sichtbarer, jedoch bei den falschen Menschen. 2. Angebot & Service – Ist deine Lösung unwiderstehlich? Hier geht es darum, ob dein Angebot wirklich ein dringendes Problem deiner Zielgruppe löst und der Wert für sie klar erkennbar ist. Die Effizienz-Falle: Du überarbeitest regelmäßig deine Website-Texte und feilst am Wording. Das eigentliche Problem liegt jedoch woanders: Dein Angebot löst kein dringendes Problem, es ist lediglich ein "Nice-to-have" statt ein "Must-have". 3. Marketing & Sales – Wirst du gesehen und gebucht? Hier geht es darum, ob du gefunden wirst und ob Interessenten zu Kunden werden. Die Effizienz-Falle: Du investierst in Ads, Funnels und Content-Strategien. Deine Interessenten verstehen im Erstgespräch jedoch immer noch nicht, was sie bei dir konkret bekommen. Das Marketing bringt Leads, doch die Brücke zum Sales fehlt. Warum du deinen Engpass alleine schwer findest (der blinde Fleck) Hier kommt der Haken: Den echten Engpass siehst du meistens selbst nicht. Warum? Weil du Teil des Systems bist. Du steckst mittendrin. Das erzeugt automatisch blinde Flecken. Bei uns war es genauso. Wir hatten früh einen Sales-Prozess aufgesetzt, der aus unserer Sicht gut war und wir haben auch Fachbücher darüber gelesen. Trotzdem hat er uns nicht wirklich mit potenziellen Kunden verbunden. Wir haben viel experimentiert und optimiert, doch der Erfolg blieb aus. Den blinden Fleck im eigenen Business sieht man oft erst mit einem Blick von außen. Erst als wir uns Unterstützung von außen geholt haben, kam die Erkenntnis: Wir hatten Sales noch nicht druchdrungen. Wir dachten, wir sollten überzeugen. Dabei geht es darum, dem potenziellen Kunden alles zu geben, was er braucht, um selbst entscheiden zu können. Diese Erkenntnis, wäre sicherlich mehrere Monate später bei uns auch gekommen, doch mit der Unterstützung konnten wir unser Business beschleunigen. 3 Fragen, die dir zeigen, wo dein Business wirklich hakt Nun ist es natürlich so, dass nicht immer jemand von Außen sofort auf dein Business schaut, deswegen geben wir dir hier 3 Fragen, die du dir selbst beantworten kannst: 3 Fragen, die dir zeigen, wo dein Business wirklich hakt. Frage 1 – Zielgruppe & Markt Kannst du in einem Satz beschreiben, wer dein idealer Kunde ist und zwar so, dass ich, als Außenstehende, diese Person sofort in einer Menschenmenge erkennen würde? Frage 2 – Angebot & Service Wissen Interessenten sofort, welches konkrete Ergebnis sie bei dir bekommen oder erklärst du vor allem deine Methode und deinen Prozess? Frage 3 – Marketing & Sales Fühlen sich deine Verkaufsgespräche leicht an und enden oft mit einem "Ja" oder musst du viel überzeugen und nachhaken? Deine Antworten auf diese Fragen können dir Hinweise geben, wo dein aktueller Engpass liegen kann. Dein nächster Schritt: Vom Raten zum Wissen Du hast jetzt eine erste Vermutung, wo dein Engpass liegen könnte. Das ist ein wichtiger erster Schritt. Doch eine Vermutung ist noch keine Gewissheit. Und am falschen Hebel zu optimieren, kostet dich weitere Monate. Genau dafür haben wir den Business Kompass entwickelt: In 6 Stunden intensiver 1:1-Arbeit analysieren wir dein Business aus allen Perspektiven, identifizieren deinen echten Engpass und erstellen deine individuelle 90-Tage-Roadmap. Kein Raten mehr. Sondern Klarheit, wo du ansetzen musst. 👉 Erfahre hier mehr über den Business Kompass Typischen Fragen in der Effizienz-Falle als Solo-Unternehmer Warum funktioniert mein Marketing nicht, obwohl ich so viel mache? Weil Marketing nur dann wirkt, wenn Zielgruppe und Angebot stimmen. Wenn einer dieser Bereiche hakt (und sei es auch nur halb), verpufft selbst das beste Marketing. Du erreichst Menschen, doch nicht die richtigen, oder nicht mit der richtigen Botschaft. Wie erkenne ich den Engpass in meinem Solo-Business? Schau dir die drei Bereiche der Reihe nach an: Zielgruppe & Markt, Angebot & Service, Marketing & Sales. Der Engpass liegt meist "weiter vorne" in der Kette, als du denkst. Und oft brauchst du einen Blick von außen, um ihn wirklich zu sehen. Was ist der wichtigste Hebel für mehr Umsatz in meinem Business? Der Hebel, der am schwächsten Glied deiner Kette ansetzt. Das ist individuell. Für manche ist es die Zielgruppen-Klarheit, für andere das Angebot, für wieder andere der Sales-Prozess. Entscheidend ist: Erst den Engpass finden, dann optimieren.
- Zielgruppe, Angebot oder Marketing? Die 1 Frage, die dir zeigt, wo du wirklich anfangen solltest
Zielgruppe, Angebot oder Marketing? Wo du heute wirklich anfangen solltest. Deine Zielgruppe wirkt nicht mehr ganz stimmig. Dein Angebot fühlt sich irgendwie nicht rund an. Dein Marketing bringt dir nicht wirklich Kunden. Und je länger du darüber nachdenkst, desto mehr Baustellen siehst du. Du weißt, dass du nicht alles gleichzeitig angehen kannst. Doch wo sollst du anfangen? Beim Marketing, weil da der Schmerz gerade am größten ist? Beim Angebot, weil du das Gefühl hast, es ist nicht gut genug? Bei der Zielgruppe, weil dir alle sagen, du musst spitzer werden? Die Unschlüssigkeit ist in diesem Moment sehr real und sie kostet dich nicht nur Zeit, sondern auch Energie und Motivation. Dabei gibt es eine einfache Frage, die dir sofort Klarheit gibt. Eine Frage, die dir zeigt, wo du wirklich anfangen solltest. Lust weiter zu Lesen? Schnapp dir einen Kaffee und wir zeigen dir, welche einfache Hierarchie dir bei der Entscheidung hilft. Inhalt des Artikels: Das Dilemma: Alles hakt – doch wo anfangen? Die 1 Frage, die Klarheit schafft Die 3 Ebenen deines Business Die goldene Regel der Priorisierung Ein Beispiel aus der Praxis So findest du deine Startebene Klarheit statt Chaos Das Dilemma: Alles hakt – doch wo anfangen? Hier ist, was wir oft beobachten: Wenn mehrere Dinge im Business nicht laufen, starten die meisten Berater und Coaches dort, wo es am einfachsten ist. Oder dort, wo sie sich am wohlsten fühlen. Oder dort, wo ihnen gerade irgendein Experte einen heißen Tipp gegeben hat. Das Problem? Das ist selten der Schritt, der dich wirklich weiterbringt. Nehmen wir eine Analogie um das Ganze zu verdeutlichen: Manchmal arbeiten wir fleißig am Dach, streichen die Fassade, hängen neue Gardinen auf. Doch währenddessen steht der Keller bereits unter Wasser. Und dann wundern wir uns, warum das Haus trotzdem nicht bewohnbar ist? Wer das Dach streicht, während der Keller flutet, wird im Haus nicht glücklich. Im Business sieht das so aus: Du investierst Wochen in dein Marketing, postest regelmäßig, baust einen Funnel auf. Doch die Anfragen bleiben aus. Nicht weil dein Marketing schlecht ist, ja das gibt es auch, doch meistens liegt es daran, dass weiter unten etwas nicht stimmt. Du arbeitest sozusagen am falschen Ende. Die 1 Frage, die Klarheit schafft Die Frage, die alles ordnet, lautet: "Welche Ebene in meinem Business muss zuerst stabil sein, damit die anderen überhaupt funktionieren können?" Denn dein Business hat eine natürliche Reihenfolge. Eine Hierarchie. Manche Dinge müssen passen, bevor andere wirklich langfristig greifen können. Das klingt logisch, oder? Trotzdem ignorieren wir es ständig. Weil wir den schnellen Erfolg wollen. Weil uns jemand sagt, wir müssen "nur" mehr posten. Weil es sich sehr produktiv anfühlt, an der Oberfläche zu schrauben, statt tiefer zu graben. Die wichtigste Frage: Ist dein Fundament stabil genug, um den Rest zu tragen? Doch hier ist die einfache Wahrheit: Wenn das Fundament wackelt, hilft die schönste Fassade nichts. Die 3 Ebenen deines Business Lass uns dir die drei Ebenen zeigen, die in jedem Business aufeinander aufbauen, wie bei einem Haus. Die natürliche Hierarchie: Erst das Fundament, dann die Wände, zum Schluss das Dach. Ebene 1 – Das Fundament: Zielgruppe & Markt Hier geht es um die grundlegendste Frage: Gibt es überhaupt jemanden, der will, was du anbietest? Das Fundament ist stabil, wenn du klar beantworten kannst: Wen spreche ich an? Wo finde ich diese Menschen? Welche Probleme haben sie in ihren eigenen Worten? Und sind sie bereit und fähig, für eine Lösung zu bezahlen? Wenn hier Unklarheit herrscht, wackelt der Rest des Business, egal, wie stark du versuchst alles zusammenzuhalten. Ebene 2 – Die Mitte: Angebot & Services Hier geht es darum, ob deine Lösung klar und attraktiv ist. Die Mitte ist stabil, wenn ein Fremder innerhalb von zwei Sätzen versteht, was er bei dir bekommt. Wenn Interessenten sofort sehen, welches konkrete Ergebnis sie erwarten können. Wenn dein Angebot ein dringendes Problem löst und nicht nur ein "wäre nice zu haben". Ebene 3 – Das Dach: Marketing & Sales Hier geht es um Sichtbarkeit und Abschluss. Das Dach funktioniert, wenn du regelmäßig von potenziellen Kunden gefunden wirst. Wenn du einen klaren, wiederholbaren Weg hast, wie Interessenten zu dir kommen. Wenn deine Erstgespräche zu Aufträgen führen. Das Dach ist das, was alle sehen. Deshalb fangen so viele dort an. Doch das Dach kann nur halten, wenn Fundament und Mitte stabil sind. Die goldene Regel der Priorisierung Jetzt kommt der entscheidende Punkt: Wenn mehrere Ebenen haken, schau zuerst auf die untere. Die Ebenen bauen aufeinander auf. Du kannst das beste Marketing der Welt machen, wenn dein Angebot nicht klar ist, werden Interessenten nicht kaufen. Du kannst das attraktivste Angebot haben, wenn du die falsche Zielgruppe ansprichst, erreichst du niemanden, der es braucht. Ein wackeliges Fundament reparierst du nicht mit einer schöneren Fassade. Das bedeutet konkret: Bevor du am Marketing schraubst, prüfe dein Angebot. Bevor du am Angebot schraubst, prüfe deine Zielgruppe. Immer von unten nach oben. Die goldene Regel: Wenn es hakt, liegt die Lösung meist ganz am Anfang. Ein Beispiel aus der Praxis Ein Kunde kam zu uns mit einer klaren Überzeugung: "Mein Problem ist das Marketing. Ich bin einfach nicht richtig sichtbar." Er hatte schon einiges probiert. Mehr gepostet, ihre Website überarbeitet, sogar in einen neuen Funnel investiert. Die Anfragen? Blieben aus. Als wir gemeinsam hinschauten, wurde etwas anderes klar: Sein Angebot war gut. Wirklich gut. Doch seine Zielgruppe verstand es nicht. Nicht weil das Angebot kryptisch geschrieben war, sondern weil es für mehr als eine Zielgruppe geschrieben war. Zusätzlich kam noch hinzu, dass diese Zielgruppen komplett gegensätzliche Bedürfnisse hatten und diese Bedürfnisse versuchte er alle unter einen Hut zu bringen. Das Ergebnis war, dass die Kommunikation die Zielgruppen mehr verwirrte, anstatt ihnen zu helfen Klarheit zu bekommen, ob das Angebot für sie passt oder nicht. Das beste Marketing nützt wenig, wenn die Botschaft die Zielgruppe nur verwirrt. Unser Kunde hatte am Dach gearbeitet, während weiter unten, bei der Zielgruppe, etwas fehlte. Als er sein Angebot, jeweils für die passenden Zielgruppen umformulierte, und zwar so, dass sich die Zielgruppen sofort wiederfanden, veränderte sich die Wahrnehmung. Plötzlich kamen Anfragen, ohne dass er mehr postete als vorher. Die Sichtbarkeit war nie das Problem. Das Fundament, die Zielgruppe, war es. Und ja, egal, wie viel du schon an deiner Zielgruppe gefeilt hast, wenn du deine Zielgruppe emotional und rational nicht richtig spüren kannst, dann ist halt einfach Hopfen und Malz verloren! So findest du deine Startebene Du willst wissen, wo du jetzt anfangen solltest? Hier ist der einfachste Weg: Geh die drei Ebenen von unten nach oben durch. Stell dir bei jeder Ebene ehrlich die Frage: Ist das bei mir stabil genug oder hakt es hier? Fang beim Fundament (Zielgruppe) an. Wenn dort alles passt, geh eine Ebene höher. Wenn nicht, hast du deinen Startpunkt gefunden. Nicht das Dach. Nicht das Schönste. Nicht das Einfachste. Sondern das, was zuerst stabil sein sollte, damit du regelmäßig mehr Aufträge kriegst. Der Blick auf die Checkliste: Wo wackelt es bei dir gerade am meisten? Wenn du eine strukturierte Methode möchtest, um alle drei Ebenen systematisch zu prüfen, schau dir unsere Anleitung zum 360° Blitz-Check an (Link kommt am 28.01., da ich gerade noch daran schreibe). Dort führen wir dich Schritt für Schritt mit einem Miro-Template durch, damit du nicht raten musst, sondern siehst, wo es wirklich hakt. Klarheit statt Chaos Mehrere Baustellen im Business zu haben, ist normal. Es ist kein Zeichen dafür, dass du etwas falsch machst. Es ist ein Zeichen dafür, dass dein Business lebt und wächst. Der Unterschied liegt darin, wie du damit umgehst. Vom Wollknäuel im Kopf zur klaren Strategie für dein Business, die Entscheidung liegt bei dir. Du kannst dich von der Fülle lähmen lassen und an zehn Dingen gleichzeitig herumschrauben. Oder du stellst dir die eine Frage, die Klarheit schafft: Welche Ebene muss zuerst stabil sein? Und dann fängst du dort an. Nicht überall. Nur dort 😉. Wenn du regelmäßig Impulse für dein Business möchtest, die dir helfen, solche Prioritäten klarer zu setzen, trag dich in unseren Newsletter ein. Kein Spam, kein Blabla nur das, was dich wirklich weiterbringt. Mit dem Klick auf den Button kommst du direkt auf die Anmeldeseite.
- Der 1 Denkfehler, der Berater monatelang im Kreis drehen lässt (und 3 Wege raus)
Detektive mit einem Blindspot im Einsatz. Manchmal sieht man es selber einfach nicht. Du analysierst dein Business, grübelst stundenlang, probierst eine Strategie nach der anderen und drehst dich trotzdem im Kreis. LinkedIn-Strategie angepasst, Angebot überarbeitet, Website neu getextet. Und trotzdem: Die Auftragslage bleibt, wie sie ist. Das Frustrierende daran? Du weißt, dass du gut bist in dem, was du tust. Deine Kunden sind zufrieden. Deine Expertise steht außer Frage. Doch irgendwo hakt es und du kommst einfach nicht drauf, wo es im Business hakt. Das beruhigende an dieser Situation ist, es liegt mit größter Wahrscheinlichkeit nicht an deinem Einsatz. Es liegt an einem Denkfehler, den fast alle Berater und Coaches machen. Einem Denkfehler, der so tückisch ist, dass er uns selbst schon im Kreis hat drehen lassen. Also schnapp dir einen Tee und drößle mit uns den Denkfehler auf inkl. Lösung 😀. Inhalt des Artikels: Der 1 Denkfehler: Du glaubst, du kannst dein eigenes System von innen analysieren Warum dieser Denkfehler so tückisch ist So zeigt sich der Denkfehler im Alltag Unsere eigene Erfahrung mit dem blinden Fleck 3 Wege raus aus dem blinden Fleck Der blinde Fleck ist menschlich – doch Kreisdrehen muss nicht sein Der 1 Denkfehler: Du glaubst, du kannst dein eigenes System von innen analysieren Der Denkfehler hat einen Namen: Der blinde Fleck oder Blindspot. Der blinde Fleck ist der Bereich in deinem Business, den du nicht sehen kannst. Nicht weil du unfähig bist, sondern weil du mittendrin steckst. Du bist Teil des Systems, das du analysieren willst. Und genau das macht es so schwierig. Ich erkläre es dir mit einem Bild, das du vielleicht kennst: Du suchst nach deinem Handy. Du schaust unter Kissen, durchwühlst deine Tasche, läufst durchs ganze Haus, während du bereits die ganze Zeit mit deiner Freundin telefonierst. Mit genau diesem Handy 😉. Wo ist mein Handy?!" – Wenn die Lösung neben dir liegt, du sie aber vor lauter Suchen einfach nicht siehst. Genau so funktioniert der Blindspot im Business. Die Lösung ist oft direkt da. Du benutzt sie vielleicht sogar schon. Doch in der Aufregung des Daily Business erkennst du sie einfach nicht. Warum dieser Denkfehler so tückisch ist Das Gemeine am blinden Fleck: Je länger du im eigenen Business steckst, desto größer wird er. Es gibt eine Analogie, die ich besonders mag: Du kannst das Etikett nicht lesen, wenn du im Honiglas sitzt. Du bist so sehr mit dem Inhalt beschäftigt, deiner Fachexpertise, deinen Projekten, deinem Tagesgeschäft, dass du die Außenwirkung davon gar nicht mehr wahrnehmen kannst. Die Wahrheit über Betriebsblindheit: Du kannst das Etikett nicht lesen, wenn du im Honigglas sitzt. Was für dich glasklar ist, verstehen andere vielleicht nicht vollständig. Was du für selbstverständlich hältst, ist für deine Zielgruppe möglicherweise komplett neu. Dazu kommt: Unser Gehirn spielt uns Streiche. Da ist zum Beispiel der Bestätigungsfehler, wir suchen unbewusst nach Beweisen für das, was wir eh schon glauben. Wenn du überzeugt bist, dein Problem liegt im Marketing, siehst du plötzlich überall Marketing-Probleme. Ob das stimmt oder nicht. Oder die Verfügbarkeitsheuristik: Was uns gerade passiert ist, halten wir automatisch für das Hauptproblem. Letzte Woche ein schlechtes Verkaufsgespräch gehabt? Zack – "Mein Problem ist Sales!" Dabei war vielleicht nur dieser eine Interessent nicht der richtige. Das alles passiert unbewusst. Und es passiert jedem von uns. So zeigt sich der Denkfehler im Alltag Im Alltag sieht der Blindspot oft so aus: Du überarbeitest dein Angebot zum fünften Mal. Du formulierst um, packst noch ein Modul dazu, änderst den Preis. Dabei ist das Angebot selbst vielleicht gar nicht das Problem, denn deine Zielgruppe versteht nur nicht, was sie davon hat. Du postest mehr Content, weil du denkst, du brauchst mehr Sichtbarkeit. Dabei zieht dein Marketing vielleicht die falschen Leute an und mehr vom Falschen macht es nicht besser. Vollgas: Die Effizienz-Falle schnappt zu, wenn wir die falschen Dinge immer schneller tun. Du sagst dir: "Ich muss mich einfach mehr anstrengen." Also arbeitest du noch mehr, noch länger, noch intensiver. Dabei drehst du an Hebeln, die für dein spezifisches Problem gar nicht relevant sind. Wir nennen das die Effizienz-Falle: Du wirst immer effizienter darin, die falschen Dinge zu tun. Unsere eigene Erfahrung mit dem blinden Fleck Ich erzähle dir kurz, wie Sandor und ich selbst in diese Falle getappt sind. Als wir OverTheMaze aufgebaut haben, waren wir überzeugt: Unser Purpose-Angebot ist genau das, was Solo-Gründer brauchen. Wir haben Content produziert, sind auf Networking-Events gegangen, und haben viel Energie reingesteckt. Unsere Bubble, andere Business-Starter um uns herum, fanden unser Angebot großartig. Das hat uns bestätigt. Wir müssen nur noch sichtbarer werden, dachten wir. Also haben wir weiter an der Sichtbarkeit gearbeitet. Neu im Business und voller Energie: Doch legen wir die Energie wirklich in die richtige Richtung? (2018) Bis uns ein Mentor von außen etwas gesagt hat: "Euer Purpose-Angebot ist super. Aber ihr löst ein Nice-to-have-Problem. Kein Must-have." Autsch 😣. Er hatte recht. Die große Mehrheit unserer Zielgruppe (Business-Starter) hatte andere, dringendere Probleme. Das haben wir in der Situation nicht aus unserer Bubble heraus gesehen. Wir waren zu nah dran. Zu sehr überzeugt davon, dass wir den Markt verstehen. Hätten wir es irgendwann selbst herausgefunden? Vermutlich ja. Doch dieser externe Blick hat uns geschätzt drei Monate Zeit erspart, Zeit, die wir viel sinnvoller nutzen konnten. 3 Wege raus aus dem blinden Fleck Der blinde Fleck ist also real. Und er betrifft uns alle. Die Frage ist: Was kannst du konkret dagegen tun? Der Blick von oben: Mit der richtigen Guidance wird der Weg durch das Business-Labyrinth plötzlich glasklar. Hier sind drei Wege, die wirklich helfen: Weg 1: Strukturierte Selbstreflexion mit Framework Freies Grübeln bringt dich nicht weiter, das hast du vermutlich schon gemerkt. Was hilft, ist ein strukturiertes System. Ein Framework, das dich durch die richtigen Fragen führt und dir hilft, dein Business aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Das Ziel ist nicht, noch mehr nachzudenken. Das Ziel ist, anders nachzudenken. Mit einer klaren Struktur statt im Kreis. Wenn du einen solchen strukturierten Selbst-Check ausprobieren möchtest, schau dir unsere Anleitung zum 360° Blitz-Check inkl. Miro-Template an (Link kommt am 28.01., da ich gerade noch daran schreibe). Dort führen wir dich Schritt für Schritt durch die wichtigsten Bereiche deines Business, damit du nicht mehr raten musst, sondern siehst, wo es wirklich hakt. Weg 2: Feedback von deiner Zielgruppe holen Nicht von Freunden. Nicht von Familie. Nicht von anderen Unternehmern in deiner Bubble. Sondern von Menschen, die tatsächlich zu deiner Zielgruppe gehören. Frag sie direkt: Was verstehst du unter meinem Angebot? Welches Problem würdest du damit lösen wollen? Was hält dich davon ab, sowas zu buchen? Die Antworten können unbequem sein. Doch sie sind immens wertvoll. Denn sie zeigen dir, wie dein Business von außen wahrgenommen wird und nicht wie du es von innen siehst. Weg 3: Einen externen Blick holen Manchmal reicht Selbstreflexion nicht aus. Manchmal brauchst du jemanden, der komplett außerhalb deines Systems steht. Jemanden, der keine Betriebsblindheit hat, weil er oder sie gar nicht in deinem Business steckt. Das kann ein Mentor sein, ein erfahrener Kollege oder ein professioneller Sparringspartner. Für diejenigen, die keine Lust mehr auf Trial and Error haben und lieber eine Abkürzung nehmen: Genau dafür haben wir den Business Kompass entwickelt. Eine intensive 1:1-Analyse, bei der wir dein Business von außen durchleuchten und gemeinsam herausfinden, wo dein echter Engpass liegt. Nicht als Ratespiel, sondern strukturiert und fundiert. Der blinde Fleck ist menschlich – doch Kreisdrehen muss nicht sein Der blinde Fleck ist kein Zeichen von Unfähigkeit. Er ist kein Beweis dafür, dass du "kein guter Unternehmer" bist. Er ist einfach menschlich. Wir alle haben ihn. Der Unterschied liegt darin, was du nun mit diesem Wissen machst. Du kannst weiter alleine grübeln und hoffen, dass dir irgendwann ein Licht aufgeht. Oder du holst dir Struktur, Feedback oder einen externen Blick und kommst endlich raus aus dem Kreisdrehen. Gedanken-Ballast abwerfen: Denn am Ende darf dein Business vor allem eines – Spaß machen! Wenn du regelmäßig Impulse für dein Business möchtest, die dir helfen, solche blinden Flecken zu erkennen, trag dich in unseren Newsletter ein. Kein Spam, kein Blabla nur das, was dich wirklich weiterbringt. Mit dem Klick auf den Button kommst du direkt auf die Anmeldeseite.
- Äußerlich erfolgreich, innerlich unsicher? 5 Anzeichen für die Business-Achterbahn
Schluss mit dem Auf und Ab: Warum sich dein Business wie eine Achterbahn anfühlt. Nach außen hin läuft dein Business. Du hast Kunden, du hast Expertise, du zeigst Präsenz. Wenn jemand fragt, sagst du: "Läuft ganz gut." Doch wenn du ehrlich bist, also wirklich ehrlich, dann fühlt es sich anders an. Innerlich ist da dieses Auf und Ab. Die Freude über einen neuen Auftrag, gefolgt von der bangen Frage: "Und was kommt danach?" Die Erleichterung, wenn die Rechnung bezahlt ist, und gleichzeitig der Gedanke: "Wie lange geht das noch so?" Dieses Gefühl hat einen Namen: die Business-Achterbahn. In diesem Artikel zeigen wir dir 5 typische Anzeichen dafür und warum es nicht an deinem Einsatz liegt, wenn du dich darin wiederfindest. Inhalt des Artikels: Anzeichen 1: Die Fassade steht doch dahinter bröckelt es Anzeichen 2: Die Liste der Versuche wird immer länger Anzeichen 3: Der Kalender spielt Achterbahn Anzeichen 4: Du sagst Ja, obwohl alles in dir Nein schreit Anzeichen 5: Der heimliche Gedanke, den du niemandem erzählst Was wir selbst erlebt haben – Unser 1. Purpose-Angebot Es liegt nicht an deinem Einsatz Warum das so ist und was du tun kannst Anzeichen 1: Die Fassade steht doch dahinter bröckelt es "Und, wie läuft's?" – "Ja, gut! Viel zu tun gerade." Du kennst diese Antwort. Oder vielmehr gesagt diese Small-Talk-Floskel, die vielen suggeriert “Bitte frag nicht mehr nach”. Du gibst sie selbst regelmäßig. Auf Netzwerktreffen, beim Kaffee mit Bekannten, in der Familie. Und ja, es stimmt auch irgendwie. Du hast Projekte, du arbeitest viel, du bewegst Dinge. Außen das perfekte Lächeln, innen pure Erschöpfung. Der klassische Spagat in der Business-Achterbahn. Doch innerlich sieht es anders aus. Da ist diese leise Stimme, die fragt: "Lohnt sich das eigentlich alles?" Du rechnest im Kopf durch, wie viele Stunden du investierst und was am Ende übrig bleibt. Du fragst dich, ob das so weitergehen kann. Nach außen "super", nach innen ein Fragezeichen. Dieser Spagat kostet Energie. Mehr, als du dir vielleicht aktuell eingestehst. Anzeichen 2: Die Liste der Versuche wird immer länger Du hast schon einiges ausprobiert. Mehr gepostet. Das Marketing überarbeitet. Das Angebot geschärft. Die Website neu gemacht. Vielleicht sogar einen Kurs besucht oder dir für ein paar Wochen Unterstützung für deine Positionierung geholt. Jeder einzelne Versuch fühlte sich richtig an, sogar logisch und sinnvoll. Du hast durch diese Versuche viel Wissen und Expertise angeeignet und versteht immer besser die Feinheiten des Unternehmertums. Trotzdem: Die Ergebnisse blieben aus. Oder sie kamen kurz und verschwanden so schnell wie sie gekommen waren. Strategie-Hopping führt oft nur zu einem: Einem riesigen Berg an Papier und dem Gefühl, bei Plan Z festzustecken. Diese Liste der Versuche kennst du gut. Vielleicht hast du sie sogar irgendwo aufgeschrieben. Und jedes Mal, wenn wieder etwas nicht zündet, kommt dieser Gedanke: "Was muss ich denn noch alles machen?" Die ehrliche Antwort: Wahrscheinlich nicht mehr, sondern etwas anderes. Doch dazu weiter unten später mehr. Anzeichen 3: Der Kalender spielt Achterbahn Letzte Woche noch zwei Kundentermine am Tag, diese Woche gähnende Leere. Dieses Muster kommt dir bekannt vor. Der Moment, wenn ein Projekt endet und du auf deinen Kalender schaust: "Okay … und jetzt?" Die Erleichterung nach einem intensiven Monat, direkt gefolgt von der Frage: "Wann kommt der nächste Auftrag?" Dieses Auf und Ab ist anstrengend. Nicht nur finanziell, sondern auch emotional. Du kannst nicht planen. Du kannst nicht entspannen. Du bist ständig zwischen "zu viel" und "zu wenig". Wenn der Blick in den Kalender kein Flow-Gefühl, sondern freien Fall auslöst. Das Schrege dabei: Du arbeitest hart daran, dass es besser wird. Du machst Akquise, du pflegst Kontakte, du bist präsent. Und trotzdem fühlt sich die Auftragslage wie ein Glücksspiel an. Anzeichen 4: Du sagst Ja, obwohl alles in dir Nein schreit Vielleicht sind die folgenden Gedanken dir auch schon bei einem Auftrag durch gen Kopf: Der Auftrag passt nicht wirklich Der Kunde ist anstrengend Das Projekt liegt außerhalb deiner Kernkompetenz, oder Der Preis ist eigentlich zu niedrig Und trotzdem sagst du Ja. Weil die Alternative, ein leerer Kalender oder eine unbezahlte Rechnung, sich noch schlimmer anfühlt. Also nimmst du den Auftrag an. Üblicherweise realisierst du nach zwei Wochen, warum dein Bauchgefühl dagegen war. Diese Kompromisse kosten Zeit, Energie, Nerven und ja, manchmal auch Geld. Das innere Gefühl, das eigene Business nicht wirklich im Griff zu haben, wächst. Ein „Ja“ zum falschen Kunden ist oft ein „Nein“ zu deiner eigenen Energie. Du bist nicht undankbar. Du weißt, dass Aufträge zu haben gut ist. Gleichzeitig wünschst du dir, dass du dir deine Kunden aussuchen kannst, statt zu nehmen, was gerade kommt. Anzeichen 5: Der heimliche Gedanke, den du niemandem erzählst Es gibt diesen Gedanken, der manchmal hochkommt. Meistens abends, wenn ein schwieriger Tag hinter dir liegt. Oder wenn du siehst, wie andere scheinbar mühelos wachsen. "Bin ich vielleicht einfach kein guter Unternehmer?" Du sprichst ihn nicht aus. Schon gar nicht laut. Denn eigentlich weißt du, dass du gut bist in dem, was du tust. Deine Kunden sind immens zufrieden. Deine Expertise ist echt. Du hast schon so viel erreicht. Und trotzdem ist er da, dieser Gedanke. Leise, hartnäckig, unangenehm. Expertise vs. Selbstzweifel: Wenn die eigene Rolle sich plötzlich wie eine Nummer zu groß anfühlt. Hier kommt die gute Nachricht: Dieser Gedanke ist ein Zeichen dafür, dass du ambitioniert bist, und dass dir dein Business wichtig ist. Du willst schnließlich mehr als nur irgendwie über die Runden zu kommen. Er ist kein Zeichen dafür, dass du versagst. Im Gegenteil. Was wir selbst erlebt haben – Unser 1. Purpose-Angebot Wir kennen diese Achterbahn aus eigener Erfahrung. Als wir mit OverTheMaze gestartet haben, hatten wir ein Angebot, das wir liebten: Business Purpose für Gründer. Wir waren überzeugt davon. Wir gingen zu Netzwerktreffen, hielten Vorträge, zeigten, wie wertvoll das ist. In unserer kleinen Bubble sagten alle: "Genau das brauche ich zum Start!" Der Markt? Der sah das anders. Wir haben unsere Anstrengungen das Angebot bekannter zu machen verstärkt. Mehr Netzwerken. Mehr erklären. Mehr zeigen. Die Ergebnisse? Blieben aus oder ganz direkt gesagt die zahlenden Kunden blieben aus. Wertschätzung, wie toll es doch sei haben wir zu genüge bekommen, doch davon konnten wir uns nichts kaufen. Hier bereiten wir gerade einer unserer ersten Purpose-Workshops vor (2019). Erst als ein Mentor von außen auf unser Business schaute und eine einzige unbequeme Frage stellte, fiel der Groschen: Wir hatten am falschen Hebel gedreht. Nicht zu wenig, sondern einfach am falschen Ort. Diese Erkenntnis hat dazu geführt, dass wir nicht mehr und mehr Marketing gemacht haben, sondern bei unserer Zielgruppe etwas verändert, damit wir die finden, die wirklich unser Angebot brauchen. Es liegt nicht an deinem Einsatz Wenn du dich in mehreren dieser Anzeichen wiederfindest, dann ist uns eines immens wichtig: Es liegt nicht daran, dass du zu wenig machst. Es liegt daran, wo du deinen Einsatz hinrichtest. Das ist die unbequeme Wahrheit hinter der Business-Achterbahn. Du kannst noch so viel arbeiten, noch so viele Versuche starten, wenn der Hebel nicht stimmt, verpufft die Energie ins Nirvana. Du drückst mit aller Kraft, doch vielleicht ist es die falsche Tür? Müssen alle 5 Anzeichen auf dich zutreffen? Nein. Jede Situation ist individuell, weil jeder sein Business und sein Leben anders gestaltet. Meistens sind es zwei oder drei Anzeichen, die besonders stark mitschwingen. Das reicht, um zu wissen: Da ist etwas, das sich ändern darf. Die Frage ist nur: Was genau? Warum das so ist und was du tun kannst Die Business-Achterbahn hat eine Ursache. Und die liegt in fast allen Fällen tiefer als "mehr Marketing" oder "ein besseres Angebot". Es gibt ein Prinzip, das erklärt, warum so viele Solo-Unternehmer trotz Einsatz nicht vorankommen und warum "mehr vom Gleichen" das Problem oft verschärft statt löst. Wir nennen es die Effizienz-Falle. Wenn du darüber noch mehr erfahren willst, haben wir dir hier unseren Artikel “Die Effizienz-Falle – Warum mehr Einsatz nicht mehr Ergebnis bringt”. Und wenn du auf dem Laufenden bleiben willst, wie du aus der Business-Achterbahn aussteigst: In unserem Newsletter teilen wir regelmäßig Impulse, die wir selbst im Business nutzen. Mit dem Klick auf den Button kommst du direkt auf die Anmeldeseite.
- 5 Merkmale, die zeigen, warum Kunden "Klingt spannend" sagen – und trotzdem nicht kaufen
"Klingt spannend, aber..." – Der Moment, in dem dein Angebot in der Warteschleife landet. Eine Kollegin von uns, nennen wir sie Laura, ist Leadership-Coach. Sie bietet "Teamentwicklung für bessere Zusammenarbeit und Harmonie" an. Ihr Angebot ist durchdacht, ihre Methoden fundiert, ihre Referenzen überzeugend. Trotzdem hört sie immer wieder denselben Satz: "Klingt spannend, wir melden uns." Und dann? Stille. Sobald das Budget knapper wird, wird Lauras Projekt verschoben. "Keine Zeit für weiche Themen gerade", heißt es dann. Das Frustrierende daran: Laura löst ein echtes Problem. Nur wird es nicht als dringend wahrgenommen. Der Unterschied zwischen "Klingt spannend" und "Das brauche ich jetzt" ist kein Zufall. Er hat erkennbare Merkmale. Und genau die schauen wir uns in diesem Artikel an, damit du einschätzen kannst, wo dein Angebot gerade steht. Inhalt des Artikels: Nice-to-have vs. Must-have: Worum geht es eigentlich? Konkrete Beispiele: Gleiches Thema, andere Dringlichkeit Die 5 Erkennungsmerkmale eines Must-have-Problems Die unbequeme Frage: Wo steht dein Angebot? Was bedeutet das jetzt für dich? Am 25. Februar gehen wir noch einen Schritt weiter: In unserem kostenlosen Workshop checkst du systematisch dein Angebot und gehst mit konkreten Optimierungs-Maßnahmen nach Hause. Doch dazu später mehr 😉. Nice-to-have vs. Must-have: Worum geht es eigentlich? Die Unterscheidung ist simpel und gleichzeitig entscheidend für deinen Umsatz. Von "Irgendwann mal..." bis zu "JETZT!" - Der Unterschied zwischen Nice-to-have und Must-have. Ein Must-have-Problem brennt. Der Schmerz ist jetzt da. Es kostet deinen Kunden etwas, nicht zu handeln. Das kann Zeit, Geld, Energie oder Reputation sein und genau deshalb sucht er aktiv nach einer Lösung. Ein Nice-to-have-Problem glimmt höchstens. "Irgendwann wäre das schön", denkt dein Kunde. Es gibt keinen akuten Leidensdruck. Er findet dein Angebot interessant, doch es ist halt noch nicht dringend aus seiner Sicht. Hier sind die 2 Punkte, die viele übersehen: Es geht nicht um das Thema deines Angebots. Es geht um Dringlichkeit und Konsequenz. Dasselbe Thema kann Nice-to-have oder Must-have sein, je nachdem, wie das Problem dahinter aussieht. Egal, wie dringend das Problem aus deiner Sicht ist und egal, wie viel es aus deiner Sicht den Kunden kostet, solange er dies selbst nicht erkennt, kannst du ein noch so geniales Angebot haben, doch du wirst es nicht verkaufen. Es geht um die Wahrnehmung des Kunden und nicht um deine persönliche Meinung. Konkrete Beispiele: Gleiches Thema, andere Dringlichkeit Wie vorher schon gesagt, du kannst mit deinem Angebot das gleiche Thema ansprechen, doch je nachdem welches Problem du mit deinem Angebot adressierst ist es ein Nice-to-have oder ein Must-have. Hier siehst du an vier Beispielen, wie das in der Praxis aussieht, und ja, die Titel der Angebote sind fiktiv 😊. Personal & Team Von "Die Stimmung könnte besser sein" zu "Unsere Leistungsträger kündigen!" – gleiches Thema, andere Dringlichkeit. Das Nice-to-have-Problem "Die Stimmung im Team könnte besser sein." Klingt nach einem Thema für den nächsten Teamtag, jedoch nicht nach einer dringenden Investition. Beispiel-Angebot: "Team-Happiness-Tag": Gemeinsame Übungen für eine harmonischere Atmosphäre und ein besseres Miteinander im Büro. Das Must-have-Problem "Unsere Leistungsträger wandern zur Konkurrenz ab, jeder Abgang kostet uns 1-3 Jahresgehälter." Das ist kein Stimmungsthema mehr. Das ist ein finanzielles Desaster, das sofort gestoppt werden muss. Beispiel-Angebot: "Talente halten: Kündigungs-Stopp": Sicherung deiner Leistungsträger zur Vermeidung von 100k+ € an Vakanz- und Neubesetzungskosten. Business-Struktur Von "Mehr Struktur wäre schön" zu "Ich versinke in Arbeit!" – wenn aus einem Wunsch ein Notfall wird. Das Nice-to-have-Problem "Ich brauche mehr Struktur im Business." Ein diffuses Gefühl, das viele kennen. Doch ohne konkrete Konsequenz wird es immer wieder aufgeschoben. Beispiel-Angebot: "Struktur-Masterclass": Lerne Methoden kennen, um dein Business besser zu organisieren und deine Abläufe zu ordnen. Das Must-have-Problem "Ich arbeite 60 Stunden und verdiene zu wenig, so geht's nicht weiter." Hier geht es nicht um "schöner organisiert sein". Hier geht es um Arbeitsfähigkeit und Existenz. Beispiel-Angebot: "Raus aus der 60h-Falle" – Sofortige Restrukturierung deines Business, um von der 60h-Woche zurück zur Arbeitsfähigkeit und echtem Ertrag zu kommen. Marketing & Sichtbarkeit Von "LinkedIn sollte ich mal nutzen" zu "Seit 3 Monaten keine Anfrage!" – wenn Sichtbarkeit zum Umsatzproblem wird. Das Nice-to-have-Problem "LinkedIn sollte ich mal besser nutzen." Eine gute Idee, die seit Monaten auf der To-do-Liste steht. Und dort auch meistens lange bleibt. Beispiel-Angebot: "LinkedIn Sichtbarkeits-Training": Baue deine Personal Brand auf, um als Experte wahrgenommen zu werden und dein Netzwerk zu pflegen. Das Must-have-Problem "Ich habe seit 3 Monaten keine Anfrage mehr bekommen." Das ist keine Sichtbarkeitsfrage mehr. Das ist eine leere Pipeline und damit ein direktes Umsatzproblem. Beispiel-Angebot: "Pipeline-Rescue: Anfragen-Garantie": Schluss mit der 3-monatigen Funkstille: Wir generieren in 14 Tagen die ersten qualifizierten Anfragen für dein Business. Vertrieb & Umsatz Von "Noch mehr Umsatz wäre toll" zu "Wir verbrennen jeden Monat Geld!" – der Unterschied zwischen Wunsch und Notwendigkeit. Das Nice-to-have-Problem "Wir wollen unseren Umsatz steigern." Ein verständlicher Wunsch, doch kein akuter Schmerz. Solange die Zahlen "okay" sind, hat niemand Druck zu handeln. Beispiel-Angebot: "Umsatz-Boost 2025": Ein Inspirations-Workshop, um neue Potenziale zu entdecken und das Wachstum langfristig zu fördern. Das Must-have-Problem "Wir verbrennen 20.000 € pro Monat durch ineffiziente Prozesse." Jetzt brennt es. Jeden Monat fließt Geld ab, das lässt niemanden ruhig schlafen. Beispiel-Angebot: "Umsatz-Leck schließen" – Wir stoppen den monatlichen Verlust durch die sofortige Automatisierung deiner ineffizienten Sales-Prozesse. Merkst du den Unterschied? Links steht ein vager Wunsch. Rechts steht ein konkreter Schmerz mit messbaren Konsequenzen. Die Frage ist: Auf welcher Seite landet jetzt dein Angebot in den Köpfen deiner Kunden? Die 5 Erkennungsmerkmale eines Must-have-Problems Hier wird es konkret. Diese fünf Merkmale zeigen dir, ob das Problem, das du löst, wirklich als dringend wahrgenommen wird. 1. Hoher "Cost of Inaction" Das Nicht-Handeln ist teurer als die Lösung. Wenn das Problem bleibt, entstehen messbare Verluste, sei es durch verlorene Kunden, Strafzahlungen oder verpasste Chancen. Frag dich: Was kostet es deinen Kunden konkret, wenn er NICHTS tut? Was kostet es deinen Kunden, wenn er nichts tut? 2. Externer Zeitdruck Es gibt eine Deadline und die kommt nicht von dir als Berater oder Coach, sondern von außen. Wenn beispielsweise ein Gesetz in Kraft tritt oder eine Kündigungswelle rollt. Die Quartalszahlen sollen für deine Kunden jedoch weiterhin stimmen. Dieser externe Druck macht aus "sollte ich mal" ein "muss ich jetzt". Gibt es eine Deadline? Kleiner Exkurs in die Praxis, wenn dein Must-have-Problem einen externen Zeitdruck hat Ja, wenn du ein solches Problem löst, ist dein Angebot ein Must-have. Doch sei dir bewusst: Angebote mit externem Zeitdruck haben ein Verfallsdatum. Beispiel E-Rechnungspflicht: Bis Ende 2024 war "E-Rechnung-Umstellung in 14 Tagen" heiß begehrt – Unternehmen hatten Panik vor dem Stichtag. Mitte 2025? Der Schmerz ist weg, das Angebot wirkt wie kalter Kaffee im Jahr 2026. Die Lösung: Nutze den akuten Engpass, um die Tür zu öffnen, doch baue dein Angebot auf einem "Ewigkeits-Problem" auf. Probleme wie "zu wenig Aufträge", "Fluktuation im Team" oder "fehlende Struktur" verschwinden nicht nach einem Stichtag. Sie sind zeitlos und damit auch dein Angebot. 3. Häufigkeit und Intensität Ein Must-have-Problem ist kein einmaliges Ärgernis. Es ist ein wiederkehrender Schmerz. Jeden Monat verfehlte Ziele. Chronisch hohe Krankenstände. Der immer gleiche Frust nach jedem Kundengespräch. Je öfter dein Kunde das Problem spürt, desto dringender wird die Lösung. Problem... Problem... Problem. Wenn der Schmerz nicht aufhört, wird die Lösung dringend. 4. Aktive Suche Dein Kunde googelt bereits nach Lösungen. Er fragt in seinem Netzwerk herum. Er besucht Webinare zum Thema. Das bedeutet: Du musst ihn nicht erst überzeugen, dass er ein Problem hat. Er weiß es schon. Er sucht nur noch das Wie. Wenn dein Kunde schon googelt, musst du ihn nicht mehr überzeugen, dass er ein Problem hat. 5. Persönliche Betroffenheit Das Problem bedroht den Status, die Sicherheit oder den Ruf des Entscheiders. Es ist Chefsache, nicht delegierbar an die Fachabteilung. Wenn dein Ansprechpartner persönlich die Konsequenzen trägt, wird aus "interessant" sehr schnell "notwendig". Angebote mit Verfallsdatum: Heute heiß begehrt, morgen kalter Kaffee. Die unbequeme Frage: Wo steht dein Angebot? Jetzt wird es ehrlich. Schau dir diese Tabelle an und frag dich: In welcher Spalte landet dein Angebot bei deinen Kunden? "Irgendwann" oder "JETZT!", je nachdem fällt dein Angebot in die eine oder andere Kategorie. Merkmal Nice-to-have (Vitamin) Must-have (Schmerzmittel) Primärmotivation Selbstverwirklichung, Optimierung Angst, Schmerz, Verlust vermeiden Zeitfaktor "Irgendwann mal" "Sofort" oder "Bis zum Stichtag X" Finanzierung Aus dem Überschuss-Budget Aus dem Notfall-Budget Erfolgsmessung "Fühlt sich besser an" Konkrete Zahlen: €, %, Tage Wahrnehmung Investment in die Zukunft Rettung der Gegenwart Kleine Reflexion: Wie oft hören deine Kunden von deinem Angebot und handeln sofort? Beschreiben sie ihr Problem mit Emotionen oder eher sachlich-distanziert? Suchen sie aktiv nach einer Lösung oder stolpern sie zufällig über dich? Die Antworten auf diese Fragen zeigen dir, wo du stehst. Was bedeutet das jetzt für dich? Der Unterschied zwischen "Klingt spannend" und "Das brauche ich jetzt" liegt nicht im Thema deines Angebots. Er liegt in der Dringlichkeit und den Konsequenzen, die dein Kunde mit dem Problem verbindet. Die gute Nachricht: Ein Nice-to-have lässt sich oft zum Must-have transformieren, indem du das Problem hinter dem Problem findest und die echten Kosten des Nicht-Handelns sichtbar machst. Am 25. Februar checken wir gemeinsam, wo dein Angebot steht. In 90 Minuten durchleuchtest du systematisch dein Angebot mit uns. Du gehst mit einem klaren System-Check und 3 konkreten Optimierungs-Maßnahmen für Q1 2026 nach Hause. Kein BlahBlah, sondern 100% fokussierte Klarheit. 👉 Jetzt kostenlos für den 25.02. anmelden










