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Ein lĂ€chelnder Sandor mit Glatze und orangefarbenem Hemd zeigt mit dem Finger auf ein "?", das eine lĂ€chelnde Conny mit blondem, hochgestecktem Haar in einem hellgrĂŒnen Oberteil in ihren HĂ€nden hĂ€lt.

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  • 7 AI-Tools fĂŒr Berater: Welche wir tĂ€glich nutzen und wann sie perfekt passen

    Unser AI-Tool-Stack nach 3 Jahren intensiver Nutzung. Als Sandor und ich vor rund 3 Jahren in unserer Strategy Week von diesem neuen OpenAI-Tool hörten, waren wir sofort Feuer und Flamme. Die User-Zahlen schossen durch die Decke, wie bei keinem anderen Online-Tool zuvor, da wurden wir richtig neugierig und wollten sehen, was das fĂŒr ein cooles Tool ist 😀. WĂ€hrend Sandor sich direkt wie zu Hause fĂŒhlte (seine Machine Learning-Zeit aus dem Studium ließ grĂŒĂŸen), öffnete sich fĂŒr mich eine völlig neue Welt voller Möglichkeiten. Fast 3 Jahre spĂ€ter nutzen wir AI-Tools in fast jedem Bereich unseres Business und sparen dadurch 6-10 Stunden pro Woche. Doch der Weg dorthin war nicht immer einfach, zwischen Tool-Overwhelming und der Frage "Welche AI wofĂŒr?" haben wir uns durchprobiert und unseren perfekten Werkzeugkasten gefunden. Heute teile ich mit dir unsere 7 wichtigsten AI-Tools, wann du sie am besten einsetzt und warum sie unser Business sehr stark haben. Von unserem Denkpartner Claude bis hin zu unserem visuellen Kreativpartner Ideogramm. Komm mit auf die Erfahrungsreise von uns und bekomme konkrete Ideen, wo du diese AI-Tools nutzen kannst  đŸ€©. Inhalt des Artikels 1. Claude: Unser Denkpartner fĂŒr authentische Texte 2. Gemini: Der Google-Workspace-Allrounder & Research-Spezialist 3. Google AI Studio: Unser Analyse-Spezialist 4. Ideogramm: Visueller Kreativpartner 5. Perplexity: Der schnelle Recherche-Helfer 6. Grok: Sandors Experimentier-Playground 7. Mistral – Le Chat: FĂŒr förmliche europĂ€ische Texte AI-Tools im Business: Unser Fazit nach 3 Jahren 1. Claude: Unser Denkpartner fĂŒr authentische Texte Claude ist definitiv unser Haupttool geworden und das hat einen guten Grund: Er schreibt wirklich authentische Texte, die nach uns klingen. Als ich damals in einem Marketing-Podcast davon hörte, dass Claude von Anthropic besonders natĂŒrliche, persönliche Texte erstellt, war ich sofort neugierig. ChatGPT wirkte auf mich damals immer so mechanisch, Claude war da viel wandlungsfĂ€higer. WofĂŒr wir Claude aktuell im Business nutzen Content Creation Projektorganisation Formulierungshilfen und  alles, was mit Texten zu tun hat. Ein Praxis-Beispiel von OverTheMaze Wenn ich ein Transkript mit all meinen Gedanken hochlade, generiert Claude daraus einen Artikel, den ich kaum noch verĂ€ndern muss. Er hat durch all meine bisherigen Artikel meinen persönlichen Schreibstil gelernt und kombiniert dies mit meinen persönlichen Gedanken und Erfahrungen aus dem Transkript. Claude in Aktion: Hier entsteht gerade unser Blog-Artikel ĂŒber AI-Tools, vom Transkript zum fertigen Text. Was mir besonders gefĂ€llt: Claude hat sehr frĂŒh Projekte eingefĂŒhrt, wo man alles schön organisiert arbeiten kann, das macht die Zusammenarbeit ĂŒbersichtlich und effizient. FĂŒr uns ist Claude der perfekte Denkpartner geworden, wenn es um Kommunikation und Content geht. 2. Gemini: Der Google-Workspace-Allrounder & Research-Spezialist Gemini ist fĂŒr uns der perfekte Partner in unserem Google Workspace. Das Coole daran ist einfach, dass es direkt integriert ist, das macht die Arbeit unglaublich leicht und flĂŒssig. Gleichzeitig nutzen wir Gemini auch sehr gerne fĂŒr ausfĂŒhrliche, fundierte Recherchen. WofĂŒr wir Gemini aktuell im Business nutzen Google Sheets-Interaktion und Formel-UnterstĂŒtzung Analytics-Reportings AusfĂŒhrliche, fundierte Recherche Direkte Integration in unsere Google-Umgebung (z.B. Belege finden 😉) Ein Praxis-Beispiel von OverTheMaze Wenn wir eine Marktanalyse fĂŒr ein Kundenprojekt brauchen, nutzen wir Gemini fĂŒr die Research. Das Geniale: Gemini fragt vor dem Research-Start nach, ob der Ansatz so passt, und man kann noch Anpassungen machen, bevor die eigentliche Recherche beginnt. Das ist super strukturiert und spart Zeit. Gemini kann die Ergebnisse seiner Recherche als interaktive Infografik anzeigen. Hier: Der perfekte B2B Event-Titel. Was uns immens hilft: Die nahtlose Integration in Google Sheets. Wenn uns mal (also eigentlich fast immer mir) eine Formel nicht einfĂ€llt oder wir komplexe Berechnungen brauchen, ist Gemini direkt da und hilft uns weiter. 3. Google AI Studio: Unser Analyse-Spezialist Google AI Studio ist interessant, es nutzt grundsĂ€tzlich die gleichen Modelle wie Gemini, doch die Ausgabe ist komplett anders. Es ist viel analytischer, konkreter und teilweise auch "kĂŒhler" in der Herangehensweise. Wenn wir wirklich tiefe, strukturierte Analysen brauchen, ist Google AI Studio unser Go-to-Tool. WofĂŒr wir Google AI Studio aktuell im Business nutzen Tiefe Business-Analysen Strukturierte Gedankenarbeit Verschiedene Blickwinkel auf komplexe Probleme Klare, analytische Auswertungen Ein Praxis-Beispiel von OverTheMaze Wenn wir fĂŒr unsere 360° Business-Analyse verschiedene Perspektiven auf eine Kundenherausforderung entwickeln, nutzen wir Google AI Studio ergĂ€nzend zu unseren Erkenntnissen. Es hilft uns dabei, Gedanken zu sortieren, verschiedene Blickwinkel systematisch zu analysieren und strukturierte Erkenntnisse auszugeben. Google AI Studio bei der Analyse: Detaillierte LinkedIn-Performance-Auswertung von mir, mit strukturierten Erkenntnissen und Handlungsempfehlungen. Der Unterschied zu Gemini ist wirklich bemerkenswert, obwohl die gleiche Technologie dahintersteckt, arbeitet Google AI Studio viel systematischer und analytischer. Perfekt fĂŒr alle Situationen, wo wir eine fundierte, strukturierte Herangehensweise brauchen. 4. Ideogramm: Visueller Kreativpartner Ideogramm ist fĂŒr uns das perfekte Bildgenerierungstool geworden. Wir haben schon verschiedene ausprobiert, doch bei Ideogramm sind wir hĂ€ngen geblieben. Das Tool macht es uns unglaublich einfach, konsistente visuelle Elemente zu erstellen, die zu unserer Brand passen. WofĂŒr wir Ideogramm aktuell im Business nutzen Konsistente visuelle Elemente fĂŒr unsere Brand Blog-Artikel Bilder und Workshop  Content Referenzbild-basierte Bildgenerierung Wiederkehrende Design-Elemente Ein Praxis-Beispiel von OverTheMaze Wenn wir fĂŒr eine Wirtschaftswald-Geschichte mit unseren beiden Maskottchen ein passendes Bild brauche, lade ich einfach ein bereits kreiertes Referenzbild hoch und sage Ideogramm, in welche Richtung es gehen soll. Das Tool schafft es sehr gut, dass sich einzelne Elemente (hier im Beispiel die Eule und das Eichhörnchen) immer wieder wiederholen und gleich erhalten bleiben. Unsere Wirtschaftswald-Maskottchen: Die Eule und das Eichhörnchen bei der Kaffeepause, erstellt mit Ideogramm. Was uns besonders begeistert: Die einfache Handhabung von Referenzbildern. Wir können sehr leicht erreichen, dass unsere visuellen Inhalte einen roten Faden haben und trotzdem individuell auf das jeweilige Thema zugeschnitten sind. 5. Perplexity: Der schnelle Recherche-Helfer Perplexity nutzen wir hauptsĂ€chlich fĂŒr schnelle, spontane Recherchen. Es ist unser Backup-Tool geworden, wenn wir mal eben kurz etwas nachschauen wollen. Seit wir Gemini fĂŒr die ausfĂŒhrlicheren Recherchen nutzen, ist Perplexity etwas in den Hintergrund gerĂŒckt, doch es hat trotzdem noch seinen Platz. WofĂŒr wir Perplexity aktuell im Business nutzen Schnelle Fakten-Checks Spontane, kurze Recherchen OberflĂ€chliche Informationssuche Backup fĂŒr schnelle Antworten Ein Praxis-Beispiel von OverTheMaze Wenn wir mitten in einem KundengesprĂ€ch schnell eine Statistik oder ein Datum ĂŒberprĂŒfen wollen, nutzen wir Perplexity. Es ist schnell, unkompliziert und gibt uns die Information, die wir brauchen, mit der dazugehörenden Quelle, ohne dass wir viel Zeit investieren mĂŒssen. Schnelle Perplexity Research in Aktion: Strukturierte Marktanalyse zum Thema 'Digitale Plattformen und Online-Recruiting' mit fundierten Statistiken. Perplexity ist fĂŒr uns das perfekte Tool fĂŒr alle spontanen "Wie war das nochmal?"-Momente. Es ersetzt nicht die tieferen Recherchen, doch fĂŒr schnelle Checks ist es super praktisch. 6. Grok: Sandors Experimentier-Playground Grok ist bei uns eher Sandors Spielplatz zum Ausprobieren. Es ist unser Test- und Experimentier-Tool, wenn wir mal andere AnsĂ€tze oder Perspektiven testen wollen. Die Nutzung ist bei uns sehr sporadisch. WofĂŒr wir Grok aktuell im Business nutzen Neue AnsĂ€tze und Methoden testen Alternative Perspektiven entwickeln Experimentelle Herangehensweisen Ein Praxis-Beispiel von OverTheMaze Sandor nutzt Grok gerne, um mal eine komplett andere Herangehensweise an ein Problem zu testen. Es bringt oft ĂŒberraschende Blickwinkel und hilft dabei, aus gewohnten Denkmustern auszubrechen. Grok ist fĂŒr uns das perfekte Tool, um die Perspektive zu wechseln. Es ist nicht unser Daily-Driver, doch ein interessanter und oft ĂŒberraschender Sparringspartner fĂŒr kreative Momente. 7. Mistral – Le Chat: FĂŒr förmliche europĂ€ische Texte Mistral – Le Chat ist ein Tool, das ich persönlich sehr gerne nutze, wenn es um förmliche, europĂ€ische Texte geht. Es hat eine besondere StĂ€rke bei strukturierter, offizieller Kommunikation und schreibt auf eine Art, die einfach gut zu unseren europĂ€ischen GeschĂ€ftsstandards passt. WofĂŒr wir Mistral – Le Chat aktuell im Business nutzen Förmliche GeschĂ€ftskorrespondenz Strukturierte, offizielle Texte EuropĂ€ische Kommunikationsstandards Ein Praxis-Beispiel von OverTheMaze Wenn ich eine förmliche Anfrage an die Stadt Graz schreiben will, nutze ich Le Chat. Es schreibt in einem Stil, der professionell und gleichzeitig europĂ€isch-höflich ist, perfekt fĂŒr unser DACH-Region. Praxis-Beispiel: Förmliche GeschĂ€ftskorrespondenz mit Le Chat von mir. Was mir besonders gefĂ€llt: Le Chat versteht intuitiv, wann ein formeller Ton angebracht ist und wann nicht. Es hilft mir dabei, die einzelnen richtigen Wörter fĂŒr verschiedene GeschĂ€ftssituationen zu finden. AI-Tools im Business: Unser Fazit nach 3 Jahren Nach drei Jahren intensiver AI-Nutzung können wir sagen: Jedes Tool hat seinen Platz in unserem Daily-Business gefunden. Von Claude als unserem Denkpartner fĂŒr authentische Texte bis hin zu Mistral fĂŒr förmliche Korrespondenz, wir haben fĂŒr jede Situation das passende Tool. Unsere grĂ¶ĂŸte Erkenntnis: AI-Tools sparen uns nicht nur 6-10 Stunden pro Woche, sondern sie machen unser Business auch kreativer und effizienter. Sie ersetzen nicht unser Denken, sondern verstĂ€rken es. Lust auf mehr AI-Praxis?  Dann lies unbedingt unseren nĂ€chsten Artikel " 7 AI-EinsĂ€tze aus der Praxis: Wie wir als Berater tĂ€glich Zeit sparen ". Dort zeigen wir dir konkrete Workflows und Beispiele, wie du AI-Tools strategisch in deinem Business einsetzen kannst.

  • 4 gute GrĂŒnde, warum du deine Zahlen im Business im Blick haben solltest

    Stephanie Keller zeigt dir, wie du mit 4 einfachen GrĂŒnden endlich Freundschaft mit deinen Business-Zahlen schließt – ohne BWL-Studium und Zahlen-Nerd zu werden 😀! Heute freue ich mich riesig, dir den wertvollen Gastartikel von Stephanie Keller zu prĂ€sentieren, der dir zeigt, wie du endlich Freundschaft mit deinen Business-Zahlen schließen kannst 😀! Stephanie habe ich ĂŒber ihre coolen Buchhaltung Co-Workings kennengelernt und bin sofort von ihrer erfrischenden Art begeistert gewesen. Sie geht freudig an das Thema Finanzen heran und macht es anderen unglaublich leicht, eine gute Beziehung mit ihren Zahlen einzugehen. Genau das, was so viele Solo-Unternehmende brauchen! Als Business-Zahlen- und Backoffice-Strategin begleitet Stephanie ihre Kunden dabei, ihre Buchhaltung digital und automatisiert zu erledigen, relevante Kennzahlen zu ermitteln und ein einfaches Finanzmanagement aufzubauen. Ob Kostenanalysen, Cashflow-Überwachung oder Arbeitszeitoptimierung: Mit den passenden Helfertools und einfachen, doch sehr effektiven Workflows bekommst auch du deine Zahlen langfristig in den Griff. In ihrem Artikel zeigt sie dir nun ganz konkret, warum Zahlen im Business so wichtig sind und wie du sie zu deinem strategischen Vorteil nutzen kannst. Inhalt des Artikels Warum ist es wichtig, die Zahlen im Business im Blick zu haben? 1. Klarheit ĂŒber die Gesundheit deines Unternehmens 2. FrĂŒhzeitig reagieren können 3. Strategische Entscheidung vs. BauchgefĂŒhl 4. Planung und Wachstum So behĂ€ltst du deine Zahlen im Blick 1. Fokussiere dich auf wichtige Kennzahlen 2. Entwickle Routinen 3. Hol dir die passenden Helferlein Was tun mit dem Zahlensalat? 1. Erstelle dir eine FinanzĂŒbersicht 2. Analysen und Ziel-Tracking 3. Unbezahlte Arbeitszeit reduzieren 4. Alles auf einen Blick - Dein Finanz-Dashboard Fazit Du hast dein eigenes Business gegrĂŒndet, weil du fĂŒr ein Thema brennst, andere unterstĂŒtzen möchtest oder einfach, um die Welt ein StĂŒckchen zu verbessern. Was auch immer der Grund fĂŒr den Schritt in die SelbststĂ€ndigkeit war: Du solltest nicht nur Spaß an der Arbeit haben, sondern auch gut davon leben können. FĂŒr viele Unternehmerinnen und Unternehmer ist das Thema Zahlen im Business ein Buch mit sieben Siegeln. „Ich bin kein Zahlenmensch und entscheide deshalb nach BauchgefĂŒhl - hat bisher immer gut geklappt.“ Dieser Aussage begegne ich oft in der 1:1-Arbeit mit meinen Kundinnen und Kunden. Der Erfolg deines Unternehmens darf aber kein Zufall sein, sondern sollte aus strategischen Entscheidungen wachsen können. In diesem Artikel zeige ich dir, warum es so wichtig ist, die Zahlen im Business im Griff zu haben, wie du den Überblick ĂŒber sie behĂ€ltst und welche kleinen Helferlein dir das Leben im Business-Zahlendschungel erleichtern können. Warum ist es wichtig, die Zahlen im Business im Blick zu haben? 1. Klarheit ĂŒber die Gesundheit deines Unternehmens „War der Launch wirklich erfolgreich oder hat er sich einfach nur gut angefĂŒhlt?“ Eine Frage, die sich viele Solopreneure nach der EinfĂŒhrung eines neuen Produktes stellen. Wenn du nur auf den Umsatz schaust, bekommst du schnell einen falschen Eindruck. Daher gehören in eine gute Launch-Planung neben Strategien, notwendigen Schritten und einem Zeitplan auch die passenden Kennzahlen. Wie viel eigene Arbeitszeit steckt in der Produktentwicklung und im Marketing? Kommen weitere Kosten fĂŒr Dienstleister und/oder Tools dazu? Wie viel Umsatz hat der Launch gebracht? Mit Hilfe dieser und weiterer Kennzahlen kannst du herausfinden, ob dein erster Launch wirklich erfolgreich war und wie viel deiner Entwicklungskosten mit diesem Launch gedeckt wurden. 2. FrĂŒhzeitig reagieren können Die Zahlen deiner Buchhaltung zeigen dir immer das, was in der Vergangenheit passiert ist. Das ist wichtig, um Soll-Ist-Vergleiche zu erstellen und daraus neue Strategien entwickeln zu können. Wenn du aber ausschließlich mit Zahlen aus der Vergangenheit arbeitest, kannst du oft nicht frĂŒh genug reagieren, um in bestimmten Situationen schnell gegenzusteuern. Hast du deine Zahlen auch außerhalb der Buchhaltung stets im Blick, funktionieren sie wie ein FrĂŒhwarnsystem. Steigende Kosten, sinkende UmsĂ€tze oder LiquiditĂ€tsprobleme kannst du so frĂŒhzeitig erkennen und entsprechende Maßnahmen einleiten. 3. Strategische Entscheidung vs. BauchgefĂŒhl „Es hat sich einfach richtig angefĂŒhlt, diesen Kurs zu buchen“, ist leider keine verlĂ€ssliche Business-Strategie. Ob du z.B. in ein Mentoring, einen Kurs oder eine Dienstleistung bzw. Mitarbeiter investieren solltest, hĂ€ngt von vielen Faktoren ab. Auch hier helfen dir deine Zahlen, einen IST- und einen Wunschzustand festzulegen. Nach dem Invest bist du dann in der Lage festzustellen, ob du dein Investitionsziel erreicht hast oder nicht. Diese Ergebnisse stĂ€rken dich fĂŒr zukĂŒnftige Entscheidungen. 4. Planung und Wachstum Wer sich regelmĂ€ĂŸig mit seinen Zahlen beschĂ€ftigt, entwickelt mit der Zeit ein GespĂŒr fĂŒr die Sprache des eigenen Unternehmens. Du weißt, welche Monate in der Regel umsatzstark sind und welche eher schwĂ€cheln. Du weißt, wo deine grĂ¶ĂŸten Kostenverursacher sitzen und kannst Optimierungen gezielt planen. Du weißt, fĂŒr welche Bereiche du RĂŒcklagen bilden solltest und kannst den Aufbau dieser gezielt einkalkulieren. So baust du mit der Zeit ein stabiles Fundament, auf dem sich dein Business nachhaltig mit einer gesunden Wachstumsstrategie entwickeln kann. So behĂ€ltst du deine Zahlen im Blick 1. Fokussiere dich auf wichtige Kennzahlen Wahrscheinlich ist dir im Businessalltag schon die ein oder andere Kennzahl ĂŒber den Weg gelaufen. Umsatz, Gewinn und laufende Kosten sind wohl eine der bekanntesten Zahlen. Manche KPIs oder auch Key Performance Indicator, wie sie im Fachjargon genannt werden, tarnen sich ganz gut und sind nicht immer auf den ersten Blick als solche erkennbar. Aber keine Sorge! Du musst keine Angst haben, dass dir eine wichtige Kennzahl durch die Lappen geht und deshalb deine Business-Strategie dahin ist. Du brauchst auch kein kompliziertes Controllingsystem, damit du alle Kennzahlen im Blick behĂ€ltst. Denn zu Beginn solltest du ĂŒberlegen, welche Kennzahlen gerade jetzt im Moment fĂŒr dich wichtig sind. Nicht alle Kennzahlen sind zu jeder Zeit gleich wichtig und auch die Auswahl der Kennzahlen ist nicht in Stein gemeißelt. Die Liste der aktuellen KPIs, die du beobachtest, darf sich, genauso wie du und dein Business, verĂ€ndern und entwickeln. Welche du in deiner ersten Liste auswĂ€hlen solltest, hĂ€ngt ein bisschen von deinen individuellen Zielen ab und lĂ€sst sich nur schwer verallgemeinern. Aber ich empfehle dir zu Beginn nicht mehr als 5 bis 7 KPIs in deine Liste aufzunehmen. Meiner Erfahrung nach sind diese Kennzahlen fĂŒr Solopreneur zu Beginn die relevantesten: Monatsumsatz netto und brutto monatliche Ausgaben (regelmĂ€ĂŸige) Gewinn (Umsatz - Ausgaben) Eigene Arbeitszeit Hinzu kommen dann noch strategieabhĂ€ngige KPIs wie z.B. Öffnungsraten beim Newsletter, Webseitentraffic oder Social-Media-Interaktionen. Diese 4 Basis-KPIs reichen fĂŒr den Start völlig aus – einfach, doch wirkungsvoll fĂŒr deinen Business-Überblick. 2. Entwickle Routinen Wichtig ist, dass du deine Zahlen regelmĂ€ĂŸig ĂŒberprĂŒfst, um eine Entwicklung erkennen zu können. Um die RegelmĂ€ĂŸigkeit zu sichern, eignen sich am besten Routinen und feste Termine, in die du das Zahlen-Tracking einfach integrierst. So kannst du den Zahlencheck z.B. mit dem monatlichen Buchhaltungstag verbinden oder in deine Monats- bzw. QuartalsabschlĂŒsse und -planungen mit einbauen. Oder du fĂŒhrst einen wöchentlichen CEO-Termin ein, an welchem du dir die Entwicklung deiner Zahlen anschaust. Wie oft bzw. in welchen ZeitabstĂ€nden du die Zahlen checken solltest, hĂ€ngt wiederum von der Kennzahl selbst, deiner Strategie und deinen Zielen ab. Mit dieser einfachen 4-Schritte-Routine behĂ€ltst du deine Zahlen mĂŒhelos im Griff. 3. Hol dir die passenden Helferlein Wenn du anfĂ€ngst, dich mit deinen Zahlen tiefer zu beschĂ€ftigen, kann das im ersten Moment ganz schön ĂŒberfordern. Wenn du dir unsicher bist, welche Zahlen fĂŒr dich die passenden sein könnten, dann schau dir gerne meinen Blogartikel „Wichtige Kennzahlen fĂŒr dein Unternehmen“ an. Du weißt, welche Kennzahlen du dir genauer anschauen möchtest? Super! Dann ist der schwierigste Schritt schon geschafft. Beim Tracking selbst kannst du dich dann durch verschiedenen Tools unterstĂŒtzen lassen. Deine aktuellen Buchhaltungszahlen findest du am leichtesten mit einem Buchhaltungsprogramm, wie z.B. Lexware Office heraus. Deine laufenden Ausgaben kannst du einfach in einer Tabelle oder in einem Projektmanagement-Tool, wie z.B. Notion oder Trello, auflisten. Mit diesen Tools kannst du dir sogar ganze Dashboards bauen, die dir eine ĂŒbersichtliche Darstellung ĂŒber deine Zahlen ermöglichen. Je nachdem, welche KPIs du dir anschauen möchtest, gibt es u.a. in deinem Newslettertool oder bei deinem Zahlungsanbieter weitere Möglichkeiten, Zahlen - zum Teil auch automatisiert - auszuwerten. Was tun mit dem Zahlensalat? 1. Erstelle dir eine FinanzĂŒbersicht Bevor du dich jetzt aber ans Werk machst und jede Menge Zahlen sammelst, solltest du dir noch ĂŒberlegen, wie du diesen Zahlensalat am Ende in eine ĂŒbersichtliche Form bringst. Schau dir also an, welche Auswertungen du hast und erstelle dir deine individuelle FinanzĂŒbersicht. Hast du z.B. den monatlichen Umsatz und die monatlichen Kosten in deine FinanzĂŒbersicht eingegeben, dann kannst du hier mit Formeln arbeiten, welche dir Gewinn und z.B. RĂŒcklagen und Höhe der Steuerzahlungen automatisiert berechnen. Auch solltest du auf einen Blick sehen, wie lange das Geld auf deinem Konto noch reicht und voraussichtliche Einnahmen und Ausgaben mit einkalkulieren. 2. Analysen und Ziel-Tracking Die FinanzĂŒbersicht eignet sich wunderbar fĂŒr Soll-Ist-Vergleiche. Hattest du geplant, die Kosten von Q1 um 20% zu senken, siehst du in deiner FinanzĂŒbersicht auf einen Blick, ob dir das gelungen ist. Wolltest du deine UmsĂ€tze im Vergleich zum Vorjahr verdoppeln, zeigt dir deine FinanzĂŒbersicht ganz genau, ob du noch auf Kurs bist und wie weit du von deinem Ziel noch entfernt bist. Auch gezielte Produktentwicklungen lassen sich in einer FinanzĂŒbersicht darstellen. Wie oft wurde ein Produkt verkauft? Wie hoch waren die Einnahmen pro Launch und wie viel habe ich pro Kunde im Durchschnitt an einem Launch verdient? Du kannst jedes deiner Monats-, Quartals- oder auch Jahresziele in deine FinanzĂŒbersicht einbauen und so jederzeit sehen, wie sich dein Business gerade entwickelt. 3. Unbezahlte Arbeitszeit reduzieren Ein Posten, den uns die Buchhaltung nicht auf einem Sachkonto anzeigt, ist unsere unbezahlte Arbeitszeit im Business. Und leider ist dieser Posten in den meisten Unternehmen nicht gerade klein. Zu den direkt durch Kunden bezahlten Arbeitszeiten kommen auch unbezahlte, interne Arbeitszeiten, z.B. fĂŒr die Buchhaltung, fĂŒrs Marketing und fĂŒr Fortbildungen. Ist die Arbeitszeit eine Kennzahl, die regelmĂ€ĂŸig gemessen wird, siehst du nicht nur, wie viel deiner gesamten Arbeitszeit bezahlt bzw. unbezahlt ist. Du siehst auch, welcher Teil deiner unbezahlten Arbeitszeit am höchsten ist und kannst hier gezielt u.a. durch Outsourcing, Prozessoptimierung oder Automatisierung gegensteuern. 4. Alles auf einen Blick - Dein Finanz-Dashboard Um einen ĂŒbersichtlichen Blick fĂŒr deine Zahlen zu bekommen, solltest du dir deine FinanzĂŒbersicht als Dashboard erstellen. Lege dir Felder im Ampelsystem an, die dir je nach Farbe eine Richtung weisen oder lass dir einzelne Bereiche als Diagramme darstellen. Wie auch immer du dein Dashboard aufbauen möchtest: Keep it simple! Es muss keinen Wettbewerb gewinnen, sondern dir schnell und einfach einen Überblick verschaffen. Einmal eingerichtet, aktualisierst du dein Dashboard regelmĂ€ĂŸig durch deine Routinen. Keep it simple: Dein Dashboard muss nicht schön sein, sondern dir auf einen Blick zeigen, wie es deinem Business geht Fazit Es ist an der Zeit, den Blickwinkel auf die Zahlen zu Ă€ndern und ihnen eine neue Rolle zukommen zu lassen. Von der trockenen und ermĂŒdenden Pflicht, seine Buchhaltung erledigen zu mĂŒssen, solltest du zu einem starken Steuerungsinstrument fĂŒr dein Business ĂŒbergehen. Der Zauber entsteht, wenn du die Sprache deiner Zahlen verstehst! Und du musst weder zum Zahlen-Nerd werden, noch brauchst du ein BWL-Studium. Du brauchst nur ein auf dich ausgerichtetes System, welches - einmal eingerichtet - dir dauerhaft Klarheit, Kontrolle und Sicherheit verschafft. Wenn du weißt, wie es deinem Business geht und wie es sich gerade entwickelt, triffst du Entscheidungen nicht mehr aus dem Bauch heraus, sondern entscheidest mit gutem Gewissen und strategischem Hintergrund. Also fang an, die fĂŒr dich wichtigen KPIs festzulegen, baue das Tracking in deine Routinen mit ein und entwickle dein persönliches Finanz-Dashboard als Steuerzentrale fĂŒr dein Business. Stephanie hat es mit diesem Artikel geschafft, das oft fĂŒr andere so trockene Thema Finanzen richtig greifbar und umsetzbar zu machen. Ihre praktischen Tipps fĂŒr KPIs, Routinen und das Dashboard zeigen dir den konkreten Weg zu mehr finanzieller Klarheit in deinem Business. Stephanies Expertise in der digitalen Buchhaltung und im Finanzmanagement ist genau das, was viele Solo-Unternehmende brauchen, um endlich strategische Entscheidungen zu treffen statt nur aus dem BauchgefĂŒhl heraus zu handeln. Ihre systematische Herangehensweise macht komplexe Themen einfach verstĂ€ndlich. Wenn du dir unsicher bist, welche KPIs fĂŒr dein Business gerade relevant sind, dann findest du das in einem gemeinsamen 1:1-Workshop mit Stephanie heraus. Schritt fĂŒr Schritt schaut ihr euch an, welche Ziele gerade auf deinem Fahrplan stehen, welche KPIs dir bei der Zielerreichung helfen und welche Helfertools du brauchst, um dir ein einfaches Zahlenmanagement zu ermöglichen. Falls du mit einer digitalen Buchhaltung und dem Tool Lexware Office starten möchtest, hol dir Stephanies 11 Tipps fĂŒr eine stressfreie Buchhaltung mit Lexware Office als E-Book fĂŒr 0 €. Hier bekommst du Tipps, die du sofort umsetzen kannst und landest automatisch in ihrem Newsletter fĂŒr weitere Tipps und Inspirationen. Und falls du dich direkt mit ihr Vernetzen willst, findest du Stephanie auf LinkedIn. Ein ganz großes Merci 💚 an dich, liebe Stephanie, fĂŒr diesen wertvollen Beitrag đŸ€©!

  • 3 Wahrheiten ĂŒber Perfektionismus, die mir mein verwilderter Garten beigebracht hat

    Wenn der perfekte Plan auf die chaotische RealitĂ€t trifft und warum das gut so ist. Es war ein sonniger Samstagnachmittag, als ich beschloss, endlich "mal eben schnell" den Garten aufzurĂ€umen. Was sollte schon schiefgehen? Drei Stunden spĂ€ter stand ich vor einem Berg aus Ästen, Unkraut und verwelkten BlĂ€ttern und musste lachen. Dort, wo eigentlich ein perfekt aufgerĂ€umter Garten entstehen sollte, herrschte das totale Chaos. In diesem Moment wurde mir klar: So geht es vielen von uns auch im Business. Wir wollen alles perfekt machen, bevor wir starten. Das Angebot muss 100%ig ausgefeilt sein, die Website makellos, die Strategie wasserdicht. Doch wĂ€hrend wir perfektionieren, passiert oft genau das Gegenteil von dem, was wir wollen. Mein verwilderter Garten hat mir drei wichtige Wahrheiten ĂŒber Perfektionismus beigebracht, die dein Business nachhaltig verĂ€ndern können. Wahrheiten, die dir helfen, endlich ins Handeln zu kommen auch wenn noch nicht alles perfekt ist.  Ich erzĂ€hle dir hier meine ganz persönliche Geschichte und wie bei jeder guten Geschichte gibt es auch hier drei Akte mit einer ĂŒberraschenden Auflösung am Ende. Doch bevor du gleich in die Geschichte eintauchst. Der Grund fĂŒr diese Story ist, dass Manuela KrĂ€mer mit ihrer Blogparade „ Face your Story – Dein Gesicht, deine Story! „ mir die Möglichkeit gegeben hat, mit offenen Augen durch meine Tage zu laufen und diese Geschichte zu finden. Also merci 💚 dafĂŒr! Lieber zuhören als lesen? Kein Problem! Ich hab’ den Artikel fĂŒr dich eingesprochen. 😊 Inhalt der Geschichte: Wahrheit #1: "Perfekt ist manchmal zu viel" Wahrheit #2: "Chaos ist produktiv" Wahrheit #3: "RealitĂ€t schlĂ€gt Plan" Was mein Garten mit deinem Business zu tun hat Wahrheit #1: "Perfekt ist manchmal zu viel" – Warum der beste Plan der ist, den du startest Als ich an diesem Samstag in den Garten ging, hatte ich einen klaren Plan. Ich wollte zuerst alle rausstehenden Äste von unserem Thuja-Zaun mit der Heckenschere abschneiden, dann die Äste sortieren, das Unkraut am Boden zupfen und zum Schluss alles fein sĂ€uberlich in verschiedene Haufen aufteilen. Ein perfekter Plan, nicht wahr? Doch bereits nach zehn Minuten merkte ich: Die RealitĂ€t sieht anders aus. Die Äste waren teilweise so stark verdorrt und gleichzeitig mit den noch guten Ästen verworren, dass es nicht leicht war alles einfach schnell zu schneiden. Ach ja, und das Efeu hat sich auch schon seinen Platz im Zaun ergattern. Weißt du, was ich gemacht habe? Ich habe schließlich einfach angefangen zu schneiden und alle Äste, das Efeu und das Unkraut kamen einfach auf einen einzigen Haufen, also ein großes Durcheinander. Das war viel besser als noch fleißig zu planen, wie ich das Ganze wohl am besten machen könnte. Das Ergebnis war nicht perfekt geplant, doch es war effektiv. Genauso funktioniert es in deinem Business. Der perfekte Plan ist oft der, der dich vom Starten abhĂ€lt. Manchmal ist es besser, mit dem zu beginnen, was du hast, statt endlos zu perfektionieren, was du haben könntest. Wahrheit #2: "Chaos ist produktiv" – Wie Unordnung zu den besten Lösungen fĂŒhrt Mitten in meinem Garten-Chaos passierte etwas Faszinierendes. Als ich versuchte, einen besonders störrischen Ast mit der SĂ€ge durchzuschneiden, fiel plötzlich ein ganzer Bereich wie von selbst auf mich runter. Was vorher fest verzahnt schien, löste sich in Sekundenschnelle. In diesem Moment erkannte ich: Das Chaos hatte mir den Weg gezeigt. HĂ€tte ich weiter nach meinem perfekten Plan gearbeitet, wĂ€re ich nie auf die Idee gekommen, an genau dieser Stelle zu ziehen. Das ist die Kraft des produktiven Chaos. Wenn wir zu strukturiert vorgehen, ĂŒbersehen wir oft die einfachen Lösungen, die direkt vor unserer Nase liegen. In deinem Business bedeutet das: Nicht jeder Prozess muss von Anfang an perfekt durchdacht sein. Manchmal entstehen die besten Innovationen genau dann, wenn wir uns erlauben, ein bisschen chaotisch zu sein. Wenn wir experimentieren, ausprobieren und auch mal einen "Umweg" nehmen. Das Chaos bringt uns oft zu Lösungen, die wir niemals geplant hĂ€tten, aber die super funktionieren. Wahrheit #3: "RealitĂ€t schlĂ€gt Plan" – Warum FlexibilitĂ€t wichtiger ist als Perfektion Nach zwei Stunden intensiver Gartenarbeit stand ich vor einem neuen Problem: Ich hatte viel mehr Material gesammelt, als ich erwartet hatte. Mein ursprĂŒnglicher Plan "Kleiner Haufen, schnell entsorgt" war komplett hinfĂ€llig geworden. Ich hĂ€tte jetzt frustriert sein können. HĂ€tte denken können: "Das war ein Fehler, ich hĂ€tte besser planen sollen." Stattdessen beschloss ich, flexibel zu bleiben.  Ich schaute in unser Gemeinde App nach, wann wir den nĂ€chsten GrĂŒnschnitt abliefern können... perfekt nĂ€chsten Dienstag fĂŒr 30 Minuten. Ist zwar nicht lange, doch dafĂŒr kann ich vorher alles noch mehr zerkleinern, damit es mit 3 Autoladungen entsorgt werden kann.  Theoretisch hatte ich geplant, dass wir eine Lieferung in zwei Wochen bei der Gemeinde abliefern und der Rest bei uns im Garten zerkleinern und nutzen. Doch nun kommt halt alles gleichzeitig weg. Das Ergebnis? Am Ende habe ich viel mehr geschafft, als ursprĂŒnglich vorgesehen habe und hatte auch noch Zeit, eine neue Lösung fĂŒr unseren GrĂŒnschnitt (also was davon noch grĂŒn war). Diese FlexibilitĂ€t ist im Business entscheidend. Deine idealen Kunden verhalten sich nicht immer so, wie du es in deiner perfekten Strategie vorgesehen hast. Der Markt entwickelt sich anders. Neue Chancen entstehen. Wer starr an seinem perfekten Plan festhĂ€lt, verpasst oft die besten Gelegenheiten. Wer hingegen bereit ist, seinen Kurs anzupassen, erreicht oft viel mehr als ursprĂŒnglich geplant, einfach nur auf einem anderen Weg. Was mein Garten mit deinem Business zu tun hat (Auflösung) Als ich an diesem Abend erschöpft, doch sehr zufrieden auf meinem Liegestuhl im Garten lag, war mir eines klar geworden: Das beste Ergebnis entsteht nicht durch den perfekten Plan, sondern durch den Mut anzufangen und die Bereitschaft, sich anpassen zu lassen. Der Garten war nicht perfekt aufgerĂ€umt, wie ich es ursprĂŒnglich geplant hatte. Doch er war lebendig und passend zu uns und vor allem: Es war endlich etwas im Garten gemacht und ich bin in die GĂ€nge gekommen. Genau wie dein Business es auch darf. Du musst nicht warten, bis dein Angebot perfekt ist. Du musst nicht erst alle Fragen beantwortet haben, bevor du startest. Du darfst chaotisch sein, flexibel bleiben und dich von der RealitĂ€t ĂŒberraschen lassen. Denn am Ende des Tages zĂ€hlt nicht, ob alles perfekt gelaufen ist. Es zĂ€hlt, dass etwas bewegt wurde. So entsteht ein lebendiges Business. Manchmal ist das Beste, was wir tun können, einfach die Ärmel hochzukrempeln und loszulegen. Der Rest findet sich dann schon. Genau wie in meinem verwilderten Garten, der am Ende viel schöner wurde, als ich es je planen hĂ€tte können. Jetzt bist du dran: Komm ins Handeln! Meine Garten-Geschichte hat gezeigt: Die beste Zeit zum Starten ist jetzt, auch wenn noch nicht alles perfekt ist. Falls du bereit bist, auch in deinem Business die Ärmel hochzukrempeln und ins Handeln zu kommen, dann gibts was, dass ich dir vorschlagen möchte: Wir veranstalten regelmĂ€ĂŸig kostenlose Workshops, bei denen wir dir nicht nur praktische Tools an die Hand geben, sondern wĂ€hrend dem Workshop direkt in die Umsetzung gehen. Ganz ohne Perfektionismus, dafĂŒr mit viel Freude und konkreten Ergebnissen. Melde dich jetzt fĂŒr unseren Eventletter an und verpasse keine Gelegenheit mehr, dein Business voranzubringen, auch wenn dein Plan noch nicht 100%ig perfekt ist. Mit dem Klick auf den Button kommst du direkt auf die Anmeldeseite.

  • 1 Foto, 2 Business Developer: Wie unser Bild den 360° Ansatz fĂŒr nachhaltige Businessentwicklung verkörpert

    Wie unser Foto den 360° Development-Ansatz zeigt. Als Karina Schuh zur Blogparade " Mein Bild – meine Marke " aufgerufen hat, mussten Sandor und ich nicht lange ĂŒberlegen. Unser Titelbild zeigt nĂ€mlich genau das, wofĂŒr OverTheMaze steht: authentische Business-Entwicklung mit System und Freude. Dieses eine Foto erzĂ€hlt unsere ganze Geschichte als 360° Business Developer. Zwei beste Freunde in leuchtenden Farben, die zeigen: Business darf Spaß machen und trotzdem professionell sein. WĂ€hrend andere Berater im blauen Anzug auftreten, setzen wir bewusst auf Farben, die unsere Arbeitsweise widerspiegeln, GrĂŒn fĂŒr Wachstum und Innovation, Orange fĂŒr Energie und KreativitĂ€t. Unser Bild ist kein zufĂ€lliger Schnappschuss, sondern ein durchdachtes Statement fĂŒr unseren ganzheitlichen Ansatz zur Business-Entwicklung. Es zeigt, wie wir arbeiten: als dynamisches Duo, das Berater und Coaches dabei unterstĂŒtzt, ihr Business nachhaltig weiterzuentwickeln. Lieber zuhören als lesen? Kein Problem! Ich hab’ den Artikel fĂŒr dich eingesprochen. 😊 Inhalt des Artikels Warum wir bewusst anders sind Farben mit System: GrĂŒn und Orange als Markenzeichen Business Casual mit Strategie Zwei Persönlichkeiten, eine Marke Wie unser Bild unseren 360° Ansatz widerspiegelt Unser Bild, deine Chance: Lerne uns persönlich kennen Warum wir bewusst anders sind Wir sind nicht die nĂ€chsten 0815-Berater und das soll man auch sehen. WĂ€hrend die Branche von perfekt gestylten Corporate-Fotos im blauen Anzug geprĂ€gt ist, haben wir uns bewusst dagegen entschieden. Wir wollen zeigen, wer wir wirklich sind: kreative Berater, die auf Menschen zugehen und aktiv zuhören. Was andere ĂŒber uns sagen, bestĂ€tigt unseren Weg: "Endlich mal Berater, die nicht so 0815 sind" und "Ihr wirkt so richtig anders, erfrischend." Diese Reaktionen zeigen uns, dass unsere RealitĂ€t im Business ankommt. Wir nehmen uns selbst ernst, ohne anmaßend zu sein. Unser Mindset dabei ist klar: Lass uns schauen, wie wir dein Business weiterbringen und dabei gemeinsam Spaß haben. Farben mit System: GrĂŒn und Orange als Markenzeichen Unsere Farbwahl ist alles andere als zufĂ€llig. GrĂŒn steht fĂŒr uns fĂŒr Wachstum, Innovation und Frische genau das, was wir in das Business unserer Kunden bringen wollen. Orange verkörpert die Energie, den Optimismus und die KreativitĂ€t, die wir tĂ€glich leben und in unsere Arbeit einbringen. Diese Farben ziehen sich durch unser gesamtes Corporate Design und schaffen einen starken Wiedererkennungseffekt. Wenn du uns auf einem Event siehst oder in einem Video-Call triffst, erkennst du uns sofort wieder. Das ist kein Zufall, sondern Teil unserer entwickelten Brand. Wir wollen nicht leise sein, wir sind laut, bunt und stehen zu unserer Art, Business zu machen. Business Casual mit Strategie Unser Look ist carefully casual – professionell genug fĂŒr Business-Meetings und nahbar genug fĂŒr entspannt wirksame Workshops. Diese Balance spiegelt perfekt wider, wie wir arbeiten: kompetent und zielgerichtet, doch ohne die Corporate-AtmosphĂ€re. Besonders wichtig ist uns der Wiedererkennungseffekt. Unsere Business-Kleider sind so abgestimmt, dass wir sie immer tragen können, weil sie fĂŒr uns einfach angenehm sind. Wenn du uns auf Fotos siehst und dann in der RealitĂ€t triffst, sollst du uns sofort wiedererkennen. Diese KontinuitĂ€t zwischen unserem Bild und unserer RealitĂ€t ist Teil unserer Transparenz gegenĂŒber anderen. Wir zeigen uns so, wie wir sind, nicht wie wir denken, dass wir sein sollten. Zwei Persönlichkeiten, eine Marke Auf unserem Bild siehst du nicht nur zwei 360° Business Developer, sondern beste Freunde, die ihr Business gemeinsam leben. Diese Freundschaft ist die Basis unserer Zusammenarbeit und spiegelt sich in allem wider, was wir tun. Wir ergĂ€nzen uns perfekt: Sandors Leidenschaft fĂŒr Business-Systeme trifft auf meine Expertise in Human-Centered-Design. Was uns ausmacht? Wir sind kompetente Wegbegleiter mit nahbarer Kommunikation. Wir wollen nicht ĂŒber unseren Kunden stehen, sondern mit ihnen arbeiten. Unser Bild zeigt genau das: zwei Menschen, die Freude an dem haben, was sie tun, und diese Energie an ihre Kunden weitergeben wollen. Diese menschliche Seite des Business ist uns immens wichtig. Wie unser Bild unseren 360° Ansatz widerspiegelt Unser Foto verkörpert den 360° Development-Ansatz  perfekt: ganzheitlich, menschlich und innovativ. Wie funktioniert das? Dieser Ansatz verbindet das Beste aus zwei Welten: unsere Expertise als Berater und dein Wissen ĂŒber dein eigenes Business. Gemeinsam analysieren wir die aktuelle Situation, entwickeln passende Lösungen und setzen diese direkt um. Das Bild zeigt uns als das, was wir sind: menschliche Business Developer, die ein lebendiges Business fördern wollen. Durch Innovation und KreativitĂ€t bringen wir frischen Wind in die Unternehmen unserer Kunden.  Wir schauen nicht nur auf einen Aspekt deines Business, sondern betrachten alle relevanten Blickwinkel. Genau wie unser Bild zeigt das auch unser Arbeitsansatz: Es geht um das große Ganze, nicht um Einzellösungen. Unser Bild, deine Chance: Lerne uns persönlich kennen Unser Titelbild ist mehr als nur ein Foto, es ist unser authentisches Statement fĂŒr nachhaltige Business-Entwicklung. Es zeigt, dass Business Freude machen darf und trotzdem erfolgreich sein kann. Als 360° Business Developer bringen wir genau diese Balance in die Zusammenarbeit mit Beratern und Coaches ein. Du möchtest erleben, wie wir arbeiten und ob unsere Art zu dir passt? Dann lerne uns bei einem unserer Events persönlich kennen. Dort erlebst du live, was unser Bild verspricht: authentische Expertise mit Leichtigkeit und System. Trage dich in unseren Eventletter ein und erfahre als Erste von unseren kommenden Veranstaltungen. Denn manchmal sagt ein persönliches Live-Erlebnis mehr als tausend Bilder 😉. Mit deinem Klick kommst du auf die Anmeldeseite fĂŒr unseren Eventletter.

  • 5 entscheidende JAs, die aus 2 Menschen OverTheMaze machten

    Zwei Menschen, drei Fragen, ein JA: Unser allererster Workshop nur fĂŒr uns beide in Wien. Als Gabi Kremeskötter zu ihrer Blogparade ĂŒber bewusste JA-Entscheidungen aufrief, musste ich sofort an unsere OverTheMaze-Geschichte denken. Denn ehrlich gesagt: Unser ganzes Business basiert auf einer Kette von JAs, manche spontan, anderen gingen tiefe GesprĂ€che voraus, doch alle waren entscheidend. Heute, sieben Jahre spĂ€ter, schaue ich zurĂŒck auf fĂŒnf Momente, in denen Sandor und ich JA gesagt haben. Nicht nur zu einem gemeinsamen Business, sondern zu einer Art zu arbeiten, die uns beiden entspricht. Zu Unsicherheit, zu unserer Persönlichkeit und zu einer echten Freundschaft, die weit ĂŒber das reine Business hinausgeht. Diese fĂŒnf JAs haben aus zwei Menschen mit unterschiedlichen StĂ€rken das gemacht, was OverTheMaze heute ist – und ich freue mich, dir diese sehr persönliche Geschichte zu erzĂ€hlen. Lieber zuhören als lesen? Kein Problem! Ich hab’ den Artikel fĂŒr dich eingesprochen. 😊 Inhalt des Artikels: Das erste JA: Von einer spontanen Idee zur bewussten Entscheidung Das Wien-JA: Wenn gemeinsame Werte eine Partnerschaft formen JA zur Unsicherheit: Das schwierigste GesprĂ€ch in unserem Business JA zu unserer Einzigartigkeit: Farbenfroh statt 08/15 JA zur Weiterentwicklung: Von Purpose zu Business Development 7 Jahre spĂ€ter: Warum wir immer noch JA sagen đŸ€© Das erste JA: Von einer spontanen Idee zur bewussten Entscheidung Es war nach einem Workshop, den Sandor und ich gemeinsam kreiert hatten. Wir rĂ€umten noch zusammen auf, als er so nebenbei sagte: "Du, Conny, wir könnten ja gemeinsam ein Business aufbauen." Nicht als Frage, sondern einfach eine Bemerkung – wie Sandor gerne mal den Nagel auf den Kopf trifft 😉. Denn das weiß ich heute, dass er das immens gut kann. Ich tat so, als hĂ€tte ich es nicht gehört, doch innerlich fing es sofort an zu rattern. Ein eigenes Unternehmen war schon immer irgendwo in meinem Kopf. Bei Sandor auch, allerdings mit einer klaren Bedingung: Nicht alleine. Einen ganzen Monat lang dachte ich nach. Wieso ja? Will ich ĂŒberhaupt ja sagen? Kann ich mir das vorstellen? Schließlich sagte ich: "Du, Sandor, du hast vor einem Monat mal erwĂ€hnt, dass wir gemeinsam ein Business aufbauen könnten und ja, ich kann mir das wirklich gut vorstellen." Das war unser allererstes bewusstes JA zu dem, was spĂ€ter OverTheMaze werden sollte. Das Wien-JA: Wenn gemeinsame Werte eine Partnerschaft formen SpĂ€ter fuhren wir nach Wien und kreierten unseren ersten gemeinsamen Workshop, nur fĂŒr uns zwei. Mit 3 Fragen wollten wir genauer hinschauen, ob wir wirklich fĂŒr ein gemeinsames Business zusammenpassen. Die ersten beiden Fragen waren: “Was ist dir fĂŒr uns wichtig?” und “Was ist Dir wichtig?”. Was dabei herauskam, war fĂŒr uns mega interessant. Sandors Antworten: Co-Creation, Ganzheit, den Sinn spĂŒren, Lebendigkeit und Ehrlichkeit bis in die Tiefe. Meine: Ehrlichkeit zueinander, Freude, Perspektiven wechseln und VerrĂŒcktheit. Die Überschneidungen waren coll, vor allem diese Ehrlichkeit, die uns beiden so wichtig war. Die Ergebnisse der 3 Fragen am Fender festgehalten und abfotografiert, unser Weg unsere Erlebnisse festzuhalten. Als wir uns anschauten, worauf wir stolz waren, also die dritte Frage, wurde es noch deutlicher: Sandor auf seinen Humor und seine FĂ€higkeit, Leichtigkeit zu schaffen. Ich auf meine PrĂ€zisionsgenauigkeit und ja, auch auf mein Durchhaltevermögen. Wir sahen, dass wir uns super ergĂ€nzen und sagen auch dort nochmals bewusst JA zu unserer Partnerschaft.  JA zur Unsicherheit: Das schwierigste GesprĂ€ch in unserem Business Ein eigenes Unternehmen aufzubauen bedeutet, in die Unsicherheit zu gehen. Ob es funktioniert oder nicht, das weiß niemand vorher. Bevor wir JA zu dieser Unsicherheit sagen konnten, brauchten wir ein tiefes, langes GesprĂ€ch ĂŒber viele "Was wĂ€re wenn"-Szenarien. Dieses GesprĂ€ch war fĂŒr uns beide kein wunderschöner Spaß. Es war wirklich hart, doch wir beide wussten, dass es notwendig ist. Was passiert, wenn jemand ausfĂ€llt? Was, wenn einer von uns plötzlich nicht mehr will? Was, wenn sich jemand ungerecht behandelt fĂŒhlt? Themen wie Gewinnverteilung, Auszeiten, all diese unangenehmen Dinge sollten auf den Tisch. Dennoch war dieses GesprĂ€ch entscheidend. Erst danach konnten wir bewusst JA zur Unsicherheit sagen, und nicht nur “Das wird schon gehen”. Denn wir gaben uns gegenseitig so viel Vertrauen und Klarheit, in welche Richtung wir wollen.  Dieses damalige GesprĂ€ch war ĂŒbrigens die Grundlage fĂŒr unsere Methode “Was wĂ€re, wenn 
“ , die wir heute immer noch nutzen, wenn es darum geht, eine Kooperation zu starten. JA zu unserer Einzigartigkeit: Farbenfroh statt 08/15 Als wir angefangen haben an Events fĂŒr GrĂŒnder und Netzwerktreffen zu gehen wurde uns schnell klar: Wir wollten nicht die nĂ€chsten 08/15-Berater werden. Denn wir hatten ja bereits JA zu unserer einzigartigen Art gesagt, weil wir einfach gemerkt haben, wir sind Berater, dennoch wollen wir einen Unterschied machen und die Sachen anders angehen. Das war auch der Start unserer OverTheMaze Brand (was uns damals noch nicht so wirklich bewusst war 😅, wir waren einfach uns selbst): farbenfroh und leichtgewichtig. Diese Farbenfrohheit hatten wir beide nie abgelegt, auch nicht in unserem Business-Alltag. Warum also verstecken? Wenn wir es beide schon haben, dann sagen wir doch ganz explizit JA dazu. Dieses JA zu unserer Persönlichkeit siehst du heute ĂŒberall in OverTheMaze, in unserem Logo, in unserer Art zu arbeiten, in jedem Workshop. Wir haben bewusst entschieden, dass Business Freude machen darf und soll und dass ProfessionalitĂ€t nicht grau und langweilig sein muss. JA zur Weiterentwicklung: Von Purpose zu Business Development Ein weiteres wichtiges JA war unser JA zur kontinuierlichen Weiterentwicklung. Wir haben am Anfang viel zum Thema Purpose gemacht, doch ĂŒber die Jahre haben wir uns immer wieder hinterfragt und weiterentwickelt. Schließlich sind wir beim Business Development gelandet und da fĂŒhlen wir uns richtig zu Hause. Hier können wir unsere einzigartige Art perfekt ausleben: Purpose mit Business Development verbinden, kreativ und systemisch gleichzeitig arbeiten, mit Systemen arbeiten und dennoch die menschliche Seite nie vergessen. Diese Entwicklung war nicht geplant, jedoch haben wir immer JA dazu gesagt, uns weiterzuentwickeln, statt stehenzubleiben. Unsere 3 Phasen zeigen diese Reise deutlich: von der ersten Idee ĂŒber verschiedene Entwicklungsstufen bis hin zu dem, was wir heute sind.  Jede Phase brachte neue Erkenntnisse und neue JAs mit sich. Das Schöne daran: Wir sind immer noch neugierig auf das, was als NĂ€chstes kommt. 7 Jahre spĂ€ter: Warum wir immer noch JA sagen đŸ€© Heute sieben Jahre nach Sandors erstem "nebenbei" gesagtem Satz, können wir ehrlich sagen: “Unser JA ist stĂ€rker denn je”! Aus unserer Business-Partnerschaft ist bereits lange eine tiefe Freundschaft entstanden, die weit ĂŒber das reine Business hinausgeht. Das spĂŒren auch unsere Kunden immer wieder. Was macht unser JA heute so stark? Wir hören einander zu und hören niemals auf, uns weiterzuentwickeln. Nicht so, dass einer dem anderen sagt "du musst dich verĂ€ndern", das funktioniert nicht. Sondern so, dass jeder von uns sich selbst weiterentwickeln will. Solange wir beide neugierig auf uns selbst bleiben, kommen wir auch gemeinsam weiter. Diese fĂŒnf JAs haben uns gezeigt: Bewusste Entscheidungen, ehrliche GesprĂ€che und das Vertrauen, gemeinsam in die Unsicherheit zu gehen, schaffen etwas Besonderes. Etwas, das ĂŒber ein reines Business hinausgeht. Wenn du mehr von unserer Reise mitbekommen möchtest, folge uns gerne auf LinkedIn. Dazu klicke einfach auf unser Bild und du kommst sofort zu unserem jeweiligen LinkedIn Account 😀: Dort teilen wir Einblicke in unser Business und unsere Gedanken zu einem lebendigen langlebigen Business.

  • 3 Phasen von OverTheMaze: Unsere Business-Reise von der ersten Idee bis heute

    Von der ersten Workshop-Idee 2017 bis zum Business Booster 2025. Im Mai 2017 saßen wir noch als Angestellte zusammen und trĂ€umten von einem besonderen Workshop. Heute, sieben Jahre spĂ€ter, unterstĂŒtzen wir als OverTheMaze Berater und Coaches dabei, ihr Business erfolgreich zu leben. Was dazwischen passiert ist? Eine Reise voller Entwicklung und der festen Überzeugung, dass Business anders geht, authentischer, sinnvoller und mit mehr Leichtigkeit. Wir haben uns bewusst dafĂŒr entschieden, unser Business ohne fertigen Plan zu starten.  Stattdessen haben wir auf unseren gemeinsamen Purpose vertraut und uns kontinuierlich weiterentwickelt. Von der ersten Purpose-Findung bis hin zum heutigen Business Booster , jede Phase hat uns geprĂ€gt und unserem Business eine neue Richtung gegeben. In diesem Artikel nehmen wir dich mit auf unsere interessante Business-Reise. Du erfĂ€hrst, wie wir als Duo gewachsen sind, welche Wendepunkte unser Business geprĂ€gt haben und warum kontinuierliche Weiterentwicklung der SchlĂŒssel zu unserem Erfolg war. Inhalt des Artikels: Phase 1: Die Anfangszeit mit Purpose-Findung (2017–2019) Phase 2: Der Pivot zu Business Development (2020–2022) Phase 3: Die Professionalisierung mit Marketing und Tools (2023–2025) Phase 1: Die Anfangszeit mit Purpose-Findung (2017–2019) Mai 2017: Der erste gemeinsame Funke Im Mai 2017 taten wir uns das erste Mal zusammen, noch als Mitarbeiter in einem Corporate Unternehmen, mit dem Wunsch, gemeinsam einen besonderen Workshop zu kreieren. Der Juni 2017 brachte dann den Durchbruch: Statt eines langweiligen Vortrags ĂŒber " The Heart of Agile " erschufen wir einen "Agile Fairytale Escape Room" – ein Erlebnis-Workshop, der die Teilnehmer begeisterte. Die Harmonie zwischen uns war so stark und es machte so viel Spaß miteinander zu arbeiten, dass bereits am Ende dieses ersten gemeinsamen Projekts die Idee fĂŒr ein eigenes Unternehmen keimte. Januar 2018: Workshop in RumĂ€nien – Der Richtungsfinder Ein halbes Jahr spĂ€ter machten wir uns im Januar 2018 auf den Weg nach RumĂ€nien, nicht fĂŒr Urlaub, sondern fĂŒr einen intensiven Workshop mit uns selbst. Das Ziel: herauszufinden, welches Thema unser gemeinsames Unternehmen haben könnte. Das Ergebnis ĂŒberraschte uns: Obwohl wir beide erfolgreiche Scrum Master und Agile Consultants waren, merkten wir schnell, dass wir zwar vieles machen wollten und AgilitĂ€t ein wichtiger Teil von uns ist, aber dass wir AgilitĂ€t nicht als Hauptservice in unserem Unternehmen haben möchten. Mai 2018: Der mutige Sprung ins Unbekannte Der wirklich mutige Schritt kam im Mai 2018, als wir unseren sicheren Platz im Corporate Unternehmen verließen. Wichtig fĂŒr uns hier, das Corporate Unternehmen war ein super Umfeld fĂŒr uns, doch wir wollten was Neues. Unsere Freunde und ehemaligen Arbeitskollegen waren skeptisch bei unserem Abschluss ApĂ©ro: "Ihr grĂŒndet ein Unternehmen, ohne zu wissen, was ihr verkaufen wollt?" FĂŒr uns war das völlig normal. Wir wollten ein Business grĂŒnden, das auf unserem Sinn aufbaut. Was genau der Inhalt sein wĂŒrde, wussten wir noch nicht, doch wir vertrauten darauf, dass wir es anders machen wollten als das, was wir aus der Corporate Welt kannten. Juli 2018: Die Geburt unserer Sinnkugel Im Juli 2018 starteten wir unseren persönlichen Weg, um unseren gemeinsamen [Purpose] zu finden. Eine ganze Woche lang arbeiteten wir intensiv daran und erschufen dabei unsere "Sinnkugel", sie zeigt unsere gemeinsamen Werte und unseren gemeinsamen Sinn. Im Innern der Kugel, sind all unsere 600 Ideen fĂŒr ein Business verewigt. Die Zahl 600 hundert ist ĂŒbrigens kein Witz, wir haben die Ideen gezĂ€hlt und waren selbst immens ĂŒberrascht 😅. September 2018: OverTheMaze ist geboren Im September 2018 entstand unser Name OverTheMaze. Es war ein glĂŒcklicher Zufall beim Nachdenken darĂŒber, wer wir eigentlich sind. Wir suchten unseren eigenen Namen, weil wir schon damals realisierten, dass wir nicht die 0815-Berater sind. Die ganze Geschichte zum Namen OverTheMaze kannst du in unserem Artikel “ Die Geschichte des Namens OverTheMaze ” lesen. November 2018: Das erste Service entsteht Im November 2018 war ein Wendepunkt. Wir wussten jetzt, wie unser Weg funktioniert und bauten unser allererstes Service auf. Wir konnten anderen helfen, zu ihrem Purpose zu kommen. Da wir noch nicht ganz sicher waren, wie das im Detail funktioniert, fanden wir eine mutige Kundin, die sagte: "Conny, ich habe keine Ahnung, was ihr genau macht, doch irgendetwas fasziniert mich und ich möchte mit euch zusammenarbeiten." April 2019: Der erste Erfolg Ende April 2019 war das Ergebnis da: Wir hatten mit unserer ersten Kundin erfolgreich ihren Personal Purpose erarbeitet. Das Schönste daran: Sie nutzt ihren [Purpose] noch heute, fast sieben Jahre spĂ€ter. Das bestĂ€tigte uns darin, dass wir auf dem richtigen Weg waren. August 2019: Die offizielle GrĂŒndung Im August 2019 stand die Entscheidung an: GmbH oder Offene Gesellschaft? Wir machten es typisch fĂŒr uns: Einerseits stellten wir die Fakten gegenĂŒber, andererseits entschieden wir mit unserem gemeinsamen Sinn. Das Ergebnis war eine GmbH. Die Unterzeichnung beim Notar haben wir richtig gefeiert, wir hatten erstmals das GefĂŒhl, dass unser Unternehmen richtig Fahrt aufnimmt. SpĂ€ter suchten wir uns auch einen Coworking-Raum in Graz. Phase 2: Der Pivot zu Business Development (2020–2022) Oktober 2019 - November 2019: Die ersten Marketingschritte Im Oktober 2019 wagten wir unsere ersten Marketingschritte und boten im November 2019 einen offenen Workshop an: "Wie du mit Sinn agieren kannst." Dezember 2019: Community Purpose fĂŒr "BetterTogether" Im Dezember 2019 kam eine spannende Anfrage von der Community "Better Together", bei der wir selbst Mitglieder waren. Sie wollten, dass wir einen Community Purpose kreieren. Wir entwickelten einen Weg, gemeinsame Werte festzuhalten und den Community Purpose zu definieren. Januar 2020: Personal Purpose in Gruppen Im Januar 2020 starteten wir Personal Purpose in Gruppen und schauten, wie es funktioniert, wenn mehrere Personen in einem Raum sind und sich gegenseitig unterstĂŒtzen können. Das war ein voller Erfolg, doch wir realisierten auch: Wir zogen Menschen an, die nicht wussten, wie sie weitergehen möchten und nicht immer im Business-Kontext dachten. Deshalb begannen wir bei uns zu "shiften".  MĂ€rz 2020: Joint Purpose – mit einem Entwicklungsschub MĂ€rz 2020 wurde zum Wendepunkt. Mitten in einem Joint Purpose Workshop in einer BerghĂŒtte mit zwei Personen, die gemeinsam mehr im Business machen wollten, kam der erste Corona-Lockdown in Österreich. Wir fragten unsere Kunden: "Wollt ihr bis nach dem Lockdown warten oder steigen wir auf digital um?". Ohne zu zögern, wechselten wir ins Digitale – unser allererster direkter Weg in OverTheMaze, digital zu arbeiten. Dabei entdeckten wir Miro, das heute aus unserem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken ist. FrĂŒhling 2020: Conny fĂŒhrt Sandor in die Buchhaltung ein Im FrĂŒhling 2020 fĂŒhrte sich Sandor in die Buchhaltung ein, rechtliche Sachen und finanzielle Themen. Wir organisierten teilweise bis spĂ€t am Abend alle Belege. Damals war noch immens viel auf Papier, zum GlĂŒck ist das heute nicht mehr so. Fun Fact: Unser Papier-Ordner ist lediglich 1cm dick, der Rest ist digital 😎. Mai 2020: Personal Purpose komplett online Im Mai 2020 boten wir unser Service Personal Purpose fĂŒr Gruppen komplett online an, und das hat super funktioniert. Juni 2020: Der explizite Start von "Purpose for Business" Im Juni 2020 starteten wir unsere erste explizite Runde "Purpose for Business", der Beginn unseres Shifts. Wir entwickelten dabei einen völlig neuen Ansatz: asynchrone Arbeit mit How-to-Videos und Geschichtsvideos, kombiniert mit intensiven Live-Sessions. Unsere Kunden arbeiteten in ihren eigenen Miro-Boards und wir konnten uns in den gemeinsamen Treffen auf den Kern konzentrieren. Juli 2020: Purpose und Business vertiefen Im Juli 2020 fokussierten wir uns spezifisch darauf, wie Purpose und Business genutzt werden kann. Wir realisierten: Bei uns im Unternehmen achten wir schon von Anfang an darauf, mit Sinn zu entscheiden. Doch wie können wir das anderen weitergeben? Das bauten wir als Service auf. Oktober 2020: Weiterer Alpha-Durchlauf Im Oktober 2020 gab es einen weiteren Alpha-Durchlauf, um zu schauen, wie wir Purpose und Business noch vertiefter mit unseren Kunden machen können. November 2020: Das erste richtige Logo Im November 2020 entschieden wir uns fĂŒr unser erstes richtiges Logo. Bei 99Designs meldeten wir uns fĂŒr einen Designer-Wettbewerb an. In dieser Woche lernten wir nochmals so viel ĂŒber uns selbst, weil der Designer uns so viele Fragen ĂŒber uns, unser Logo und unsere Brand stellte. MĂ€rz 2021: Equipment Level-Up Im MĂ€rz 2021 machten wir ein Equipment Level-Up. Am Anfang hatten wir nur unsere Handys und Sandors alten Camcorder. Jetzt kauften wir professionelle Kameras, besseres Audio-Equipment und den Atem Mini von Blackmagic. Mai 2021: Persona Update und Teleprompter Im Mai 2021 machten wir ein Persona Update und legten uns einen Teleprompter zu, um unsere How-to-Videos fĂŒr die asynchrone Kundenarbeit einfacher zu erstellen. Gleichzeitig starteten wir mit unserem fokussierten Online-Marketing auf Facebook und LinkedIn. Mai 2023: YouTube-Kanal startet Im Mai 2023 starteten wir mit dem YouTube-Kanal und realisierten da, welche Arbeit zusĂ€tzlich anfĂ€llt, damit ein "einfaches" Video wirklich online ist. April 2022: Erste Kooperation zu Trends Im April 2022 starteten wir unsere erste Kooperation zum Thema Trends. Wir erarbeiteten gemeinsam, wie Trends direkt im Business genutzt werden können, nicht nur theoretisch, sondern was persönlich und direkt umsetzbar ist. April 2022: Erstes großes Fotoshooting Ebenfalls im April 2022 machten wir unser erstes richtiges Fotoshooting. Wir erkannten: Am einfachsten ist es, die Kamera laufen zu lassen und danach die einzelnen Stills herauszunehmen. Dezember 2022: Blog-Start Im Dezember 2022 starteten wir richtig mit unserem Blog. Wir hatten im Jahr 2022 immer wieder mal Blogartikel geschrieben, doch irgendwie wollte es nie so richtig anlaufen.  Die Geschichte vom ersten Wort bis zum Blog  kannst du in unserem Artikel nachlesen. Phase 3: Die Professionalisierung mit Marketing und Tools (2023–2025) Januar 2023: Business Purpose vertiefen und neue Kooperationen Im Januar 2023 vertieften wir unser Service Business Purpose und schauten, wie wir noch tiefer mit den Kunden reingehen und das komprimierter machen können.  Gleichzeitig starteten wir eine weitere Kooperation mit einer Mastermind. Wir halfen beim Aufbau des physischen Events einer Unconference , damit die Community den grĂ¶ĂŸten Nutzen und die grĂ¶ĂŸte Wirkung fĂŒr die Teilnehmer hatte. Das war ein voller Erfolg und alle hatten immens viel Spaß. Unsere tollen Erfahrungen haben wir in einem Artikel festgehalten . Sandor startete auch mit dem Kurs von der Nas Academy, wo es fokussiert um YouTube Shorts ging. Hier professionalisierte Sandor seinen Video-Skill nochmals viel tiefer. MĂ€rz 2023: Maskottchen werden lebendig Im MĂ€rz 2023 realisierten wir, dass unsere beiden Maskottchen, die immer schon ein bisschen da waren, jetzt richtig viel mehr fĂŒr uns verwendet wurden. Die Eule steht fĂŒr unsere strategische Sicht und hat immer den Weitblick. Das Eichhörnchen ist quirlig und sehr kreativ, damit die Businessweiterentwicklung nie still steht. April 2024: Physische Events und strategische Vision Im April 2024 unterstĂŒtzten wir ein Unternehmen mit rund 20 Mitarbeitern dabei, ihre strategische Vision zu entwickeln und diese auch bis in die Umsetzung zu bringen. KMU`s sind zwar nicht unsere Zielgruppe, doch dadurch, dass wir empfohlen wurden und es mal was anderes war, haben wir gerne ja gesagt. Januar 2024: Intensive Business-Arbeit Mit einer Beraterin arbeiteten wir drei Tage intensiv daran, dass sie ihren Business Purpose greifen und ihre Strategie komplett darauf ausarbeiten konnte, um ihr Business zielgerichteter zu lenken. Dieser Meilenstein ist fĂŒr uns so wichtig, da wir ab da OKR’s fĂŒr unsere Kunden so aufgearbeitet haben, dass wir diesen Weg fix in unser Service aufnehmen konnten und nicht nur fĂŒr uns nutzen. April 2024: Business Labyrinth und 360°-Analyse Im April 2024 gab unseren ersten Aprilscherz, ein Angebot das schreg und anders ist. Hier kannst du nachlesen, was wir uns da ausgedacht haben: „ Labyrinth-Intuition: Vom Wirrwarr zum Fokus“, damit du Klarheit, Energie und Freude gewinnst ” In diesem Monat stellten wir auch unsere 360° Business Analyse neu auf, damit sie noch mehr Mehrwert fĂŒr unsere Kunden bieten kann. Wir starteten zudem eine weitere Kooperation mit drei anderen Personen zum Thema Mastermind. November 2024: Connys erste Keynote Im November 2024 hielt Conny ihre erste Keynote zum Thema "Frauen im Business", aber mit einem besonderen Ansatz: "Beyond Stereotypes". Statt ĂŒber typische Benachteiligungen zu sprechen, zeigte ich, was wirklich fĂŒr mich dahinter liegt, da meine Erfahrungen anders waren als die typischen Frauenerfahrungen. Dezember 2024: Erster Adventskalender Im Dezember 2024 gab es unseren ersten Adventskalender. Dort bekamen unsere Maskottchen endlich ihre Namen: Die Eule heißt Glitzerfeder und das Eichhörnchen Funkenschweif. Wenn du die beiden kennenlernen willst, kannst du hier mal reinhören.  Sandor spielt Glitzerfeder und ich Funkenschweif. Das Interessante an den Geschichten ist, dass sie im Wirtschaftswald spielen und einen starken Konnex zu Unternehmen von Beratern und Coaches haben. Januar 2025: Mastermind-UnterstĂŒtzung fĂŒr Online-Marketing Im Januar 2025 holten wir uns UnterstĂŒtzung fĂŒr unser Online-Marketing. Unser Marketing funktioniert zwar, doch wir wollen, dass es online noch besser zieht. Februar 2025: Osterei Erfinder Event Im Februar 2025 machten wir unser erstes "Ostereier Finen Event" – ein fĂŒnftĂ€giges Event zur Kundenbindung. Wie beim Adventskalender mixten wir Geschichten von unseren beiden Maskottchen mit direkt umsetzbaren How-To’s im Business . MĂ€rz 2025: Accelerator Club startet Im MĂ€rz 2025 starteten wir eine weitere bedeutsame Kooperation: den Accelerator Club . Gemeinsam mit Erich Lirzer unterstĂŒtzen wir Berater und Coaches dabei, durch Gruppendynamik und gegenseitige Accountability mehr zu erreichen. Diese Kooperation ist ein perfekter Mix von 3 FĂ€higkeiten: Conny verbindet strategisches Denken mit positiver Energie, Sandor sieht Systeme, wo andere Chaos sehen, und Erich liebt Worte und die Wirkung, die sie entfalten. Juli 2025: 100. Blog-Artikel Im Juli 2025 erreichten wir einen großen Meilenstein: Der 100. Blog-Artikel wurde veröffentlicht. Was als kleines Experiment begann, ist zu einer wertvollen Content-Strategie geworden, die echten Mehrwert schafft. Ach ja, und der  100. Artikel ist ein Liebesbrief an unsere Kunden Â đŸ€©. Unser Learning: AuthentizitĂ€t und kontinuierliche Entwicklung als Erfolgsfaktoren Sieben Jahre OverTheMaze, das sind sieben Jahre kontinuierlicher Entwicklung und der festen Überzeugung, dass Business authentisch und sinnvoll sein kann. Was uns besonders stolz macht: Wir sind unserem Business Purpose treu geblieben, wĂ€hrend wir uns gleichzeitig kontinuierlich weiterentwickelt haben. Von der ersten Purpose-Findung ĂŒber den Pivot zum Business Development bis hin zur heutigen Professionalisierung, jede Phase hat uns bereichert. Unser wichtigstes Learning: Erfolg entsteht nicht durch den perfekten Plan, sondern durch die Bereitschaft, zu lernen, sich anzupassen und dabei authentisch zu bleiben. Heute unterstĂŒtzen wir Berater und Coaches dabei ihr Business in Bestform zu bringen, mit der Erfahrung aus sieben Jahren eigener Business-Entwicklung und der Gewissheit, dass auch dein Weg erfolgreich sein kann. Bist du bereit fĂŒr deine eigene Business-Reise? Lass uns in einem kostenlosen Business Fokus Call  herausfinden, welche Entwicklungsschritte fĂŒr dich die richtigen sind.

  • Was wir ĂŒber Business-Vertrauen gelernt haben und 3 Tipps aus unserer Praxis

    7 Jahre Partnerschaft: Was Vertrauen im Business wirklich ermöglicht Vertrauen wird oft als "weicher Faktor" abgestempelt. Dabei erleben wir tagtĂ€glich in unserem Business, dass es eine der hĂ€rtesten WĂ€hrungen ĂŒberhaupt ist. Wenn Projekte ins Stocken geraten, Kooperationen zĂ€h werden oder Kundenbeziehungen sich kompliziert anfĂŒhlen, fehlt vielmals genau das Vertrauen. Evelyn Wurster hat mit ihrer Blogparade "Was schafft Vertrauen?", genau zu diesem Thema eingeladen und das ist fĂŒr uns ein super Zeitpunkt, das Thema aus unserer Seite zu beleuchten. Durch unsere Arbeit mit Unternehmern und unsere eigene langjĂ€hrige Partnerschaft haben wir gelernt, was Vertrauen im Business wirklich ausmacht. Es ist weit mehr als ein gutes GefĂŒhl oder Sympathie. Vertrauen schafft Geschwindigkeit, ermöglicht bessere Lösungen und gibt beiden Seiten die Freiheit, sich auf ihre StĂ€rken zu konzentrieren. In diesem Artikel teilen wir ehrlich mit dir, was Vertrauen fĂŒr uns bedeutet, welche Wirkung es entfaltet und wie du es gezielt in deinen Business-Beziehungen aufbauen kannst. Denn am Ende profitieren alle davon: Du, deine Kunden und dein Business. Inhalt des Artikels Was Vertrauen fĂŒr uns wirklich bedeutet Die Wirkung von Vertrauen: Was dadurch möglich wird Woran du erkennst, dass Vertrauen fehlt oder bröckelt Wie wir Vertrauen leben: Unsere unterschiedlichen StĂ€rken 3 konkrete Tipps aus unserer Praxis Was wir dir mitgeben möchten Was Vertrauen fĂŒr uns wirklich bedeutet Vertrauen ist fĂŒr uns die Gewissheit, dass wir uns auf den anderen verlassen können, ohne darĂŒber nachdenken zu mĂŒssen. Es bedeutet, dass wir nicht stĂ€ndig darĂŒber nachdenken mĂŒssen, ob das, was gemeinsam entschieden wurde, auch wirklich so wahrgenommen und umgesetzt wird. Diese Gewissheit macht fĂŒr uns Business-Entwicklung erst richtig möglich. Vertrauen hat dabei fĂŒr uns verschiedene Ebenen: Im Business ist es die VerlĂ€sslichkeit zwischen Partnern und Kunden. In der Zusammenarbeit mit uns selbst wird es zu Selbstvertrauen. der Gewissheit, dass wir mit jeder Situation zurechtkommen. Im grĂ¶ĂŸeren Kontext ist es die Geborgenheit, dass unser Business seinen Platz und seinen Sinn hat. Das Gegenteil von Vertrauen ist nicht Misstrauen, sondern Kontrolle. WĂ€hrend Kontrolle bedeutet, dass wir permanent ĂŒberprĂŒfen mĂŒssen, ob alles nach Plan lĂ€uft, ermöglicht Vertrauen, dass wir uns auf unsere eigentlichen Aufgaben konzentrieren können. Der SchlĂŒssel liegt darin, dass sich beide AnsĂ€tze gegenseitig verstĂ€rken können: Vertrauen schafft die Basis fĂŒr sinnvolle Transparenz, und Transparenz stĂ€rkt wiederum das Vertrauen. Ein wichtiger Punkt dabei: Vertrauen bedeutet nicht blindes Vertrauen. Es macht durchaus Sinn, fĂŒr sich abzuschĂ€tzen, ob das Vertrauen gerechtfertigt ist. Doch im Zweifelsfall sollte jede Zusammenarbeit mit einem realistischen Vertrauensvorschuss starten. Die Wirkung von Vertrauen: Was dadurch möglich wird Die Wirkung von Vertrauen ist fĂŒr uns im Business konkret spĂŒrbar. Es verĂ€ndert fundamental, wie wir arbeiten und was wir erreichen können. Hier 3 Punkte, die zeigen, was die Wirkung von Vertrauen fĂŒr uns ist: Geschwindigkeit und bessere Lösungen Vertrauen macht alles schneller. Wenn wir darauf vertrauen können, dass unser GegenĂŒber das umsetzt, was vereinbart wurde, brauchen wir nicht jeden Schritt zu kontrollieren, nachfragen oder abzusichern. Diese gesparte Zeit können wir in das investieren, was wirklich zĂ€hlt: bessere Lösungen fĂŒr unsere Kunden zu entwickeln, das Service aus unserer Kooperation oder unser eigenes Business voranzubringen. Fokus auf StĂ€rken statt Kontrolle Vertrauen ermöglicht es, dass sich jeder auf seine StĂ€rken konzentrieren kann. In unseren Kooperationen teilen wir die Aufgaben nach Expertise auf. Statt 20% unserer Zeit darauf zu verwenden, zu kontrollieren, was die anderen machen, investieren wir 100% unserer Energie in Leistung nach vorne. Das Ergebnis: Alle bringen ihr Bestes ein. Freiheit leben und genießen Vertrauen schafft eine Art von Freiheit, die unbezahlbar ist. Die Freiheit, sich auf jemanden verlassen zu können und dadurch selbst freier zu handeln. Die Freiheit, nicht stĂ€ndig ĂŒber das Verhalten anderer nachzudenken. Und die Freiheit, authentisch zu sein und zu zeigen, was man wirklich kann, ohne Angst vor MissverstĂ€ndnissen oder falschen Interpretationen. Denn auch wenn es MissverstĂ€ndnisse gibt, und die gibt es immer wieder mal, weiß man mit genĂŒgend Vertrauen, dass man darĂŒber offen reden kann. Woran du erkennst, dass Vertrauen fehlt oder bröckelt Es ist wichtig zu erkennen, wann Vertrauen in Business-Beziehungen anfĂ€ngt zu schwinden. Unsere Erfahrung zeigt: Die Anzeichen sind oft subtil, doch deutlich spĂŒrbar. Warnsignale in Kundenbeziehungen Vertrauen fehlt oder bröckelt, wenn plötzlich mehr nachgefragt wird als vorher. Wenn aus einem einfachen "Das mache ich bis Ende der Woche" ein "Kannst du mir alle Zwischenschritte bitte nochmals zusenden?" wird. Oder wenn unausgesprochene Spannungen in der Luft liegen, kleine Mikro-Anzeichen wie oberflĂ€chliche Antworten auf wichtige Fragen oder GesichtszĂŒge, die nicht ganz zu dem passen, was gesagt wird. Wenn aus Transparenz Kontrolle wird Transparenz und Kontrolle sind zwei verschiedene Dinge. Bei Transparenz können alle Beteiligten nachschauen, wie die Dinge laufen, es geht um gemeinsames Lernen und Anpassen. Bei Kontrolle hingegen muss stĂ€ndig berichtet, erklĂ€rt und bewiesen werden, dass alles nach Plan lĂ€uft. Der Unterschied zeigt sich in der Zeit: Transparenz spart Zeit, Kontrolle frisst sie. Nehmen wir das Beispiel Marketing-Analytics in einer Kooperation: Bei Transparenz weiß jeder, welche Metriken im Fokus stehen und sie werden von allen Kooperationspartnern getrackt. In den gemeinsamen Meetings liegt der Fokus auf den Ergebnissen und darauf, was wir durch die Analytics verbessern können. Wenn hingegen Kontrolle im Vordergrund steht, sieht das Ganze anders aus: Die Metriken werden zwar auch von jedem getrackt, doch bei jedem Treffen werden sie einzeln durchgegangen. Jeder muss beweisen, was er dafĂŒr getan hat, damit alle vereinbarten TĂ€tigkeiten sichtbar erfĂŒllt wurden. Erst nachdem jeder Punkt einzeln abgehakt ist, kommt der Teil, was die Ergebnisse uns zeigen. Wir haben beide Varianten in Kooperationen erlebt. Sobald die Kontrolle ĂŒberhandnahm, haben wir darauf geachtet, so schnell wie möglich wieder Vertrauen aufzubauen. Die Spirale des Misstrauens Fehlendes Vertrauen fĂŒhrt zu mehr Nachfragen, mehr Dokumentation und mehr Rechtfertigung. Das kostet nicht nur Zeit und Energie, sondern verstĂ€rkt die Unsicherheit auf beiden Seiten noch weiter. Es entsteht eine Spirale des Misstrauens und diese kann nur durch eine starke Handlung, wie z.B. ein explizites Meeting dazu, was es braucht, dass es wieder anders wird, durchbrochen werden. Wie wir Vertrauen leben: Unsere unterschiedlichen StĂ€rken In unserer Zusammenarbeit haben wir gelernt, dass wir beide sehr unterschiedliche, doch sich perfekt ergĂ€nzende StĂ€rken beim Aufbau von Vertrauen haben. Diese Unterschiede sind kein Zufall, sie entstanden aus unseren verschiedenen Persönlichkeiten und Herangehensweisen. Was Sandor besonders gut macht beim Vertrauensaufbau Sandor strahlt eine natĂŒrliche Kompetenz aus und bringt dabei eine bemerkenswerte Klarheit mit: Er weiß genau, wo unsere Expertise liegt und wo sie endet. Diese Klarheit kommuniziert er zu Kunden sowie Partnern. Diese Ehrlichkeit ĂŒber Grenzen schafft enormes Vertrauen, weil Kunden dadurch sicher sein können, dass sie nur in Bereichen beraten werden, in denen wir wirklich Ahnung haben. Durch diese Klarheit entsteht eine besondere Sicherheit: Kunden können alles ansprechen, ohne befĂŒrchten zu mĂŒssen, dass daraus eine ungute Situation entsteht. Sandor schafft einen Raum, in dem ehrliche Kommunikation möglich ist. Was Conny besonders gut macht beim Vertrauensaufbau Conny schafft sehr stark eine Verbindung auf menschlicher Ebene. Bei dieser Verbindung fĂŒhlen sich Kunden gut aufgehoben und haben das Vertrauen, dass sich jemand wirklich um ihre Situation kĂŒmmert und damit auch um sie als Person. Diese menschliche Sicherheit gibt Kunden die Freiheit, sich freier zu bewegen: frei zu erzĂ€hlen, frei zu handeln, doch immer mit der Gewissheit, dass jemand da ist, der eine gelbe Lampe anmachen wĂŒrde, falls etwas nicht sinnvoll erscheint. Wie sich unsere beiden AnsĂ€tze ergĂ€nzen Die Kombination aus fachlicher Klarheit und menschlicher Verbindung schafft ein Umfeld, in dem Vertrauen natĂŒrlich wachsen kann. Kunden bekommen sowohl die Sicherheit der Kompetenz als auch die Geborgenheit des Verstanden-Werdens. Und genauso ist es auch in unseren Kooperationen â˜ș. 3 konkrete Tipps aus unserer Praxis Nach all den Überlegungen und Erkenntnissen möchten wir dir nun 3 konkrete Tipps mitgeben, die sich in unserer Praxis bewĂ€hrt haben. Diese Tipps kannst du sofort in deinen Business-Beziehungen anwenden: Tipp 1: Starte jede Beziehung mit Vertrauen Beginne jede neue GeschĂ€ftsbeziehung oder Kooperation mit einem realistischen Vertrauensvorschuss. Frage dein GegenĂŒber direkt: "Was brauchst du, damit du Vertrauen fĂŒr unsere Zusammenarbeit aufbauen kannst?" Diese Frage zeigt nicht nur, dass du Vertrauen ernst nimmst, sondern gibt beiden Seiten die Möglichkeit, ihre BedĂŒrfnisse offen anzusprechen. Wir stellen diese Frage sehr gerne zu Beginn von Kooperationen mit Partnern, die wir noch nicht lange kennen, denn dadurch ermöglichen wir uns einen Vertrauens-Boost. Du kannst hier auch noch einen Schritt weiter gehen und ein explizites Meeting machen mit “Was wĂ€re wenn 
”-FĂ€llen. Wie das genau funktioniert, kannst du in unserem Artikel nachlesen. Tipp 2: Schaffe Systeme, die Vertrauen erhalten Entwickle Prozesse oder Systeme, die beiden Seiten dabei helfen, Vertrauen zu halten und zu stĂ€rken. Das können regelmĂ€ĂŸige Check-ins sein, transparente Dokumentation oder einfache Feedback-Schleifen. Wichtig ist, dass diese Systeme der Transparenz dienen und nicht der Kontrolle. Wir stellen zum Beispiel Kunden am Ende jeder Session 8 konkrete Fragen zur Session und zur allgemeinen Zusammenarbeit, das benötigt maximal 5 bis 10 Minuten. So können wir direkt reagieren, wenn es etwas braucht, damit das Vertrauen stĂ€rker wird oder gleich hoch bleibt. Tipp 3: Bleibe in der Kommunikation nahe dran Sprich Fragen oder Bedenken sofort offen an. Wir Menschen neigen dazu, Dinge, die wir nicht sehen oder verstehen, negativ zu bewerten. Offene Kommunikation verhindert, dass kleine MissverstĂ€ndnisse zu großen Vertrauensproblemen werden. Ehrlichkeit und Transparenz sind die besten Vertrauensbildner. Wenn du dir nicht sicher bist, wie du es ansprechen kannst, nutze den Kommunikationsansatz von der Gewaltfreien Kommunikation mit seinen 4 Schritten. Denn damit machst du automatisch sichtbar, was du in der Zusammenarbeit beobachtet hast (Schritt 1), was dein GefĂŒhl dazu ist (Schritt 2), was dein BedĂŒrfnis dahinter ist (Schritt 3) und was deine Bitte fĂŒr die Zusammenarbeit ist (Schritt 4). Was wir dir mitgeben möchten Wie du siehst, ist Vertrauen fĂŒr uns weit mehr als ein weicher Faktor, es ist die Grundlage fĂŒr leichte, erfolgreiche Business-Beziehungen. Vertrauen schafft Geschwindigkeit, ermöglicht Fokus auf die eigenen StĂ€rken und gibt die Freiheit, authentisch zu sein. Die wichtigste Erkenntnis aus unserer Praxis: Vertrauen entsteht nicht zufĂ€llig. Es braucht bewusste Entscheidungen, klare Kommunikation und Systeme, die Transparenz fördern, statt Kontrolle zu verstĂ€rken. Wir leben diese Prinzipien tĂ€glich in unserem Business und erleben immer wieder, wie sie wirken können. Der allererste Schritt zu “Vertrauen schaffen“ ist das Kennenlernen. Falls du uns kennenlernen möchtest, melde dich gerne zu unserem Eventletter an. Dort teilen wir dir mit, wenn wir freie Events organisieren, bei denen jeder etwas fĂŒr sich mitnehmen kann und dabei uns und unsere Art kennenlernen kann. Mit diesem Klick kommst du auf unsere Anmeldeseite fĂŒr den Eventletter 😉

  • Selbstbestimmung in unserem Business: Wie wir auf vier Ebenen frei agieren

    Wie wir auf vier Ebenen frei agieren und dabei erfolgreich zusammenarbeiten đŸ€© Als wir von Sandra Hoppenz Blogparade zum Thema "Selbstbestimmung"  erfuhren, wussten wir sofort: Das ist ein Thema, das fĂŒr uns beide im Business sehr wichtig ist. Selbstbestimmung ist nicht nur ein schönes Wort fĂŒr uns, sondern eine Grundlage fĂŒr unser Unternehmen OverTheMaze. In unserer tĂ€glichen Arbeit wissen wir, dass Selbstbestimmung im Business weit mehr ist als nur "sein eigener Chef zu sein". Sie durchzieht alle Ebenen unseres Unternehmens und prĂ€gt nicht nur unser eigenes Handeln, sondern auch die Art, wie wir mit unseren Kunden zusammenarbeiten. Schnapp dir einen Eiskaffee und wir zeigen dir, was Selbstbestimmung fĂŒr uns bedeutet 😀. Inhalt des Artikels: Warum Selbstbestimmung fĂŒr uns so wichtig ist Die vier Ebenen der Selbstbestimmung in unserem Business 1. Unternehmensebene: Strategische Autonomie als Gesellschafter 2. FĂŒhrungsebene: Entscheidungsfreiheit als GeschĂ€ftsfĂŒhrer 3. Mitwirkerebene: Selbstbestimmung im tĂ€glichen Handeln 4. Kundenebene: Selbstbestimmung fĂŒr unsere Kunden ermöglichen Selbstbestimmung zu zweit Selbstbestimmung leben – jeden Tag aufs Neue Warum Selbstbestimmung fĂŒr uns so wichtig ist Selbstbestimmung bedeutet fĂŒr uns die FĂ€higkeit und das Recht, eigenstĂ€ndig Entscheidungen zu treffen und autonom zu handeln. Das klingt zunĂ€chst selbstverstĂ€ndlich, doch in der Praxis ist es oft komplexer als gedacht, besonders wenn man wie wir zu zweit in einem Unternehmen sind. Wir haben erkannt, dass echte Selbstbestimmung nicht nur Freiheit schafft, sondern auch eine innere Zufriedenheit erzeugt, die uns immens viel Energie gibt. Diese Energie nutzen wir, um das zu machen, was wir wirklich wollen. Die vier Ebenen der Selbstbestimmung in unserem Business 1. Unternehmensebene: Strategische Autonomie als Gesellschafter Auf der obersten Ebene agieren wir als Gesellschafter unserer GmbH, denn wir sind hier jeweils zu 50% beteiligt und so auch vom Gesetz her gleichberechtigt. Das war uns damals sehr wichtig, damit nicht nur wir uns auf Augenhöhe sehen, sondern auch das Gesetz 😉. Auf dieser Ebene geht es um die große strategische Autonomie: Wir haben die Freiheit, unser eigenes GeschĂ€ftsmodell zu wĂ€hlen, uns die MĂ€rkte zu erschließen, die wir wollen, und vor allem unseren Business Purpose gemeinsam zu leben. Besonders wichtig ist uns dabei, dass unser Personal Purpose mit dem Business Purpose harmoniert, denn dadurch können wir auf dieser Ebene vielmals auch gleich ohne vorherige Absprache Entscheidungen fĂ€llen. Selbstbestimmt heißt hier auch, dass wir unsere langfristige Vision verfolgen können, ohne uns von anderen leiten zu lassen – abgesehen natĂŒrlich von rechtlichen Regulierungen 😇. Diese strategische Selbstbestimmung gibt uns die Möglichkeit, wirklich authentisch zu agieren und ein Business zu leben, das zu 100% unseren Werten entspricht. 2. FĂŒhrungsebene: Entscheidungsfreiheit als GeschĂ€ftsfĂŒhrer Als GeschĂ€ftsfĂŒhrer haben wir eine andere Art der Selbstbestimmung: Die Entscheidungsfreiheit darĂŒber, wie wir uns selbst fĂŒhren wollen. Wir entscheiden unseren Stil als GeschĂ€ftsfĂŒhrer, wie wir Entscheidungen fĂ€llen, wie wir miteinander umgehen und wie wir unsere Zusammenarbeit gestalten. Diese Ebene ist besonders spannend, weil wir hier beide Rollen innehaben, sowohl die des Gesellschafters als auch die des GeschĂ€ftsfĂŒhrers. Das erfordert bewusste Entscheidungen darĂŒber, in welcher Rolle wir gerade agieren und welche Perspektive wir einnehmen. 3. Mitwirkerebene: Selbstbestimmung im tĂ€glichen Handeln Hier wird Selbstbestimmung ganz konkret sichtbar. Auf der Mitwirkerebene können wir die Konzepte selbst wĂ€hlen, wie wir arbeiten wollen. Wir definieren unser Arbeitsmodell selbst, zum Beispiel arbeiten wir ĂŒber den Sommer am Vormittag und am Abend, wĂ€hrend wir uns am Nachmittag die Freiheit nehmen, nicht zu arbeiten, weil es uns schlicht zu heiß ist. Diese Ebene ermöglicht es uns auch, eigene Ideen ohne Weiteres einzubringen und gehört zu werden. Wir haben verschiedene Modi der Zusammenarbeit: Manchmal kreieren wir stark miteinander in einer Co-Creation, manchmal arbeiten wir nebeneinander, damit jeder in seinem Potenzial und seinen FĂ€higkeiten fokussiert agieren kann. Der Gestaltungsspielraum in unserer gemeinsamen Arbeit ist fĂŒr uns essenziell, denn er ermöglicht es uns beiden, selbstbestimmt im Business zu wirken. 4. Kundenebene: Selbstbestimmung fĂŒr unsere Kunden ermöglichen Selbstbestimmung im Business umfasst nicht nur uns, sondern auch unsere Kunden. Denn unsere Kunden sollen selbstbestimmt mit uns zusammenarbeiten können. Deshalb ist es uns wichtig, klar sichtbar zu machen, was fĂŒr sie relevant ist, damit sie Entscheidungen in unserem Service von Anfang von ihnen getroffen wird. Statt einen vorgefertigten Weg anzubieten, machen wir mit unseren Kunden eine 360° Business-Analyse. Dabei schauen wir gemeinsam, wo ĂŒberall Herausforderungen sind oder wo Verbesserungen gewĂŒnscht sind, damit es dem eigenen Business wieder bessergeht. Nach dieser Analyse entscheiden zu 100% unsere Kunden selbst, wo sie den Hebel ansetzen möchten, nicht wir. Das ist die Selbstbestimmung, die wir unseren Kunden zusprechen und die wir, ehrlich gesagt, auch von ihnen verlangen. Selbstbestimmung zu zweit Funktioniert Selbstbestimmung im Business, wenn man zu zweit ist? Wirkt das nicht kompromisslos, wenn jeder fĂŒr sich selbstbestimmt agiert? NatĂŒrlich kann Selbstbestimmung egoistische ZĂŒge annehmen, wenn man rĂŒcksichtslos auf Kosten anderer alles durchsetzt. Doch bei echter Selbstbestimmung geht es darum, dass jeder sich verwirklichen und man miteinander wirken kann. Wenn wir unsere Selbstbestimmtheit in OverTheMaze ausleben, entsteht eine motivierte, kreative und leistungsfĂ€hige Umgebung. Wir sehen bei uns, dass das Nebeneinander-Miteinander immens stark wirkt. Das ist der Punkt, wo wir mit Selbstbestimmung wirklich kraftvoll agieren können. Selbstbestimmung leben – jeden Tag aufs Neue Selbstbestimmung im Business ist fĂŒr uns kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Sie ermöglicht es uns, authentisch zu agieren, unsere Energie optimal zu nutzen und sowohl fĂŒr uns als auch fĂŒr unsere Kunden die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Die vier Ebenen der Selbstbestimmung, von der strategischen Unternehmensebene bis hin zur Kundenebene, zeigen, dass Autonomie und Zusammenarbeit keine GegensĂ€tze sind. Im Gegenteil: Echte Selbstbestimmung schafft erst die Basis fĂŒr eine kraftvolle und erfĂŒllende Zusammenarbeit. Du möchtest mehr darĂŒber erfahren, wie wir Selbstbestimmung in unserem Daily Business konkret leben? Dann melde dich fĂŒr unseren Newsletter an und erhalte regelmĂ€ĂŸig aktuelle Beispiele und Einblicke, wie wir diese Prinzipien in der Praxis umsetzen. Mit einem Klick kommst du auf unsere Newsletter-Seite 😉.

  • 8 Fragen nach jeder Session: Wie Berater und Coaches echte Kundenzufriedenheit kontinuierlich messbar machen

    Unser bewĂ€hrtes System fĂŒr besseres Kundenfeedback. Du hast gerade eine Session mit einem Kunden beendet und fragst dich: Hat das ihm wirklich geholfen? Kommt er dort an, wo wir gemeinsam hinwollen? Diese Ungewissheit kennst du vielleicht. Viele Berater und Coaches verlassen sich auf ihr BauchgefĂŒhl oder hoffen, dass sich unzufriedene Kunden schon melden werden. Doch das ist ein riskantes Spiel, denn bis dahin kann bereits viel Vertrauen verloren gehen. Dabei gibt es einen einfachen Weg, diese Unsicherheit zu beenden: gezieltes Feedback nach jeder Session. Mit den richtigen Fragen erfĂ€hrst du nicht nur, ob deine Arbeit ankommt, sondern stĂ€rkst gleichzeitig das Vertrauen zu deinen Kunden. In diesem Artikel zeigen wir dir 8 erprobte Feedback-Fragen, die wir selbst nach jeder Session verwenden. Diese Fragen geben dir die Sicherheit, dass deine Kunden genau das bekommen, was sie brauchen und dass sie mit dir ihre Ziele erreichen werden. Inhalt des Artikels: Warum regelmĂ€ĂŸiges Session-Feedback so kraftvoll ist Die 4 Grundfragen: Erwartungen und RealitĂ€t abgleichen Die 4 Bewertungsfragen: Fortschritte messbar machen So setzt du das Feedback-System in der Praxis um Dein Weg zu stĂ€rkeren Kundenbeziehungen Warum regelmĂ€ĂŸiges Session-Feedback so kraftvoll ist RegelmĂ€ĂŸiges Feedback nach jeder Session wirkt wie ein VerstĂ€rker fĂŒr deine Kundenbeziehungen. Es passieren drei entscheidende Dinge gleichzeitig: Vertrauen wird messbar stĂ€rker.Wenn du aktiv nachfragst, zeigst du deinen Kunden: "Du kannst mir vertrauen. Ich achte darauf, dass du genau das bekommst, was du brauchst." Diese Haltung spĂŒren Kunden sofort und es entsteht eine AtmosphĂ€re der Sicherheit. Individualisierung wird leicht.Statt zu raten, was dein Kunde braucht, erfĂ€hrst du es direkt. Du kannst sofort justieren und die nĂ€chste Session noch passgenauer gestalten. Das spart Zeit und macht deine Arbeit effizienter. Erfolgsfortschritte werden sichtbar.Sowohl fĂŒr dich als auch fĂŒr deine Kunden. Die Bewertungen zeigen schwarz auf weiß, ob ihr auf dem richtigen Weg seid. Das motiviert und gibt beiden Seiten Klarheit ĂŒber den Entwicklungsprozess. Das Schöne daran: Es dauert nur 10 Minuten am Ende jeder Session und stĂ€rkt die Kundenbindung immens. Die 4 Grundfragen: Erwartungen und RealitĂ€t abgleichen Die ersten vier Fragen helfen dir dabei zu verstehen, ob du und dein Kunde auf derselben WellenlĂ€nge seid. Sie decken oft ĂŒberraschende Unterschiede zwischen Erwartung und Wahrnehmung auf: 1. "Was hast du erwartet?" Diese Frage zeigt dir die Erwartungshaltung deines Kunden bevor ihr euch zur Session trefft. Oft unterscheidet sich das zu Beginn deutlich von dem, was du dir bei der Vorbereitung gedacht hast. Doch mit der Zeit passen sich die Erwartungshaltungen von Berater/Coach und Kunde an. Außert du ĂŒberraschst deinen Kunden natĂŒrlich positiv mit etwas speziellem 😀. 2. "Was hast du bekommen?" Hier erfĂ€hrst du, was fĂŒr deinen Kunden wirklich relevant und hilfreich war. Manchmal sind das Details, die dir gar nicht so wichtig erschienen, fĂŒr ihn hingegen immens wertvoll waren. 3. "Was hĂ€ttest du sonst noch gebrauchen können?" Diese Frage deckt blinde Flecken auf, also Bereiche, die du als Coach oder Berater ĂŒbersehen hast, die aber fĂŒr deinen Kunden wichtig gewesen wĂ€ren. 4. "Was möchtest du uns zusĂ€tzlich mitgeben?" Hier kommt oft interessantes Feedback. Kunden teilen spontan mit, was ihnen besonders gut gefallen hat oder was sie noch beschĂ€ftigt. Praxisbeispiel: Eine Kundin antwortete uns einmal auf Frage 3: "Es wĂ€re noch sehr hilfreich, wenn ich das, was ihr mir so nebenbei gebt, auch noch festhalten könnte”. Nach diesem Feedback haben wir wĂ€hrend der folgenden Sessions darauf geachtet, dass die Kundin genug Zeit hat, ihre Gedanken zu unserem Input festzuhalten oder dass wir dies fĂŒr sie gemacht haben. Die 4 Bewertungsfragen: Fortschritte messbar machen Die zweiten vier Fragen arbeiten mit Skalen von 0 bis 10 und einer offenen Frage. Sie machen Erfolg konkret messbar und geben dir wertvolle Hinweise fĂŒr Verbesserungen: 1. "Wie wĂŒrdest du es inhaltlich bewerten?" (Skala 0-10) Diese Frage zeigt dir, ob der Inhalt deiner Session fĂŒr deinen Kunden gepasst hat. Denn hier wird sichtbar, ob das Thema fĂŒr deinen Kunden in der Session heute relevant war und ob die Tiefe angemessen war. 2. "Wie hilfreich war der Termin heute konkret fĂŒr dich?" (Skala 0-10) Hier geht es um mehr als nur guten Inhalt. Auch wenn der Inhalt stimmte, steht die Fragen noch offen, ob dein Kunde die Erkenntnisse wirklich fĂŒr sich nutzenkann. 3. "Wie zuversichtlich bist du, dass du ankommst?" (Skala 0-10) Diese Frage ist besonders wertvoll. Sie zeigt dir, ob dein Kunde noch Vertrauen in den gemeinsamen Weg hat. Sinkt die Zuversicht, kannst du sofort gegensteuern. 4. "Was wĂŒrde es fĂŒr dich besser machen?" Die wichtigste Frage zum Schluss. Wenn die Bewertungen nicht bei 8 oder höher liegen, erfĂ€hrst du hier konkret, was dein Kunde als Gesamtes braucht. So interpretieren wir die Skalen-Ergebnisse 8 – 10 Es ist alles in Ordnung. Wir können verbessern, doch es braucht nicht unbedingt. 6 – 7 Hier bedarf es einer Anpassung, damit das Vertrauen nicht kippt. 4 – 5 Wir mĂŒssen dringend etwas Ă€ndern und sofort reagieren. 1 – 3 Diese Werte hatten wir in der RealitĂ€t noch nie. Doch falls wir diese Werte mal bekommen, sollten wir uns hinterfragen, wieso wir es nicht frĂŒher gemerkt haben. Praxisbeispiel: Ein Kunde bewertete den Inhalt mit 9, die Hilfestellung aber nur mit 7. Seine Antwort auf Frage 4: "Mehr Zeit fĂŒr konkrete Umsetzungsschritte wĂ€ren super." Daraufhin haben wir das VerhĂ€ltnis von Theorie und praktischen Übungen angepasst. In der folgenden Session lag seine Bewertung bei 9 und 10 😊. So setzt du das Feedback-System in der Praxis um Die Umsetzung ist sehr einfach. Wir nutzen fĂŒr unser Feedback ein ĂŒbersichtliches Template in Miro, das alle 8 Fragen strukturiert darstellt. Die ersten vier Fragen haben Platz fĂŒr freie Antworten, die letzten arbeiten mit den Bewertungsskalen. Unser Ablauf in der Praxis Am Ende jeder Session nehmen wir uns gemeinsam 10 Minuten Zeit. Wir Fragen den Kunden und notieren das Feedback im Miro. Sie Skalenfragen beantwortet er gleich direkt selbst im Miro. So können wir bei Unklarheiten sofort nachfragen und bekommen ein vollstĂ€ndiges Bild. Timing ist alles Das Feedback erfolgt direkt nach der Session, wenn alles noch frisch im GedĂ€chtnis ist. Wartest du bis zum nĂ€chsten Termin, oder der Kunde möchte es spĂ€ter selbststĂ€ndig machen, sind die EindrĂŒcke schon verschwommen. Diese Erfahrung haben wir ein-, zweimal gemacht und unsere Lehre daraus gezogen 😉. Der Mehrwert fĂŒr dich Du siehst Entwicklungen ĂŒber mehrere Sessions hinweg. Wenn ein Kunde in Session 1 seine Zuversicht mit 7 bewertet und in der vierten Session mit 9, weißt du: Du bist auf dem richtigen Weg. Das Template kannst du dir leicht selbst erstellen oder du nutzt unsere Vorlage als Inspiration. Die Investition von 10 Minuten nach jeder Session zahlt sich durch stĂ€rkere Kundenbeziehungen und bessere Ergebnisse mehr als aus. Dein Weg zu stĂ€rkeren Kundenbeziehungen Diese 8 Feedback-Fragen können dein Business als Berater oder Coach stĂ€rken. Du bekommst nicht nur Klarheit darĂŒber, ob deine Arbeit ankommt, sondern baust gleichzeitig tieferes Vertrauen zu deinen Kunden auf. Jede Session wird zu einer Chance, noch besser zu werden. Das Schöne daran: Es kostet dich nur 10 Minuten, doch der Effekt ist sehr hoch. Deine Kunden spĂŒren, dass du dich wirklich um ihre Zufriedenheit kĂŒmmerst. Du kannst sofort justieren, wenn etwas nicht passt. Und du sammelst wertvolle Erkenntnisse fĂŒr alle zukĂŒnftigen Sessions. Probiere es aus, schon nach der ersten Session mit diesem Feedback-System wirst du den Unterschied merken. Deine Kunden werden offener, du wirst sicherer und eure gemeinsamen Ergebnisse werden noch besser. Falls du dich fragst, wie du auch in anderen Bereichen deines Business mehr Klarheit bekommen kannst: In unserem Business Booster schauen wir uns gemeinsam dein gesamtes Business an, von der Kundengewinnung bis zur Umsetzung. In 8 Wochen helfen wir dir dabei, dass dein Business richtig gut lĂ€uft. Hier erfĂ€hrst du mehr ĂŒber den Business Booster und wie er dir helfen kann.

  • Das 90-Minuten-GesprĂ€ch, das deine Kooperation vor dem Scheitern bewahrt (mit How to Miro-Template)

    90 Minuten investieren und viel Stress reduzieren. Diese 7 Bereiche machen eure Kooperation krisenfest, bevor ihr ĂŒberhaupt anfĂ€ngt. Du planst eine neue Kooperation und willst es dieses Mal alles richtig machen? Oder hast du bereits die schmerzhafte Erfahrung gemacht, dass eine vielversprechende Partnerschaft im Chaos endete, weil ihr unterschiedliche Vorstellungen hattet? Die gute Nachricht: Mit einem Einzigen, strukturierten 90-Minuten-GesprĂ€ch kannst du die hĂ€ufigsten Kooperations-Konflikte von vornherein vermeiden. Statt endlos zu planen oder blindlings loszustarten, schaffst du in kurzer Zeit die Klarheit, die eure Zusammenarbeit langfristig erfolgreich macht. In diesem Artikel zeigen wir dir, welche 7 Bereiche fĂŒr deine Kooperation immens hilfreich sind zu besprechen, wie ein solches "Was wĂ€re wenn"-GesprĂ€ch konkret ablĂ€uft und wie du mit unserem Miro-Template sofort loslegen kannst. Denn erfolgreiche Kooperationen entstehen nicht durch Zufall, sie entstehen durch die richtigen Fragen zur richtigen Zeit. Also schnapp dir einen kĂŒhlen Tee und los geht’s 😉. Inhalt des Artikels Warum "Was wĂ€re wenn"-GesprĂ€che Kooperationen retten Die 7 Bereiche, die du unbedingt klĂ€ren solltest So funktioniert das 90-Minuten-GesprĂ€ch (How-to) Echte Beispiele aus unserer Praxis Dein nĂ€chster Schritt: Das Miro-Template nutzen Warum "Was wĂ€re wenn"-GesprĂ€che Kooperationen retten Am Anfang einer Kooperation ist die Begeisterung riesig. Alle sind energiegeladen, die Ideen sprudeln nur so und jeder ist ĂŒberzeugt: "Das wird hundertprozentig funktionieren!" Doch nach ein paar Wochen oder Monaten kommt oft die RealitĂ€t. Plötzlich stehen Situationen vor euch, die ihr nicht erwartet habt, und niemand weiß so recht, wie damit umzugehen ist. Genau hier liegt der Wert von "Was wĂ€re wenn"-GesprĂ€chen. Sie schaffen nicht nur Klarheit ĂŒber mögliche Szenarien, sondern vor allem Vertrauen zwischen den Partnern. Wenn ihr euch schon vorab abstimmt, wie ihr in verschiedenen Situationen handeln wollt, entstehen zwei wichtige Dinge: Erstens wisst ihr, was zu erwarten ist. Zweitens steigt die Wahrscheinlichkeit enorm, dass Probleme offen angesprochen werden, weil bereits eine GesprĂ€chsbasis da ist. Wir haben das selbst erlebt, wie mĂ€chtig diese “Was wĂ€re wenn”-GesprĂ€che sind. Als Sandor aus familiĂ€ren GrĂŒnden kurzfristig weniger arbeiten konnte, war fĂŒr mich völlig klar, wie wir damit umgehen. Wir hatten 7 Jahre zuvor besprochen, dass derjenige, der verfĂŒgbar ist, das Unternehmen weiterfĂŒhrt, wĂ€hrend der andere den nötigen Freiraum bekommt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wieviel Diskussionsbedarf wir genau in dieser Situation gebraucht hĂ€tten, damit es fĂŒr beide Seiten in Ordnung ist. Doch mit dem langjĂ€hrigen aufgebauten Vertrauen und die Klarheit durch die damaligen GesprĂ€che, konnten wir uns auf uns als Mensch fokussieren und nicht auf die Sache. Die 7 Bereiche, die du unbedingt klĂ€ren solltest Nicht alle Kooperations-Themen sind gleich wichtig oder konflikttrĂ€chtig. Aus unserer Erfahrung mit verschiedenen Kooperationen haben sich 7 Bereiche herauskristallisiert, die ihr unbedingt besprechen solltet. Diese Bereiche decken die hĂ€ufigsten Stolpersteine ab und geben euch eine solide Basis fĂŒr eure Zusammenarbeit. Das Schöne daran: Ihr mĂŒsst nicht stundenlang diskutieren. Es reicht völlig aus, wenn ihr eure unterschiedlichen Sichtweisen austauscht und schaut, wo ihr steht. Manchmal werdet ihr feststellen, dass ihr sowieso das gleiche Mindset habt. In anderen Bereichen entdeckt ihr vielleicht ĂŒberraschende Unterschiede und könnt direkt klĂ€ren, wie ihr damit umgeht. 1. Fairness & Gleichgewicht Was als fair empfunden wird, kann sehr unterschiedlich sein. Vielleicht bringt eine Person mehr Zeit mit, wĂ€hrend die andere ĂŒber bessere Kontakte verfĂŒgt. Oder jemand hat weniger KapazitĂ€t, aber dafĂŒr spezielle Expertise. Manchmal bringt einer mehr Zeit mit, der andere dafĂŒr bessere Kontakte, das Wichtigste ist, dass ihr wisst: Es soll sich fair anfĂŒhlen. Wichtige Fragen fĂŒr euch könnten hier sein: Was ist, wenn sich etwas unfair anfĂŒhlt? Wie geht ihr damit um, wenn einer mehr Zeit oder Ressourcen einbringt als andere? Diese GesprĂ€che helfen euch zu verstehen, was jeder als ausgeglichen empfindet. Manchmal reicht es schon zu wissen, dass der andere die Ungleichheit auch sieht und wertschĂ€tzt. In anderen FĂ€llen findet ihr gemeinsam Wege, ĂŒber die Zeit fair zu bleiben. 2. Entscheidungsfindung & Zusammenarbeit Wie trefft ihr Entscheidungen? Die Frage klingt simpel, doch sie hat großes Konfliktpotenzial. Stimmt ihr ab? Entscheidet derjenige, der die meiste Erfahrung hat? Oder braucht ihr fĂŒr alles Konsens? Abstimmen, Konsens oder Erfahrung entscheidet? KlĂ€rt vorher, wie ihr bei Meinungsverschiedenheiten den Weg findet, sonst wird aus jeder Kreuzung potenziell ein Streit. KlĂ€rt auch: Was ist, wenn ihr euch bei wichtigen Entscheidungen nicht einigen könnt? Wie möchtet ihr mit Meinungsverschiedenheiten umgehen? Diese Klarheit ĂŒber eure Entscheidungsprozesse verhindert, dass aus kleinen Meinungsunterschieden große Konflikte entstehen. Ihr wisst dann beide, welcher Prozess greift, wenn es kompliziert wird. 3. Abwesenheit & Ausstieg Das Leben passiert und das betrifft auch eure Kooperation. Urlaub, Krankheit, familiĂ€re Probleme oder berufliche VerĂ€nderungen können jeden treffen. Wie geht ihr damit um, wenn jemand temporĂ€r oder dauerhaft nicht verfĂŒgbar ist? Leben passiert - Urlaub, Krankheit, Familienchaos. KlĂ€rt vorher, wie ihr damit umgeht, wenn mal jemand ausfĂ€llt, statt dann im Stress zu improvisieren. Wichtige Fragen fĂŒr euch könnten hier sein: Was ist, wenn jemand ganz oder zeitweise aussteigen möchte oder muss? Was passiert, wenn jemand im Urlaub oder krank ist? Diese GesprĂ€che schaffen Sicherheit fĂŒr alle Beteiligten. Ihr wisst dann, dass ihr auch in schwierigen Zeiten aufeinander zĂ€hlen könnt, ohne dass gleich die ganze Kooperation gefĂ€hrdet ist. Das nimmt Druck weg und stĂ€rkt das Vertrauen. 4. Finanzielles & Rechtliches Geld kann Freundschaften zerstören, das gilt auch fĂŒr Kooperationen. KlĂ€rt von Anfang an, wer welche Kosten trĂ€gt, wie Gewinne aufgeteilt werden und wer das finanzielle Risiko ĂŒbernimmt. Geld kann Freundschaften zerstören, klĂ€rt vorher, wer was zahlt und wer was bekommt. Sonst rechnet ihr am Ende nicht nur Kosten ab, sondern auch eure Kooperation. Wichtige Fragen sind hier: Was ist, wenn unvorhergesehene Kosten entstehen – Wie werden diese getragen? Wie handhaben wir die Verteilung von ÜberschĂŒssen nach Abzug aller Kosten? Diese Transparenz in finanziellen Angelegenheiten verhindert böse Überraschungen. Wenn alle wissen, woran sie sind, könnt ihr euch auf das konzentrieren, was wirklich wichtig ist: euer gemeinsames Service erfolgreich zu machen. Kleiner Disclaimer hier von uns: Diese Beispielfragen reichen nicht aus, um euch gegenseitig rechtlich abzusichern. Es ist hilfreich, wenn ihr hier auch einen Kooperationsvertrag macht. 5. Wachstum & GrĂ¶ĂŸe Soll eure Kooperation genau so bleiben, wie sie jetzt ist, oder habt ihr grĂ¶ĂŸere PlĂ€ne? Was passiert, wenn euer Service durch die Decke geht und ihr plötzlich mehr Nachfrage habt, als ihr bewĂ€ltigen könnt? Oder umgekehrt: Wie geht ihr damit um, wenn es nicht so lĂ€uft wie erhofft? Wollt ihr organisch wachsen wie der Baum oder schnell abheben wie die Rakete? KlĂ€rt eure WachstumsplĂ€ne, bevor einer zur Rakete greift und der andere noch Wurzeln schlagen will. Diese Fragen helfen euch dies zu klĂ€ren: Was ist, wenn unser Service so erfolgreich wird, dass wir zusĂ€tzliche Ressourcen oder Personen brauchen? Was ist, wenn wir verschiedene Vorstellungen vom idealen Wachstumstempo haben? Die Antworten auf diese Fragen helfen euch, eine gemeinsame Vision fĂŒr die Zukunft zu entwickeln. Ihr wisst dann, ob ihr alle in die gleiche Richtung rudert oder ob jemand andere Vorstellungen hat, die ihr berĂŒcksichtigen wollt. 6. Service-DurchfĂŒhrung & Erwartungsabgleich Wie wollt ihr mit euren Kunden arbeiten? Welche QualitĂ€tsstandards sind euch wichtig? Wie viel individuelle Anpassung bietet ihr an, und wer entscheidet das? FĂŒnf Sterne fĂŒr alle? KlĂ€rt vorher, was fĂŒr euch 'ein gutes Service' bedeutet, sonst liefert einer Luxus ab, wĂ€hrend der andere auf Standard setzt. Diese Fragen klingen vielleicht selbstverstĂ€ndlich, doch oft hat jeder eine andere Vorstellung davon, wie "guter Service" aussieht. Deshalb schaut euch gemeinsam diese Fragen an: Was ist, wenn der Service deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt als ursprĂŒnglich geplant? Wie gehen wir mit Feedback der Teilnehmenden zur Service-QualitĂ€t um? Diese Abstimmung sorgt dafĂŒr, dass eure Kunden eine einheitliche Experience bekommen. Niemand wird vor den Kopf gestoßen, weil der eine Partner völlig anders arbeitet als der andere. 7. Langfristige Perspektiven Wo seht ihr euch in drei oder fĂŒnf Jahren? Diese Frage ist bewusst offen gehalten, denn es geht darum, eure grundsĂ€tzliche Haltung zur Zukunft abzugleichen. Denkt ihr Ă€hnlich ĂŒber die Entwicklung eurer Branche? Wie geht ihr mit VerĂ€nderungen um? Wohin soll die Reise gehen? KlĂ€rt eure Langzeitziele, bevor einer Richtung Norden marschiert und der andere nach SĂŒden, auch wenn der Weg noch nicht feststeht. Stellt euch hier die abschließenden Fragen: Was ist, wenn sich durch Ă€ußere UmstĂ€nde unser Konzept grundlegend Ă€ndern muss? Was ist, wenn einer von uns die Kooperation langfristig fĂŒhren will, wĂ€hrend andere aussteigen möchten? Diese GesprĂ€che schaffen ein gemeinsames VerstĂ€ndnis dafĂŒr, wohin die Reise gehen soll. Auch wenn sich vieles Ă€ndern wird, habt ihr eine Basis, auf der ihr gemeinsam Entscheidungen treffen könnt. So funktioniert das 90-Minuten-GesprĂ€ch (How-to) Jetzt wird es konkret: Wie fĂŒhrt ihr so ein "Was wĂ€re wenn"-GesprĂ€ch durch, ohne dass es in endlosen Diskussionen versandet? Aus unserer Erfahrung funktioniert unser strukturierter Ansatz am besten. Das Ganze dauert etwa 90 Minuten und lĂ€sst sich sowohl online als auch vor Ort durchfĂŒhren. Schritt 1: Kurze Einstimmung (10 Minuten) Startet mit einer gemeinsamen Vision fĂŒr eure Kooperation. Was wollt ihr zusammen erreichen? Macht eine kurze Runde, in der jeder sagt, was ihm in diesem GesprĂ€ch wichtig ist. Das schafft eine positive Grundstimmung und erinnert alle daran, einander aktiv zuzuhören. Schritt 2: Priorisierung der Themenbereiche (15 Minuten) Geht die 7 Bereiche durch und ĂŒberlegt, welche Fragen fĂŒr euch am wichtigsten sind. Jeder kann Punkte bei den Fragen vergeben, die ihm besonders relevant erscheinen. So findet ihr heraus, wo der grĂ¶ĂŸte KlĂ€rungsbedarf liegt. ErgĂ€nzt gerne weitere Fragen, die in eurer spezifischen Situation wichtig sind. Schritt 3: Tiefe Diskussion der priorisierten Bereiche (50 Minuten) Fangt mit den Fragen an, die die meisten Punkte bekommen haben. Pro Bereich plant etwa 12-15 Minuten ein. Jeder teilt seine Sichtweise mit, dann sucht ihr gemeinsam nach einem Konsens oder Lösungsansatz. Wichtig: Schreibt eure Vereinbarungen direkt mit. Am besten nutzt ihr ein digitales Whiteboard wie Miro, damit alle sehen können, was ihr festhaltet. Schritt 4: NĂ€chste Schritte & Abschluss (15 Minuten) Fasst zusammen, was ihr besprochen und vereinbart habt. Legt fest, wo ihr das Ergebnis so aufbewahrt, dass jeder darauf zugreifen kann. Vereinbart auch, wann ihr das nĂ€chste Mal ĂŒber die Kooperation sprecht. Ihr mĂŒsst ja nicht warten, bis es Probleme gibt. Praktischer Tipp: Bestimmt eine Person, die auf die Zeit achtet. Und wenn ein Thema zu komplex wird, vereinbart einen separaten Termin dafĂŒr, statt das ganze GesprĂ€ch zu sprengen oder das Thema abzuwĂŒrgen. Echte Beispiele aus unserer Praxis Damit ihr seht, wie vielseitig sich dieses GesprĂ€ch anwenden lĂ€sst, möchten wir euch drei konkrete Beispiele aus unserer eigenen Erfahrung zeigen. Jede Kooperation ist anders, doch der Grundansatz funktioniert ĂŒberall. 3er-Kooperation: Physisches Meeting mit Karteikarten In unserer aktuellen Kooperation haben wir uns physisch getroffen und mit Karteikarten gearbeitet. Die Fragen haben wir digital vorbereitet, danach auf Karteikarten ausgedruckt und direkt beantwortet. Analog denken, digital sichern, so sieht das Ergebnis von uns aus, nachdem wir zusammengekommen und transparent zu uns gewesen sind. Die ausgefĂŒllten Karten haben wir fotografiert und spĂ€ter in unser gemeinsames Miro-Board ĂŒbertragen. So hatte jeder ein digitales Backup und eine Erinnerung an das physische Meeting. 5er-Kooperation: Online-Variante mit Vorab-Bearbeitung Bei einer grĂ¶ĂŸeren Kooperation mit insgesamt fĂŒnf Personen haben wir es anders gemacht: Jeder hat die Fragen vorab schriftlich beantwortet, etwa 15-30 Minuten Zeitaufwand. Dann sind wir online zusammengekommen und konnten direkt die unterschiedlichen Sichtweisen diskutieren. Das Meeting dauerte eineinhalb Stunden, und durch die Vorbereitung waren alle schon im Thema. FĂŒnf Köpfe, fĂŒnf Meinungen, die vorab vorbereitet und online diskutiert wurden. So entstand eine digitale Vereinbarung, die alle mitgetragen haben. Unser eigenes Business: Wie uns diese Vereinbarungen helfen Bei uns selbst haben wir damals einen Sommerabend investiert. Es war ein langes, doch sehr wichtiges GesprĂ€ch. Diese Investition zahlt sich fĂŒr uns immer wieder aus, weil wir genau wissen, dass wir auch bei unbequemen Themen gut abgestimmt sind. Dein nĂ€chster Schritt: Das Miro-Template nutzen Du willst nicht lange warten, sondern direkt mit deiner Kooperation loslegen? Perfekt! Damit euch der Einstieg in euer "Was wĂ€re wenn"-GesprĂ€ch richtig leicht fĂ€llt, haben wir fĂŒr dich unser Miro-Template, das wir bereits selbst genutzt haben. Was im Template enthalten ist Das Template beinhaltet alle 7 Bereiche mit den kompletten Fragen (mehr als hier im Artikel), die ihr gemeinsam durchgehen könnt. Ihr findet dort nicht nur die Fragen, sondern auch Platz fĂŒr eure Antworten und Vereinbarungen. ZusĂ€tzlich haben wir eine einfache Anleitung integriert, die euch Schritt fĂŒr Schritt durch das GesprĂ€ch fĂŒhrt. So wendest du es in deiner Kooperation an Kopiere das Template einfach in dein eigenes Miro-Board. Lade deine Kooperationspartner ein und arbeitet gemeinsam daran. Egal, ob online oder als UnterstĂŒtzung fĂŒr euer physisches Meeting. Das Template ist so gestaltet, dass ihr es flexibel an eure spezifischen BedĂŒrfnisse anpassen könnt. Bereit fĂŒr deine konfliktfreie Kooperation? Hol dir jetzt unser kostenlose Miro-Template und starte dein 90-Minuten-GesprĂ€ch. Deine zukĂŒnftige Kooperation wird es dir danken, genau wie alle unsere bisherigen Partner, die diesen Weg bereits erfolgreich mit uns gegangen sind. Mit dem Klick auf den Button, kommst du direkt zu unserem Miro-Template. Wir wĂŒnschen dir viel Erfolg mit deiner Kooperation und freuen uns, wenn unser Template dazu beitrĂ€gt, dass ihr lange und erfolgreich zusammenarbeitet!

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